DE217745C - - Google Patents
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- DE217745C DE217745C DENDAT217745D DE217745DA DE217745C DE 217745 C DE217745 C DE 217745C DE NDAT217745 D DENDAT217745 D DE NDAT217745D DE 217745D A DE217745D A DE 217745DA DE 217745 C DE217745 C DE 217745C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G9/00—Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
- A01G9/02—Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
- A01G9/021—Pots formed in one piece; Materials used therefor
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■-■Ja 217745-KLASSE 45/. GRUPPE
LUDWIG HALBECK in KEMPTEN, Algäu.
Blumengefäß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1909 ab.
Bei den bisher bekannten, mit Verzierungen versehenen Gefäßen zum Pflanzen von lebenden
Blumen sind die Verzierungen auf der Außenseite erhaben angebracht, was einerseits
den Nachteil hat, daß dieselben mechanischen Verletzungen sehr leicht ausgesetzt sind;
andererseits wird aber die Gefäßwand an den die Verzierungen tragenden Stellen sehr verstärkt,
so daß die Luftzufuhr noch mehr abgeschnitten wird, wie es an und für sich durch
die Gefäßwand schon der Fall ist. Sollten die Verzierungen mit einer Farbabdeckung
versehen werden, so konnte dies überhaupt nur bei glasiertem Ton geschehen. In derartig
glasierten Töpfen konnten aber die Blumen nicht direkt gepflanzt werden, weil die Luftzufuhr gänzlich abgeschnitten war,
sondern diese Töpfe dienten nur als Übertöpfe für die gewöhnlichen Tontöpfe.
In erster Linie leiden also die bisher zur Verwendung kommenden, mit Verzierungen
versehenen Blumengefäße an einer mangelhaften Luftzuführung. Nun ist es aber bekannt,
daß die Blumen um so schneller wachsen und um so schöner sind, je mehr Luft der die Wurzel umschließenden Erde zugeführt
wird; auch wird das Ablaufen von Wasser sowie die Erstickungsgefahr und das Anfaulen der Wurzeln infolge zu großer
Feuchtigkeit durch eine erhöhte Luftzufuhr verhindert.
Gemäß vorliegender Erfindung erreicht man bei verzierten Blumengefäßen einerseits eine
überaus lebhafte Luftzuführung und andererseits einen Schutz der Verzierungen selbst,
und zwar geschieht dies dadurch, daß die Außenseiten der aus gewöhnlichem porösen Ton
bestehenden Gefäße mit Zeichnungen versehen werden, die durch tief einschneidende, feine
Linien, Punkte usw. gebildet werden, wie dies an sich bei Herstellung von Verzierungen auf
Tonflächen bekannt ist. Da an den Stellen, an welchen die Linien usw. verlaufen, die
Gefäßwandung sehr dünn wird, so kann durch den an und für sich porösen Ton die Luft
sehr leicht hindurchdringen. Versieht man die so gebildeten Figuren u. dgl. mit Farbe
oder Glasur, so ist in erster Linie das Auftragen der letzteren sehr erleichtert, weil die
vertieften Linien eine scharfe Abgrenzung gegewähren. Außerdem sind die Verzierungen
gegen mechanische Einflüsse durchaus geschützt, da das Muster vollkommen glatt liegt und in gar keiner Weise über die Gefäßwand
hervorragt; das neue Blumengefäß ersetzt die bekannten Majolikatöpfe und hat außer den besonderen neuen Vorzügen auch
diejenigen der gewöhnlichen Tontöpfe.
Die Herstellung der neuen Blumengefäße kann auf verschiedene Weise erfolgen; zweckmäßig
ist es, die Muster in die vorgeformten Töpfe mittels einer Metallschablone einzudrücken,
die entsprechend dem gewünschten Muster geformt ist. Nur auf diese Weise
lassen sich feine vertiefte Linien usw. ohne Beschädigung der umliegenden Partien erreichen.
Die möglichst feine Gestaltung der Linien hat einerseits den Zweck, der Muste-
rung ein schönes und gefälliges Aussehen zu geben, andererseits aber auch den, die Topfwandung
genügend widerstandsfähig zu erhalten, trotzdem aber die Möglichkeit zu schaffen, daß die Luft vollkommen frei in die
vertieften Verzierungen eintreten kann.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Ansicht eines derartigen neuen Blumengefäßes.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Ansicht eines derartigen neuen Blumengefäßes.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. i.
α ist die Gefäßwandung, b sind die vertieft
liegenden Linien, Punkte usw.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .Blumengefäß, dadurch gekennzeichnet, daß in seine poröse Tonwand feine Linien tief eingeschnitten sind, die einen leichten Luftdurchtritt ohne Beeinträchtigung der Festigkeit des Gefäßes gestatten und zur Herstellung von Verzierungen dienen können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217745C true DE217745C (de) |
Family
ID=479031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217745D Active DE217745C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217745C (de) |
-
0
- DE DENDAT217745D patent/DE217745C/de active Active
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