DE217501C - - Google Patents
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- DE217501C DE217501C DENDAT217501D DE217501DA DE217501C DE 217501 C DE217501 C DE 217501C DE NDAT217501 D DENDAT217501 D DE NDAT217501D DE 217501D A DE217501D A DE 217501DA DE 217501 C DE217501 C DE 217501C
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- coil carrier
- bobbin carrier
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J5/00—Shuttles
- D03J5/08—Supports for pirns, bobbins, or cops
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
| ,1,, fi | |
| e/fc | |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 217501 -■ KLASSE 86 #. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Webschützenspindel, deren Spulenträger
auf der eigentlichen Spindel lose gleitet und die sich von den bekannten Ausführungen
ähnlicher Art dadurch unterscheidet, daß einmal der Spulenträger mit dem Schützenkörper
durch einen Hebel, der ihn beim Einklappen der Spindel auf diese zieht, verbunden ist,
und daß ferner eine gekrümmte Längsfeder
ίο vorgesehen ist, die den Spulenträger beim
Überschieben ausbaucht.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar,
und zwar ist Fig. ι ein lotrechter Längsschnitt des Schützens. Fig. 2 ist ein Grundriß des
Schützens. Fig. 3 stellt den äußeren, als Spulenträger dienenden Teil der Schützenspindel,
Fig. 4 die innere eigentliche Spindel dar. Fig. 5 ist die in dem Schützen vorgesehene Feder
zur Sicherung der Spindel in der Arbeitstellung. Fig. 6 und 7 sind Querschnitte durch
die Spindel samt Spulenträger, entsprechend den Linien A-B, C-D, E-F, G-H nach Fig. 3
bzw. 4.
Der Spulenträger a, welcher hohl und konisch ist, besitzt seitlich zwei Längsschlitze b, V,
welche sich ungefähr auf seine ganze Länge erstrecken, so daß der Spulenträger selbst eine
gewisse Elastizität darbietet und sich verdickt, wenn die Spindel in ihn eingeschoben
wird. Der Spulenträger α ist an seiner Basis mit einem Ring c versehen, zwischen dessen
vorspringenden Lappen der Kopf eines Hebelarmes d durch Bolzen drehbar befestigt ist.
Das andere Ende des Hebelarmes d ist durch einen zweiten, im Schützen selbst angebrachten
Bolzen e ebenfalls drehbar befestigt. Die eigentliche Schützenspindel f, welche auch
konisch, jedoch von kleinerem Durchmesser und kürzer als der Spulenträger ist, trägt
längs ihrer oberen Seite eine Zungenfeder g und wird mit dem Schützen selbst in gewöhnlicher
Weise drehbar verbunden.
Die Länge der Spindel f sowie die Krümmung der Feder g sind derart bemessen, daß,
wenn die zusammengesetzte Spindel nach oben schräg über dem Schützen geöffnet ist, d. h.
wenn sie sich in der Stellung befindet, wo der Weber den Kötzer aufsteckt oder abnimmt,
ihr Durchmesser normal ist und also ihre Konizität daher keine Formänderung aufweist,
so daß die zusammengesetzte Spindel mit Leichtigkeit in jede Kötzerhülse eingesteckt
werden kann, ohne daß die Hülsen selbst Risse und der Schuß beim Einschlagen die sonst gewöhnlich vorkommenden Brüche
erleiden. Andererseits kann auch die Kötzerhülse mit größter Leichtigkeit von der Spindel
abgenommen werden.
Ist hingegen die zusammengesetzte Spindel in das Innere des Schützens eingeklappt, wobei
also der innere Teil f, die eigentliche Spindel, durch die Wirkung des Hebelarmes d
vollständig in den äußeren Spindelteil a, den Spulenträger, eingedrungen ist, so wird sich
letzterer durch den gegen seine Wände von der Feder g ausgeübten Druck, sowie infolge der
in ihm selbst vorgesehenen Längsschlitze b,b' regelmäßig und genügend ausbauchen, damit
der daraufgesteckte Kötzer festgehalten wird.
Somit bleibt die Gefahr beseitigt, daß der Kötzer von der Spindel abgezogen wird oder
das Garn sich unregelmäßig abwickelt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Webschützenspindel mit losem, auf der eigentlichen Spindel gleitendem Spulenträger, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenträger (α) mit dem Schützenkörper ι ο durch einen Hebel (d) verbunden ist, der ihn beim Einklappen der Spindel (f) auf diese zieht, und daß die Spindel (f) mit einer gekrümmten Längsfeder (g) versehen ist, die den Spulenträger beim Überschieben ausbaucht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217501C true DE217501C (de) |
Family
ID=478798
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217501D Active DE217501C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217501C (de) |
-
0
- DE DENDAT217501D patent/DE217501C/de active Active
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