DE217078C - - Google Patents

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DE217078C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F1/00Washing receptacles
    • D06F1/06Wash-boiler receptacles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

Bsitytnkunt
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 217078 KLASSE 8tf. GRUPPE
ROBERT SPRECHER in WIESBADEN.
ausgebildeten Herdes hindurchgeführt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen als ringförmigen Wasserbehälter ausgebildeten Waschherd, bei dem der zur Aufnahme des Kochkessels dienende Innenraum gemeinsam mit der Wandung des Kochkessels Führungen für die Heizgase bildet. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die Führungen abweichend von der bekannten Bauart, die besonders eingesetzte, im Schraubengang verlaufende Rauch- oder Feuerzungen vorsieht, durch Ausbauchungen der Innenwand des Herdes gebildet werden, wodurch der Vorteil erreicht wird, daß die Heizkanäle allseitig von Wasser, umspült sind. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt den Waschherd mit dem Kessel im senkrechten Schnitt sowie die mit dem Herd verbundenen Rohrleitungen.
so Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt, und zwar nur durch den Herd in einer zu dem in Fig. ι dargestellten Schnitt senkrecht liegenden Ebene.
Fig. 3 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie A-A der Fig. 2.
Der Herd besteht aus dem ringförmigen Gehäuse a, b, in dessen unterem Teil die Feuerung angeordnet ist. In dem Innenmantel b sind zwei oder mehr Ausbauchungen c vorgesehen, die sich an den in den Herd einzusetzenden Kochkessel d von entsprechendem Durchmesser anlegen. Durch die Wandung des Kochkessels um den Innenmantel b werden hierdurch zwei oder mehr Ringräume β gebildet, die zur Führung der Heizgase dienen. Die von der Feuerung abziehenden Heizgase gelangen durch eine in der unteren Ausbauchung c befindliche Öffnung f in den untersten Ringraum e. Durch eine in diesem Ringraum e befindliche radiale Scheidewand g werden die Heizgase gezwungen, vollständig um den Kessel d herumzuziehen. Durch eine in der oberen Ausbauchung c befindliche Öffnung h gelangen die Heizgase Sann in den oberen Ringraum e, in dem ebenfalls eine radiale Scheidewand i angeordnet ist, die die Heizgase zwingt, zum zweitenmal um den Kessel d herumzuziehen, um schließlich durch das Rohr k in den Kamin zu gelangen. Durch diese Anordnung soll eine äußerste Ausnutzung der Heizgase erzielt werden.
In bekannter Weise ist zur Füllung des Herdes mit Wasser an ihn eine Zuflußleitung I mit einer. Abzweigung V- für den Kochkessel d angeschlossen. Der Herd hat außerdem eine Entnahmeleitung m, die bis zu einer Gruppe von 'Waschtrögen η geführt ist, und an deren Ende ein Auslaufstutzen ml mittels Kugelgelenk befestigt ist, so daß das heiße Wasser in jeden der Waschtröge eingelassen werden kann. Die Heißwasserleitung m ist an die" Oberseite des Herdes angeschlossen und ist dauernd offen, so daß sie auch als Sicherheitsventil wirkt. Um jedoch heißes Wasser aus dem Herd zu entnehmen, muß der in der Zuflußleitung I befindliche Hahn 0 geöffnet
werden, wodurch das kalte Wasser, da die Zuflußleitung I in den unteren Teil des Wasserbehälters einmündet, von unten in diesen eintritt und das Heißwasser durch die Leitung m herausdrückt. Es" wird durch diese Anordnung ein Leerlaufen des Wasserbehälters verhindert. Über dem Boden des Kessels d ist in bekannter Weise ein zweiter gelochter Boden r mit einem durch den ganzen Kessel hindurchreichenden Steigrohr s befestigt, das an seinem oberen Ende mit seitlichen Auslauföffnungen versehen ist. Das zwischen den beiden Böden des Kessels kochende Wasser steigt in diesem Rohr s in die Höhe und ergießt sich durch die am oberen Ende des Rohres befindlichen Öffnungen über die Wäsche.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wäschekochkessel, bei dem die Heizgase in Windungen zwischen den Wandungen des Wäschebehälters und des als Wasserbehälter ausgebildeten Herdes hindurchgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskanäle für die Heizgase durch Ausbauchungen der Innenwand des Herdes gebildet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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