DE216693C - - Google Patents
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B7/00—Hand- or power-operated devices for opening closed containers
- B67B7/02—Hand- or power-operated devices for opening closed containers for removing stoppers
- B67B7/04—Cork-screws
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 216693 KLASSE 64 δ. GRUPPE
Dr.VICTOR HAINISCH in WIEN.
Pfropfenziehergewinde. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1909 ab.
Beim Entkorken von Flaschen kommt es nicht selten vor, daß der Pfropfenzieher
»durchreißt«, d. h. der Kork bleibt an seiner Stelle und werden nur die zwischen den Gängen
des Gewindes befindlichen Korkteile herausgerissen. Dadurch entsteht im Kork ein
Loch, das ein neuerliches Einsetzen des Ziehers sehr erschwert und zur Folge haben kann, daß
man genötigt ist, den Kork stückweise zu entfernen.
Ein weiterer Übelstand besteht darin, daß der Pfropfenzieher mitunter die obere Hälfte
des Korkes mitnimmt, während die untere Hälfte mit durchrissener Achse im Flaschenhals
zurückbleibt.
Die mechanische Ursache dieser Übelstände liegt offenbar darin, daß im einzelnen Falle die
Festigkeit des Korkmaterials der Zugwirkung des Pfropfenziehers, welche in ihrem Erfolg
von der Festigkeit bei der üblichen Gewindeform abhängt, - nicht gewachsen ist. . Im
Innern des Korkes befinden sich kleine Hohlräume. An diesen schwachen Stellen ist der
Kork besonders in seinem unteren Teil um so weniger widerstandsfähig, als die übliche Verengung
des Flaschenhalses nach oben der unteren Korkhälfte ohnehin einen größeren Widerstand in der Aufwärtsbewegung entgegensetzt.
Auch in dem zweiten Falle ist es schwer, den Rest des Korkes glatt herauszubekommen,
da er bei diesem Versuch meist in das Innere der Flasche getrieben wird.
Die Ursache dieses Durchreißens und Ausreißens des Pfropfenziehers liegt wohl darin,
daß bei der üblichen Form des Schraubengewindes die genannten beiden Umstände:
1. Vorkommen von Hohlräumen im Kork,
2. erschwerte Aufwärtsbewegung für die untere Korkhälfte infolg'e der Flaschenhalsverengung,
nicht genügend Berücksichtigung finden.
Aus Fig. ι der Zeichnung ergibt sich die Wirkungsweise eines der üblichen Pfropfenziehergewinde.
Der horizontal schraffierte Teil b des Korkes unterliegt allein der unmittelbaren
Einwirkung' der Zugbewegung. Der punktierte Teil α des Korkes befindet sich
dagegen außerhalb des unmittelbaren Angriffsbereiches des Gewindes und wird nur durch die Festigkeit der Korkmasse mitgezogen.
Hierbei ist besonders die untere Hälfte des Korkes in Anspruch genommen,^
weil sie bei der Aufwärtsbewegung den Widerstand des oben engeren Halses zu überwinden
hat.
Diesen Übelständen will die Erfindung dadurch begegnen, daß sie durch eine geeignete
Form der Schraube den Angriffspunkt des Gewindes von der Mitte des Korkes in dessen untersten
Teil verlegt, indem sie die Angriffsfläche des untersten Ganges auf Kosten der oberen Gänge soviel als möglich vergrößert.
Bei dieser Anordnung wird der Kork nicht so sehr herausgezogen, als vielmehr herausgehoben.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch Fig. 2 und 3 in zwei beispielsweisen
Ausführungsformen im Schnitt veransphaulicht.
Aus Fig. 2 ergibt sich ohne weiteres die Wirkungsweise des gemäß der Erfindung aus-
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Claims (1)
- gebildeten Pfropfenziehergewindes. Der im wesentlichen passive, in der Zeichnung punktierte Teil α des Korkes ist auf ein sehr geringes Maß beschränkt, während der aktive, in der Zeichnung horizontal schraffierte Teil b den weitaus größten Teil der Korkmasse umfaßt. Dieser aktive Teil steht unmittelbar unter der hebenden Wirkung des untersten Gewindeganges und kann sich dieser Einwirkung in keiner AVeise, auch nicht durch Zerreißen, entziehen. Eventuelle Hohlräume im Kork sind hier belanglos, und ein Zurückbleiben eines Korkteiles im Flaschenhals ist nicht leicht möglich.Bei der bisher üblichen Gestalt des Gewindes ist der Erfolg des Pfropfenziehers abhängig von der Widerstandsfähigkeit des Korkmaterials, besonders bei jenen Gewinden, die den am meisten ausladenden, tiefsten Gang in der Mitte haben. Bei diesen ist für die untere Korkhälfte die Gefahr des Abreißens eine naheliegende.Die vorliegende Form des Gewindes hat in bezug auf das sichere Fassen des Korkes dieselbe Wirkung, als wenn der große Radius des untersten Ganges auf das ganze Gewinde ausgedehnt wäre. Eine derartige Anordnung wäre aber einerseits überflüssig, da bei dem Zug nach oben schon der unterste große Gang allein auf den ganzen Kork wirken muß, anderseits auch praktisch ausgeschlossen. Dies aus dem Grunde, weil die beim Entkorken angewendete Kraftäußerung mit seitlichen Bewegungen verbunden ist, welche im Falle einer fast vollständigen Ausfüllung des oberen Flaschenhalses mit dem in seinem Komplex einen Zylinder darstellenden Gewinde sehr leicht zu einer Zertrümmerung des Flaschenhalses führen könnte.Dadurch aber, daß beim Gegenstand der Erfindung der Gewindekomplex nicht einen Zylinder, sondern ungefähr einen Kegel darstellt, ist jenen seitlichen Bewegungen, die an der Spitze des Kegels am größten sind, ein gefahrloser freier Spielraum gelassen, und es kommt nur noch darauf an; daß der unterste Gewindegang an der obersten Einschnürung des Flaschenhalses glatt vorbeikommt.Eine Ausführungsform für den vorliegenden Erfindungsgedanken, wäre auch darin gelegen, daß das ganze Pfropfenziehergewinde ausschließlich aus etwa I1Z2 bis 2 der untersten (tiefsten) Gänge (nebst entsprechendem Übergang zur Spitze) bestehen würde, während die oberen Gänge als in ihrer Wirkung durch die untersten überholt ganz wegfallen und in der Achse des Pfropfenziehers aufgeben könnten.Aus Fig. 3 ergibt sich die Wirkungsweise dieser Ausführungsform, die mit der Ausführungsform gemäß Fig! 2 wesentlich gleichartig ist.Zum Schluß ist auch zu erwähnen, daß Pfropfenziehergewinde nach der Erfindung naturgemäß ebenso wie die bisher üblichen Gewinde auf die verschiedenen Größen der handelsüblichen Typen anwendbar sind.Pat ε ν τ-Ans PRUCH :Pfropfenziehergewinde, dadurch gekennzeichnet, daß der unterste Gang des kegelförmig ausgebildeten Gewindekomplexes die größtmögliche Gangtiefe aufweist, die mit Rücksicht auf den obersten Querschnitt des Flaschenhalses zulässig ist, während die oberen Gänge bei gleichbleibender Ganghöhe in ihrer Gangtiefe allmählich abnehmen, bis der oberste Gang in der Achse des Pfropfenziehers verläuft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216693C true DE216693C (de) |
Family
ID=478076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216693D Active DE216693C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216693C (de) |
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