DE2162017B2 - Eingabe-, Steuer- und Codierschaltung für die Aufzeichnung digitaler Daten - Google Patents
Eingabe-, Steuer- und Codierschaltung für die Aufzeichnung digitaler DatenInfo
- Publication number
- DE2162017B2 DE2162017B2 DE2162017A DE2162017A DE2162017B2 DE 2162017 B2 DE2162017 B2 DE 2162017B2 DE 2162017 A DE2162017 A DE 2162017A DE 2162017 A DE2162017 A DE 2162017A DE 2162017 B2 DE2162017 B2 DE 2162017B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- circuit
- output
- signal
- input
- data
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 8
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 6
- 101100028208 Caenorhabditis elegans osm-11 gene Proteins 0.000 description 5
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 4
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 description 2
- 235000010678 Paulownia tomentosa Nutrition 0.000 description 1
- 240000002834 Paulownia tomentosa Species 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000006870 function Effects 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000005236 sound signal Effects 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B20/00—Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
- G11B20/10—Digital recording or reproducing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Eingabe-, Steuer- und Codierschaltiing nach dem Oberbegriff des Anspruchs I.
Aus der deutschen Auslegcschrift IO')I 370 ist eine
Magnctbandschreibcinrichtung bekannt, welche mit lastengesteuerten Schreib- oder Buchungsmaschinen
gekoppelt werden kann. Die Einspeicheriing der Informationen erfolgt blockwcise aus einem von
Impulsen der Schreib- oder Buchungsmaschine beschickten Zwischenspeicher auf ein rührendes Magnetband,
wobei der Schreib-Lesekopf mechanisch gegenüber dem ruhenden Magnetband hin- und herbewegt
wird. Es sind hierbei zusätzliche Einrichtungen zur Bestimmung der Vorschublängc des Magnetbandes
sowie für die mechanische Hin- und Herbewegung des Schreib- und Lesekopfes notwendig.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, eine Eingabe-, Steuer und Codierschaltiing für die Aufzeichnung
digitaler Dillen der eingangs genannten ArI zu schaffen, bei der ohne zusätzlichen Cicrüteaufwand die
Dillen blockweise auf das kontinuierlich bei der Aufzeichnung angetriebene Band aufgezeichnet werden
können.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Feil des Anspruchs I angegebenen Merkmale gelöst.
In den llnleranspriichcn sind vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung angegeben, wobei durch die Maßnahmen des Anspruchs 2 Zwischenraumsignale
automatisch auf dem Magnetband aufgezeichnet werden können. Durch die Maßnahmen des Anspruchs 3
■> kann eine zusätzliche Schaltung entfallen, welche zur
zeitlichen Abstimmung des Beginns der Bandbewegung und der Datenlieferung bisher erforderlich war.
Der weiteren Erläuterung der Erfindung dient die folgende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an-
H) hand der Zeichnung. Diese zeigt in
Fig. IA die linke Hälfte und
Fig. IA die linke Hälfte und
F i g. 1B die rechte Hälfte eines Blockschaltbildes einer Eingabe-, Steuer- und Codierschaltung,
Fig. 2 eine Ausführungsform der Speichereinrich-
ii tung.
Der aus Fig. IA und IB ersichtliche Synchronsignalgenerator
41 weist einen astabilen Multivibrator 42 auf, der Taktimpulse als Ausgangssignal erzeugt und dessen
Tätigkeit von einer Flip-Flop-Schaltung FF31 gesteuert
>n wird. Eine Zahischaiiung 43 zahlt die Taktimpulse und
liefert acht Taktimpulse ode die erzeugten sechsten bis dreizehnten Taktimpulse zu einer Speichereinrichtung
47 und zu einer Ausgangssteuerschaltung 49, wie dies noch beschrieben werden wird.
y, Die Zählschaltung 43 gibt die sechstem bis dreizehnten
Taktimpulsc als Ausgangssignale aus. Der erste bis fünfte Taktimpuls werden nicht ausgegeben, nachdem
die Schaltung mit der Zählung der Taktimpulse begonnen hat. Dadurch läßt sich ein zeitlicher Abstand.
w der der Dauer von fünf Taktimpulsen entspricht,
schaffen, nachdem der Multivibrator 42 zur gleichen Zeit, wenn ein ßandbcwcgungsslartsignal erzeugt wird,
mit der Erzeugung von Impulstakten beginnt und bevor
aus der Zahischaiiung 43 .Schiebeimpulse als Ausgangs-
r> signale ausgegeben werden. Wenn man annimmt, daß
die Dauer jedes Taklimpulses 0,1 Sekunden beträgt,
vergehen 0,5 Sekunden, bevor der erste Schicbcimpuls
von der Zählschaltung 4.3 erzeugt wird, nachdem die Bewegung des Magnetbandes begonnen hat. Auf diese
Weise kann zwischen den bcnachbarien Blöcken der auf dem Magnetband aufgezeichneten Daten ein Abstand
sichergestellt werden, und gleichzeitig kann die Bandgeschwindigkeit ihre normale Höhe erreichen.
Demnach ist es möglich. Taktimpuisc des Synchron-
4'j signalgencrators 41 zu verwenden, um die Steuerung
des Anfangs der Magnetbandbewegung und der Datenaufzeichnung auf dem Magnetband durchzuführen,
ohne daß es erforderlich ist. eine zusätzliche Schaltung od. dgl. zu verwenden.
r>(i Ein Alarmsigiiiilgcneralor 44 liefen ein Alarmsignal
iibrr eine ODER-Schaltung OK 1\ und eine Klemme
/'5.3 an ein Magnetbandgerät TT. Eine Tastatur 45 zum
Codieren von Dalen weist Tasten für Zahlen (0 bis 9), für
die Dezimalstelle (.). für das Einschalten (SI), für das
π Ausschalten (SC)), für Abslandssignale (SI'ACE), für den
Rücklauf (CAR), für den Zeilenvorschub und für die
Tiibulicrung (TA H) auf.
Eine Codierschaltiing 46 dient zum Codieren von Ziffern, die von der Tastatur 45 eingegeben werden.
Mi Beim Aiisfuhningsbeispiel werden diese Ziffern in
binäre Ziffern eines Codes /'8-4 1 I codiert, der aus einem gewöhnlichen Binärcode aus H-4-2-1 und ,ins
einem l'ariliitsbit l'/ur Durchführung einer Paritätskontrolle
besieht. Die Codicrschaliiing 46 kann bcispiels-
h'i weise eine Dindcnmatrixschaliung sein.
In einer Speichereinrichtung 47 werden die codierten
Daten in parallelen Schieberegistern, die jeweils acht Trigger llip Ilop-Sehalliingen für jedes liit des !'-H-A-2-
l-Code, wie aus Fig. 2 ersichtlich, aufweisen, gespeichert.
Eine von der Codierschaltung 46 in die Speicherschaltung 47 eingegebene Ziffer wird in das am
weitesten links liegende Register eingespeichert und jedesmal, wenn ein Schiebeimpuls empfangen wird, um
eine Stufe nach rechts verschoben. Die Schiebeimpulse werden von einer monostabilen Kippschaltung OSM 11
ausgegeben. Jedesmal, wenn eine Taste auf der 1 astatur
45 gedruckt wird, gibt eine Klemme Q11 der
Codierschaltung 46 ein Signal über Inverter /32 und /33 an die monstabile Kippschaltung OSM 11 ab, so daß
diese ein Signal erzeugt und einen Schiebeimpuls über ein NOR-Gatter NR 32 an die Speichereinrichtung 47
liefert. Die Schiebeimpulse zur Ausgabe der in der
Speicherschaltung 47 gespeicherten Daten werden von dem zuvor erwähnten Synchronsignalgenerator 41
geliefert.
Eine Anzeigevorrichtung 48 dient zur Anzeige der in der Speicherschaltung 47 gespeicherten Daten.
Eine Äusgangssteuerschaitung 49 weist fünf NOR-Gatter
NR 34 bis NR 38 auf, deren eine Eingangsklemme jeweils mit der entsprechenden Ausgangsl.lemme
der Schieberegister für die Bits des P-8-4-2-1-Code der
Speichereinrichtung 47 verbunden ist. Die Ausgangssteuerschaltung 49 weist weiterhin ein NAND-Gatter
ND34 auf, das Ausgangssignale der Schieberegister
empfängt und gleichzeitig ein Ausgangssignal an die andere Eingangsklemme der NOR-Gatter NR 34 bis
NR 38 liefert. Schließlich weist die Ausgangssteuerschaltung 49 noch fünf NAND-Gatter /VD35 bis ND39
auf, die jeweils am einen Eingang Ausgangssignale der NOR-Gatter NR34 bis NR38 und jeweils am anderen
Eingang ein Synchronsignal vom Synchronsignalgenerator 41 empfangen. Eine Ausgangsgalterschaltung 50
für Schwingkreise 51, deren Frequenzen jeweils den Gewichten des P-ä-4-2-\-Codc entsprechen, werden
von den Ausgängen (d.h. ob »1« oder »0«) der NAND-Gatter NDiS bis ND39 angesteuert.
ledes Gatter der Ausgangsgatterschaltung 50 kann
beispielsweise ein NPN-Transistor sein, dessen Eimitter geerdet ist. Die Basis des Transistors ist mit je .veils dem
Ausgang jedes NAND-Gatters ND35 bis ND39 verbunden, und der Kollektor eines Transistors ist mit
dem Ausgang des jeweiligen Schwingkreises 51 verbunden. Gleichzeitig sind die Kollektoren der
Transistoren untereinander mittels einer nicht dargestellten Reihenschaltung ai.s einem Widerstand mit
hohem Widerstandswert und einem Kondensator verbunden. Die Ausgangsgattersehallung 50 ist über
eine Ausgangsklemmc ^59 an eine Aufnahmeschallung
eines Magne<bandaufnahmegcrätcs 7Tangcschlossen
Die Frequenzen der Schwingkreise 51 entsprechen dem Gewicht des P-8-4-2-l-Code z.U. so, daß
//'=1615 Hz. fS= 1445 Mz, A4= 1275 Hz, /2= I 105 Hz
und /"1=935 Hz. Ein in den Schieberegistern der
Speichereinrichtung 47 gespeichertes Datenzeichen, welches in Dezimalschreibweise J betrüg;, wird gemäß
dem P-8-4-2-l-Code in der Form der binaren Ziffern
(10011) gespeichert. Dieses Datenzeichen wird durch
einen Schiebeimpuls zur Ausgangssieuersdialtung 49
weitergclcitet und die binären Ziffern (10011) werden in
der Form (Ol 100) in die Ausgangsstcucrschallung 49
eingegeben, da die Ausgänge der Speichereinrichtung 47. wie aus F i g. 2 ersichtlich, die auf den O-Seiten
gelegenen Ausgangsklemmen der am weitesten rechts liegenden Register ties Spc.cherkreises 47 sind.
Die NOR-Gatter NK 34, NR 37 und NR )8 empfangen
Signale, die 0 darstellen, und von den Ausgängen
jedes dieser NOR-Gatter wird an die NAND-Gatter ND35, ND 38 und ND39 ein Anstiegssignal weitergeleitet.
Gleichzeitig wird an diese NAND-Gatter ein Synchronsignalimpuls gelegt, so daß am Ausgang jedes
dieser NAND-Gatter ein Nullsignal erscheint. Die Transistoren der Ausgangsgatterschaltung 50, die an die
NAND-Gatter Λ/Ο35, ND38 und ND39 angeschlossen
sind, werden gesperrt, so daß die Ausgänge fP, f 2 und f\ der an diese Transistoren angeschlossenen Oszillatoren
über eine gemeinsame Ausgangsklemme und die Klemme 59 dem Bandaufnahmegerät als ein Signal mit
auf (P, /2 und /1 gemischten Frequenzen eingegeben
werden.
Die NOR-Gatter NR 35 und Λ/Λ36 empfangen die
Signale 1, und Nullsignale erscheinen an den Ausgängen dieser Gatter, so daß am Ausgang jedes der
NAND-Gatter ND36 und ND37. entsprechend den NOR-Gattn-n NR 35 bzw. NR 36, ebenfalls ein Einssignal
erscheint und jeweils den entsprechenden Transistor der Äusgangsgatiereinrichtung 50 iurchschaitet.
Die Ausgänge /8 und /"4 der mit diesen Transistoren
verbundenen Oszillatoren sind dadurch geerdet.
Die Ausgangssignale der Speichereinrichtung 47 werden 1IIe gleichzeitig auch in das NAND-Gatter
ND34 eingegeben. Wenn sich jedoch unter diesen Ausgangssignalen ein Signal 0 befindet, so erscheint an
der Ausgangsklemme des NAND-Gatters ND34 ein Einssignal, das die NOR-Gatter NR 34 bis NR 38 nicht
beeinflußt.
Falls trotz der Speicherkapazität von acht Daten beispielsweise lediglich vier Datenzeichen in der
Speichereinrichtung 47 gespeichert sind, werden die Datensignale in vier Registern, beginnend mit dem am
weitesten links liegenden Register, gespeichert, wogegen die restlichen vier Register leer bleiben und in dem
Zustand verbleiben, in dem sie zurückgestellt bzw. gelöscht sind. Wenn in diesem Zustand der S|/cichireinrichtung
47 ein Schiebeimpuls eingegeben wird, wird an der Ausgangsklemme jedes leeren Registers ein Signal
(I]II/) ausgegeben. Wenn dieses Signal (11111) direkt
den NOR-Gattern NR 34 bis NR 38 eingegeben wird, gibt die Ausgangsklemme jedes dieser NOR-Gatter ein
Signal 0 ab. Das (111! I)-Signal wird auch dem
NAND-Gatter ND34 eingegeben, weswegen an der Ausgangsklemme des NAND-Gatters ND34 ein Signal
0 vorhanden ist, aufgrund dessen die Ausgangsklemmen aller NOR-Gatter NR34 bis NR38 Signale I abgeben.
Die an den Ausgangsklemmen der NOR-Gatter NR34 bis NR38 vorhandenen Signale 1 werden
gleichzeitig zusammen mit dem Synchronsignal zu den NAND-Gattern ND35 bis /VD39 geleitet, wodurch die
Ausgangsklemmen aller NAND-Gatter ND 35 bis ND 39 Signale 0 abgeben, durch die alle Transistoren
der Ausgangsgattcre lrichtung 50 gesperrt wenden. Die
Frequenzen ΓΡ. f%, (4, !2 und /"1 aller Schwingkreise 51,
die sich jeweils in Einklang mit dem Gewicht des /'■8-4-2-1-Code befinden, erscheinen daher an den
Ausgangsklemmen üor Ausgangsgatterschaltung 50 und u erden nls Zwischenraum- oder Abstundssignal aus
gemischten Frequenzen zum Bandaiifnahniegerä! geleitet.
Fs ist daher nicht erforderlich, dem liaiKlaiifnahmegerät
durch Niederdrücken einer Taste der Tastatur ein Zwischenraum/eichen (Ulli) einzugeben, wenn aus
den leeren Registern der Speichereinrichtung keine Daienzeichensignale ausgegeben werden.
Wenn ein Block aus Datenzeichen auf dem Magnetband
mit Liner beliebigen Anzahl "(in zwischen
bestimmten Daten/eichen angeordneten Zwischenräumen
aufzuzeichnen ist, muß lediglich die Zwischenraum-/.eichcn-Taslc
der Tastatur 45 niedergedrückt werden, so daß entsprechend den auf dem Magnetband
gewünschten Zwischenräumen ein Zwischenraumzei chcn(l 1111) in jedem der Register gespeichert wird.
Wie aus ("ig. 1Λ und IB ersichtlich, ist eine Tastensperrschaltung 52 vorgesehen, mit der das
unbeabsichtigte Niederdrücken von Tasten verhindert wird, wenn die Aufnahme über ein Mikrophon des
Bandgerätes erfolgt.
Dabei wird ein Signal 0 vom Magnetbandgerät an
eine Anschlußklemme /'56 gelegt, wodurch die Fingangsklemmcn aller Tasten der Tastatur 45 über
Inverter /35 und /36 sowie ein NOR-Gatter NK36 ein
Signal I erzeugen.
Befehlswort für Wagenrücklauf. Zeilenvorschub und Tabulicrung werden durch die aus i· i g. 2 ersichtliche
Codierstufe 53 der Codicrschaltung 46 in binäre Ziffern umgewandelt und über eine Eingangsklemme einer
UND-Schaltung ANDM direkt in dem am weitesten rechts liegenden Datenzeichen in der Speichereinrichtung
47 gespeichert. Wenn jedoch andere Daten/eichen in der Speichereinrichtung 47 gespeichert sind, wird der
anderen Eingangsklemme der UND-Schaltung ANDM
ein Signal 0 eingegeben, so daß das Gatter nicht geöffnet und das in Binärcodeform vorliegende
Befehlswort nicht in der Speichereinrichtung 47 gespeichert wird.
Selbst wenn in der Speicherschaltung 47 nur ein Datenzeichen gespeichert ist. gibt die Klemme Q I1 der
Codierschaltung 46 ein Signal 0 ab. wenn dieses Datenzeichen in die Speichereinrichtung 47 eingeleitet
wird. Das Signal 0 schaltet üb:r Inverter 132 und 133
eine Flip-Flop-Schaltung FF32 ein. wodurch an einer Ausgangsklemmc auf der O-Seite der Flip-f lop-Schaltung
FF32 ein Signal 0 vorhanden ist. Die UND-Schaltung ANDM bleibt geschlossen, da der Ausgang der
Flip-Flop-SchalUing FF34 einer der Eingänge der
UND-Schaltung .4/Vi?31 ist.
Wenn alle in der Speichereinrichtung 47 enthaltenen Datenzeichen entnommen worden sind, wird der
Flip-Flop-Schallung FF32 von der Zählschaltung 43 zur Löschung ein Rückstellsignal eingegeben, wodurch auf
der O-Seite am Ausgang der Flip-Flop-Schaltung FF32 ein Signal 1 vorhanden ist. aufgrund dessen in der
Speichereinrichtung 47 ein Befehlswort, beispielsweise Rücklauf. Zeilenvorschub oder Tabulierung gespeichet
werden kann.
Wenn ein Rücklauf- oder Tabulierungssignal in dem
am weitesten rechts liegenden Register der Speichereinrichtung 47 gespeichert ist. so ist es nicht möglich, ein
Datenzeichen in der Speichereinrichtung 47 zu speichern, da vom monostabilen Multivibrator OSM 11 kein
Schiebeimpuls erzeugt wird. Wenn beispielsweise ein Wagenrücklaufsignal in Binärcodeform (0! 101) oder ein
Tabulierungssignal in Binärcodeform (11100) in dem am
weitesten rechts liegenden Register der Speichereinrichtung 47 gespeichert ist, wird an jeder Ausgangsklemme
der am weitesten rechts liegenden Register der Speichereinrichtung 47 ein Umkehrsignal (10010) oder
(00011) erzeugt, so daß ein an der Ausgangsklemme des
NAND-Gatters ND34. an das alle Ausgänge der am
weitesten rechts liegenden Register gleichzeitig angeschlossen sind, erscheinendes Signal 0 in ein Signal 1
umgewandelt wird. Dieses Anstiegssignal wird durch einen Inverter /39. durch das NOR-Gatter NRM und
durch den Inverter /34 geleitet und in Form eines Signals O der Riickslcllklcmmc des monoslabilcn
Multivibrators OSM 11 zugeleitet.
Am Ausgang des NAND-Galters ND34 wird ein
Signal I erzeugt, bis das in der Speichereinrichtung 47 gespeicherte Rücklauf- bzw. T<:!>ulierungssigmil in die
Ausgangssieiierschaltung 49 mittels eines Schiebeimpulses
wcitcrgeleitel wird. Es wird daher vermieden, daß schon der nächste Block aus Datenzeichen
eingegeben wird, während noch der Rücklauf. Zeilen vorschub oder das Überführen in eine Tabiilieriingseinstellung
erfolgt.
Im folgenden wird nunmehr die Arbeitsweise der
Eingabe-, Steuer- und Codierschallung beschrieben:
Durch das Niederdrücken einer Aufnahmetaste des Aufnahmegerätes 7Twird ein I öschsignal an eine aus
Fig. IA ersichtliche Anschlußkitimme /'52 geliefert, so
daß die ί ΊίρΙΊορ-Schallung FF M des Swiehronsignalgeiu"
aiors 4i,dic Zähiscnaitung 43. die ί iip ί iop-Schai
tiing FF32 und die Speichereinrichtung 47 zurückgestellt
werden.
Nunmehr werden die Tasten eier Tastatur 45 betätigt,
um der Codicrschaltung 46 Datenzeichen e.nes Blockes
einzugeben, jedes Zeichen wird durch die C'odiersehaltung
46 in binäre Ziffern codiert, und /ur gleichen Zeil
wird jedesmal dann, wenn eine Taste niedergedrückt wird, an der Klemme QW der Codierschallung 46 cm
Sign;., 0 erzeugt, das über die Inverter /32 und /33 dem monostabilen Multivibrator OSM Il als Eingang züge
leitet wird. Der monostabil Multivibrator OSMW
erzeugt negative Impulse, die der Speichereinrichtung
47 über das NOR-Gatter NX 32 als Sehicbeimpulsc
zugeleitet werden. Aus diesem Grund werden die in Binärcodeform vorliegenden Daten nach und nach in
den parallelen Schieberegistern der Speichereinrichtung 47 gespeichert.
Wenn die Anzahl der in der Speichereinrichtung 47 gespeicherten Daten entsprechend der Speicherkapazität
acht erreicht, gibt jeder Ausgang der am weitesten rechts liegenden Register ein Signal 0 ab. An der
Ausgangsklemme des NAND-Gatiers ND 34. in das alle Ausgänge des am weitesten rechts liegenden Registers
gleichzeitig als Eingänge eingeleitet werden, liegt ein
Signal 1. Dieses Signal I dient als Spcicherbegrcnzungssignal. das dem monostabilen Multivibrator OSM 11 zu
dessen Rückstellung über den Inverter /39. das NOR-Gatter /V/?31 und den Inverter /31 zugeleitet
wird. Bei weiterem Niederdrücken von Tasten werden daher keine Schiebeimpulse vom monostabilen Multivibrator
OSMW erzeugt, wodurch das Speichern
zusätzlicher Daten in der Speichereinrichtung 47 verhindert wird. Darüber hinaus bewirkt das Speicherbegrenzungssigna],
daß an der Ausgangsklemme des NOR-Gatters NRM ein Signal 1 erscheint, und das
Eingeben zusätzlicher Daten über die Speicherkapazität hinaus bewirkt, daß an der Klemme QW des
Codierkreises 46 ein Signal 0 vorhanden ist. aufgrund dessen am Inverter /32 ein Signal I liegt. Diese beiden
Signale 1 werden gleichzeitig e'nem NAND-Gatter ND 32 zugeführt und an dessen Ausgang wird ein Signal
0 abgegeben. Dieses Signal 1 wird dem Magnetbandaufnahmegerät
über das ODER-Gatter ORM als Alarmsignal
zugeführt, das über den Lautsprecher einen Summton erzeugt.
Wenn auf der Tastatur 45 eine Bandstarttaste TS niedergedrückt wird, nachdem die Datenzeichen eines
Blockes auf die zuvor beschriebene Weise in Binärzifferform in der Speichereinrichtung 47 gespeichert
sind, wird der Flip-Flop-Schaltung FF31 des Synchron-
signalgenerators 41 ein Einschallsignal zugeleitet.
Hierdurch werden vom astabilen Multivibrator 42 zur Zählschaltung 43 hin Taktimpulse im Zyklus von 0,1
Sekunden erzeugt. Zur gleichen Zeit wird ein Signal I. das an der Ausgangsklemme auf der 1-Seite der ί
Flip-Flop-Schaltung FFM vorhanden ist, einer aus
Fig. . ersichtlichen Anschlußklemme P5I des Magnetbandaufnahmegerätes
als Bandstartsignal zugeleitet, wodurch das Band in Bewegung versetzt wird.
Wenn nach dem Beginn der Bandbewegung 0,5 in Sekunden verstrichen sind, zählt die Zählschaltung 43
den vom astabilen Multivibrator 42 kommenden sechsten Taktimpuls, und die sechsten bis dreizehnten
Impulse werden dem NAND-Gatter ND31 zugeleitet.
Diese Taktimpulse und die vom astabilen Multivibrator ιί
42 direkt gelieferten Taktimpulse werden gleichzeitig als Eingänge dem NAND-Gatter NDM, dessen
Auigäiigc der Speichereinrichtung 47 als sehiebeimpulse
zugeleitet werden, und als Synchronsignalimpulse über den Inverter /31 der Ausgangssteuerschaltung 49
zugeleitet.
Aus diesem Grund werden die in der Speichereinrichtung 47 gespeicherten Daten eines Blockes durch die
vorerwähnten acht Schiebeimpulse nach und nach der Ausgangssteuerschaltung 49 eingegeben. Diese steuert
die Ausgangsgatterschaltung 50 für die Schwingkreise 51 aufgrund der zuvor erwähnten Steuerfunktion in
Abhängigkeit vom Zustand des Ausganges jedes NAND-Gatters /VD35 bis Λ/Ο39, an welche die
Synchronsignalimpulse geliefert werden, so daß die auf dem Magnetband aufzuzeichenden Datenzeichen eines
Blockes der Aufnahmeschaltung des Magnetbandaufnahmegerätes
über die Anschlußklemme P 59 eingegeben werden, und zwar als Signalimpulse mit gemischten
Frequenzen, entsprechend dem Zustand der Zeichenbits. Der für die aufzuzeichnenden Datenzeichen eines
Blockes erforderliche Zeitabstand beträgt 0,8 Sekunden oder entspricht der Zeit, in der acht Taktimpulse im
' Zyklus von 0,1 Sekunden erzeugt werden.
Nachdem die von der Zählschaltung 43 kommenden acht Taktimpulse vollständig eingespeist worden sind,
wird in der Zählschaltung 43 ein Löschsignal erzeugt, so daB nicht nur die Zählschaltung 43 selbst, sondern auch,
wie schon erwähnt, die Flip-Flop-Schaltung FF31
zurückgestellt wird; hierdurch wird der astabile Multivibrator 42 außer Betrieb gesetzt, und es erscheint
auf der I-Seite an der Ausgangsklcmme der Flip-Flop-Schaltung
FF31 ein Signal 0. Dadurch wird die Bandbewegung unterbrochen. Die Speichereinrichtung
47 wird ebenfalls gelöscht und hierdurch geräumt.
Für die Daten (es zweiten, dritten bis n-ten Blockes
wiederholt sich der zuvor erwähnte Vorgang, so daß die Daten so vieler Blöcke wie erwünscht nach und nach auf
dem Magnetband aufgezeichnet werden können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Eingabe-, Steuer- und Codierschaltung für mehrfrequente Serien-Parallel-Aufzeichnung digitaler
Daten auf einer Sour eines Magnetbandgerätes, gekennzeichnet durch eine Speichereinrichtung
(47), die zur Speicherung der digitalen Daten in codierter Form mehrere parallele Schieberegisterreihen
aufweist, und durch eine Ausgangssteuerschaltung (49), die eine Ausgangsgatterschaltung
(50) für Schwingkreise (51) ansteuert, deren Frequenzen jeweils den Gewichten der codierten
d'gitalen Daten entsprechen.
2. Eingabe-, Steuer- und Codierschaltung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausgangssteuerschaltung (49) eine Gattereinrichtung aufweist, mittels der ein Zwischenraumzeichen
erzeugt und xn die Ausgangsgatterschaltung (50) für
die Schwingkreise (51) geliefert wird, wenn an einem
der Ausgänge der Speichereinrichtung (47) kein Datenzeichen in Codeform erscheint.
3. Eingabe-, Steuer- und Codierschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet. daQ ein
Synchronsignalgenerator (41) <ur Erzeugung von Schiebeimpulsen vorgesehen ist, der die in Codeform vorliegenden Datenzeichen von der Speichereinrichtung
(47) zur Ausgangssteuerschaltung (49) leitet und daß der Synchronsignalgenerator (41)
einen Multivibrator (42), der gleichzeitig mit dem aufgrund eines Bandstortsigna'*· erfolgenden Bewegungsbeginn
des Magnetbandes Taktimpulsc erzeugt, eine Zählschaltung (Ί3) zur Zählung der vom
Multivibrator erzeugten Taklimpulsc sowie eine Steuereinrichtung aufweist, mittels der die von der
Zahlschaltung gezählten Taktimpulsc derart steuerbar sind, daß mehrere zu Beginn der Zählung
vorhandene Taktimpulsc nicht an die Speichereinrichtung weitergcleitcl werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP45110382A JPS5117261B1 (de) | 1970-12-14 | 1970-12-14 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2162017A1 DE2162017A1 (de) | 1972-07-13 |
| DE2162017B2 true DE2162017B2 (de) | 1980-04-17 |
| DE2162017C3 DE2162017C3 (de) | 1980-12-11 |
Family
ID=14534376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2162017A Expired DE2162017C3 (de) | 1970-12-14 | 1971-12-14 | Eingabe-, Steuer- und Codierschaltung für die Aufzeichnung digitaler Daten |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3757309A (de) |
| JP (1) | JPS5117261B1 (de) |
| DE (1) | DE2162017C3 (de) |
| GB (1) | GB1369040A (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3838449A (en) * | 1973-03-13 | 1974-09-24 | New England Res Ass Inc | Method and system for digital recording |
| IT991746B (it) * | 1973-07-13 | 1975-08-30 | Olivetti & Co Spa | Sistema per la registrazione di informazioni su un supporto magnetico |
| DE2444218C2 (de) * | 1974-09-16 | 1976-10-14 | Siemens Ag | Verfahren und anordnung zum darstellen von digitalen daten durch binaersignale |
| US4471486A (en) * | 1981-06-15 | 1984-09-11 | General Signal Corporation | Vital communication system for transmitting multiple messages |
| US5517433A (en) * | 1994-07-07 | 1996-05-14 | Remote Intelligence, Inc. | Parallel digital data communications |
-
1970
- 1970-12-14 JP JP45110382A patent/JPS5117261B1/ja active Pending
-
1971
- 1971-12-13 US US00207210A patent/US3757309A/en not_active Expired - Lifetime
- 1971-12-14 DE DE2162017A patent/DE2162017C3/de not_active Expired
- 1971-12-14 GB GB5790271A patent/GB1369040A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5117261B1 (de) | 1976-06-01 |
| GB1369040A (en) | 1974-10-02 |
| US3757309A (en) | 1973-09-04 |
| DE2162017A1 (de) | 1972-07-13 |
| DE2162017C3 (de) | 1980-12-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1255356B (de) | Steuervorrichtung fuer taktgesteuerte Rechenmaschinen | |
| DE3510476C2 (de) | ||
| DE2848663C2 (de) | Elektronische Uhr | |
| DE2452867A1 (de) | Punktmatrix-drucker sowie steuereinrichtung hierzu | |
| DE2162017B2 (de) | Eingabe-, Steuer- und Codierschaltung für die Aufzeichnung digitaler Daten | |
| DE1219264B (de) | Druckwerk mit in Zeilenrichtung bewegten, einzeiligen Typenfolgen | |
| DE1160892B (de) | Schiebeeinheit | |
| DE1239124B (de) | Vorrichtung zum Einspeichern einer Dezimalzahl in ein Register | |
| DE3031383C2 (de) | Anordnung zur manuellen Eingabe kodierter Daten | |
| DE2145287A1 (de) | Korrektureinrichtung an schreibund aehnlichen maschinen | |
| DE2365126C3 (de) | Elektronisches Instrument | |
| DE1562051B2 (de) | Schaltungsanordnung zur erzeugung einer eindeutigen gruppe von m x n bits | |
| DE3335411A1 (de) | Betriebsart-einstellvorrichtung fuer kleincomputer | |
| DE2808991A1 (de) | Selbstverkaeufer | |
| DE1233627B (de) | Anordnung zur Datenuebertragung durch Impulse unter Verwendung von Datenkompression und Datenexpansion | |
| DE2337084A1 (de) | Tasteneingabeschaltung | |
| DE2525394A1 (de) | Verarbeitungsvorrichtung fuer uebertragungsdaten | |
| DE1549487C3 (de) | ||
| DE2116774C3 (de) | Tabuliereinrichtung | |
| DE1549487B2 (de) | Laufzeitspeicher fuer ein dateneingabesystem | |
| DE2747195C3 (de) | Vorrichtung zum Verarbeiten von Druckdaten | |
| DE2315336A1 (de) | Auswahl- und speicherschaltkreis fuer das auffinden von informations-bits | |
| DE2704258B2 (de) | Digital-Analog-Wandler | |
| DE2554193C3 (de) | Stelleinrichtung für elektronische Uhren | |
| DE2406924C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |