DE216154C - - Google Patents

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DE216154C
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DE
Germany
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housing
screwed
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disc
jacket
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 216154 KLASSE 68tf. GRUPPE
Das vorliegende nietlose Schloßgehäuse ist dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel des Gehäuses eingeschraubt und durch . einen im Innern des Schloßgehäuses befindliehen Anschlag gegen Rückdrehung in Öffnungslage gesichert ist, also keinerlei sichtbare und von außen zugängliche Teile der Befestigungsmittel vorhanden sind.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform ίο der neuen Anordnung beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 einen achsialen Querschnitt des Gehäuses,
Fig. 3 einen hierzu senkrechten Schnitt durch den Anschlag des Deckels.
Das vorzugsweise zylindrische Gehäuse besteht aus einem zylindrischen Mantelringe a mit inneren Randnuten b, in welche sich die beiden kreisrunden Bodenscheiben c, d einlegen, : so daß. ihre Ränder nur wenig über den Mantel α vorstehen und in den Nuten b zum Mantel zentriert sind.
Gemäß der Erfindung sind nun im Mittelpunkt der einen, das Schlüsselloch e aufweisenden Scheibe c ein mit der Scheibe vorzugsweise aus einem Stück bestehender Schraubenbolzen f und in der durch die Keilnase g an der Keilnut h des Mantels α festgehaltenen Scheibe d ein gleichfalls aus einem Stück mit der Scheibe bestehendes Mutterstück i angeordnet, so daß die beiden Bodenscheiben c, d miteinander verschraubt und gegen den Mantel α gewissermaßen verspannt und verankert werden können.
Zur Sicherung der Scheibe c gegen Rück-40
drehung ist an deren Rand eine keilartig vertiefte Aussparung k angeordnet, welche in der Richtung der Einschraubbewegung allmählich nach der Scheibenfläche verläuft, in der entgegengesetzten Richtung dagegen einen scharfen senkrechten Absatz gegen die Scheibenfläche bildet, so daß ein im Führungszylinder / an der Scheibe d gehaltener, durch eine Feder m gegen die genannte Vertiefung k gedrückter Anschlagstift η wohl ein Einschrauben, nicht aber ein Zurückschrauben der Schlüssellochscheibe c zuläßt, indem er bei solchem Versuch in die Vertiefung k eintritt und sich gegen den steilen Absatz derselben legt und so jede weitere Drehung der Scheibe c verhindert.
Beim Einschrauben der Scheibe tritt der Anschlagstift η wohl in die Vertiefung k, kann aber an der Schrägfläche leicht wieder heraustreten; seine Lage am Gehäuse bzw. die Höhe des Mantels α wird zweckmäßig so gewählt, daß kurz nach dem Eintreten des Stiftes in die Vertiefung k der feste Halt der Verschraubung erzielt ist, so daß selbst bei Lockerung der Scheiben eine nennenswerte Drehung der Scheiben nicht mehr möglich ist.
Um ein gemeinsames Drehen der miteinander verschraubten Scheiben c und d zu verhindern, ist an der Scheibe d eine Nase g vorgesehen, welche in eine entsprechende Vertiefung des Mantels eingreift.
Vertiefung, ß und Stift η könnten auch durch eine Nase und einen federnden Haken ersetzt werden.
Die Verschraubung könnte auch unter Wegfall der Teile f, i durch Anordnung des
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Gewindes am Scheibenrand und Mantel erfolgen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: 5
1. Nietloses Schloßgehäuse ohne äußerlich zugängliche Befestigungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenteile (c, d) des Gehäuses durch Verschraubung
ίο gegen den Mantelteil (a) zum Schloßgehäuse vereinigt und durch ein bei Vornahme der Verschraubung selbsttätig in Wirkung tretendes, im Schloßinnern befindliches Gesperre (k, n) gegen Rückdrehung gesichert sind.
2. Ausführungsform der Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Nuten (b) zentrierten kreisrunden Deckenteile (c, d) durch im Scheibenmittelpunkt liegende Schraubenbolzen (f) und Mutterstück (i) gegen den Mantel (a) verspannt sind und ein im Gehäusemantel beweglich gelagerter Anschlagstift (n) durch den Druck einer Feder (m) gegen die Bahn eines keilförmig gestalteten Hemmnisses (k) an der einzuschraubenden Scheibe (c) gedrückt wird, so daß wohl ein Einschrauben, nicht aber ein Rückschrauben der Scheibe (c) möglich ist.
3. Ausführungsform der Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter Wegfall der Teile (f, i) die Anordnung des Gewindes am Rande der Scheiben (c, d) und an den Nuten (b) erfolgt.
4. Ausführungsform der Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,, daß eine der Scheiben fc,- d) am Gehäuse fest ist oder aus einem Stück mit diesem besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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