DE216067C - - Google Patents

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DE216067C
DE216067C DENDAT216067D DE216067DA DE216067C DE 216067 C DE216067 C DE 216067C DE NDAT216067 D DENDAT216067 D DE NDAT216067D DE 216067D A DE216067D A DE 216067DA DE 216067 C DE216067 C DE 216067C
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DE
Germany
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shell
ball joint
ball
gas
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DENDAT216067D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
    • F16L27/02Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction
    • F16L27/04Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction with partly-spherical engaging surfaces
    • F16L27/06Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction with partly-spherical engaging surfaces with special sealing means between the engaging surfaces
    • F16L27/073Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction with partly-spherical engaging surfaces with special sealing means between the engaging surfaces one of the cooperating surfaces forming the sealing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 216067 KLASSE Ac. GRUPPE
ALFRED FURCH in BERLIN.
Kugelgelenk für Gasleitungen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1908 ab.
Bei den bisher bekannten Gaskugelgelenken ist unter Zwischenschaltung einer Schale das Kopfstück in solcher Weise mit dem Auslaß verbunden, daß zwischen beide eine Spiralfeder eingeklemmt ist, um den Auslaß bei Bewegungen des Beleuchtungskörpers in seine richtige Lage zurückzudrücken. Durch die Einschaltung der Schale ist die Größe des Gaskugelgelenkes und sein Metallgewicht unnötig gesteigert und die Dichtigkeit des Gelenkes hängt davon ab, daß das Kopfstück und der Auslaß oder die den Auslaß tragende Schale so miteinander verschraubt sind und verschraubt bleiben, daß eine Lockerung oder zu festes Anziehen des Abdichtungsmaterials nicht eintritt. Ein Nachstellen der die Dichtung bewirkenden Gelenkteile ist unmöglich oder doch sehr erschwert.
Es ist ferner bekannt, einen kugelförmigen Rohrteil in einen schalenförmigen einzufügen, um eine gelenkige Verbindung herzustellen. Die Abdichtung geschieht hierbei durch eine Scheibe, welche durch Einschrauben eines Rohres. gegen den kugelförmigen Rohrteil gedrückt ' wird. Demgegenüber erfolgt die Abdichtung nach der Erfindung bei. einer solchen. an einem Kugelgelenk verwendeten Rohrverbindung durch eine in das Innengewinde des schalenförmigen Rohrgehäuses eingeschraubte durchlochte Stellscheibe.
Durch die Erfindung wird eine wesentliche Verminderung der Größenabmessungen des Kugelgelenkes ermöglicht und eine jederzeit leicht nachstellbare Abdichtung erzielt, die jeder Beanspruchung mittels äußeren Druckes, z. B. durch Anschrauben an einen Beleuchtungskörper, eine Gasröhre o. dgl., entzogen ist. Zugleich kann das Kugelgelenk aus wenigen und möglichst einfachen Teilen bestehen, welche maschinell leicht hergestellt werden können, wodurch eine wesentliche Verbilligung in der Herstellung dieser Gaskugelgelenke erzielt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung, und zwar ist Fig. ι eine Ansicht,
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt.
Das Kugelgelenk besteht der Hauptsache nach aus den beiden Teilen α und b. Der Teil a, welcher an seinem oberen Ende bei d schalenförmig zur Aufnahme der der Länge nach oder seitlich durchbohrten Voll- oder Halbkugel e des Rohrstutzens b ausgebildet ist und die Stärke eines. gewöhnlichen Gasrohres aufweist, hat an seinem unteren Ende einen Sechskant c o. dgl., der mit ihm aus einem Stück gearbeitet sein kann. Die Volloder Halbkugel β kann in den Schalenteil des Rohrgehäuses eingesetzt oder eingeschliffen werden. Die Abdichtung der Kugel in der Schale erfolgt mittels einer Packung f, welche von einer Dichtungsscheibe, ζ. Β. einer Lederscheibe g, gehalten wird, die ihrerseits durch ein in das Innengewinde des Teiles ä einzuschraubendes durchbohrtes Stellplättchen h befestigt wird. Das Dichtungsmaterial f und die Lederscheibe g unterliegen also hier nur dem Druck, welchen das Stellscheibchen h aus-
übt. Dieser Druck braucht aber nur so groß bemessen zu werden, daß ein Anheben des Teiles α verhindert wird.
Der rohrförmige Teil α ist gemäß der Erfindung so lang, daß das Stellscheibchen vollkommen geschützt ist, so daß es nach seiner Einstellung mit Hilfe eines Schlüssels beim Anschrauben an die Gasleitung oder beim Anbringen des Beleuchtungskörpers nicht in
ίο seiner Lage verändert werden kann. Die Verlängerung des Teiles α wird gleichzeitig noch zum unmittelbaren Anschluß an die Gasleitung ausgenutzt; zu diesem Zweck ist jener Teil mit entsprechendem Gewinde, vorzugsweise Innengewinde, ausgerüstet. Dadurch wird es möglich, dem Teil α ungefähr den Durchmesser eines gewöhnlichen Gasrohres zu geben. Natürlich kann aber auch in das Innengewinde des Teiles α oder über ihm ein Reduktionsstück verschraubt werden, das seine Verbindung mit einer kleineren oder größeren Gaskrone möglich macht.
An Stelle der Vollkugel e kann auch eine Halbkugel benutzt werden, wobei dann zwisehen die Halbkugel und das Stellscheibchen h Federn oder andere Druckstücke eingesetzt werden können.
Auf das Gewinde des Teiles b kann ein Reduktionsstück k aufgeschraubt werden, welches einen Anschluß an Rohrleitungen beliebigen Durchmessers zuläßt. Das Gehäuse α kann aus einem Stück oder aus zwei oder mehr miteinander verbundenen Teilen bestehen. Ferner ist es möglich, die Teile des Kugelgelenkes umzukehren, und dieses in der umgekehrten Stellung, wie sie in der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist, zu benutzen.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Kugelgelenk für Gasleitungen, welches in seinem schalenförmigen Rohrteil einen mit einer Kugel oder Halbkugel versehenen Auslaßstutzen trägt, gekennzeichnet durch eine in das Innengewinde des Rohrgehäuses (a) eingeschraubte, durchlochte Stellscheibe, welche unter Zwischenschaltung einer an sich bekannten Packung (g, f) die Abdichtung gegen den kugelförmigen Stutzen (b) bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT216067D Active DE216067C (de)

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DE (1) DE216067C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS49108074A (de) * 1973-02-26 1974-10-14

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