DE734959C - Gelenkige Rohrverbindung, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender - Google Patents

Gelenkige Rohrverbindung, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender

Info

Publication number
DE734959C
DE734959C DEK157127D DEK0157127D DE734959C DE 734959 C DE734959 C DE 734959C DE K157127 D DEK157127 D DE K157127D DE K0157127 D DEK0157127 D DE K0157127D DE 734959 C DE734959 C DE 734959C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
spring
point
pipe connection
intermediate member
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK157127D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK157127D priority Critical patent/DE734959C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE734959C publication Critical patent/DE734959C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/02Couplings for special purposes not otherwise provided for for coupling articulated trains, locomotives and tenders or the bogies of a vehicle; Coupling by means of a single coupling bar; Couplings preventing or limiting relative lateral movement of vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description

  • ''Gelenkige Rohrverbindung, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender Die Erfindung bezieht sich auf eine gelenkige Rohrverbindung, wie solche z. B: bei Fahrzeugen vorkommen, bei denen ein Teil der Kraftanlage auf einem besonderen Fahrzeug untergebracht ist. Dies ist z. B. der Fall bei Kondensationslokomotiven, bei denen die Rückkühlanlage des Kondensators auf dem Tender angeordnet ist.
  • Es sind Rohrgelenke bekannt, bei denen am Ende des einen Rohres ein Kugelkopf vorgesehen ist, der in einen hohlkugelartigen Teil des anschließenden Rohres hineinragt. Die Abdichtung zwischen den Köpfen erfolgt durch eine Stopfbuchse mit Weich- oder Metallpackung. Solche Gelenke haben den Nachteil, daß bei zu starkem Anziehen der Stopfbuchsenschrauben ein Klemmen eintritt.
  • Es sind ferner gelenkige Rohrverbindungen bekannt, bei denen das eine Rohr in einer als Kugelzone ausgebildeten metallischen Dichtfläche endet, die gegen die am anderen Rohr befindliche metallische Gegenfläche (z. B. Hohlkegel) über ein federbelastetes Zwischenglied verspannt ist, das sich gelenkig gegen einen Einbau des einen Rohres abstützt. Bei einer Ausführung dieser Art ist der mit der Kugel- J zone zusammenarbeitende Hohlkörper in der Längsrichtung des Rohres, in das er eingesetzt ist, verschiebbar, und die Feder, die den Hohlkörper gegen die Kugelzone drückt; ist zwischen das Rohr und den Hohlkörper geschaltet. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß die Außenfläche des Hohlkörpers und die Wand des Rohres außerordentlich genau bearbeitet sein müssen, sonst wäre ein Kippen des Hohlkörpers und damit eine einseitige Belastung der Feder unvermeidlich. Der Schiebesitz des Hohlkörpers in dem Rohr hat den weiteren Nachteil, daß die Führungsflächen durch das durch die Rohrleitung strömende Mittel (Flüssigkeiten oder Gase) angegriffen werden, oder es kann sich der Hohlkörper infolge von Verunreinigungen des durch die Rohre strömenden Stoffesfestklemmen.
  • Den gleichen Nachteil großen Reibungswiderstandes würde die zuerst erwähnte, bekannte gelenkige Rohrverbindung selbst dann noch aufweisen, wenn der Hohlkörper, der die Kugelzone umgibt, nicht als Dichtpackung ausgebildet wäre, sondern eine metallische Dichtfläche aufweisen würde. Bei dieser Rohrverbindung wird nämlich die Federkraft, die den Hohlkörper gegen die Kugelzone drückt, durch einen die Feder umschließenden Federtopf auf eine Druckkugel übertragen, die in einem brückenartigen Einbau der Kugelzone gelagert ist. Bei dieser Anordnung fallen der Mittelpunkt der Druckkugel und der Mittelpunkt der Kugelzone zusammen. Bei- einem Schwenken der Rohrteile muß daher zwischen der Druckkugel einerseits und entweder dem Federtopf oder dem Einbau andererseits eine gleitende Reibung eintreten, die -das freie Einstellen der gelenkig miteinander verbundenen Rohrteile erschwert und eine Abnutzung von Federtopf, Druckkugel und Einbau zur Folge hat.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet eine gelenkige Rohrverbindung, die die Vorteile dieser letztgenannten Rohrverbindung hat, aber den Nachteil der schweren Einstellbarkeit nicht besitzt. Dies wird erfindungsgemäß in erster Linie dadurch erreicht, daß der Mittelpunkt der Kugelzone mit der Berührungsstelle zwischen dem federbelasteten Zwischenglied (z. B. Federtopf) und dem (z. B. eine Druckkugel aufnehmenden) Einbau ganz oder sehr nahe zusammenfällt.
  • Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung. -Abb. i zeigt das erste Beispiel im mittleren Längsschnitt; Abb. a ist eine entsprechende Darstellung bei anderer Lage der Rohrteile; Abb. 3 ist der Schnitt nach der Linie III-III der Abb. i ; Abb. 4. veranschaulicht im mittleren Längsschnitt das zweite Beispiel.
  • Die beiden zu verbindenden Rohrq sind bei dem ersten Beispiel (Abb. i bis 3) mit i und 2 bezeichnet. Das Rohr i ist an seinem Ende mit einem ringförmigen Wulst 3 versehen, der an seinem Außenumfang eine Kugelzone 4 trägt. Das freie Ende des Wulstes 3 ist mit gegenüberliegenden radialen Längsschlitzen 5 versehen, in die die Arme 6 eines Druckkörpers 7 eingesetzt sind. Der brückenartige Einbau 7 hat in. seiner Mitte eine Aussparung 8, die zur Aufnahme einer auswechselbaren kleinen Kugel g dient. In das Gegenrohr 2 ist ein Federträger io eingesetzt, der drei um i2o" gegeneinander versetzte Arme ii hat. Der mittlere hülsenförmige Teil 12 des Federträgers io dient zur Aufnahme einer Schraubenfeder 13, die den Anpreßdruck zwischen der Kugelzone 4 und einem sie berührenden, mit dem Gegenrohr 2 zu gemeinsamer Bewegung verbundenen Hohlkörper 14 bewirkt. Während sich das eine Ende der Feder 13 gegen den Boden 15 der Hülse 12 legt, stützt sich das andere Ende gegen den Kopf 16 eines als Federbolzen 17 ausgebildeten Zwischengliedes. Der Schaft 18 des Bolzens 17, um den die Feder 13 herumgelegt ist, ist durch eine Bohrung ig des Hülsenbodens 15 durchgesteckt und trägt an seinem freien Ende eine Schraubenmutter 2o. Die Bohrung 1g ist etwas größer ausgeführt, als dem Durchmesser des Bolzenschaftes 18 an dieser Stelle entspricht, damit derFederbolzen 17 die Möglichkeit hat, sich in geringem Maße schräg zu stellen. Die von der Feder 13 abgewandte Stirnfläche 2i des Bolzenkopfes 16 berührt die in den Einbau 7 eingesetzte Kugel 9 in einem Punkte 22. Der Punkt 22 ist Mittelpunkt der Kugel, zu der die Zone 4 gehört.
  • Der mit dem Gegenrohr 2 zu gemeinsamer Drehung verbundene Hohlkörper 14 ist als Hohlkegel ausgebildet. Die Spitze 23 des Hohlkegels liegt dann, wenn die Achsen 24 bzw. 25 der Rohre i und 2 zusammenfallen, auf der Rohrachse 24. DerBerührungspunkt22 zwischen dem Kopf 16 des Federbolzens 17 und der Druckkugel 9 liegt gleichfalls auf der Achse 14 bzw. 25. Der Hohlkörper 14 wird durch einen Ring gebildet, der in einem den Kugelwulst 3 umgebenden Hohlkörper 26 eingesetzt wird und durch vier Stiftschrauben 27 mit dem erweiterten Ende 28 des Rohres 2 verbunden ist. Bei diesem Beispiel sucht die in den Rohren i und 2 befindliche tropfbare oder gasförmige Flüssigkeit den Hohlkörper 14 an der Stelle mit dem Durchmesser 29 an die Kugelzone 4. zu pressen. Die Feder 13 wirkt hierbei in dem gleichen Sinne.
  • Schwenkt das Gegenrohr 2 aus (s. Abb. 2), so berühren sich die Kugelzone 4 und der Hohlkegel 14 wieder mit dem gleichen Durchmesser 29, und die Berührungsstelle 3o des Federbolzenkopfes 16 mit der Druckkugel 9 ist praktisch von der Berührungsstelle 22 bei der nicht ausgeschwenkten Lage der Rohre i und 2 nicht verschieden. Es darf daher insbesondere mit Rücksicht auf die geringe Schwenkbarkeit des Federbolzens 17 angenommen werden, daß die Berührungspunkte 30 und 22 praktisch zusammenfallen, so daß auch bei ausgeschwenkten i Rohren i und 2 die Feder 13 ihre Kraft auf den Mittelpunkt 2z der Kugelzone 4 und von da auf die Dichtungsflächen 14, 4 überträgt. Die Feder 13 selbst wird beim Verschwenken der Rohre i und 2 praktisch lediglich in ihrer Achsrichtung zusammengedrückt, so daß ihre Beanspruchung höher gewählt werden kann als bei Ausführungen, bei der die Dichtungsfeder einseitig gebogen werden muß.
  • Das zweite Beispiel (Abb.4) behandelt den Fall, daß die Dichtungsfeder 13 außerhalb der Rohre i und 2 angeordnet ist, wobei die Rohre i und 2 im Winkel zueinander stehen. Das Rohr i ist an seinem Ende wieder mit einem Ringwulst 3 versehen, in den ein brückenartiger Einbau 7 eingesetzt ist. Im Gegensatz zum ersten Beispiel ist aber der brückenartige Einbau 7 in seiner Mitte mit einer kegelförmigen Aussparung 31 versehen. Die Spitze des Kegels 31 ist der :Mittelpunkt 22 für die Kugel, zu der die Kugelzone 4. gehört: Der Kugelwulst 3 ist wieder von einemHohlkegel14umgeben, der an einen Flansch des Rohres 2 geschraubt ist. Im Gegensatz zum ersten Beispiel ist das zwischen die Stützstellen des Federwerkes 13 geschaltete Zwischenglied als ein durch die Wand des Rohrkrümmers 32 geführter Druckstift 33 ausgebildet, der mit seiner einen Spitze 34 in der Ausnehmung 31 des Einbaues 7 liegt. Das aus dem Rohrkrümmer 32 herausragende Ende des Druckstiftes 33 liegt mit einer Spitze 34 gegen die entsprechende Ausnehmung 35 eines Tellers 36 der Druckfeder 13 an. Das andere Ende der Feder 13 sitzt in der Aussparung 37 eines Deckels 38, der mit dem Flansch 39 eines an den Rohrkrümmer 32 geschweißten, mit dem Rohr i achsgleichen zylindrischen Teiles 40 verschraubt ist. Der Rohrkrümmer 32 weist an der Stelle, an der der Stift 33 herausragt, eine Führung 41 auf, in der der Stift 33 abgedichtet ist. Schwenkt eins der beiden Rohre i oder 2 aus, so wird auch hier die Kraft der Feder 13 im Mittelpunkte 22 der Kugel, zu der die Kugelzone 4 gehört, übertragen, so daß ein gleichförmiger Dichtungsdruck an dem Hohlkegel 14 gewährleistet wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gelenkige Rohrverbindung, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender, bei der das eine Rohr in einer als Kugelzone ausgebildeten metallischen Dichtfläche endet, die gegen die am anderen Rohr befindliche metallische Gegenfläche (z. B. Hohlkegel) über ein federbelastetes Zwischenglied verspannt ist, das sich gelenkig gegen einen Einbau des einen Rohres abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpunkt (22) der Kugelzone (4) mit der Berührungsstelle zwischen dem Zwischenglied (17 bzw. 33) und dem Einbau (7, 9 bzw. 7) ganz oder sehr nahe" zusammenfällt.
  2. 2. Rohrverbindung nach Anspruch i, mit einer auswechselbaren Kugel oder Spitze an der Gelenkstelle der Verspannungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Kügelzonenmittelpunkt (22) in die Oberfläche der Kugel (9) oder Spitze (34) fällt.
  3. 3. Rohrverbindung nachAnspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei außerhalb der Rohre (i, 2) liegender, das Zwischenglied belastender Feder (13) und im Winkel zueinander stehenden Rohren das Zwischenglied ein durch die Wand des Rohrkrümmers (22) geführter Druckstift (33) ist (Abb. 4).
  4. 4. Rohrverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das aus dem Rohrkrümmer (32) herausragende Ende des Druckstiftes (33) mit einer Spitze (34) gegen eine entsprechende Ausnehmung (35) eines Tellers (36) der Druckfeder (13) anliegt.
DEK157127D 1940-03-22 1940-03-22 Gelenkige Rohrverbindung, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender Expired DE734959C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK157127D DE734959C (de) 1940-03-22 1940-03-22 Gelenkige Rohrverbindung, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK157127D DE734959C (de) 1940-03-22 1940-03-22 Gelenkige Rohrverbindung, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE734959C true DE734959C (de) 1943-05-03

Family

ID=7253631

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK157127D Expired DE734959C (de) 1940-03-22 1940-03-22 Gelenkige Rohrverbindung, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE734959C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2944182A1 (de) Zuendkerzenschluessel mit einstellbarem drehmoment
CH689564A5 (de) Halter für die biegemomentfreie Lagerung von Glasplatten.
DE734959C (de) Gelenkige Rohrverbindung, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender
EP1364149B1 (de) Steckbare sicherheitskupplung
CH509591A (de) Abschlusseinrichtung für ein Chromatographie-Rohr
DE562064C (de) Ausziehrohr, insbesondere fuer Stativfuesse
DE1601416A1 (de) Brennstoffeinspritzduese fuer eine Brennkraftmaschine
DE1072028B (de)
DE3416109A1 (de) Einrichtung zur schwenk- und loesbaren verbindung zweier winkelig zueinander verlaufenden rohrleitungen
DE1012498B (de) Drehschraubstutzen bzw. Drehwinkelstueck
DE7113198U (de) Raumbeweglich gelagertes auslaufmundstueck
DE2730492B1 (de) Abdichtung fuer die Wellendurchfuehrung von Rohrschaltern,insbesondere Kugelhaehnen
DE3207981A1 (de) Brausekopf
DE948730C (de) Elektrode fuer Kurzwellentherapie
AT359783B (de) Kupplung zur mechanischen verbindung zweier bauteile, insbesondere eines rohres mit einem maschinenteil
DE740380C (de) Selbsttaetig abschaltende Rohrwalze mit einer Walzenkaefig und Dornspindelmutter kuppelnden Reibungkupplung
DE942427C (de) Kugelgelenkrohrverschraubung
AT220438B (de) Zweiteilige Schelle für einen Abzweiganschluß an einem Kunststoff-Rohrstrang
DE616399C (de) Gelenkschlauch, bestehend aus einer gleichartigen Folge einzelner, gegeneinander drehbarer und in an sich bekannter Weise gegen hohe Drucke viscoser Fluida gedichteter Verschraubungen
DE809937C (de) Gleitverbindung bzw. Gelenkgleitverbindung
AT130894B (de) Schlauchkupplung mit das Schlauchende zwischen einander einspannenden Klemmkegeln.
AT233337B (de) Drehbare Anschlußverbindung
AT237915B (de) Vorrichtung zum Anschluß von Durchflußgeräten
AT261287B (de) Vorrichtung zum Verbinden von Schläuchen
AT148410B (de) Rohverbindung.