DE216032C - - Google Patents

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DE216032C
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Germany
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cigarette
cigarette paper
ramie
manufacture
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H5/00Special paper or cardboard not otherwise provided for
    • D21H5/12Special paper or cardboard not otherwise provided for characterised by the use of special fibrous materials
    • D21H5/14Special paper or cardboard not otherwise provided for characterised by the use of special fibrous materials of cellulose fibres only
    • D21H5/16Tobacco or cigarette paper

Landscapes

  • Paper (AREA)
  • Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λϊ 216032-KLASSE 79 δ. GRUPPE
WILHELM SCHREIBER in BADEN b.WIEN.
Zigarettenpapier. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1908 ab.
Von gutem Zigarettenpapier werden insbesondere zwei Eigenschaften verlangt; es soll beim Verbrennen möglichst wenig Asche hinterlassen und ungefähr die gleiche Glimmfähigkeit wie Tabak besitzen, damit die Zigarette beim Unterbrechen des Rauchens nicht erlischt. Die Forderung eines geringen Aschengehalts hat nun die Aufmerksamkeit des Erfinders auf einen Faserstoff gelenkt, dessen ο Armut an unverbrennlichen Bestandteilen b'ekannt und iri anderen Industriezweigen bereits nutzbar gemacht und der zwar auch zur Herstellung von Papier benutzt worden ist, bei der Herstellung von insbesondere Zigaretten-
papier aber bisher noch nicht Verwendung gefunden' hat. Dieser Stoff ist die Ramiefaser (Chinagras), von der man weiß, daß sie arm an Asche ist, und die daher mit Vorteil bei Herstellung von Gasglühlichtkörpern ver-
wendet wird.
Andauernde Versuche haben nun ergeben, daß sich die Ramiefaser ohne Zusatz eines anderen Fasermaterials auf dünnes Papier verarbeiten läßt, und daß dieses ein gutes
Zigarettenpapier darstellt, welches die Eigenschaft besitzt fortzuglimmen, ohne daß bei
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der Herstellung des Papiers irgendein sauerstoffabgebender oder die Luftdurchlässigkeit erhöhender Zusatz beigemengt zu werden braucht, wie dies bei den üblichen, aus Leinen-, Stroh- oder Hanffasern erzeugten Zigarettenpapieren geschieht. Gewöhnliches Zigarettenpapier muß nämlich einen Zusatz von salpetersauren Salzen oder von Magnesiumcarbonat erhalten, um die erforderliche Glimmfähigkeit zu besitzen; durch diesen Zusatz aber wird der Aschengehalt in unerwünschter Weise erhöht. Zigarettenpapier aus Ramiefaser bedarf keines wie immer gearteten Zusatzes, um im Gebrauche, ohne zu kohlen, vollständig zu verbrennen, wobei nur Spuren von Asche bleiben und keine übelriechenden oder -schmeckenden Gase entwickelt werden. Auch besitzt das Ramiepapier, wie Versuche ergeben haben, jene Festigkeit, die vom Zigarettenpapier verlangt werden muß.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zigarettenpapier, dadurch gekennzeichnet, daß es ausschließlich aus Ramiefaser hergestellt ist.
    BERLIN. GEDRÜCKT IN DER ÜEICHSDRUCKEREI.
DENDAT216032D Active DE216032C (de)

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DE (1) DE216032C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113659B (de) * 1959-01-21 1961-09-07 Kurt Koerber Aus Zellulose bestehende Tabakwaren-, etwa Zigarettenumhuellung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113659B (de) * 1959-01-21 1961-09-07 Kurt Koerber Aus Zellulose bestehende Tabakwaren-, etwa Zigarettenumhuellung

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