DE2159178B2 - Maschine zum fortlaufenden Herstellen von Beuteln, Säcken o.dgl - Google Patents
Maschine zum fortlaufenden Herstellen von Beuteln, Säcken o.dglInfo
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Description
für die Beutelpakele und eine die Geschwindigkeit der Abnahme- und Ablegeeinrichtung intermittierend
abbremsende Einrichtung nachgeschaltet ist.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß als Ablegeeinrichtung mit Zangen (47) od. dgl. Greifereinrichtungen besetzte Ablegerketlen
(58) vorgesehen sind.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsgeschwindigkeit der Ablegerketten
periodisch zwischen einer der Mantelgeschwindigkeit der Speicher- und Kühltrommel
entsprechenden maximalen Geschwindigkeit und einer entsprechend kleineren Ablegegeschwindigkeit
veränderbar ist.
10. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichne·,
daß zwischen der Ablegerketten (48) und der Speicher- und Kühltrommel (38) eine mit die
Beutelpakete am Schweißende erfassenden Greifern (83) od. dgl. besetzte Bremstrommel (76) mit
periodisch sgeuerbarer Abbremseinrichtung (93 bis 103) angeordnet ist.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum fortlaufenden Herstellen von Beuteln. Säcken od. dgl. aus Abschnitten
eines fortlaufenden Schlauches aus thermoplastischem Material mit einer Abwickelstation, einer
Fördereinrichtung und einer Trenneinrichtung für das Schlauchmaterial und einer Schweißtrommel mit mehreren
im gegenseitigen Umfangsabstand angeordneten, zum Verschweißen des nachlaufenden Endes eines
Schlauchabschnittes dienenden Schweißzangen, wobei der Schweißtrommel eine Einrichtung zum Zuführen
der Schlauchabschnitte zwischen dem Umfang der Schweißtrommel und ein Umschiingungsband sowie
eine Abnahmeeinrichtung mit einer die Beutel an dem der Schweißnaht abgewandten Ende mittels Zangen
od. dgl. Greifeinrichtung erfassenden Trommel zugeordnet ist.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art werden die vorgeschnittenen Abschnitte des Schlauchmaterials unter
einem spitzen Winkel dem Umfang einer Schweißtrommel zugeführt, welche mehrere im gegenseitigen
Umfangsabstand angeordnete Schweißleisten aufweist (vgl. DT-AS 10 70487). Diese Schweißleisten liegen in
Fluchtung mit der äußersten Umfangsfläche der Schweißtrommel. Mit ihnen wirken außerhalb des maximalen
Umfanges der Schweißtrommel arbeitende Schweißzangen zusammen. Da somit die Schweißstellen
unmittelbar am äußeren Umfang der Trommel angeordnet sind und zugehörige Teile über den äußeren
Umfang der Trommel nach außen ragen, kann diese bekannte Maschine nur mit außerordentlich niedrigen
Geschwindigkeiten betrieben werden, da auch das Umschiingungsband unmittelbar am Umfang der Schweißtrommel
angreift. Bei dieser bekannten Maschine werden die geschweißten Beutelabschnitte von der
SchwL-ißiiommel durch eine Greifertrommel abgenommen,
die mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie die Schweißtrommel umläuft. Die Greifertrommel
weist im gleichen Abstand auf ihrem Umfang verteile schwenkbare und in ihrer Bewegung durch Nocken
steuerbare Greiferelemente auf, die in Nuten der Schweißtrommel eingreifen können, um jeweils das
vorauslaufende offene Ende eines geschweißten Schlauchstückes zu erfassen. Von der Greifertrommel
werden die geschweißten Schlauchabschnitte einzeln migenommen, bis sie auf einen festen Anschlag treffen,
so daß der gescheißte Schlauchabschnitt vor diesem Anschlag liegenbleibt, bis er von einer absatzweise arbeitenden
Transporteinrichtung zu einer Sammelstelle abgefördert wird. Das Arbeiten mit einem festen Anschlag
für die geschweißten Schlauchabschnitte ist ebenfalls nur bei relativ geringer Arbeitsgeschwindigkeit
und bei relativ steifem Schlauchmaterial möglich.
Bei anderen bekannten Maschinen dieser Art zum Herstellen von Beuteln od. dgl. aus Abschnitten eines
fortlaufenden Schlauches aus thermoplastischem Material werden die Schlauchabschnitte tangential zwischen
die Schweißtrommel und ein Umschlingungsband so eingeführt, daß jeweils die vorderen Enden der
Schlauchabschnitte verschweißt und nach dem Verschweißen durch ein Ablageförderband erfaßt werden
(vgl. B-PS 5 46 942). Da die Schu, iißnaht unmittelbar
nach ihrer Herstellung relativ empfindlich ist und eine merkliche Zeit benötigt, um sich zu verfestigen und entsprechend
zu schrumpfen, läßt sich mit dieser bekannten Maschine nur eine geringe Arbeitsgeschwindigkeit
erzielen, da das geschweißte vordere Ende der Beutel abschnitte erst nach ausreichender Abkühlung und
Schrumpfung zuverlässig durch Greifer od. dgl. erfaßt werden kann, ohne daß die Schweißnaht beschädigt
wird.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine Maschine der in Frage stehenden Art so weiterzubilden,
daß die Herstellung solcher Beutel od. dgl. mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als bisher erfolgen
kann, dennoch die Herstellung mit höchster Genauigkeit und Zuverlässigkeit ermöglicht und dabei gewährleistet
wird, daß die Schweißnaht ausreichend abkühlen und schrumpfen kann, bevor sie mechanisch beansprucht
wird, ohne daß dadurch der Betrieb verlangsamt oder aufgehalten wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Trenneinrichtung eine den Schlauch nur
teilweise durchtrennende Schneideinrichtung in Verbindung mit unmittelbar vor der mit Saugwirkung und
tangential zur Schweißtrommel arbeitenden Zuführungseinrichtung angeordneten Reißwalzen aufweist,
daß das nachlaufende Ende der Schlauchabschnitte jeweils mittels einer Saugklappe der Schweißtrommel
zwischen die im Innern der Schweißtrommel angeordneten Elemente der Schweißzangen schwenkbar ist,
und daß der ais Überführungsrichtung ausgebildeten Trommel der Abnahmeeinrichtung eine Speicher- und
Kühltrommel mit jeweils getrennten, verstellbar entlang einer Mantellinie der Trommel nebeneinander angeordneten
Zangen od. dgl. Greifeinrichtungen für das der Schweißnaht abgewandte Ende der Beutel nachgeschaltet
ist.
Durch die Ausbildung und Anordnung der Trennvorrichtung
wird gewährleistet, daß einerseits die Schlauchabschnitte bis unmittelbar kurz vor der direkten
Einführung in die Schweißtrommel untereinander und mit dem Schlauch zusammen hängenbleiben, was
die Führung und die Förderung sowie die AusrichtiiLig
auf eine genaue Lage der Schlauchabschnitte wesentlich erleichtert. Gleichzeitig wird durch diese Ausbildung
das spätere Öffnen der Beutel an der Offenseite wesentlich erleichtert im Gegensatz zu den Verhältnissen
bei Maschinen mit einer den Schlauch über die ganze Breite in einem glatten Schnitt durchtrennenden
Schneideinrichtung.
Bevor der Schlauchabschnitt von dem Schlauchmaterial abgerissen wird, befindet sich der größere Teil des
betreffenden Schlauchabschnittes bereits bn festen Griff der mit Saugwirkung arbeitenden Zuluhrungseinrichtung,
welche die Schhuchabschnitte tangential zwischen das Umschlingungsband und den Umfang der
Schweißtrommel einfädelt. Bevor das Ende des Schlauchabschnittes, an dem die Verschweißung erfolgen
soll, aus der normalen Zuführungslage in die Schweißeinrichtung abgelenkt wird, befindet sich der
größere Teil des Schlauchabschnittes bereits fest zwischen dem Umschlingungsband und dem Umfang der
Schweißtrommel.
Die Verschweißung erfolgt auch hier am nachlaufenden
Ende des Schlauchabschnittes. Dadurch wird es möglich, die Schweißtrommel mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit
zu betreiben und die geschweißten Schlauchabschnitte mit mechanischen Greifern von der
Schweißtrommel abzunehmen, ohne daß dabei die Schweißnaht mechanisch belastet wird, da die Gefahr
an der voranlaufenden Kante des Schlauchabschnittes angreifen, während das geschweißte nachlaufende
Ende beim Übergang des Abschnittes von der Schweißtrommel auf die Überführungstrommel von jeder
mechanischen Belastung freibleibt, rasch abkühlen und frei schrumpfen kann. Da die Greifer der Überführungstrommel
an dem voranlaufenden offenen Ende der verschweißten Schlauchabschnitte angreifen, können
aucn Nadelgreifer zu diesem Zweck verwendet werden, die wesentlich zuverlässiger, störungsfreier
und rascher als Zangengreifer arbeiten.
Da die Schlauchbabschnitte erst unmittelbar bei ihrem Eintritt in den Spalt zwischen Schweißtrommel
und Umschlingungsband von dem fortlaufenden Schlauch abgerissen werden, wird trotz der hohen Arbeitsgeschwindigkeit
der Maschine eine hohe Zuführungsgenauigkeit beim Einführen der Schlauchabschnitte
in die Schweißtrommel gewährleistet. Das Schlauchmaterial kann dabei außerordentlich dünn
sein. Die Verschweißung an dem nachlaufenden Ende der Schlauchabschnitte erfolgt in sicherer Entfernung
radial innerhalb des äußeren Umfanges der Schweißtrommel und damit außerhalb des Eingriffsbereiches
des Umschlingungsbandes. Dadurch wird eine zuverlässige genaue Verschweißung bei der hohen Geschwindigkeit
gewährleistet.
Durch die Überführung der verschweißten Schlauchabschnitte auf eine Speicher- und Kühltrommel wird
trotz der hohen Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine eine ausreichend lange Kühlstrecke für die Schweißnaht
der Abschnitte erzielt. Auf Grund der neuen Ausbildung werden die geschweißten Schlauchabschnitte
nicht einzeln abgelegt, sondern von der Überführungstrommel auf die Speicher- und Kühltrommel überführt
und dort paketweise gesammelt. Dadurch steht eine Kühlstrecke zur Verfügung, die um ein Vielfaches größer
als bei bekannten Maschinen ist, obwohl mit der neuen Maschine mit wesentlich höherer Arbeitsgeschwindigkeit
als bisher gearbeitet werden kann. Die Greifer an der Speicher- und Kühltrommel erfassen die
Beutelabschnitte ebenfalls am offenen Ende, so daß auch beim Übergang von der Überführungstrommel
auf die Speicher- und Kühltrommel eine mechanische Beanspruchung des nachlaufenden, die Scheißnaht aufweisenden
Endes des Beutelabschnittes nicht erfolgt.
Um das Einschwenken des nachlaufenden Endes eines Schlauchabschnittes in die Schweißeinrichtung
der Schweißtrommel zu unterstützen, ist vorteilhafter weise in Drehrichtung der Schweißtrommel im Ab
stand von der Zuführungseinrichtung eine das Abschwenken des Endes des Schlauchabschnittes radial
nach innen durch die Saugklappe von außen unterstützende pneumatisch oder mechanisch arbeitende Andrückvorrichtung
vorgesehen.
Um die Abkühlung der Schweißnaht auf der langen, durch die Speicher- und Kühltrommel vorgegebenen
Kühlstrecke zu unterstützen, können auf den Umfang dieser Trommel Austrittsdüsen für Kühlluft gerichtet
sein. ίο
Die mit Saugwirkung arbeitende Zuführungseinrichtung kann in Form einer Saugwalze vorgesehen sein. In
diesem Falle kann das die Schweißtrommel umgebende Umschlingungsband zugleich als gegenüber der Horizontalen
schräg in Förderrichtung nach unten geneigtes Förderband zwischen der Schneideinrichtung und
der Saugtrommel ausgebildet sein und die letztere umschlingen. Dadurch können die Umschlingungsbänder
die Schlauchabschnitte auch während der Zuführung vom Augenblick des Durchtrennens bis zum Verlassen
der Schweißtrommel führen, was die Ausrichtung und genaue Zuführung erleichtert.
Vorteilhafterweise ist der Speicher- und Kühltrommel eine Abnahme- und Ablegeeinrichtung für die Beutelpakete
und eine die Geschwindigkeit der Abnahme- und Ablegeeinrichtung intermittierend abbremsende
Einrichtung nachgeschaltet. Hierdurch wird es möglich, die hohe Umlaufgeschwindigkeit der Beutelpakete stufenweise
zu vermindern, so daß die Beutel schließlich ohne die Gefahr einer Beschädigung bei der Ablage in
ihrer bisherigen Förderricbtung zur Ruhe gebracht werden können. Die Ablegeeinrichtung kann mit Zangen
od. dgl. Greifeinrichtung besetzte Ablegerketten aufweisen, deren Antriebsgeschwindigkeit vorteilhafterweise
periodisch zwischen einer der Mantelgeschwindigkeit der Speicher- und Kühltrommel entsprechenden
maximalen Geschwindigkeit und einer entsprechend kleineren Ablegegeschwindigkeit veränderbar
ist.
Statt dessen kann zwischen den Ablegerketten und der Speicher- und Kühltrommel eine mit die Beutelpakete
am Schweißende erfassenden Greifern od. dgl. besetzte Bremstrommel mit periodisch steuerbarer Abbremseinrichtung
angeordnet sein, welche die stufenweise Abbremsung der Beutelpakete übernimmt.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen
F i g. 1 und 2 eine Maschine zum Herstellen von Beuteln, und zwar in einer zu den Achsen der Trommeln
senkrechten Ebene geschnittenen Darstellung, wobei die F i g. 2 im Bereich der quer verlaufenden Ebene
A-A an die Darstellung der F i g. 1 anschließt,
Fig.3 und 4 die bei der Schweißtrommel der Maschine
nach F i g. 1 und 2 bevorzugt verwendbaren 5S Schweißzangen vor und während des Verschweißens
des nachlaufender, Endes eines Schlauchabschnittes,
F i g. 5 und 6 in ähnlicher Darstellung wie F i g. 1 und 2 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Maschine,
wobei die Darstellung nach F i g. 6 entlang der strichpunktierten Linie an die Darstellung nach F i g. 5 anschließt
und
F i g. 7 und 8 eine Bremstrommel, die zwischen der Speicher- und Kühltrommel und einer Ablegereinrichtung
für die Beutelpakete zum Abbremsen der Geschwindigkeit der Beutelpakete angeordnet werden
kann.
Die in den F i g. 1 und 2 schematisch dargestellte Maschine weist eine Vorratsrolle für einen fortlaufenden
Schlauch aus thermoplastischem Material auf, die mit ihrer Achse 2 in einer nicht mehr gezeigten Abwickelstation
drehbar gelagert ist. Der von der Rolle 1 abgezogene Schlauch äuft über eine Umlenkrollc 3 durch
eine aus Walzen 4 und 5 bestehende Fördereinrichtung. Von dort gelangt das Material zu einer Trenneinrichtung.
Diese weis! ein in einer Halterung 7 gestellfcst angeordnetes unteres Messer und eine Messerwalze 8
auf. Während das untere Messer 6 eine durchgehende Schneide aufweist, ist die Schneide der Messerwalze 8
an mehreren Stellen unterbrochen, so daß die durch die Trenneinrichtung bestimmten Schlauchabschnitte auch
nach Passieren der Trenneinrichtung noch miteinander und mit dem Schlauchmaterial in für eine gleichmäßige
Förderung ausreichend festem Zusammenhang stehen. Nach Verlassen der Trenneinrichtung läuft der mit
Trennschnitten versehene Schlauch in eine Zugeinrichtung ein, die aus unteren und oberen endlosen und
durch ein Einlaufwalzenpaar 9 und 10 angetriebenen Förderbändern 11 bzw. 12 besteht. Gleichachsig mit
dem anderen Umlenkende der Förderbänder 11 und 12 sind eine untere Walze 13 und eine obere Segmentwalze
14 angeordnet, die mit einer von den Förderbändern 11 und 12 abweichenden Geschwindigkeit antreibbar
sind, um jeweils den vorderen Schlauchabschnitt von den übbrigen zusammenhängenden Schlauchabschnitten
durch Abreißen im Bereich der Trennlinie vollständig zu losen. Je nach dem Format bzw. der Länge der
herzustellenden Beutel arbeitet die Abreißvorrichtung mit den intermittierend in Eingriff verbringbaren Walzenpaaren
15,16 bzw. 17,18 bzw. 19.20 zusammen.
Die lineare Fördergeschwindigkeit der Walzen 15 bis 20 ist die gleiche wie die der Walzenpaare 4. 5 und 9,
10. während die entsprechende Geschwindigkeit der Walzen 13 und 14 höher liegt und der linearen Geschwindigkeit
einer angetriebenen Schweißtrommel 21 entspricht.
Das Abreißen eines Schlauchabschnittes durch die Walzen 13 und 14 erfolgt erst dann, wenn der größere
Teil des betreffenden Schlauchabschnittes bereits von einer mit Saugwirkung arbeitenden und tangential zur
Schweißtrommel ausgerichteten Zuführungseinrichtung erfaßt worden ist. Diese Zuführungseinrichtung
weist im dargestellten Beispiel endlos umlaufende Bänder 23 auf, die um die Achse der Segmentwalze 14 und
durch eine dicht am Umfang der Schweißtrommel 21 liegende Walze 22 geführt sind und deren Untertrums
über eine Saugvorrichtung 24 laufen. Die Bänder 23 werden mit der linearen Geschwindigkeit der Schweißtrommel
21 angetrieben. Zur weiteren sicheren Führung der Schlauchabschnitte ist im Bereich des Abgabeendes
25 der unteren Bänder 11 eine Blaseinrichtung 26 angeordnet, die einen Luftstrom in Richtung auf das
Ende des Einlaufspaltes leitet.
Auf diese Weise wird der Schlauchabschnitt zuverlässig in den Einlaufspalt zwischen der Walze 22 und
der Schweißtrommel 21 und zwischen dem Umfang der Schweißtrommel und einem endlosen Umschlingungsband
27 eingeführt, welches den überwiegenden Teil des Umfanges der Schweißtrommel 21 umspannt.
Der auf diese Weise und zwischen dem Mantel 28 und der Schweißtrommel 21 sowie dem in gleicher
Richtung und mit gleicher Geschwindigkeit umlaufenden inneren Trum der Umschlingungsbänder 27 eingespannte
Schlauchabschnitt wird im Bereich seines nachlaufenden Endes durch eine Schweißnaht verschlossen,
während der Abschnitt mit der Schweißtrommel um-
7 8
äuft. Schweißnaht, die in diesem Augenblick noch erhitzt
Die Schweißtrommel weist mehrere im gegcnsciti- und damit empfindlich ist. Bevor das nachlaufende
gen Umfangsabstand angeordnete und zum Vcrschwei- Ende die Schweißtrommel 21 verläßt, öffnet sich die
Ben des nachlaufenden Endes des Schlauchabsehnittcs Schweißzange und die Saugklappe geht in ihre Andienende
Schweißzangen auf. Die Einzelheiten der 5 fangsstellung nach F i g. 3 zurück. Statt der Greiferzan-Schweißzangen
und der zugehörigen Einrichtungen ge- gen 36 können an der Trommel 35 auch Nadelgreifer
hen am besten aus den Fig. 3 und 4 hervor. Jeder vorgesehen sein, da diese lediglich am vorauslaufenden
Schweißzange ist eine am Mantel 28 der Schweißtrom- Ende, also am offenen Ende der Beutelabschnitte anmel
schwenkbar gelagerte Saugklappe 29 zugeordnet, greifen.
die über eine Leitung 30 mit einer nicht dargestellten io Nach etwa halber Umdrehung übergibt die Überfüh-
Saugeinrichtung in ständiger Verbindung steht. F i g. 3 rungstrommel 35 den einzelnen Beutelabschnitt an eine
zeigt die Saugklappe 29 in ihrer Wartestellung, in der Speicher- und Kühltrommel 38, die mit der gleichen
die radial nach außen weisende Begrenzungsfläche mit linearen Geschwindigkeit wie die Schweißtrommel 21
der Umfangsfläche des Trommelmantels 28 fluchtet. und die Überführungstrommel 35 umläuft. Bei der
Die Bewegung der Saugklappe 29 wird durch Nocken 15 Übergabe können die Greiferzangen 36 in enlspre-
und Hebel, die nicht gezeigt sind, synchron mit dev Um- chende Umfangsrillen 39 der Speicher- und Kühltrom-
laufbewegung der Schweißtrommel 21 gesteuert. mel eintreten. Diese Trommel weist mehrere in Um-
Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß das nach- fangsrichtung verteilt angeordnete Sätze von jeweils
laufende Ende 116 des Sehlauchabschnittes in der aus getrennten, entlang einer Mantellinie der Trommel ver-F
i g. 3 ersichtlichen Weise auf der Saugklappe 29 zu 20 stellbar nebeneinander angeordnete Zangen 40, 41 auf,
liegen kommt und von dieser festgehalten wird. Wie die auch durch andere Greifereinrichtungen ersetzt
aus F i g. 3 hervorgeht, kann an der Saugklappe 29 ein sein können. Diese Zangen 40,41 arbeiten abwechselnd
Abschnitt eines Glasfasergewebes 115 befestigt sein, und erfassen einen auf der Überführungstrommel 35
der über das der Drehrichtung der Schweißtrommel 21 befindlichen Beutelabschnitt wiederum an dem vorausentgegenweisende
Ende 117 der Saugklappe 29 hinaus- 25 laufenden, also offenen und nicht erhitzten Ende der
ragt und die über Saugklappe überstehende Kante des durch die Schweißnaht geschlossenen Schlauchab-Schlauehabschnittes
abstützt. Die Schweißzange be- schnitte. Die Speicher- und Kühltrommel 38 ist weitgesteht
aus einem trommelfesten Element 32 mit schnei- hend von Gebläsegehäusen 42, 43 mit darin in Umdenförmiger
Auflage und einem schwenkbaren fangsrichtung verteilten Austrittsdüsen 44 für Kühlluft
Zangenelement 33, das in F i g. 3 in der Offenlage und 30 umgeben, deren Kühlluftstrahlen auf den Umfang der
in F i g. 4 in der Schweißlage wiedergegeben ist. Ein Speicher- und Kühltrommel 38 gerichtet sind. Entspre-Einsatzteil
34, der z. B. aus Silikongummi bestehen chende Führungen oder Leitbleche 45 verhindern dakann.
ist in dem Zangenteil 33 nahe dem freien Ende bei, daß die Beutel mit den Austrittsdüsen 44 in Berühangeordnet
und wirkt mit dem gestelUesten Element 32 rung gelangen. Die eingeblasene Kühlluft wird durch
in der aus F i g. 4 ersichtlichen Weise zusammen, nach- 35 Saugstutzen 46 wieder abgeführt,
dem die Saugklappe 29 das nachlaufende Ende 116 des Durch das abwechselnde Arbeitsspiel der Greifer-Schlauchabschnittes zusammen mit der Glasfasergaze zangen 40 und 41 können die von der Überführungsbis zur Anlage auf dem gestellfesten Element 32 nach trommel 35 zugeführten Beutel im Bereich jedes innen geschwenkt hat. Beide Teile der Schweißzange Greiferzangensatzes 40, 41 zu Beutelpaketen gesanv liegen innerhalb der Schweißtrommel 21. Auch die Be- 40 melt werden, wobei jeweils immer eine Greiferzange wegung des Zangenelementes 33 wird durch Nocken jedes Paares das Beutelpaket festhält, während die an- und Betätigungsarme od. dgl. in Abhängigkeit vom dere Greiferzange einen neuen Beutel von der ÜberUmlauf der Schweißtrommel 21 gesteuert. führungstrommel 35 abnehmen kann und umgekehrt.
dem die Saugklappe 29 das nachlaufende Ende 116 des Durch das abwechselnde Arbeitsspiel der Greifer-Schlauchabschnittes zusammen mit der Glasfasergaze zangen 40 und 41 können die von der Überführungsbis zur Anlage auf dem gestellfesten Element 32 nach trommel 35 zugeführten Beutel im Bereich jedes innen geschwenkt hat. Beide Teile der Schweißzange Greiferzangensatzes 40, 41 zu Beutelpaketen gesanv liegen innerhalb der Schweißtrommel 21. Auch die Be- 40 melt werden, wobei jeweils immer eine Greiferzange wegung des Zangenelementes 33 wird durch Nocken jedes Paares das Beutelpaket festhält, während die an- und Betätigungsarme od. dgl. in Abhängigkeit vom dere Greiferzange einen neuen Beutel von der ÜberUmlauf der Schweißtrommel 21 gesteuert. führungstrommel 35 abnehmen kann und umgekehrt.
Um die radial nach innen gerichtete Einschwenkbe- Die Zahl der auf diese Weise zu Paketen gesammelten
wegung des nachlaufenden Endes 116 des Schlauchab- 45 Beutei hängt einmal von der Dicke des Schlauchmateschnittes
zu unterstützen, ist im geringen Abstand hin- rials und zum anderen von der erforderlichen Kühlzeit
ter der Zuführungseinrichtung 22.23.24 eine im darge- für die Schweißnaht ab.
stellten Beispiel mit Blasluft arbeitende Andrückvor- Der Speicher- und KühUrommel 38 ist eine Abnah-
richtung 31 gestellfest angeordnet, welche das Ende me- und Ablegeeinrichtung zugeordnet die jeweils die
116 des Schlauchabschnittes in fester Anlage auf der 50 Beutelpakete abnimmt und auf einen Querförderer
Saugklappe 29 hält, wenn diese mit hoher Geschwin- oder auf eine andere Einrichtung ablegt. Im dargestell-
digkeit nach innen in die Stellung nach F i g. 4 ein- ten Beispiel umfaßt diese Einrichtung endlose umlau-
schwenkt. fende Ablegerketten 48, die mit Zangen 47 od. dgl.
Das Schließen des nachlaufenden Endes des Greifereinrichtung besetzt sind und über Umlenk- und
Schlauchabschnittes mittels der Schweißzange erfolgt 55 Antriebskettenräder 49 laufen. Wenn die Zangen 47 je-
in einem Umfangsbereich von etwa 270°, den die weils ein Beutelpaket erfaßt haben, ziehen sie dieses
Schweißtrommel 21 und das Arbeitstrum der Um- über das Leitblech 50 auf ein Ablageband 51, von dem
schlingungsbänder 27 gemeinsam durchlaufen. Die Um- im dargestellten Beispiel angenommen ist, daß es senk-
schlingungsbänder 27 sind um eine als Uberführungs- recht zur Zeichenebene umläuft Die ordnungsgemäße
vorrichtung ausgebildete Trommel 35 gelegt auf der im 60 Ablage auf dem Band 51 wird durch einen einstellbaren
Umfangsabstand angeordnete Greiferzangen 36 vorge- Anschlag 52 sichergestellt
sehen sind, die über Nocken od. dgl steuerbar sind und Um ein Haften der Beutelpakete an der Speicherin
entsprechende, in Umfangsrichtung laufende Rillen und Kühltrommel 38 auf elektrostatischem Wege zu
37 im Mantel 28 der Schweißtrommel 21 eingreifen verhindern, kann der Trommelmantel Unterbrechunkönnen,
um jeweils das vorauslaufende Ende eines 65 gen 53 aufweisen, die beim Umlaufen der Trommel 38
Schlauchabschnittes zu erfassen und diese Abschnitte nacheinander mit einem gestelUesten, radial nach
einzeln von der Schweißtrommel 21 abzunehmen. Die außen gerichteten Gebläse 54 in Fluchtung gelangen,
Abnahme erfolgt ohne mechanische Belastung der so daß ein Paket von der Trommel 38 beim Übergang
auf die Abnahme- und Ablegeeinrichtung zuverlässig freikommt. Zur Erleichterung der Wartung der Maschine
ist der untere Gebläsekasten 42 bei 59 schwenkbar gelagert und mittels Druckmittelzylinder 60 von der
Speicher- und Kühltrommel 38 abklappbar.
Da ein sicheres Ablegen der Beutelpakete auf dem Band 51 nur bei relativ niedriger Geschwindigkeit
möglich ist, die Greiferzangen 47 der Ablegerketten 48 jedoch bei Übernahme eines Beutelpaketes von der
Trommel 38 mit deren Umfangsgeschwindigkeit bewegt werden müssen, wenn eine Beschädigung der
Beutel verhindert werden soll! ist die Anordnung so getroffen, daß die Antriebsgeschwindigkeit der Ablegerketten
48 periodisch zwischen einer der Mantelgeschwindigkeit der Speicher- und Kühltrommel 38 entsprechenden
maximalen Geschwindigkeit und einer zum Ablegen ausreichenden kleineren Ablegegeschwindigkeit
verändert werden kann. Zu diesem Zweck können elliptische Ritzel für die Ablegerketten
48 vorgesehen sein.
Alle in F i g. 1 und 2 dargestellten mechanischen Greiferzangen können auch durch Nadelgreifer od. dgl.
ersetzt sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 5 und 6 sind die gleichen Teile mit den gleichen Bezugsziffern
wie in F i g. 1 bezeichnet und zum Teil nur noch rein schematisch wiedergegeben.
Bei diesem Ausführungsbeispiel erfolgt das Zuführen der abgerissenen Schlauchabschnitte zu der Schweißtrommel
21 mit Hilfe einer Saugwalze 66. die zwischen den Reißwalzen 13 und 14 und der Schweißtrommel 21
angeordnet ist. Die Umschlingungsbänder 11 der
Schweißtrommel 21 bilden dabei gleichzeitig die unteren Bänder der Zuführungseinrichtung, die im wesentlichen
durch die Einzugswalzen 9, 10 und die oberen Bänder 27 ergänzt wird. Die Saugwalze 66 weist an
ihrem Umfang mehrere Saugöffnungen 77 auf, die in Fluchtung mit einem Saugkasten 68 treten können, der
über Saugkanal 69 und eine Hohlwelle 70 mit einer nicht dargestellten Saugeinrichtung in Verbindung
steht. Die Saugwalze 66 hält den jeweils vorderen Schlauchabschnitt vor seiner Abtrennung von dem
Schlauchband zuverlässig fest und lenkt ihn tangential in den Spalt zwischen der Schweißtrommel 21 und dem
Arbeitstrum der Umschlingungsbänder 11 ein. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Saugwirkung intermittierend
auftritt, so daß der Abschnitt von der Saugwalze 66 zuverlässig freigegeben wird, wenn er von der
Schweißtromnel 21 und den Umschlingungsbändern erfaßt ist.
Wie aus F i g. 5 hervorgeht, kann zwischen der Vorratsrolle
1 und den Förderwalzen 4, 5 eine zusätzliche gesteuerte Antriebseinrichtung 61 bis 65 angeordnet
sein, weiche für einen spannungsfreien gleichförmigen Zulauf des Schlauchmaterials zu der Maschine sorgt.
Bei der Vorratsrolle 1 könnte es sich auch um Bahnmaterial handeln, das auf seinem Wege zur in Frage stehenden
Maschine über eine Schlauchbildungseinrichtung S geführt wird, die in F i g. 5 strichpunktiert angedeutet
ist
Bei diesem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 und 6 ist der Überführungstrommel 35 ein intermittierend mit
dieser in Berührung bringbares Übertragungselement 72 zugeordnet, das an einem umlaufenden Arm 71
od. dgl. angeordnet ist und vor seiner Berührung mit
dem Umfang der Überführungstrommel 35 mit einer Benetzungseinrichtung 73, 74, 75 für eine Kühlflüssigkeit
in Berührung gelangt. Bei der Berührung mit der Überführungstrommel 35 benetzt das Übertragungselement
72 jeweils die Schweißnaht mit einer Kühlflüssigkeit.
Des weiteren ist zwischen der Speicher- und Kühltrommel
38, die mit der hohen Geschwindigkeit der Schweißtrommel 21 umläuft, und der Abnahme- und
Ablegeeinrichtung 48, 51 eine Bremstrommel 76 angeordnet, die im größeren Maßstabe und in Einzelheiten
in den F i g. 7 und 8 wiedergegeben ist. Auf Grund
ίο einer solchen Anordnung kann die Abnahme- und Ablegeeinrichtung
kontinuierlich mit gleichbleibender niedriger Ablegegeschwindigkeit angetrieben werden,
da die stufenweise Abbremsung der Beutelpakete durch die Bremstrommel 76 erfolgt. Die Bremstrommel
76 weist die Beuteipakete am Schweißende erfassende Greifer 83 od. dgl. auf, die über Hebel 85 und auf nicht
dargestellten Nocken umlaufenden Rollen 86 so steuerbar sind, daß sie in der Klemmstellung kräftig gegen ein
Widerlager 87 drücken, um ein in F i g. 7 angedeutetes
ίο Beutelpaket zuverlässig festzuklemmen. Die Zangen
und die Widerlager sind auf zwei axial nebeneinander gleichachsig angeordneten Armen 84 montiert, die ihrerseits
auf einer Welle 91 fest angeordnet sind. Die Bremstrommel selbst besteht aus zwei Scheibenkörpern
(s. F i g. 8), die sich im gleichen Sinne wie die Arme 84 drehen, jedoch mit geringerer Geschwindigkeit
als die Arme 84 angetrieben werden, und zwar über das auf der Welle 89 sitzende Ritzel 88, das in
einen Zahnkranz 90 eingreift, der zwischen den beiden Scheiben 76 der Bremstrommel angeordnet ist. Die
Bremstrommel ist auf der Welle 91 mittels Lager 92 drehbar gelagert, die sich mit größerer Geschwindigkeit
dreht. Die Bremstrommel bzw. die Arme 84 sind von mehreren Bremsböden oder Bremsbügeln 93 teilweise
umschlossen, die an das Maschinengestell 95 unterstützenden Verankerungen 94 festgelegt sind.
Die Anordnung weist weiterhin eine angetriebene, auf einer Welle 97 angeordnete Walze % auf. deren
Umfangsgeschwindigkeit der linearen Geschwindigkeit der Scheiben 76 der Bremstrommel entspricht. Die
Welle 97 ist über bei 99 gestellfest gelagerte Arme 98 abgestützt, an deren freien Enden Bewegungsabnahmerollen
100 mit einer Nockenscheibe 101 unter dem Einfluß einer Vorspanneinrichtung 102. 103 zusammenwirkt.
Sobald eiti Beute'paket abgebremst werden soll, befindet
sich die Walze 96 in Eingriff mit den Scheiben 76 der Bremstrommel, und zwar unter Einklemmung des
nachlaufenden Endes eines 3eutelpaketes. wie aus F i g. 7 hervorgeht Hierbei wird das Beutelpaket abgebremst,
während sich das Beutelpaket auf den Bügeln 93 abstützt. Nach erfolgter Abbremsung greifen die
Greiferzangen 47 der Abnahme- und Ablegeeinrichtung an dem voranlaufenden Ende des Beutelpaketes
an und nehmen das Beutelpaket von der Bremstrommel ab. Während der Abbremsung gegen die Greiferzangen
83 das betreffende Beutelpaket frei. Bei dieser Anordung laufen die Arme 84 und die Scheiben 76 der
Bremstrommel gleichförmig, jedoch mit unterschiedlieher
Geschwindigkeit um.
Die neue Maschine kann in allen ihren Ausführungsbeispielen auf unterschiedliche Beutelformate auf einfache
Weise eingestellt werden. Da die Schlauchabschnitte am nachlaufenden Ende verschweißt werden, ist es
6S lediglich notwenig, bei Änderung der Länge des Beutels
die relative Winkellage der Schweißtrommel 21 in bezug auf die Uberführungstrommel 35 entsprechend
zu verändern. Zu dieseni Zweck kann in der Antriebs-
einrichtung ein Differential mit unbegrenzter Verstellmöglichkeit eingeschaltet sein. Dieses kann durch einen
druckknopfgesteuerten Motor angetrieben worden, um die relative Winkellage der Trommel 21 in bezug auf
die anderen Trommeln zu verstellen. Durch die Verstellung der Schweißtrommel 21 bleibt die relative Lage
der voranlaufenden Enden der Schlauchabschnitte stets die gleiche, so daß eine Verstellung der anderen Trommel
nicht nowendig ist. Lediglich die relative Lage der Rolle 96, die mit dem Bremszylinder 76 zusammenarbeitet,
muß entsprechend verändert werden.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Maschine zum fortlaufenden Herstellen von Beuteln, Säcken od. dgl. aus Abschnitten eines fortlaufenden
Schlauches aus thermoplatischem Material mit einer Abwickelstation. einer Fördereinrichtung
und einer Trenneinrichtung für das Schlauchmateria! und einer Schweißtrommel mi: mehreren
im gegenseitigen Umfangsabschnitt angeordneten. zum Verschweißen des nachlaufenden Endes eines
Schlauchabschnittes dienenden Schweißzangen, wobei der Schweißtrommel eine Einrichtung zum Zuführen
der Schlauchabschnitte zwischen dem Umfang der Schweißtrommel und ein Umschlingungsband
sowie eine Abnahmeeinrichtung mit einer die Beutel an dem der Schweißnaht abgewandten Ende
mittels Zangen od. dgl. Greifeinrichtung erfassenden Trommel zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trenneinrichtung eine den Schlauch nur teilweise durchtrennende Schneideinrichtung (6 bis 8) in Verbindung mit unmittelbar
vor der mit Saugwirkung und tangential zur Schweißtrommel arbeitenden Zuführungseinrichtung
(23, 24. bzw. 66) angeordneten Reißwalzen *5 (13, 14) aufweist, daß das nachlaufende Ende der
Schlauchabschnitte jeweils mittels einer Saugkiappe (29) der Schweißtrommel zwischen die im Inneren
der Schweißtrommel angeordneten Elemente (32, 34) der Schweißzangen schwsnkbar ist und daß der
als Überführungsvorrichtung ausgebildeten Trommel (35) der Abnahmeeinrichtung eine Speicherund
Kühltrommel (38) mit jeweils getrennten, verstellbar
entlang einer Mantellinie der Trommel nebeneinander angeordneten Zangen (40, 41) od. dgl.
Greifeinrichtungen für das der Schweißnaht abgewandte Ende der Beutel nachgeschaltet ist.
2. Maschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß in Drehrichtung der Schweißtrommel (21) im Abstand von der Zuführungseinrichtung (23.
24, bzw. 66) eine das Abschwenken des Endes des Schlauchabschnittes radial nach innen durch die
Saugklappe (29) von außen unterstützende, pneumatisch oder mechanisch arbeitende Andrückvorrichtung
(31) gestellfest angeordnet ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Umfang der Speicherund
Kühltrommel (38) Austrittsdüsen (44) für Kühlluft gerichtet sind.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet,
daß die mit Saugwirkung arbeitende Zuführungseinrichtung in Form einer Saugwalze
(66) vorgesehen ist.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das die Schweißtrommel (21) umgcbende Umschiingungsband (11) zugleich als gegenüber
der Horizontalen schräg in Förderrichtung nach unten geneigtes Förderband zwischen der
Schneideinrichtung (7, 8) und der Saugtrommel (66) ausgebildet ist und auch die letztere umschlingt. ^0
6. Maschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Überführungstrommel (35) ein intermittierend mit dieser in Berührung bringbares
Übertragungselement (71, 72) zum Benetzen der Naht mit einer Kühlflüssigkeit zugeordnet ist. 6S
7. Maschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher- und Kühltrommel
(38) eine Abnahme- und Ablegeeinrichtung (47, 48) 178
Applications Claiming Priority (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7043599 | 1970-11-30 | ||
| FR7043599A FR2115747A5 (de) | 1970-11-30 | 1970-11-30 | |
| FR7126954 | 1971-07-16 | ||
| FR7126954A FR2146675A6 (de) | 1971-07-16 | 1971-07-16 | |
| FR7139448 | 1971-10-28 | ||
| FR7139448A FR2158750A6 (en) | 1971-10-28 | 1971-10-28 | Plastic bags - from perforated tubular material and welding drum |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2159178A1 DE2159178A1 (de) | 1972-05-31 |
| DE2159178B2 true DE2159178B2 (de) | 1975-05-22 |
| DE2159178C3 DE2159178C3 (de) | 1976-01-22 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0010649A1 (de) * | 1978-10-24 | 1980-05-14 | Stiegler Gmbh Maschinenfabrik | Maschine zum Herstellen von Kunststoffbeuteln mit einer kontinuierlich umlaufenden Schweisswalze |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0010649A1 (de) * | 1978-10-24 | 1980-05-14 | Stiegler Gmbh Maschinenfabrik | Maschine zum Herstellen von Kunststoffbeuteln mit einer kontinuierlich umlaufenden Schweisswalze |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES397449A1 (es) | 1975-03-16 |
| US3833446A (en) | 1974-09-03 |
| IT941614B (it) | 1973-03-10 |
| NL7116371A (de) | 1972-06-01 |
| DE2159178A1 (de) | 1972-05-31 |
| GB1350224A (en) | 1974-04-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |