DE2157685B2 - Schichtmagnetogrammtrager und Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents
Schichtmagnetogrammtrager und Verfahren zur Herstellung derselbenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Schichtmagnetogrammträger aus einem nichtmagnetischen und nichtmagnetisierbaren
Träger und einer darauf befindlichen magnetisierbaren Schicht auf der Basis einer Bindemittelmischung aus
einem Polyurethan und Polyvinylformal, welche feinteiliges Magnetpigment dispergiert enthält sowie ein
Verfahren zur Herstellung solcher Magnetogrammträger unter Verwendung dieser Bindemittelmischung.
Schichtmagnetogrammträger mit Polyurethanen als Bindemittel für die Magnetschicht sind seit langem
bekannt Besonders für Aufzeichnung- und Wiedergabematerialien, die erhöhten Abnutzungserscheinungen
ausgesetzt sind, haben sich Polyurethane als Bindemittel bewährt. Polyesterurethane, wie sie beispielsweise in
der deutschen Auslegeschrift 11 06 959 beschrieben sind, eignen sich aber als alleiniges Bindemittel nicht, da
sie der Magnetschicht keine ausreichend hohe Oberflächenhärte verleihen. Es hat daher nicht an Bemühungen
gefehlt, für die Herstellung von Magnetschichten Polyurethane mit anderen Bindemitteln zur Erzielung
verbesserter Eigenschaften zu kombinit en. In der deutschen Auslegeschrift 12 69 661 wird die Verwendung
einer Mischung von Polyurethanen mit Polyestern zur Herstellung von magnetischen Aufzeichnungsträgern
beschrieben. Jedoch wird damit die Gefahr, daß die Magnetschicht durch Beanspruchung bei höherer
Temperatur und Drucken verklebt, nicht beseitigt, es besteht vielmehr sogar bei normalen Temperaturen eine
gewisse Neigung zum Blocken. In der amerikanischen Patentschrift 31 44 352 wird beschrieben. Polyurethanen
als Bindemittel Vinylidenchlorid-Acrylnitril-Copolymere zuzusetzen. Diese Copolymeren sind jedoch als
thermisch nicht sehr stabil bekannt (vgl. deutsche Offenlegungsschrift 20 37 605). Die Magnetdispersionen
müßten somit mit Stabilisatoren versetzt werden, was wiederum andere Eigenschaften nachteilig beeinflussen
kann.
Die Kombination von Polyurethanen mit einem Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymeren wird in der
deutschen Ausl< eschrift 12 82 700 beschrieben. Vinylchlorid-Copolymerisate
sind zwar stabiler als Vinylidenchlorid-Copolymere, haben aber bekannterweise ausgeprägte thermoplastische Eigenschaften und gewährleisten
nicht die erwünschten Werte bei höheren Temperaturen. Nach der deutschen Auslegeschrift
12 95 011 werden Polyurethan-Bindemittel durch Mitverwenden
von höhermolekularen Phenoxyharzen modifiziert. Aber auch Magnetschichten mit diesen
Bindemitteln zeigen bei Lagerung bei höherer Temperatur eine stärkere Erweichung, die zu einer Neigung
zum Verkleben mit der gegenüberliegenden Folienschicht führt. Aus der deutschen Offenlegungsschrift
20 37 605 ist es bekannt, für magnetiv-hc Beschichtungsmassen
ein Vinylpolymerisat, wie ein Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerisat. ein Polyvinylbutyral oder
Polyvinylformal zusammen mit einem hydroxylgruppenhaltigen
Polyurethan-Polyharnstoff-Elastomer zu verwenden. Bei diesen Binderr.ittelkombinationcn besteht
jedoch die Gefahr, daß bei einer Lagerung bei erhöhter Luftfeuchtigkeit wegen der Wasseraufnahmefähigkeit
der hydroxylgruppenhaltigen Polyurethan-Polyharnstoff-Elastomere
Veränderungen an der Magnetschicht vor sich gehen, wodurch derartige Magnetogrammträger
bei der Benutzung in den Aufnahme· und Wiedergabegeräte zum Blocken und Kleben neigen,
insbesondere nach einer Lagerung in feuchter Umgebung. In der deutschen Offenlegungsschrift 19 08 945 ist
ferner die Verwendung von Polyvinylformal als Bindemittel für Magnetschichten beschrieben. Gemäß
dem Beispiel dieser Patentanmeldung hergestellte Magnetschichten weisen aber keine befriedigende
mechanische Abriebfestigkeit auf und neigen zudem zur
Klebrigkeit, weshalb sie den an moderne Magnetogrammträger gestellten Ansprüchen nicht genügen.
Es wurde nun gefunden, daß Schichtmagnetogrammträger aus einem nichtmagnetischen und nichtmagnetisierbaren
Träger und einer darauf befindlichen magnetisierbaren Schicht auf der Basis einer Bindemittelmischung
aus einem Polyurethan und Polyvinylformal, welche feinteiliges Magnetpigment dispergiert enthält,
eine Kombination guter magnetischer und mechanischer Eigenschaften aufweisen, letztere auch bei
Lagerung und Betrieb der Magnetogrammträger in feuchter Umgebung, und mit Vorteil hergestellt werden
können, wenn erfindungsgemäß die Bindemittelmischung der magnetisierbaren Schiebt aus
a) 60 bis 80 Gewichtsteilen eines thermoplastischen und praktisch hydroxylgruppenfreien löslichen
Polyurethans aus einer aliphatischen Dicarbonsäure mit 4 bis 6 C-Atomen, einem aliphatischen Diol
mit 4 bis 10 C-Atomen und einem Diisocyanat mit 8 bis 20 C-Atomen und
b) 40 bis 20 Gewichtsteilen eines Polyvinylformals
besteht.
Es wurde ferner gefunden, daß sich Schichtmagnetogrammträger der genannten ArI mit sehr guten
Eigenschaften herstellen lassen, wenn man der Bindemittelmischung bei oder nach Vereinigung mit dem
feinteiligen Magnetpigment zusätzlich eine untergeordnete Menge eines Polyisocyanats zumischt.
Geeignete lösILlie thermoplastische und praktisch
hydroxylgruppenfreie Polyesterur^'hane aus einer aliphatischen
Dicarbonsäure mit 4 bis 6 C-Atomen, wie Adipinsäure, mindestens einem aliphatischen Diol mit 3
bis 10 C-Atomen, wie Propylenglykol, 1,4-Butandiol, Diäthylenglykol, 1,6-Hexandiol, oder Octandiol. und
einem Diisocyanat mit 8 bis 20 C-Atomen, wie Toluylendiisocyanat, 4,4'-Diisocyanato-diphenylmethan
oder m-Xylylen-diisocyanat, sind vor allem die PoIyesterurethane,
wie sie gemäß der deutschen Auslegeschrift 11 06 959 hergestellt werden. Sie sollen thermoplastische
und zweckmäßigerweise auch elastomere Eigenschaften aufweisen. Sie sollen ferner keine
nennenswerte Hydroxylzahl haben, d. h. praktisch hydroxylgruppenfrei sein. Bevorzugt sind lösliche
thermoplastische Polyurethane aus Adipinsäure, 1,4-Butandiol und einem Diisocyanato-diphenylmethan wie
4,4'-Diisocyanato-diphenylmethan, wie sie z. B. durch Umsetzung eines hydroxylgruppenhaltigen Polyesters
aus Adipinsäure und 1,4-Butandiol mit dem Diisocyanat in Gegenwart eines Glykols zur Kettenverlängerung
hergestellt werden, wobei etwa äquivalente Mengen von Isocyanatgruppen und Hydroxylgruppen verwendet
werden. Geeignete Polyesterurethane' haben eine Reißkraft von etwa 300 bis 500 kp/cm2 und eine
Streckgrenze nach dem Kraft-Dehnungs-Versuch von etwa 300 bis 700%.
Geeignete Polyvinylformal-Binder sind z. B. die in bekannter Weise durch Hydrolyse eines Polymerisats
eines Vinylesters und ausschließende Umsetzung des Vinylalkohol-Polymeren mit Formaldehyd hergestellten
Polymeren. Sie haben zweckmäßig einen Vinylformalgruppengehalt von mindestens 65 Gew.-% und insbesondere
mindestens 80 Gew.-n/n. Recht geeignete Polyvinylformale haben einen Gehalt an Vinylalkohol-Gruppen
von 5 bis 13 Gew.-%, einen Gehalt an Vinylacetat-Gruppen von 7 bis 15 Gew.-%, einen
Gehalt an Vinylformal-Gruppen von 80 bis 88 Gew.-%, ein spezifisches Gewicht von ca. 1,2 und eine Viskosität
von 50 bis 120 Centipoise gemessen bei 20cC mit einer
Lösung von 5 g Polyvinylformal in 100 ml Phenot-Toluol
ι (1 :1).
Diese erfindungsgernäß zu verwendende Bindemittelkombination
hat sich gerade bei besonders hoher Beanspruchung der Magnetschicht als vorteilhaft
herausgestellt
κι Durch nachträgliche Zugabe von weiterem Polyisocyanat,
vorzugsweise Di- oder Triisocyanaten, zum Beispiel 4,4'-Diisocyanatodiphenylmethan oder dem
Reaktionspiodukt aus 3 Mol Toluylendiisocyanat und 1 Mol 1,1,1-Trimethylpropar, können die mechanischen
r. Eigenschaften der erfindungsgemäß hergestellten Magnetschichten
in spezieller Hinsicht noch weiter verbessert werden. Dies gilt besonders für die
Oberflächenhärte und die mechanischen Werte bei höheren Beanspruchungstemperaturen. ZwecKmäßig
2» erfolgt die Zugabe der Polyisocyanate bei oder nach der
Vereinigung der Bindemittel mit dem Magnetpigment in untergeordneten Mengen und insbesondere in Mengen
von etwa 2 bis 25 Gew.-%, bezogen auf die verwandte Menge an dem erfindungsgemäß einzusetzenden
ji Bindemittelgemisch.
Die Polyvinylformal-Polymere und Polyesterurethane werden zur Herstellung der Magnetpigmentdispersion,
die in an sich bekannter Weise erfolgt, in organischen Lösungsmitteln gelöst, wie Tetrahydrofu-
1» ran, Methyläthylketon, Dimethylformamid, Dioxan oder deren Mischungen. Andere Lösungsmittel, wie Ester,
Ketone, oder Aromaten können dem Lösungsmittel zugesetzt werden. Ferner können den Magnetschichten
in bekannter Weise kleine Mengen an Dispergiermii-
n teln, Füllstoffen und/oder Gleitmittel zugesetzt werden.
Dies kann vor oder während der Dispergierung der Magnetpigmente zur Herstellung der Magnetdispersion
oder vor oder während der Herstellung der Magnetschicht erfolgen. Beispiele geeigneter Zusätze sind
4(i Metallseifen, wie Salze aus Fettsäuren cJer isomerisierten
Fettsäuren und Metallen der ersten bis vierten Hauptgruppe des Periodensystems der Elemente,
Stearinsäure, Fettsäureester, Wachse, Paraffinöle, Siliconöle, Ruß, Talkum, feinteilige Silikate usw. Die Menge
4-, dieser Zusätze liegt allgemein nicht über 3 Gewichtsprozent,
bezogen auf die Magnetschicht.
Als Magnetpigmente können die an sich bekannten verwendet werden, wobei allerdings die endgültigen
Eigenschaften der Magnetschicht auch von dem
κι verwendeten Magnetpigment abhängen werden. Als
Beispiel für Magnetpigmente seien genannt: Gamma· Eisen(III)-oxid, feinteilsger Magnetit, ferromagnetisches
Chromdioxid sowie ferromagnetische Metalle und Metallegierungspigmente, wie Legierungen aus Eisen
>-> und Kobalt (z. B. hergestellt nach den Angaben in der
deutschen Patentschrift 12 47 026). Bevorzugte Magnetpigmente
sind nadeiförmiges Gamma-Eisen(III)-oxid. Die Teilchengröße beträgt im allgemeinen 0,2 bis 2 μπι,
bevorzugt ist der Bereich von 0,3 bis 0,8 μηι.
w) Das Verhältnis von Magnetpigment zu Bindemittel in
den erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterialien liegt im allgemeinen zwischen 2 bis 10 und insbesondere 3 bis
5 Gewichtsteile Magnetpigment zu einem Gewichtsteil des Bindemitlelgemischs. Es ist ein besonderer Vorteil
bi der erfindungsgemäß verwendeten Bindemittelmischungen,
daß aufgrund vorzüglichen Pigmentbindevermögens hohe Magnetpigmentkonzentrationen in den
Magnetschichten möglich sind, ohne daß die mecha-
nisch, elastischen Eigenschaften verschlechtert werden oder die Anwendungseigenschaften erheblich in Mitleidenschaft
gezogen werden.
Als nichtmagnetische und nichtmagnetisierbare Träger
lassen sich die üblichen starren oder flexiblen Trägermaterialien verwenden, insbesondere Folien aus
linearen Polyestern wie Polyethylenterephthalat, im allgemeinen in Stärken von 5 bis 50 μπι und insbesondere
von 10 bis 36 μίτι, ferner nichtmagnetisierbare
Metallträger wie Aluminiumplatten. In neuerer Zeit ist
auch die Anwendung von Magnetschichten auf Papierträgern für Zwecke der mittleren Datentechnik
bedeutend geworden; auch hierfür lassen sich die erfindungsgemäß einzusetzenden Beschichtungsmassen
vorteilhaft verwenden.
Die Herstellung der Magnetschichten kann in bekannter Weise erfolgen. Zweckmäßig wird die in
einer Dispergiermaschine, z. B. einer Topfkugelmühle oder einer Rührwerkskugelmühle, aus dem Magnetpigment
und einer Lösung der Bindemittel unter Zusatz von Dispergiermitteln und anderen Zusätzen hergestellte
Magnetdispersionen filtriert und mit einer üblichen Beschickungsmaschine, ζ. Β. mittels eines Linealgießers,
auf den nichtmagnetisierbaren Träger aufgetragen. In der Regel erfolgt eine magnetische Ausrichtung,
bevor die flüssige Beschichtungsmischung auf dem Träger getrocknet wird, was zweckmäßigerweise
während 2 bis 5 Minuten bei Temperaturen von 50 bis 90° C geschieht Werden Bindemittelmischungen verwendet,
denen noch Polyisocyanate zugesetzt wurden, so ist auch dann im Unterschied zu manchen bekannten
Polyisocyanat-Bindemitteln eine Wärmebehandlung nach der Beschichtung, die über die normale physikalische
Trocknung hinausgeht (Temperung o. ä.). nicht erforderlich.
Die Magnetschichten können auf üblichen Maschinen durch Hindurchführen zwischen geheizten und polierten
Walzen, ggf. bei Anwendung von Druck und Temperaturen von 50 bis 100° C, vorzugsweise 60 bis
80°C, geglättet und verdichtet werden. Dann beträgt die Dickt· der Magnetschicht im allgemeinen 3 bis 20 μτπ,
vorzugsweise 8 bis 15 μπι. Im Falle der Herstellung von
flexiblen Magnetbändern werden die beschichteten Folien in der Längsrichtung in den üblichen, meist nach
Zoll festgelegten Breiten geschnitten.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden Bsndemittelgerriische
sind vor allem für iVtagnetschichten gedacht, die zwar einer Wärmebehandlung zur Entfernung des
Lösungsmittels und zur Bildung einer trocknen Magnetschicht bedürfen, die jedoch im Prinzip nicht wärmereaktiv
sind. Eine ausgesprochene Hitzehärtung wäre bei den meisten elastischen, flexiblen Trägermaterialien,
z. B. PVC-Folie, Papier, Polyäthylenterephthalatfolie mit Rücksicht auf das Trägermaterial, auch schlecht
möglich. Sofern die Anwendung auf einem starren Trägermaterial, ζ. B. Metallplatten, erfolgt, kann eine
weitere Verbesserung der resultierenden Magnetogrammträger in bestimmten Eigenschaften durch einen
Zusatz von kleineren Mengen, insbesondere von 1 bis 30 Gew.-% der Bindemittelmischung an hitzehaltbaren
Vernetzungsmitteln, wie härtbare Harnstoff-Formaldehyd-Vorkondensate, härtbare Phenol-Formaldehyd-Vorkondensate
und/oder deren Äther mit Alkoholen oder Ester mit aliphatischen Carbonsäuren erzielt
werden. Dies kommt vo allem für die Herstellung von hitzebestjndiKen Magnetbändern auf Spezialfolien wie
Polyimidfolien oder starren Magnetträgern. Majnctscheiben
oder Mt ,rnettrommeln in Betracht.
Eine Topfmühle mit 250 I Volumen wird mit 200 kg Stahlkugeln von 6 bis 8 mm Durchmesser und mit
ι folgender Mischung beschickt: 37,2 kg nadeiförmiges Gamma-Eisen(IIl)-oxid, 2,8 kg Farbruß, 0,2 kg Stearinsäure,
0,8 kg Isopropylmyristat, 26,5 kg einer 13%igen Lösung eines thermoplastischen Polyesterurethans aus
Adipinsäure, 1,4-Butandio!, 4,4'-Diisocyanatodiphenyl-
in methan in einem Gemisch aus gleichen Teilen Tetrahydrofuran und Dioxan, 11,5 kg einer 13%igen
Lösung eines Polyvinylformals in einer Mischung aus gleichen Teilen Tetrahydrofuran und üioxan, 36,0 kg
eines Lösungsmittelgemisches Tetrahydrofuran/Dioxan
ΐϊ (1/1). Die Mischung wird 5 Tage lang vordispergiert.
Anschließend werden weitere 21,6 kg der obigen Polyesterurethanlösung und weitere 8,5 kg der obigen
Polyvinylformallösung zugese;zt.
Nach weiterem siebentägigem Dispergieren wird die erhpJtene Magnetdispersion durch Papierfilter unter
Druck filtriert und mittels ein»; Linealgießers auf 25 μπι
Poiyäthyienlerephlhaiaifolie aufgegossen. Die Trocknung
erfolgt während ca. 3 bis 5 Min. bei 70 bis 900C.
Durch Hindurchführen zwischen geheizten Walzen (80°C) unter einem Liniendruck von ca. 3 kg/cm wird
die Magnetschicht verdichtet.
Bei dem so hergestellten Magnetband wurde die thermisch-mechanische Beanspruchung wie folgt gemessen:
jo Ein Magnetband von Ά Zoll Sreite wird unter einem
Bandring von 5 pond mit einer Geschwindigkeit von 0,5 mm/Sek. über eine ebene Unterlage gezogen. Auf
die nach außen zeigende Magnetschicht wird ein Spezialgriffel mit einer Kraft von 5 pond gedrückt,
r, wobei der Krümmungsradius der Spitze des Griffels
50 μπι und der Winkel an der Spitze 40° beträgt. Die aus
Diamant bestehende Spitze des Griffels ist auf 70° C erhitzt. Gemessen wird die Tiefe der entstehenden
Furche mit einem Perth-O-Meter der Fa. Perthen, Hannover. Sie beträgt 0,8 μπι und zeigt damit, daß die
erfindungsgemäßen Schichtmagnetogrammträger eine sehr gute Beständigkeit gegenüber thermisch-mechanischer
Beanspruchung haben.
Vergleichsversuch A
Es wird wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch das
Polyvinylforma! durch ein Phenoxyharz gemäß der deutschen Auslegeschrift 12 95011 ersetzt. Bei der
Prüfung auf thermisch-mechanische Beanspruchung
-,(i wird eine Eindringtiefe von 1,0 μπι gemessen.
Vergleichsversuch B
Es wird wie in Beispiel I verfahren, jedoch das -,-, Polyvinylformal durch ein Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerisat
gemäß der deutschen Auslegeschrift 12 82 700 ersetzt. Bei der Prüfung auf thermisch-mechanische
Beanspruchung wird eine Eindringtiefe von 1,0 μπι gemessen.
Vergleichsversuch C
Es wird wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch das
Polyvinylformal durch die gleiche Menge des in Beispiel I angegebenen Polyesferurethan-Typs ersetzt, d. h. ein
Binder aus Po.'yesterurethanen allein verwandt. Bei der
Prüfung auf thermisch-mechanische Beanspruchung wird eine Eindringtiefe von 1.2 μπι gemessen.
Zur Herstellung der Magnetdispersion wird eine Topfmühle von 30 I Volumen mit 40 kg Stahlkugeln mit
Durchmessern zwischen 4 und 6 mm gefüllt. Darin wird folgende Mischung dispergiert: 5 kg nadeiförmiges
Gamma-Eisen(III)-oxid mit schwach saurer Oberfläche. 0,38 kg FarbruQ, 0,027 kg Stearinsäure, 0,108 kg Isopropylmyristat,
3.56 kg einer I3%igen Lösung eines Polyurethans aus Adipinsäure, 1.4-Butandiol und 4.4'-Diisocyanato-diphenylmethan
in einer Mischung aus gleichen Teilen Tetrahydrofuran und Dioxan. 1.54 kg
einer HVoigen Lösung von Polyvinylformal mit einem
Gehalt an Vinylformalgruppen von 85 Gew.-%. Vinylalkohol-Gruppen von 7 Gew.-°/o und Vinylacetat-Gruppen
von 8 Gew.-% sowie mit einer Viskosität von 75 cP in einem Gemisch aus gleichen Teilen Tetrahydroduran
und Dioxan und 4.4 kg Tctrahvdrofuran/Dioxan
t \ i\\ k\ u ι ~r rv: : „ Ά ;»„. ->
η \.~
\if ι;. Mui.il j iagt.il L^uj^ti gtiit-n ntiui.il nt.intL L·, >
|\£ der obigen Polyesterurethanlösung sowie 1.14 kg der
obigen Polyvinylformal-Lösung zugegeben.
Nach 2 Tagen weiterem Dispergieren wird eine Magnetdispersion erhalten, die durch Papierfilter
gedruckt und mittels eines Linealgießers auf Polväthv lenterephthalat-Folien aufgetragen wird. Die weitere
Behandlung erfolgt wie in Beispiel I beschrieben, wobei
das entstandene Magnetband sich aus einer 25-μιτι-Trägerfolie
mit Ι2μιη Magnetschicht zusammensetzt.
Das Magnetband wird auf eine Breite von ]h"
geschnitten.
Wichtige, anwendungstechnische Eigenschaften stellen
der elektrische Oberflächenwiderstand, die magnetische Remanenz, die Hohlkrümmung des Magnetbandes
und die Abriebfestigkeit dar. Der gemäß 'liesem Beispiel hergestellte Magnetogrammträger hat einen Oberflächenwiderstand
von 200 Megohm/cm2. eine magnetische Remanenz von 1015 Gauß. nur eine schwache
Hohlkrümmung und nur einen sehr schwachen Abrieb der Magnetschicht.
Vergleichsversueh D
Ks wird genau wie in Beispiel 2 verfahren, jedoch anstelle des Polyvinylformals gleichfalls das Polyesterurethan,
also ein reines Polyesterurethan-Bindemittel verwandt. Die resultierenden Magneiogrammträger
haben einen Oberflächenwiderstand von 200 Megohm/ cm2, eine magnetische Remanenz von 1005 Gauß. eine
schwache Hohlkrümmung und einen starken Abrieb der Magnetschicht. Daraus geht hervor, daß die erfindungsgemäß
verwendete Bindemittelmischung gemäß Beispiel 2 sowohl eine Verbesserung in den magnetischen
Eigenschaften, die zu einer Verbesserung des Signalpegels
führen, wie auch verbesserte mechanische, d.h.
Abriebeigenschaften aufweisen.
Es wird erfindungsgemäß genau wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch wird die erhaltene Magnetfolie auf 2
Zoll Breite geschnitten. Wie in Beispie! 2 wird von diesem 2-Zoll-Magnetband. eine Breite die z. B. für
Videoaufzeichnung verwendet wird, der Oberflächenwiderstand. die magnetische Remanenz, die Hohlkrümmung
und der Abrieb ermittelt. Die Magnetogrammträger haben einen Oberflächenwiderstand von 40
Megohrn/cm2 eine magnetische Remanenz von 913
Gauß. eine schwache Hohlkriimmung und einen sehr
schwachen Abrieb der Maenetschicht.
Vergleichsversueh E
Es wird wie in Beispiel 3 verfahren, jedoch anstelli
des Polyesterurethans Polyvinylformal. also Polyvinyl ·> formal als alleiniges Bindemittel verwandt. Die rcsultie
renden Magnetogrammträger haben einen Oberflä chenwiderstand von 40 Megohm/cm2, eine magnetischi
Remanenz von 878 Gauß, eine sehr starke Hohlkrüm mung und einen starken Abrieb. Die erfindungsgemäl
in pemäß Beispiel 3 hergestellten Magnetogrammträge
sind also den nur mit Polyvinylformal-Bindemitte hergestellten Magnetogrammträger sowohl in dei
erhaltenen magnetischen Werten als auch durch dii wesentlich geringere Hohlkrümmung und den geringe
ι ·> ren Abrieb der Magnetschicht überlegen.
t'trrX ir» r*ln,i->r«m-
1 f>
'"
:<> und 2 Zoll breite Magnetbänder hergestellt. Dii
Magnetogrammträger werden auf einer handelsübli chen Videoaufzeichnungs- und Wiedergabeanlage ge
prüft. Die Aufzeichnung und Wiedergabe von Fernseh Signalen erfolgt durch vier in einem Rad angeordnete
:, senkrecht zur Laufrichtung des Magnetbandes rotieren
de Magnetköpfe. Es werden jeweils 1000 m lang< Bandstücke mit einem Signal versehen und die Anzah
Durchlauf ermittelt, nach denen die Zahl der Dropout!
(Fehler) sich merklich erhöht hat.
.Ii Das erste erfindungsgemäß hergestellte Band zeigt«
nach 5913 Durchlaufen einen Fehleranstieg von 2 auf 29
das zweite Band nach 10 028 Durchläufen einer Fehleranstieg von 4 auf 7, während das dritte Band voi
Versuchsbeginn 0 Fehler aufwies und nach 10 04:
! ·. Durchläufen gleichfalls noch keinen Fehler zeigte.
Vergleichsversuch F
Es wird wie in Beispiel 4 verfahren, jedoch al:
4M Bindemittel eine Kombination von Polyurethan mi
Phenoxyharz gemäß der deutschen Auslegeschrif 12 95011 verwandt. Die resultierenden 2-Zoll-Magnei
bänder werden wie in Beispiel 4 angegeben geprüft.
Das erste Band dieser Reihe zeigte nach 15 07^
4-, Durchläufen einen Fehleranstieg von 9 auf 35. da;
zweite Band nach 3203 Durchläufen einen solchen vor.;
auf 28. und das dritte Band nach 2264 Durchläufen einer Fehleranstieg von 136 auf 321.
Hieraus ist zu entnehmen, daß die nach Beispiel ^ Vi erfindungsgemäß hergestellten Magnetogrammträgei
nicht nur im Originalzustand eine niedrigere Fehler jh
aufweisen, sondern daß auch der Fehleranstieg bei dei
Dauerbeanspruchung bei diesen Bändern wesentlicr geringer ausfällt.
B e i s ρ i e ! 5 und 6 sowie
Vergleichsversuche G, H, S und K
Vergleichsversuche G, H, S und K
Es werden Filme aus dem nachstehend genannter
bo Bindemittelkombinationen hergestellt, indem jeweih
etwa 2Ogew.-°/oige Lösungen der Bindemittel ir Tetrahydrofuran auf Unterlagen so aufgetragen wer
den, daß nach dem Trocknen und Ablösen von dei Unterlage Klarfilme von ca. 30 μηι Stärke entstehen
h5 Nach DIN 53 455 und DIN 53 457 wird die Reißkraft ir
kp/cffi2, die Reißdehnung in % und der E-Modu! ir
kp/cm2 gemessen. Die erhaltenen Werte gibt Tabelle 1 wieder.
7 Gewichtsteile Polyesterurethan wie in Beispiel I und 3 Gewk'htsteile Polyvinylformal wie in Beispiel 3.
Vergleichsversuch G
7 Gewichtsteile Polyesterurethan wie in Beispiel I '■nd J Gewichtsteile Phenoxyharz gemäß deutscher
Ai-slegeschrift 12 95 011.
Vergleichsversuch H
7 Gewichtsteile Polyesterurethan wie in Beispiel I und 3 Gewichtsteile Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerisat
gemäß deutsche Auslegeschrift 12 82 700.
Wie in Beispiel 5, jedoch unter Zusatz von 20 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile der
Bindemittelkombination, eines Reaktionsproduktes aus 1 Mol 1,1,1-Trimethylolpropan und 3 Mol Toluylendiisocyanat.
Vergleichsversuch I
Wie Vergleichsversuch G, jedoch unter Zusatz von Polyisocyanat entsprechend Beispiel 6.
Vergleichsversuch K
Wie Vergleichsversuch H, jedoch unter Zusatz von Polyisocanat entsprechend Beispiel 6.
Tab. 1
| Reißkraft | Reiß | [{-Modul | |
| dehnung | |||
| (kp/cnr) | <%) | (kp/cnr) | |
| Beispiel 5 | 700 | 250 | 8000 |
| Vgl. Versuch G | 550 | 250 | 3 000 |
| Vgl. Versuch H | 600 | 250 | 4000 |
| Beispiel 6 | 1000 | 125 | 19 500 |
| Vgl. Versuch I | 680 | 80 | 13 400 |
| Vgl. Versuch K | 760 | HO | 15000 |
Aus den Meßwerten ist zu entnehmen, daß die erfindungsgemäß eingesetzten Bindemittelkombinationen
ohne Zusatz von Polyisocyanat bei gleichwertiger Reißdehnung wesentlich höhere Reißkraft und E-Modul-Werte
aufweisen. Bei Zusatz von Polyisocyanat ist das gleiche zu konstatieren. Hie ist sogar die
Reißdehnung gegenüber den Vergleichsversuchen besser, ein Effekt, der zu Magnetschichten mit erheblich
verbessertem mechanischem Niveau führt.
Vergleichsversuch L
In eine 30-1-Topfmühle mit 40 kg 6-mm-Stahlkugeln
werden eingegeben:
5000 g stäbchenförmiges Gamma-Eisen(III)-oxid,
380 g Farbruß, 27 g Stearinsäure, 108 g Isopropylmyristat, 3560 g Polyesterurethanlösung 13prozentig in
Tetrahydrofuran/Dioxan (1/1) (Polyesterurethan entsprechend Beispiel 3), 1540 g Polyester aus Adipinsäure
und 1.4-Butandiol, 13prozentig gelöst in Tetrahydrofuran/Dioxan
(1 :1) und 4400 g eines Lösungsmittelgemischcs aus Tetrahydrofuran und Dioxan im Verhältnis
1:1. Diese Mischung wird 48 Stunden dispergiert Sodann werden weitere 2900 g der obigen Polyesterure-
thanlösung sowie weitere 1140 g der obigen Polyesterlösung
zugegeben.
Die entstandene Magnetdispersion entspricht somit der in der deutschen Auslegeschrift 12 69 661 angegebenen
Art. Sie wird zu Magnetbändern verarbeitet, die eine Magnetschichtdicke von 6 μιτι und eine Trägerfoliendicke
von 20 μηι aufweisen. Die Magnetschicht wird hierbei beim Gießen mit einem Richtmagneten in
Längsrichtung magnetisch ausgerichtet.
Die Oberflächenrauhigkeit der resultierenden Magnetogrammträger wird mit dem Perthometer der
Firma l'erthen, Mannheim, gemessen. Die magnetische Koerzitivkraft wird in Oerstedt ermittelt. Richtfnktor
wird bestimmt, er stellt das Verhältnis zwischen dem remanenten magnetischen Fluß längs zu quer zur
Bandrichtung dar.
Signalpegel-Werte werden in dB bestimmt, wobei sich die Angaben ebenso wie das Signal/Rausch-Verhältnis
in dB sich auf ein handelsübliches Standardband beziehen und stellen relative Werte dar. Sämtliche
vorstehenden Meßwerte, ebenso wie das Verhalten im Aufnahme- und Wiedergabegerät beziehen sich auf I
Zoll breite Magnetbänder, die für Zwecke der Videosignalaufzeichnung geprüft wurden. Zur Prüfung
wird ein handelsübliches Aufnahme- und Wiedergabegerät mit Omega-Umschlingung verwendet. Unter
einwandfreier Funktion versteht man die Tatsache, daß die Magnetbänder bei Start-Stop-Betrieb ohne Schwierigkeiten
anlaufen, bei längerem Wiedergabebetrieb an der gleichen Stelle (stehendes Bild) langer als I Stunde
eine fehlerfreie Wiedergabe gewährleisten, und bei Dauerbetrieb die Magnetköpfe nicht durch irgendwelche
Ablagerungen beeinträchtigt werden und dies auch nach einer Lagerung des Bandes bei 600C und 90%
Feuchtigkeit über 14 Tage der Fall ist. Die erhaltenen Werte sind in Tabelle 2 angeführt.
Vergleichsversuch M
Es wird wie im Vergleichsversuch L verfahren, jedoch
als Bindemittel eine Mischung aus 5 Gewichtsteilen eines Butadien-Acrylnitril-Copolymeren 3 Gewicht teilen
eines Polyesters wie in Vergleichsversuch L und 2 Teilen eines Polyisocyanats entsprechend den Angaben
in der deutschen Auslegeschrift 12 83 282 verwendet. Die resultierenden Magnetogrammträger werden wie in
Vergleichsversuch L angegeben geprüft. Die erhaltenen Werte sind in Tabelle 2 angegeben.
Vergleichsversuch N
Es wird wie in Vergleichsversuch L verfahren, jedoch als Bindemittel eine Mischung aus 7 Gewichtsteilen
eines hydroxylgrupoenhaltigen Polyurethan-Polyharnstoffs gemäß der deutschen Offenlegungsschrift
20 37 605 und 3 Ge.wichtsteilen Polyvinylformal verwendet Die resultierenden Magnetogrammträger werden
wie in Vergleichsversuch C angegeben geprüft. Die erhaltenen Werte sind in Tabelle 2 angegeben.
Es wird wie in Vergieichsversuch L angegeben verfahren, jedoch als Bindemittel eine Mischung von 7
Teilen Polyesterurethan und 3 Teilen Polyvinylformal verwandt, wobei die Bindemittel den in Beispiel 1
verwandten entsprechen. Die resultierenden Magnetogrammträger werden wie in Vergleichsversuch L
angegeben geprüft Die erhaltenen Werte sind in Tabelle 2 angegeben.
| Tabelle 2 | 21 57 | 685 | 12 | N | Beispiel 1 | |
| Il | 0,08 | |||||
| 265 | 0,07 | |||||
| Oberflächenrauhigkeit (iiml | Vergleichsversuch | 1,55 | 285 | |||
| Koerzitivkraft (Oerstedt) | I. | M | + 1,0 | 1,60 | ||
| Richtfaktor | 0.08 | 0,09 | -· 1,0 | + 1,5 | ||
| Signalpegel (dB) | 270 | 251 | blockt, klebt | + 1.0 | ||
| Signal/Rausch-Verhiiltnis (dB) | 1.38 | 1.59 | besonders nach | einwandfreie | ||
| Verhalten im | + 1.5 | -0,8 | Lagerung | Funktion | ||
| Aufnahme-Wiedergabe-Gerät | + 0.5 | - 3.5 | in Feuchtraum | |||
| blockt, klebt | einwandfreie | |||||
| Funktion | ||||||
Aus Tabelle 2 ist zu entnehmen, daß die erfindungsge- denen nach Vergleichsversuch M hergestellten weisen
maß nach Beispiel 7 hergestellten Magnetogrammträ- sie ein besseres Signal/Rausch-Verhiiltnis auf. gegen-
ger eine besser magnetische Koerzinvkralt und :n über denen nach Vergieichsversuch L und N hergesteii-
gegenüber denen von Vergleichsversuch I. hergestellten ten besitzen sie eine bessere Funktionstüchtigkeii.
einen besseren Richtfaktor aufweisen. Gegenüber
einen besseren Richtfaktor aufweisen. Gegenüber
Claims (5)
1. Schichtmagnetogrammträger aus einem nichtmagnetischen und nichtmagnetisierbaren Träger
und einer darauf befindlichen magnetisierbaren Schicht auf der Basis einer Bindemittelmischung aus
einem Polyurethan und Polyvinylformal, welche feinteiliges Magnetpigment dispergiert enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bindemittelmischung der magnetisierbaren Schicht aus
a) 60 bis 80 Gewichtsteilen eines löslichen thermoplastischen und praktisch hydroxylgruppenfreien
Polyesterurethans aus einer aliphatischen Dicarbonsäure mit 4 bis 6 C-Atomen, einem aliphatischen Diol mit 4 bis 10 C-Atomen
und einem Diisocyanat mit 8 bis 20 C-Atomen und
b) 40 bis 20 Gewichtsteilen eines Polyvinylformals
besteht.
2. Magnetogrammträger gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyvinylformal
der Bindemittelmischung einen Vinylformal-Gruppengehalt
von mindestens 65 Gewichtsprozent aufweist
3. Verfahren zur Herstellung von Schichtmagnetogrammträgern
nach Anspruch 1 durch Auftragen einer Schicht aus einer Dispersion eines feinteiligen
Magnetpigments in einer Lösung einer Bindemittelmischung aus einem Polyurethan und Polyvinylformal
auf einen nichtmagnetischen und nichtmagnetisierbaren Träger und Trocknen der aufgetragenen
Magnetschicht, dadurch gekennzeichnet, daß als Bindemittelmischung eine Mischung aus
a) 60 bis 80 Gewichtsteilen eines löslichen thermoplastischen und praktisch hydroxylgruppenfreien
Polyesterurethans aus einer aliphatischen Dicarbonsäure mit 4 bis 6 C-Atomen, einem aliphatischen Diol mit4bis IOC-Atomen
und einem Diisocyanat mit 8 bis 20 C-Atomen und
b) 40 bis 20 Gewichtsteilen eines Polyvinylformals
verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Bindemittelmischung verwendet,
der bei oder nach der Vereinigung mit dem feinteiligen Magnetpigment zusätzlich eine untergeordnete
Menge eines Polyisocyanats zugemischt worden ist.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 3 oder 4 zur Herstellung von Schichtmagnetogrammträgern mit
hitzebeständiger Trägerschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetschicht auf den hitzebeständigen
Trägern mit Bindemittelmischungen, denen 1 bis 30 Gew.°/o ihrer Menge an weitgehend
verträglichen härtbaren Aminoplast- oder Phenolplast-Vorkondensaten als Vernetzungsmittel zugesetzt
worden sind, hergestellt und die Magnetschicht dann hitzegehärtet wird.
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