DE215646C - - Google Patents
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- DE215646C DE215646C DENDAT215646D DE215646DA DE215646C DE 215646 C DE215646 C DE 215646C DE NDAT215646 D DENDAT215646 D DE NDAT215646D DE 215646D A DE215646D A DE 215646DA DE 215646 C DE215646 C DE 215646C
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- piston
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N13/00—Lubricating-pumps
- F16N13/02—Lubricating-pumps with reciprocating piston
- F16N13/06—Actuation of lubricating-pumps
- F16N13/10—Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - JV* 215646 -..
KLASSE 47e. GRUPPE
Schmiervorrichtung für Lager und andere Reibungsflächen.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
bildet eine Schmiervorrichtung für Lager und andere Reibungsflächen, denen der Schmierstoff
von einer mittels Hubscheibe bewegten Pumpe unter Druck zugeführt wird.
Bei den bisher bekannten Ausführungsformen ähnlicher Art wurde die Schmiervorrichtung mit
Pumpenzylinder und Gehäuse sowie Saug- und Druckleitungen unabhängig von dem zu schmierenden
Lager ausgebildet und an letzterem in abnehmbarer Weise befestigt. Diese Ausführungsformen
haben jedoch der vorliegenden gegenüber den Nachteil, daß sie vieler Dich-■
tungsstellen für das Öl bedürfen und infolgedessen nicht so hohe Öldrücke zulassen, als es
. bei vorliegender Ausführung der Fall ist. Hierzu kommt noch, daß sich die Schmiervorrichtung
nach vorliegender Erfindung bedeutend leichter herstellen läßt und keinerlei Wartung während
des Betriebs bedarf.
Bei Ausführung nach vorliegender Erfindung ist die Schmiervorrichtung derart ausgebildet,
daß die Führung des hohlen Pumpenkolbens in einem im Lagergehäuse' selbst gebildeten
Pumpengehäuse erfolgt, so. daß also das Gehäuse der Pumpe mit dem einen der gegeneinander
beweglichen· Maschinenteile zu einem Körper vereinigt ist; mit dem anderen Maschinenteil
ist die Hubscheibe fest verbunden, welche unmittelbar auf den Kolben der.Pumpe
einwirkt . .
Dabei werden die Druck- und die Rückleitung für das Öl im Lagerkörper selbst gebildet, und
sie münden ohne besondere Rohranschlüsse und Dichtungen in das Pumpengehäuse. Durch
diese Bauart treten gegenüber den bisher bekannten Schmiervorrichtungen die vorher erwähnten
Vorteile auf.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Längsschnitt einer Ausführungsform durch ein Wellenlager und die Schmiervorrichtung
ohne Verwendung besonderer Lagerschalen.
Fig. 2 ist ein Querschnitt zu Fig. 1 durch die Schmierpumpe.
Fig. 3 ist ein' Teil des Querschnitts durch eine andere Ausführungsform, bei welcher Lagerschalen
Verwendung finden.
Fig. 4 ist die Ansicht der zum Betrieb der ölpumpe dienenden zweiteiligen Hubscheibe.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach 5-5 der Fig. 4.
Das Lagergehäuse C für die Welle A ist an
beiden Enden zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß freie Räume oder Kammern D gebildet
werden, in welche das zwischen die Lagerbohrung und die Welle A gepreßte Öl übertreten
kann. An jedem Ende des Lagergehäuses wird in die Bohrung des letzteren zweckmäßig eine
Abdichtung E eingesetzt, um nach Möglichkeit ein Herausspritzen des Öles oder seine Mitnahme
in der Längsrichtung der Welle nach der Außenseite des Gehäuses C zu vermeiden.
Ein Kanal F, welcher den Schmierstoff von der Kammer D zur ölpumpe G fördert, ist durch
die Herstellung einer Bohrung oder in anderer geeigneter Weise in der Längsrichtung des Gehäuses
C geschaffen; die Herstellung des Kanals
mittels einer Bohrmaschine wird dadurch ermöglicht, daß die Stirnwand ebenfalls eine
zum Kanal F gleichachsige Bohrung C1 erhält; letztere wird durch einen Verschlußstopfen C2
Claims (1)
- Verschlossen, nach dessen Losung die freigegebene Öffnung C1 als Reinigungsöffnung usw. Verwendung finden kann.Die Verbindungsleitung zwischen der ölpumpe und den Lagerflächen ist in. der aus Fig. ι und 2 ersichtlichen Ausführungsform durch einen Kanal Z geschaffen, dessen Austrittsende Zx unmittelbar an der Reibungsfläche zwischen Welle A und Lagergehäuse mündet, während das Eintrittsende des Kanals Z an eine durch ein Rückschlagventil X1 gegen den Kolben zu verschließbare Kammer X angeschlossen ist.Ein Stopfen verschließt eine zum Füllen usw. dienende Öffnung C3.Die Ölpumpe besteht aus einem hohlen Kolben, der an seinem oberen Ende geschlossen und mit einer oder mehreren Öffnungen G1 an seiner Mantelfläche versehen ist. Der Kolben steht unter der Wirkung einer Feder und wird durch sie gegen eine auf der Welle A befestigte Hubscheibe I (Fig. 4 und 5) gepreßt. Die Pumpenkammer wird durch einen Ansatz Cx des Lagergehäuses gebildet, wobei die zur Führung des Pumpenkolbens G dienende Bohrung durch einen Schraubstopfen W nach außen verschlossen st, welcher gleichzeitig als Widerlager für die Kolbenfeder dient.Befindet sich die Hubscheibe / in der aus der Fig. ι und 2 ersichtlichen Stellung, so kann das öl durch die Öffnung G1 aus Kanal F nach der Innenseite des Kolbens G gelangen; wird letzterer durch die Wirkung der Hubscheibe I nach abwärts bewegt, so wird die Öffnung G1 durch . die Gehäusewand geschlossen; der Pumpenkolben G drückt nunmehr das öl unter Drucksteigerung durch die Leitung Z zur Austrittsöffnung Z1 zwischen die zu schmierenden Maj schinenteile. Von hier aus gelangt das Öl in die Kammer ö^und^schließlich durch den Kanal F zurück zur Pumpe G, so daß es einen vollständigen Kreislauf durchfließt.Um ein leichtes Aufbringen der Hubscheibe J auf der Welle A zu ermöglichen, wird die Hubscheibe in der aus Fig. 4 und 5 ersichtlichen Weise zweiteilig ausgeführt, wobei die beiden Hubscheibenhälften schwalbenschwanzf örmig ineinandergreifen uud dnrch eine durch die Schwalbenschwänze hindurchgeführte Schraube I1 zusammengehalten werden.Bei der aus Fig. 5 ersichtlichen Ausführungsform ist der Kolben G mit der Hubscheibe I durch einen Riemen oder einen federnden Ring Ix verbunden, der in einer Nut am.Umfang der Hubscheibe I Führung erhält; die Bewegung des Kolbens G ist hierbei nach beiden Richtungen eine zwangläufige, so daß die Verwendung einer besonderen Feder bei dieser Ausführungsform überflüssig erscheint.Pa ten τ-Anspruch:Schmiervorrichtung für Lager und andere Reibungsflächen, denen der Schmierstoff von einer mittels Hubscheibe bewegten Pumpe unter Druck zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des hohlen Pumpenkolbens in einem im Lagergehäuse selbst gebildeten Pumpengehäuse erfolgt, in das die ebenfalls im Lagerkörper selbst gebildeten Druck- und Rückleitungen ohne besondere Rohranschlüsse und Dichtungen münden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215646C true DE215646C (de) |
Family
ID=477126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215646D Active DE215646C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215646C (de) |
-
0
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