DE215646C - - Google Patents

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DE215646C
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piston
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N13/10Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - JV* 215646 -.. KLASSE 47e. GRUPPE
Schmiervorrichtung für Lager und andere Reibungsflächen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1906 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
bildet eine Schmiervorrichtung für Lager und andere Reibungsflächen, denen der Schmierstoff von einer mittels Hubscheibe bewegten Pumpe unter Druck zugeführt wird.
Bei den bisher bekannten Ausführungsformen ähnlicher Art wurde die Schmiervorrichtung mit Pumpenzylinder und Gehäuse sowie Saug- und Druckleitungen unabhängig von dem zu schmierenden Lager ausgebildet und an letzterem in abnehmbarer Weise befestigt. Diese Ausführungsformen haben jedoch der vorliegenden gegenüber den Nachteil, daß sie vieler Dich-■ tungsstellen für das Öl bedürfen und infolgedessen nicht so hohe Öldrücke zulassen, als es . bei vorliegender Ausführung der Fall ist. Hierzu kommt noch, daß sich die Schmiervorrichtung nach vorliegender Erfindung bedeutend leichter herstellen läßt und keinerlei Wartung während des Betriebs bedarf.
Bei Ausführung nach vorliegender Erfindung ist die Schmiervorrichtung derart ausgebildet, daß die Führung des hohlen Pumpenkolbens in einem im Lagergehäuse' selbst gebildeten Pumpengehäuse erfolgt, so. daß also das Gehäuse der Pumpe mit dem einen der gegeneinander beweglichen· Maschinenteile zu einem Körper vereinigt ist; mit dem anderen Maschinenteil ist die Hubscheibe fest verbunden, welche unmittelbar auf den Kolben der.Pumpe einwirkt . .
Dabei werden die Druck- und die Rückleitung für das Öl im Lagerkörper selbst gebildet, und sie münden ohne besondere Rohranschlüsse und Dichtungen in das Pumpengehäuse. Durch diese Bauart treten gegenüber den bisher bekannten Schmiervorrichtungen die vorher erwähnten Vorteile auf.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Längsschnitt einer Ausführungsform durch ein Wellenlager und die Schmiervorrichtung ohne Verwendung besonderer Lagerschalen.
Fig. 2 ist ein Querschnitt zu Fig. 1 durch die Schmierpumpe.
Fig. 3 ist ein' Teil des Querschnitts durch eine andere Ausführungsform, bei welcher Lagerschalen Verwendung finden.
Fig. 4 ist die Ansicht der zum Betrieb der ölpumpe dienenden zweiteiligen Hubscheibe.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach 5-5 der Fig. 4.
Das Lagergehäuse C für die Welle A ist an beiden Enden zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß freie Räume oder Kammern D gebildet werden, in welche das zwischen die Lagerbohrung und die Welle A gepreßte Öl übertreten kann. An jedem Ende des Lagergehäuses wird in die Bohrung des letzteren zweckmäßig eine Abdichtung E eingesetzt, um nach Möglichkeit ein Herausspritzen des Öles oder seine Mitnahme in der Längsrichtung der Welle nach der Außenseite des Gehäuses C zu vermeiden.
Ein Kanal F, welcher den Schmierstoff von der Kammer D zur ölpumpe G fördert, ist durch die Herstellung einer Bohrung oder in anderer geeigneter Weise in der Längsrichtung des Gehäuses C geschaffen; die Herstellung des Kanals mittels einer Bohrmaschine wird dadurch ermöglicht, daß die Stirnwand ebenfalls eine zum Kanal F gleichachsige Bohrung C1 erhält; letztere wird durch einen Verschlußstopfen C2

Claims (1)

  1. Verschlossen, nach dessen Losung die freigegebene Öffnung C1 als Reinigungsöffnung usw. Verwendung finden kann.
    Die Verbindungsleitung zwischen der ölpumpe und den Lagerflächen ist in. der aus Fig. ι und 2 ersichtlichen Ausführungsform durch einen Kanal Z geschaffen, dessen Austrittsende Zx unmittelbar an der Reibungsfläche zwischen Welle A und Lagergehäuse mündet, während das Eintrittsende des Kanals Z an eine durch ein Rückschlagventil X1 gegen den Kolben zu verschließbare Kammer X angeschlossen ist.
    Ein Stopfen verschließt eine zum Füllen usw. dienende Öffnung C3.
    Die Ölpumpe besteht aus einem hohlen Kolben, der an seinem oberen Ende geschlossen und mit einer oder mehreren Öffnungen G1 an seiner Mantelfläche versehen ist. Der Kolben steht unter der Wirkung einer Feder und wird durch sie gegen eine auf der Welle A befestigte Hubscheibe I (Fig. 4 und 5) gepreßt. Die Pumpenkammer wird durch einen Ansatz Cx des Lagergehäuses gebildet, wobei die zur Führung des Pumpenkolbens G dienende Bohrung durch einen Schraubstopfen W nach außen verschlossen st, welcher gleichzeitig als Widerlager für die Kolbenfeder dient.
    Befindet sich die Hubscheibe / in der aus der Fig. ι und 2 ersichtlichen Stellung, so kann das öl durch die Öffnung G1 aus Kanal F nach der Innenseite des Kolbens G gelangen; wird letzterer durch die Wirkung der Hubscheibe I nach abwärts bewegt, so wird die Öffnung G1 durch . die Gehäusewand geschlossen; der Pumpenkolben G drückt nunmehr das öl unter Drucksteigerung durch die Leitung Z zur Austrittsöffnung Z1 zwischen die zu schmierenden Maj schinenteile. Von hier aus gelangt das Öl in die Kammer ö^und^schließlich durch den Kanal F zurück zur Pumpe G, so daß es einen vollständigen Kreislauf durchfließt.
    Um ein leichtes Aufbringen der Hubscheibe J auf der Welle A zu ermöglichen, wird die Hubscheibe in der aus Fig. 4 und 5 ersichtlichen Weise zweiteilig ausgeführt, wobei die beiden Hubscheibenhälften schwalbenschwanzf örmig ineinandergreifen uud dnrch eine durch die Schwalbenschwänze hindurchgeführte Schraube I1 zusammengehalten werden.
    Bei der aus Fig. 5 ersichtlichen Ausführungsform ist der Kolben G mit der Hubscheibe I durch einen Riemen oder einen federnden Ring Ix verbunden, der in einer Nut am.Umfang der Hubscheibe I Führung erhält; die Bewegung des Kolbens G ist hierbei nach beiden Richtungen eine zwangläufige, so daß die Verwendung einer besonderen Feder bei dieser Ausführungsform überflüssig erscheint.
    Pa ten τ-Anspruch:
    Schmiervorrichtung für Lager und andere Reibungsflächen, denen der Schmierstoff von einer mittels Hubscheibe bewegten Pumpe unter Druck zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des hohlen Pumpenkolbens in einem im Lagergehäuse selbst gebildeten Pumpengehäuse erfolgt, in das die ebenfalls im Lagerkörper selbst gebildeten Druck- und Rückleitungen ohne besondere Rohranschlüsse und Dichtungen münden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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