DE215640C - - Google Patents

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DE215640C
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elevator
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/24Safety devices in passenger lifts, not otherwise provided for, for preventing trapping of passengers
    • B66B13/245Safety devices in passenger lifts, not otherwise provided for, for preventing trapping of passengers mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)
  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHE
Gegenstand der Erfindung ist eine Sicherheitsvorrichtung für Fahrstuhltüren, welche verhindern soll, daß die Fahrstuhltüren geöffnet werden können, solange der Fahrstuhl sich in Bewegung befindet, oder daß be Stillstand des Fahrstuhles mehr, wie eine Tür geöffnet werden kann, und ferner, daß bei geöffneter Tür der Fahrstuhl angelassen werden kann. Auch soll die Vorrichtung ermöglichen,
ίο vom Maschinenraum aus eine etwa offen gelassene Tür zu schließen und den Fahrstuhl alsdann zu bewegen, und endlich das Gleiten des Fahrstuhles verhindern, welches in Undichtigkeiten der Ventile oder in Stromübergang bei ungenauer Einstellung des Anlaßhebels seine Ursache hat.
Die Mittel zur Erzielung dieser Wirkungen bestehen in einer durchgehenden, zum Feststellen der Antriebsmaschine dienenden senkrechten Welle mit Zahnrädern, in bezug auf welche Zahnstangen an den Schachttüren derart angeordnet sind, daß sie nach einer bestimmten Öffnungsverschiebung der Türen mit den Zahnrädern kämmen; im besonderen wird die Feststellung der Antriebsmaschine durch die senkrechte Welle mittels eines von dieser bewegten Zahnradgetriebes bewirkt, welches eine die Anlaßkabel führende Seilscheibe sperrt bzw. freigibt.
In den Zeichnungen ist:
Fig. ι ein senkrechter Mittelschnitt durch den Fahrstuhlschacht und den Fahrstuhl und zeigt die Tür zu dem Stockwerk, an welchem der Fahrstuhl anhält, während des öffnens.
Fig. 2 ist eine Einzelheit in Ansicht.
Fig. 3, 4 und 5 sind Einzelheitansichten anderer Ausführungsformen.
In den Zeichnungen ist der Fahrstuhlschacht mit A bezeichnet und die verschiedenen Stockwerke des Gebäudes mit B, B1, B2 und Bs. C bezeichnet den Fahrstuhl selbst und D, D1 und D2 und D3 bezeichnen Schiebetüren, die von Hängern getragen werden, in welchen Rollen gelagert sind, welche auf den Führungsgleisen E, E1, E2 und E3 laufen.
F, F1, F2 und F3 bezeichnen an den Fahrstühltüren befestigte Zahnstangen und G bezeichnet eine senkrechte Welle, welche in geeigneten Lagern gelagert und mit den Zahnrädern H, H1, H2, Hz ausgerüstet ist, welche zum Eingriff mit den Zahnstangen F, F1, F2, F3 bestimmt sind.
/ bezeichnet ein auf der senkrechten Welle G gelagertes Kegelzahnrad, welches im Eingriff mit dem Kegelzahnrad / auf der wagerechten Welle 71 steht. Auf dem Ende der Welle J1 ist ein Zahnrad J2 gelagert, welches mit der hin und her bewegbaren und auf den Reibrollen k gelagerten Zahnstange K kämmt.
L bezeichnet den in dem Fahrstuhl gelagerten Anlaß- oder Regulierhebel, an welchen die Anlaßseile M angeschlossen sind, welche über die Rollen M1 und die Seilscheibe M2 laufen; die letztere ist auf der gleichen Welle mit der Antriebsmaschine gelagert. .
N bezeichnet einen in dem Ende der Seilscheibe vorgesehenen Schlitz zur Aufnahme des vorstehenden Endes der hin und her bewegbaren Zahnstange K (Fig. 1 und 2).
O bezeichnet eine Trommel, auf welche die zum Heben und Senken des Fahrstuhles dienenden Kabel aufgewunden werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Die an den einzelnen Türen befestigten Zahnstangen besitzen eine solche Länge, daß, wenn die Türen geschlossen sind, sie. sich nicht im Eingriff mit den verschiedenen Zahnrädern H, H1, H2, H3, welche auf der senkrechten Welle G gelagert sind, befinden; der Zweck dieser Anordnung ist, zu verhindern, daß irgendeine andere Tür göffnet werden kann wie die, bei welcher der Fahrstuhl anhält.
ίο Wenn derselbe in einem Stockwerk angehalten wird, veranlaßt der Fahrstuhlführer beim öffnen der Tür den Eingriff der Zahnstange F in das Zahnrad H der senkrechten Welle, so daß die letztere und damit durch die Kegelzahnräder I und / auch die wagerechte Welle J1 gedreht wird; auf dieser Welle J1 ist das Zahnrad /2 gelagert, welches die Bewegung der hin und her bewegbaren Zahnstange K beherrscht. Bei der Bewegung derselben wird ihr vorstehendes Ende zum Eintritt in den Schlitz N der Seilscheibe veranlaßt, so daß die letztere gegen Drehungen festgestellt wird.
Hieraus geht hervor, daß irgend ein Versuch,
den Fahrstuhl durch Drehung des Anlaßhebeis L in Gang zu setzen, fehlschlagen wird, wenn nicht zuerst die Tür geschlossen wird und dadurch die Zahnstange von der Seilscheibe ausgelöst wird.
Es w rd sich ebenfalls als unmöglich herausstellen, eine der nach dem Fahrstuhlschacht führenden Tür zu öffnen, während eine andere Tür offen ist, da die senkrechte Welle G, auf welcher die einzelnen Zahnräder H, H1, H2, H3, mit welchen die Zahnstangen an den Türen kämmen, gelagert sind, durch die Einwirkung der geöffneten Tür gegen weitere Drehungen in derselben Richtung festgestellt ist.
Um den Fahrstuhl in Gang zu setzen, muß zuerst die geöffnete Tür geschlossen werden.
Hierbei wird die senkrechte Welle gedreht, und zwar durch den Eingriff der Zahnstange an der Tür mit dem Zahnrad auf der genannten Welle. Diese Bewegung löst die hin und her bewegbare Zahnstange K durch Vermittlung der Kegelzahnräder / und / und des Zahnrades /2 von dem Eingriff mit der Seilscheibe aus. Der Anlaßhebel L kann nun gedreht und dadurch die Seile M bewegt und hiermit die Antriebsmaschine angelassen werden. Die Seile M bewegen die Seilscheibe M2 und verändern die Stellung des Schlitzes N, so daß die hin und her bewegbare Zahnstange nicht in denselben eintreten kann. Hieraus ist ersichtlich, daß, wenn der Fahrstuhl von einem Stockwerk zum andern steigt oder sinkt, keine der Türen geöffnet werden kann, da die Zahnstangen der einzelnen Türen nicht ihre zugehörigen Zahnräder auf der senkrechten Welle drehen können, welche durch die Stellung der hin und her bewegbaren Zahnstange K mit Bezug auf die Seilscheibe gegen Drehungen festgestellt ist.
Ein wichtiger Vorteil der Erfindung findet seine Begründung in der Tatsache, daß der · Maschinist oder Fahrstuhlführer mit vollkommener Sicherheit in den Schacht eintreten kann, um einzelne Teile zu schmieren oder zu reparieren; solange nämlich die Tür, durch welche er eingetreten ist, geöffnet bleibt, kann er sicher sein, daß der Fahrstuhl nicht durch jemand, der in diesen eintritt, in Bewegung versetzt werden kann.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß der Fahrstuhlführer von dem Motorraum aus jede Tür schließen und dann den Fahrstuhl senken kann, ohne daß es für ihn notwendig ist, sich zu dzm Stockwerk zu begeben, an welchem der Fahrstuhl angehalten worden ist. Dies wird dadurch erreicht, daß zuerst die Zahnstange K mit der Hand bewegt wird, deren Bewegung dann dazu dient, die senkrechte Welle und damit das Zahnrad zu drehen, welches mit der Zahnstange der offenen Tür kämmt. Durch Bewegung der Anlaßseile kann dann der Fahrstuhl bis in den Keller gesenkt werden.
Es ist zu beachten, daß auf Grund des Umstandes, daß jedesmal, wenn eine Tür geöffnet werden soll, der Anlaßhebel in dem Fahrstuhl in eine bestimmte Stellung gebracht werden muß, weniger Gefahr vorhanden ist, daß der Fahrstuhl zu gleiten beginnt, was bei hydraulischen Fahrstühlen meistens auf nicht dicht schließende Ventile 'und bei elektrischen Fahrstühlen auf Funkenbildung an den Kontaktstellen zurückzuführen ist. Da es erforderlich ist, den Anlaßhebel immer in eine bestimmte Stellung zu bringen, damit die hin und her bewegbare Zahnstange richtig in den dem Ende der. Seilscheibe vorgesehenen Schlitz eintreten kann, ist die richtige Stellung der Ventile oder anderen Regulier vorrichtungen gesichert.
In der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform führt ein elektrischer Stromkreis P zu der nicht gezeigten Anlaßvorrichtung; die Ausläufer dieses Stromkreises sind an feste, mit vorstehenden Federkontakten versehene Kontaktstellen angeschlossen. Auf der hin und her bewegbaren Zahnstange ist ein vorspringender Messerkontakt Q gelagert, der bestimmt no ist, zwischen die Federkontakte der festen Kontaktstellen einzutreten, um den Stromkreis zu schließen.
Beim Anhalten des Fahrstuhles in einem Stockwerk kann dann die Tür geöffnet werden, wobei die hin und her bewegbare Zahnstange bewegt und dadurch der Stromkreis unter- ■ brachen wird, da der Schalter durch den Austritt des Messerkontaktes aus den Federkontakten geöffnet wird. Wenn die Tür geschlossen wird, wird der Stromkreis durch den Schalter wieder, geschlossen, worauf der Fahrstuhl in Gang gesetzt werden kann.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungs-
form ist ein Frachtfahrstuhl gezeigt, dessen senkrecht bewegbare Tür R in den Führungen R1 gleitet. An der Tür ist eine Winkelstütze 5 befestigt, deren Reibrolle S1 bestimmt ist, sich in der Schnecke G1 auf der senkrechten Welle G zu bewegen.
Es ist leicht ersichtlich, daß, wenn der Fahrstuhl das betreffende Stockwerk erreicht hat und die Tür durch den Führer gehoben wird,
ίο die senkrechte Welle G durch den Eintritt der Reibrolle 5 1 zwischen die Zähne der Schnecke zur Drehung veranlaßt und dadurch der Anlaßmechanismus festgestellt wird. Beim Senken der Tür, wird die senkrechte Welle in umgekehrter Richtung gedreht, so daß der Anlaßmechanismus ausgelöst wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sicherheitsvorrichtung für Fahrstuhltüren, gekennzeichnet durch eine durchgehende, zum Sperren der Antriebsmaschine dienende Welle (G) mit Zahnrädern (H), mit denen, nach einer bestimmten Öffnungsverschiebung der Türen, Zahnstangen (F) auf diesen kämmen, so daß während des Ganges des Fahrstuhles sämtliche Türen und durch öffnen einer Tür die anderen gegen öffnen gesperrt s:nd.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehende Welle (G) durch eine Zahnradübersetzung (J) auf eine hin und her bewegbare Zahnstange (K) einwirkt, welche bei ihrer Bewegung in der einen oder anderen Richtung die Seilscheibe (M2), über welche die die Heb- und Senkbewegung des Fahrstuhles steuernden Kabel (M) kufen, feststellt oder auslöst und infolgedessen erst Bewegungen des Fahrstuhles zuläßt, wenn alle Türen geschlossen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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