DE2156166B2 - Dämpfungsfreier elektronischer Schalter - Google Patents
Dämpfungsfreier elektronischer SchalterInfo
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Description
nete Durchschaltelemente enthält, unter Verwendung unkomplizierten Schaltung verhältnismäßig einfach
der Kombination eines NPN-Transistors und eines durchführen. Der elektronische Schalter beansprucht
PNP-Transistors, deren Kollektor-cinschlüsse jeweils in dieser Form wenig P.'atz und ist dadurch preis-
mit der Basis des anderen Transistors verbunden sind, günstig und in größerer Stückzahl pro Halbleiterchip
der ferner einen in Querrichtung der Leitung ange- 5 herstellbar.
ordneten, an seiner Basis-Emitter-Strecke steuerba- Insbesondere in integrierter Form sind als Durchren,
die Durchschaltelemente steuernden Transistor schalt-Halbleiter bipolare Silizium-Transistoren unenthält,
und bei dem in seinem Durchlaßzustand kompliziert realisierbar. Um bei diesen den Gleicheinem
niederohmigen Längswiderstand ein hoch- strom auch bei variabler Außentemperatur konstant
ohmiger Wechselstrom-Querwidersiand und in sei- io zu halten, ist es zweckmäßig, den Gleichstrom für
nem Sperrzustand einem hochohmigen Längswider- den dämpfungsfreien Koppelpunkt durch einen
stand ein niederohmiger Wechselstromwiderstand Stromgenerator einzuprägen. Es erweist sich hierbei
zugeordnet ist. als besonders günstig, wenn zur hochohmigen Gleich-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen stromspeisung des erfindungsgemäßen Schalters in
elektronischen Schalter dieser Art so zu verbessern, 15 Längsrichtung der geschalteten Leitung statt eines
daß er einen verschwindend kleinen Durchlaßwider- hochohmigen Widerstandes ein Transistor vorgesestand
und eine hohe Sperrdämpfung aufweist. Die hen ist, der in an sich bekannter Weise als Strom-Aufgabe
wird dadurch gelöst, daß ein ohmscher Wi- generator geschaltet ist.
derstand an den Emitteranschluß des PNP-Transi- In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist
stors und ein ohmscher Widerstand an dessen Basis- 20 der erfindungsgeaiäße Schalter im Verbindungssatz
anschluß jeweils mit einem Ende angeschlossen ist, eines Koppelfeldes zur Entdämpfung aller im Verdie
beiden anderen Enden miteinander verbunden bindungszug liegenden dämpfungsbehafteten Halbsind
und ein weiterer ohmscher Widerstand einerseits leiterkoppelpunkte geschaltet. Durch diese Lösung
am steuerbaren Verbindungspunkt vom Basisanschluß können auch einfache und billige dämpfungsbehaftete
des NPN-Transistors und Kollektoranschluß des 25 Halbleiter-Koppelpunkte mitverwendet und dadurch
PNP-Transistors, andererseits am gemeinsamen Ver- weitere Kosten eingespart werden. Auch läßt sich in
bindungspunkt der beiden anderen Widerstände an- Verbindung mit unsymmetrisch aufgebauten MOS-geschaltet
ist. Koppelpunkten die Klirrdämpfung wesentlich ver-
Durch die erfindungsgemäßen Merkmale erhält bessern.
die Kombination des NPN-Transistors mit dem PNP- 30 Die Erfindung wird nun an Hand von Zeichnungen
Transistor im durchgeschalteten Zustand eine durch näher erläutert. Es zeigt
die Wahl der Widerstandswerte in weiten Grenzen F i g. 1 Schaltbild des negativen Widerstandes,
einstellbaren Durchlaßdämpfung, die in vorteilhafter F i g. 2 Kennlinie des negativen Widerstandes,
Weise verschwindend klein und darüber hinaus zum F i g. 3 Schaltbild eines dämpfungsfreien Schalters
Zwecke einer Leitungsentdämpfung auch negativ ein- 35 oder Koppelpunktes gemäß der Erfindung,
gestellt werden kann. In gesperrtem Zustand liegt die Fig. 4 Schaltbild eines dämpfungsfreien symme-
Sperrdämpfung bei einem Abschlußwiderstand von trischen Schalters oder symmetrischen Koppelpunk-
600 Ω des elektronischen Schalters über 11 Neper. tes gemäß der Erfindung.
Der erfindungsgemäße Schalter ist nunmehr als Kop- F i g. 1 zeigt die Schaltung des Negativwiderstanpelpunkt
in Raumvielfach-Koppelfeldern einsetzbar. 40 des. Er wird gebildet aus der Kombination eines
Bezüglich seiner Sperrdämpfung bzw. seines Sperr- NPN-Transistors TsI und eines PNP-Transistors
Widerstandes ist er den Koppelpunkten, die aus me- Ts 2, deren Kollektor- und Basisanschlüsse jeweils
chanischen Kontakten bestehen, mindestens gleich- miteinander verbunden sind. Ein ohmscher Widerwertig,
so daß die Nebensprechdämpfungsforderun- stand REs ist an den Emitteranschluß und ein ohmgen,
die das Koppelfeld betreffen, relativ leicht erfüllt 45 scher Widerstand R82 an den Basisanschluß des
werden können. Der Schalter arbeitet in beiden Rieh- PNP-Transistors jeweils mit einem Ende angeschlostungen,
besitzt einen konstanten einstellbaren nega- sen. Die beiden anderen Enden der Widerstände sind
tiven Widerstand, und ist damit in der Lage, uner- miteinander verbunden. Ein weiterer ohmscher Wiwünschte
ohmsche Widerstände zu kompensieren. derstand R ist einerseits am Verbindungspunkt vom
Der Schalter ermöglicht es, den Durchschalt- 50 Basisanschluß des NPN-Transistors Ts 1 und Kollek-
elementen einen definierten negativen Widerstand in toranschluß des PNP-Transistors Ts 2 und anderer-
Durchlaßrichtung zu geben. Wird daher der erfin- seits am gemeinsamen Verbindungspunkt der beiden
dungsgemäße Schalter in Serie mit einem ohmschen anderen Widerstände A^2 und Rβ angeschaltet. Fer-
Widerstand geschaltet, wobei der Absolutwert des ner ist der Emitter des Transistors Ts 1 an den nega-
Negativwiderstandes der Durchschaltelemente min- 55 tiven Pol der Betriebsspannungsquelle U0 und der
destens denselben Wert wie der ohmsche Widerstand Verbindungspunkt der beiden Widerstände RE2 und
aufweist, so schaltet der Schalter völlig dämpfungs- RB über einen Widerstand R0 an den positiven Pol
frei. Dieser Abgleich des Schalters läßt sich durch der Betriebsspannungsquelle U0 angeschlossen.
Variation des Serienwiderstandes besonders einfach Die Arbeitsweise der Schaltung ist folgende: Bei
durchführen. 60 fehlender Betriebsspannung U0 sind die Transistoren
Der erfindungsgemäße Schalter gestattet es, als TsI und Ts 2 gesperrt. Wird die Spannung U0 ver-Transistorkombination
der Durchschaltelemente eine größert, dann beginnt zunächst über die Emitterraumsparende und kostengünstige Thyristortetrode diode und den Widerstand R der Basisstrom FB t und
vorzusehen. über den Widerstand RB der Kollektorstrom /c 1 des
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht 65 Transistors TsI zu fließen. Dadurch ist der Emitter-
vor, daß der elektronische Schalter monolithisch in- strom des Transistors TsI und damit der Betriebs-
tegriert und dabei der PNP-Transistor lateral reali- strom
siert ist. Diese Ausgestaltung läßt sich infolge der I ~ In. + Ir·..
5 6
Ist der über den Widerstand RB gelangende Strom- F i g. 2 zeigt die Kennlinie des in F i g. 1 gezeiganteil des Stromes / so groß geworden, daß die Emit- ten und erläuterten Negativwiderstandes. Abszisse ist
terdiode des PNP-Transistors Ts2 leitend zu werden der Betriebsstrom/, Koordinate die Spannung U am
beginnt, so setzt auch der Kollektorstrom /c 2 dieses Negativwiderstand. Mit steigendem Betriebsstrom
Transistors ein. Dies bedeutet, daß bei praktisch 5 steigt die Spannung am Negativwiderstand an und
gleichbleibender Spannung U0 ein größerer Basis- erreicht beim Strom lP ein Maximum mit dem Spanstrom /Bl des NPN-Transistors TiI fließen kann, der nungawert UP. Bei weiterem Anstieg des Betriebsden Kollektorstrom dieses Transistors und damit den stromes sinkt die Spannung am Negativwiderstand ab
Spannungsabfall an RB vergrößert, was ein weiteres und erreicht beim Betriebsstrom I0 einen Minimai-Anwachsen des Kollektorstromes ICl des Transistors io wert U0. Bei weiterem Anstieg des Betriebsstromes
Ts 2 zur Folge hat. Die Transistorkombination be- nimmt die Spannung am Negativwiderstand wieder
kommt somit ab einer bestimmten Spannung U0 einen zu. Es gibt somit drei Strombereiche, nämlich den
negativen Widerstand. Durch den Spannungsabfall Bereich I zwischen Null und 1P, den Bereich II zwiam Begrenzungswiderstand R0 verringert sich jetzt sehen In und I0 und den Bereich III für Ströme die
die Spannung U am Negativwiderstand bei gleich- 13 größer als I0 sind. Der negative Widerstandsbereich
zeitigem Anstieg des über den Negativwiderstand liegt im Bereich II. Die Kennlinie zeigt, daß es sich
fließenden Stromes /. Die weitere Erhöhung von U0 um einen leerlaufstabilen Negativwiderstand hanbringt eine weitere Vergrößerung des Stromes / und delt.
durch den größeren Spannungsabfall an R0 die ent- Im Bereich I ist nur der Transistor Ts 1 leitend. Im
sprechende Abnahme der Spannung U mit sich. 20 Bereich HI sind beide Transistoren übersteuert. Im
Schließlich gelangen beide Transistoren durch Bereich II befinden sich die Transistoren im aktiven
Übersteuerung in den Sättigungsbereich. Von da an Betriebszustand. Für den Wert des negativen Widerbewirkt die weitere Erhöhung der Spannung U0 mit Standes, d. h. der differentiellen Steigung der Kennder Vergrößerung des Stromes / wieder ein Anstei- linie in einem Gleichstromarbeitspunkt Ua, /„ findet
gen der Spannung U am Negativwiderstand. 25 man im Bereich II:
al
rS2 + RE2
/V1, ret = Emitterdiffusionswiderstand des Tran- ™rd hie.r durch die Spannungsquelle U1 angedeutet.
sistors Ts 1, Ts 2.
Die Basis des Transistors Tj 3 ist über einen Wider-
h,blh,biRB>(\ - h,bl)(re2 + RE2) ist. Rahmen gekennzeichnet.
40 Fig. 4 zeigt die der Fig. 3 entsprechende sym-
sistorparameter hfb, re und der äußeren Widerstände nischen Schalters.
zen einstellbar ist gleich dem Negativwiderstandswert Z gewählt, dann
zur Herstellung eines dämpfungsfreien elektronischen sondere von Wechselspannungen von 1 nach 2 und
nutzt werden kann. Der Schalter ist zwischen den den Widerstand A0 und die Betriebsspannung U0 den
schaltet Das eine Ende der Sekundärwicklung des 50 Ua, la (F i g. 2) einstellt
Übertragers 01 liegt an Masse und damit am nega- Der Schalter ist eingeschaltet, wenn der Transistor
tiven Pol der Betriebsspannungsquelle i/0. Das an- Ts 3 bzw. die Transistoren Ts 3 und Ts 4 gespem
dere Endet der Sekundärwicklung ist ober einen sind. Er ist ausgeschaltet, wenn diese Transistoren
zum elektronischen Schaber gehörenden ohmschen durch eise Steuerspannung Ust — über den Wider-Widerstand R1 am Emitter des Transistors TsI des 55 stand R2 an deren BasisanscMuB — sieh im leRenbereits beschriebenen Negativwiderstandes aage- den, insbesondere im übersteuerten Zustand befinschlossen. Der Verbindungspunkt der Widerstände den. Je nach dem Grad der Übersteuerung diesel
R B und REi des Negativwiderstandes fährt zum An- Transistoren zeigen de einen Durchlaßwiderstant
schloß 2 der Sekundärwicklung des Übertrageis 02.
von 1 bis 10Q. Darch die Häfespanasng Ui in dei
Das nicht am Schalter angeschlossene Ende der Se- 60 Emittg der asren Ts 3 bzw. Ts 3 unc
kundärwicklung des Übertrs 02 liegt durch einen Ts 4, wobei V1 m vorteflhafter Weise größer als 2 \
Kondensator für Wecbseistroai auf Masse und ist gewählt wird, werden die Emitterdioden der Tran
durch den Widerstand R9 mit dem positiven Pol der sistoren TsI end Ts 2 des Negativwiderstandes ii
Betriebsspamrangsquefle U9 verbanden. Der Vertan- Sperrichtung vorgespannt und damit die Transistor«
dungspnnkt des KoDektoranschlusses des PNP-Traa- 65 TsI and TsI and somit der Schalter bzw. der Kop
sistors TsI and des Basisanschlusses des NPN-Tran- pelpunkt gesperrt, wenn die Transistoren Γϊ3 bzw
sistors TsI ist außerdem mit dem Kollektor eines TsZ and Tsi leitend sind.
NPN-Transistors Ts 3 verbunden, dessen Emitter ge- Die Kombination des leeriaafstabüen Negativwi
ist
am
om
ind
anbs-
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om
ind
anbs-
ab
ialies
ier
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derstandes mit dem Steuertransistor Ts 3 bzw. den Steuertransistoren Ts 3 und Ti 4 führt so zum geschalteten
Koppelpunkt, der keine Dämpfung aufweist und dessen Sperrdämpfung wegen der niederohmigen
Ableitung durch die Transistoren Ts 3 bzw. Ts 3 und Ts 4 groß ist. Beispielsweise beträgt bei
einem zu schaltenden Signal der Frequenz / < 4 kHz und bei einem Abschlußwiderstand von 600 Ω die
Sperrdämpfung im allgemeinen über 11 Neper.
Wird der negative Widerstand Z größer gewählt als der positive Widerstand A1 des Koppelpunktes,
dann kann mit diesem Koppelpunkt auch eine Verstärkung der durchgeschalteten Signale erreicht werden.
Dadurch ist der Einsatz dieses Koppelpunktes insbesondere im Verbindungssatz zur Entdämpfung
eines Raumvielfachkoppelfeldes möglich, welches mit üblichen Halbleiterkoppelpunkten mit Dämpfungswiderständen von 10 bis 30 Ω realisiert ist. Gleichzeitig
wird die Klirrdämpfung der durchgeschalteten Signale wesentlich verbessert. z°
Der Ersatz der Transistorkombination, bestehend aus den Transistoren Ts 1 und TsI, durch eine Thyristortetrode
zum Aufbau des Negativwiderstandes ist möglich.
Die monolithische Integration des hier vorliegenden dämpfungsfreien Transistorkoppelpunktes ist
verhältnismäßig einfach. Transistorinterne Kollektorbahnwiderstände werden wie äußere Widerstände mit
entdämpft, sind also dem Koppelpunktwiderstand R1
zuzuschlagen. Vergrabene Schichten, auch »buried layer« genannt, erweisen sich bei monolithisch integriertem
Koppelpunkt im allgemeinen nicht mehr als notwendig, was seine diesbezügliche Ausführung einfach
und relativ wenig kostspielig macht.
Der PNP-Transistor7sl wird bei seiner monolithischen
Realisierung zu einem Transistor mit einer lateralen, d. h. in horizontaler Richtung wirkenden
Zonenfolge, falls nicht eine technologisch schwierige und teuere Oxidisolation die beiden Transistoren TsI
und Ts 2 voneinander trennt. Laterale Transistoren besitzen nach dem heutigen Stand der Technik für
Kollektorströme über 2 mA Gleichstromverstärkungsfaktoren hF £ unter 5. Für kleine Kollektorströme von
etwa ΙΟΟμΑ aber steigen die Gleichstromverstärkungsfaktoren
dieser Lateralgebilde auf Werte von 30 bis 40 an. Weil die Transit<"~equenz (gain bandwidth product) des Koppelpunktes proportional zuir
Stromverstärkungsfaktor bei Niederfrequenz h/e dei
Transistoren in Emitterschaltung ist, liegt die Transitfrequenz um so höher, je größer der Wert von hfl
ist. Dies bedeutet aber, daß der monolithisch integrierte dämpfungsfreie Koppelpunkt mit kleinem
Kollektorstrom des Transistors Ts 2 betrieben werder muß, wenn der Koppelpunkt möglichst breitbandig
sein soll.
Es bedeutet ebenso, daß für den Fall Breitbandigkeit und niedriger negativer Widerstand des Koppelpunktes,
beispielsweise Z ss — 30 bis — 60 Ω, dei
Transistor TsI einen relativ großen Kollektorstrom
beispielsweise /Cl = 12 bis 16 mA, führen muß, bezogen auf den Transistor Ts 2. Der Stromverstärkungsfaktor dieses NPN-Transistors Ts 1 ist aber bei diesem
Kollektorstrom im allgemeinen hu > 50.
Damit ist zugleich der mögliche Fall der Vertauschung der beiden Transistoren TsI und Ts 2 angedeutet,
der auch eine Änderung des Leitungstyps der Steuertransistoren Ts 3 bzw. Ts 3 und Ts 4 unc
eine Umpolung der Gleichspannungen LZ0, IZ1 und
der Steuerspannung USI beinhaltet.
Um bei bipolaren Si-Transistoren den Gleichstrom im Arbeitspunkt bei variabler Außentemperatur konstant
zu halten, ist es notwendig, deren Emitter-Basis-Spannung UEB mit Erhöhung der Umgebungstemperatur
um — 2 mV/° C zu ändern. Diese t/EB-Änderung
müßte auch bei dem im aktiven Bereich betriebenen Transistoren TiI und Ts2 des dämpfungsfreien
Halbleiterkoppelpunktes vorgenommen werden. Um das zu erreichen, bietet sich die Möglichkeit
an, den Koppelpunktwiderstand RB temperaturabhängig
zu machen, was z. B. durch Parallelschalten einer oder von zwei Si-Dioden geschehen kann.
Besser aber ist es, den Gleichstrom für den dämpfungsfreien Koppelpunkt durch einen Stromgeneratoi
einzuprägen. Dies geschieht in an sich bekanntei Weise durch Ersatz des Widerstands R0 durch einer
bipolaren Transistor oder einen FET, dessen Arbeitspunkt so eingestellt werden muß, daß er im aktiver
Bereich betrieben wird. Dann ist der Gleichstromarbeitspunkt für den Koppelpunkt im wesentlicher
temperaturstabil.
d£l
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
7>ansist< f
gespert
.ly.stor" 1
Claims (6)
1. Dämpfungsfreier elektronischer Schalter, Werden die elektronischen Schalter durchHalb
Insbesondere zur Verwendung als Halbleiter- 5 leiter reaüsiert, hat man als weitere Vorteile, daß s«
Koppelpunkt in Raumvielfachkoppelfeldern der sehr Wein gebaut werden tonnen Sie sind nut eine,
Fer^prechvermittlungstechnik, der aus in Längs- niedrigen Steuerleistung schaltbar und haben em ge
richtung der zu schaltenden Leitung angeordne- ringes Gewicht
ten Durchschaltelementen besteht, unter Verwen- Der Nachteil der elektronischen Schalter ist je
dung der Kombination eines NPN-Transistors io doch, daß, wenn keine besonderen Vorkehrungen ge
(TsI) und eines PNP-Transistors (7*2), deren troffen werden, sie einen höheren Durchlaßwider
Kollektoranschlüsse jeweils mit der Basis des an- stand als mechanische Schalter besitzen. Sie weiser
deren Transistors verbunden sind, und der ferner damit eine mehr oder weniger große Dämpfung fiii
aus einem in Querrichtung der Leitung angeord- Signale auf, die über sie durchgeschaltet werder
neten, an seiner Basis-Emittsr-Strecke steuerba- 15 müssen.
ren, die Durchschaltelemente steuernden Transi- Die günstigsten Schalteigenschaften weisen elektro
!tor besteht, und bei dem in seinem Durchlaßzu- nische Schalter mit Halbleiter-Bauelementen auf. Mi
stand einem niederohmigen Längswiderstand ein einfachen Schabern lassen sich Sperrwiderständf
hochohmiger Wechselstrom-Querwiderstand und
> 10* Ω und bei Durchlaßstromen bis zu etwa 20 mA
in seinem Sperrzustand einem hochohmigen 20 Durchlaßwiderstände von 5 bis 20 Ω relativ einfach
Längswiderstand ein niederohmiger Wechsel- realisieren.
stromwiderstand zugeordnet ist, d a d u r c h g e - Für die Anwendung der elektronischen Schalter ir
kennzeichnet, daß ein ohmscher Widerstand der Fernsprechvermittlungstechnik sind jedoch dies«
(Α*·,) an den Emitteranschluß des PNP-Tran- Widerstandswerte zu schlecht. Hier werden Sperr-
sisto'rs (Ts2) und ein ohmscher Widerstand (RB) 25 widerstände
> 10'Ω und Durchlaßwiderstände
< 5 C
an dessen Basisanschluß jeweils mit einem Ende gefordert. Das Ziel sind möglichst dampfungsfreif
angeschlossen ist, und die beiden anderen Enden elektronische Schalter.
miteinander verbunden sind, und ein weiterer Bei einer bekannten Lösung ist zur Leitungs-
ohmscher Widerstand (Λ) einerseits am Steuer- entdämpfung dämpfungsbehafteten elektronischer
baren Verbindungspunkt vom Basisanschluß des 30 Schaltern ein steuerbarer, transistorbestückter Zwei-
NPN-Transistors (TjI) und Kollektoranschluß richtungsverstärker in Serie geschaltet. Zweirich-
des PNP-Transistors (TsZ), andererseits am ge- tungsverstärker der bekannten Art sind jedoch sehi
meinsamen Verbindungspunkt der beiden ande- aufwendig und nehmen viel Platz in Anspruch. Sie
ren Widerstände (RE2,RB) angeschaltet ist. sind nicht integrierbar und haben außerdem der
2. Dämpfungsfreier Schalter nach Anspruch 1, 35 Nachteil eines hohen Stromverbrauchs.
dadurch gekennzeichnet, daß er in Serie mit Ferner ist die Anwendung elektronischer Schaltei
einem ohmschen Widerstand (R1) geschaltet ist, als Halbleiterkoppelpunkte in den Kreuzungspunk-
wobei der Absolutwert des Negativwiderstandes ten der Zeilen und Spalten der matrixförmig aufge-
der Durchschaltelemente mindestens denselben bauten Raumvielfachkoppelfelder der Fernsprech-
Weit wie der ohmsche Widerstand aufweist. 40 vermittlungstechnik bekannt (Conference on Elec-
3. Dämpfungsfreier elektronischer Schalter tronic Telephone Exchange, Proc. IEE, Part B Supphach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß lement, Vol.107, Nr. 20, November 1960). Diese
als Transistorkombination (TsI, Ts 2) der Durch- Schalter sind jedoch ebenfalls hinsichtlich ihres
Schaltelemente eine Thyristortetrode vorgesehen Durchlaßwiderstandes bekannten mechanischen Konist.
45 taktkoppelpunkten unterlegen, und ihr Einsatz ir
4. Dämpfungsfreier elektronischer Schalter Raumvielfachkoppelfeldern ist aus diesem Grunde
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nicht möglich, wenn, wie bei postalischer Anwener
monolithisch integriert ist und dabei der PNP- dung, eine maximale Dämpfung von 0,2 dB je Kop-Transistor
(Ts 2) lateral realisiert ist. pelanordnung gefordert wird.
5. Dämpfungsfreier elektronischer Schalter 50 Als Halbleiter-Koppelpunkt sind auch Bauelemente
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit teilweise negativer Widerstandscharakteristik vorfcu
seiner hochohmigen Gleichstromspeisung in geschlagen worden (DT-AS 12 71 179, DT-AS
Längsrichtung der zu schaltenden Leitung ein 12 93214, DT-OS 2022495). Der negative WiderTransistor vorgesehen ist, der in an sich bekann- stand wird jedoch lediglich dazu verwendet, um dem
ter Weise als Stromgenerator geschaltet ist. 55 Koppelpunkt ein bistabiles Verhalten zu geben. Die
6. Dämpfungsfreier elektronischer Schalter Durchlaßdämpfung wird nicht kompensiert.
tiach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Die DT-OS 21 12 050 betrifft eine elektronisch«
er im Verbindungssatz eines Koppelfeldes zur Halbleiter-Crosspoint-Schaltung, bei der zur Korn-
Entdämpfung aller im Verbindungszug liegenden pensation der Dämpfung eine Schaltung mit negati-
dämpfungsbehafteten Halbleiterkoppelpunkte ge- 60 vem Widerstand vorgeschlagen wird. Die Schaltung
schaltet ist. vermag jedoch lediglich den Effekt der Leckimpedanzen,
die möglicherweise an leitenden Crosspoints bestehen, durch Einfügen einer negativen Impedan2
gegenüber Masse zu neutralisieren. Auch dieser elek-
Die Erfindung betrifft einen dämpfungsfreien elek- 65 tronische Schalter ist nicht dämpfungsfrei,
tronischen Schalter, der vorteilhaft als Halbleiter- Die Erfindung geht aus von dem aus der DT-AS
koppelpunkt in Raumvielfachkoppelfeldern der Fern- 12 93 214 bekannten elektronischen Schalter, der in
sprechvermittlungstechnik verwendet werden kann. Längsrichtung der zu schaltenden Leitung angeord-
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| DE19712156166 DE2156166C3 (de) | 1971-11-12 | 1971-11-12 | Elektronischer Schalter |
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Family Applications (1)
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| DE4425824C2 (de) * | 1994-07-08 | 1997-01-30 | Deutsche Telephonwerk Kabel | Vollelektronischer, einpoliger Schalter |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3330559A1 (de) * | 1982-08-24 | 1984-03-08 | Mitsubishi Denki K.K., Tokyo | Ausgangsschaltung |
Also Published As
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| DE2156166A1 (de) | 1973-07-19 |
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