DE2156136A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Ausdrucken von Informationen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Ausdrucken von InformationenInfo
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Description
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CANON KABUSHIKI KAISfIA
$0-2, 3-choiie, Shimomaruko, Ohta-ku, Tokyo, Japan
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Verfahren und Vorrichtung zum Ausdrucken von Informationen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum eingangssignalgesteuerten
Ausdrucken von Informationen unter Verwendung eines Aufzeichnungsträgermaterials, in welchem elektrisch leitende
Abschnitte miitelt"» isolierender' Abschnitte so voneinander getrennt
siHd, daß die Leitfähigkeit der leitenden Abschnitte im Trägermatfjrial zwischen einer ersten und einer zweiten
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Oberfläche des Trägermaterials ununterbrochen und .die erste
Oberfläche des Trägermaterials von einer ununterbrochenen, gleichmäßigen lichtleitenden Schicht überzogen ist, an welcher
an der dem Trägermaterial abgewandten Oberfläche eine gleichmäßige dielektrische Schicht angebracht ist, und eine Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens.
Es sind verschiedene Bildaufzeichnungsverfahren bekannt, in welchen ein Eingangssignal dazu benutzt wird, das an der
dielektrischen Oberfläche eines elektrografischen Aufzeichnungsträgers aufgeprägte Ladungsbild zu modulieren bzw. zu
steuern. So beispelsweise jene Verfahren, bei"welchen aus .
einer linearen Schreibstiftanordnung, welche mit der dielektrischen Oberfläche eines Aufzeichnungsträgers in Berührung
steht, das Eingangssignal den zu benutzenden Schreibstift auswählt und diesem eine Schreibspannung zuführt. Die Rückseite
eines derartigen Aufzeichnungsträgers ist gewöhnlich, zumindest im Zeitpunkt des Schreibvorganges, an Masse angeschlossen.
Es kann auch ein Fotoleiter in Abhängigkeit von einem Eingangssignal bildweise belichtet werden, wobei das
sich ergebende Leitfähigkeitsbild seinerseits das Ladungsbild oder Entladungs- bzw. Neutralisationsbild am elektrografischen
Aufzeichnungsträger bestimmt.
Das der dielektrischen Oberfläche aufgeprägte Ladungsbild wird durch Aufbringen eines trockenen oder flüssigen, dispergierten
Toners der von elektrofotografischen Bürokopier^- maschinen her allgemein bekannten Art o.a. entwickelt, um
eine sichtbare Aufzeichnung der übermittelten Information herzustellen.
Bei den vorbeschriebenen herkömmlichen Verfahren ist zum Herstellen- der sichtbaren Aufzeichnung ein elcktrografischer
Träger erforderlich. Obwohl, der Bildauftrag bei Bedarf auf ein Blatt gewöhnlichen Papiers übertragen werden kann, so
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ist der elektrografische Aufzeichnungsträger normalerweise
doch nicht wiederverwendungsfähig, da es schwierig ist, die
elektrostatischen Ladungen an derartigen dielektrischen Oberflächen wirksam zu entfernen bzw. zu neutralisieren. Dieser
Nachteil kann vermieden werden, wenn als Bildaufzeichnungsträger ein lichtleitender Isolierstoff verwendet wird. Da
jedoch die Ladungs-Steuerungseinrichtung mit &r dielektrischen Oberfläche in Berührung steht, ist die Wiederverwendbarkeit
des Aufzeichnungsträgers durch die daraus entstehenden mechanischen Beschädigungen eingeschränkt.
Es ist ein wichtiges Ziel der Erfindung, diese und weitere Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und miti
einfachen, wirtschaftlich einsetzbaren und zuverlässig arbeitenden Mitteln das Herstellen kräftig gezeichneter
Abzüge durch Übertragung von einer dielektrischen Oberfläche auf gewöhnliches Papier zu ermöglichen.
In einem erfindungsgemäßen Verfahren ist vorgesehen: das Anbringen
einer aus einzelnen, mit einzelnen leitenden Abschnitten im Bereich einer zweiten Oberfläche eines Aufzeichnungsträgermaterials
in Berührung stehenden,leitenden Schreibstiften zusammengesetzten linearen Schreibstiftanordnung,
das Anbringen einer Koronaentladungselektrode zum Aufzeichnen in der Umgebung der Oberfläche der dielektrischen
Schicht des Trägermaterials und in Pluchtung mit der linearen Schreibstiftanordnung, das Anbringen einer Abschirmung
zwischen der Oberfläche der dielektrischen Schicht und der Koronaentladungselektrode zum Begrenzen der Breite des von
der Koronaentladungselektrode an der dielektrischen Schicht sensibilisierten Bereichs, das wahlweise Anschüren der
Schreibstifte an Masse mittels separater, signalgesteuerter Schaltungsanordnungen zum Erzeugen eines elektrostatischen
Ladungsbildes an der Oberfläche der dielektrischen Schicht des Aufzeichnungsträgermaterials durch Sensitdlisierung
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mittels einer durch die Koronaentladungselektrode erzeugten Koronaentladung, das Entwickeln eines derartigen elektrostatischen
Ladungsbildes an der Oberfläche der·dielektrischen Schicht durch Aufbringen elektroskopischer Markierungsteilchen
auf diese Oberfläche und durch das Übertragen des so entwickelten Bildes von der Oberfläche der dielektrischen
Schicht auf einen Aufzeichnungsträger.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung insbesondere zum Durchführen
des erfindungsgemäßen Verfahrens benutzt ein Trägermaterial, welches aus leitenden Abschnitten zusammengesetzt ist, die
mittels isolierender Abschnitte so voneinander getrennt s'ind, F daß die leitfähigkeit des Trägermaterials in Richtung seiner
Breite unterbrochen, in Richtung seiner Dicke jedoch ununterbrochen ist, eine lineare Anordnung einer Anzahl Schreibstifte
in Berührung mit leitenden Abschnitten des Trägermaterials an der einer lichtleitenden und einer dielektrischen
Schicht abgewandten Seite sowie eine wahlweise und mittels eines Eingangssignals betätigbare Masseschlußverbindung
der Schreibstifte zum bildweisen Aufladen der Oberfläche der dielektrischen Schicht des Trägermaterials,
sobald an dieser eine gleichförmige Spannung anliegt.
Die Erfindung ermöglicht somit das Aufzeichnen von Signalen in sehreinfacher Weise, indem ein elektrisches Eingangssignal
zum Steuern der Verteilung elektrostatischer Ladungen an einer dielektrischen Schichtoberfläche und ein Fotoleiter
zum Neutralisieren unerwünschter Ladungen an derartigen dielektrischen Oberflächen vor der Bildaufzeichnung oder
vor der Aufzeichnung eines neuen Bildes benutzt wird.
Erfindung3gemäß werden zufällige Oberflächenladungen an der
dielektrischen Schicht mittels der kombinierten Wirkung einer Lichtquelle in Verbindung mit einer an einenunterhalb
dieser Oberfläche befindlichen Fotoleiter angelegten Gleichoder Wechselspannung neutralisiert. Eine Ladungß-Steuerungseinrichtung
steht dabei in Berührung mit der Pücksoite eines
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neuartigen Aufzeichnungsträgers, der ein wesentlicher Bestandteil der Erfindung ist.
Die Rückseite eines Aufzeichnungsträgers nach der Erfindung ist vorzugsweise eine aus leitendem Stoff in gemusterter
Form hergestellte Isoliermatrix. Wie von den Schirmträgern von Kathodenstrahlröhren mit Sockelstift her bekannt, ist
die leitfähigkeit des Trägers in Richtung seiner Breite unterbrochen, in Richtung seiner Dicke jedoch ununterbrochen.
Der Träger kann daher aus einer zweidimensionalen Anordnung in einen Isolierstoff, beispielsweise Expoxidharz o.a.,
eingebetteter metallischer Drähte bestehen. Das Trägermaterial kann auch aus parallel zueinander angeordneten Reihen
gleichförmiger leitender Schienen oder Drähte oder Ringen zusammengesetzt sein, die jeweils durch Isolierstoff voneinander
getrennt und an jeder Seite des Trägermaterials in gleicher Ebene mit der Isolationsoberfläche liegend angeordnet
sind. Der Abstand der Leiter voneinander in Richtung der Breite des Trägermaterials kann, der Zeilenauflösung
des Eingangsöignals entsprechen, beispielsweise 100 Zeilen pro Zoll. Das' Trägermaterial kann je nach Bedarf flach oder
gekrümmt oder in Form einer Hohltrommel ausgeführt sein.
Eine Seite des Trägermaterials kann mit einer lichtleitenden Schicht überzogen sein, die einen in einer Isolierharzbettung
aufgenommenen Fotoleiter, beispielsweise Cadmiumsulfid o.a., oder einen Lichtisolator, beispielsweise verglastes Selen
oder lichtempfindliches Zinkoxid o.a. enthalten kann. An der lichtempfindlichen Schicht ist vorzugsweise eine dielektrische
Schicht, beispielsweise ein Polyesterfilra o.a. angebracht .
Die Erfindung sieht eine lineare Anordnung einer Anzahl gegen das Aufzeichnungsträgermaterial gerichteter Schreibstifte
vor, die als leitende Schreibstifte ausgebildet und
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voneinander im gleichen Abstand angeordnet sind wie die
in Richtung der Breite des Trägermaterials verlaufende Leiteranoxurung des Trägers. Die einzelnen Schreibstifte sind an
separate Schaltungsanordnungen angeschlossen, so daß sie
in Abhängigkeit von einem Eingangssignal geerdet werden können. Ober dem Aufzeichnungsträger kann zur Verbesserung
der leitfähigkeit des Lichtleiters während der bildmäßigen Aufladung eine Belichtungslampe angeordnet sein.
Aus den ausführlichen Beschreibungen der US-Patentschriften 3 438 706 und 3 536 483 sind die Verfahrensschritte des
Aufladens und Neutralisierens eines lichtleitenden Auf-Ψ Zeichnungsträgers an sich bekannt, welcher aus einer lichtleitenden Schicht, beispielsweise aus Cadmiumsulfid o.a.
besteht, die an einem leitenden Trägermaterial angebracht ist und an ihrer dem Trägermaterial abgewandten Oberfläche
yon einem Isolierstoff überzogen ist, wobei die genannten Verfahrensschritte durch gleichzeitiges Belichten und Aufbringen einer Wechsel- oder Gleichspannung mit einer der
an der Isolierschicht herrschenden Polarität entgegengesetzten Polarität durchgeführt werden.
Das Eingangssignal, welches den Anschluß beliebig ausgewählter Schreibstifte an Masse bewirkt, kann auch dazu benutzt
werden, je nach Bedarf einen Weg für das Aufladen oder für das Neutralisieren der dielektrischen Oberfläche freizumachen. Bei Verwendung eines Fotoleiters aus Cadmiumsulfid
ist es beispielsweise möglich, durch Anlegen einer positiven Hochspannung an einen im Abstand von der dielektrischen
Oberfläche eines Aufzeichnungsträgers und in einer von der Aufzeichnungsstation entfernten Stellung angeordneten Draht
einer Koronaentladungseinrichtung bei gleichzeitigem Anschluß des Trägermaterials an Masse eine gleichmäßige positive
Aufladung .der dielektrischen Oberfläche zu erreichen. Anschließend
wird der Aufzeichnungsträger in Richtung auf die Aufzeichnung33tation zu bewegt, dort gleichzeitig belichtet und
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mit einer Wechselspannungs- oder negativen Gleichspannungs-Koronaentladung
besprüht, so daß die positive Ladung an der dielektrischen Oberfläche in den Bereichen neutralisiert
wird, in denen das Trägermaterial durch den wahlweisen,
eingangssignalgesteuerten Anschluß von Schreibstiften an Masse geerdet wurde. Es kann auch vorgesehen
sein, die dielektrische Oberfläche in nicht-aufgeladenem Zustand in die Aufzeichnungsstation einzufahren. In diesem
Falle wird an der Aufzeichnungsstation vorzugsweise eine positive Koronaentladung, mit oder ohne gleichzeitige Belichtung,
aufgesprüht. Es sei festgestellt, daß beim Aufprägen des elektrostatischen latenten Bildes die licht-,
leitenden Eigenschaften der Cadmiumsulfidschicht nicht ausgenutzt zu werden brauchen.
Die entsprechend dem Eingangssignal aufgeladene dielektrische Oberfläche des Aufzeichnungsträgers wird in eine
Entwicklungsstation hineinbewegt, in welcher elektroskopische
Markierungsteilchen auf die dielektrische Oberfläche aufgetragen
werden, und »war unter Verwendung trockenen oder flüssigen, dispergieren elektrofotografischen Toners, wie
er von elektrofotografischen Bürokopiermaschinen u.a. her bekannt ist. Nach diesem Arbeitsschritt wird das entwickelte
Bild auf ein Blatt Papier oder auf ein beliebiges anderes Kopiermaterial übertragen und die überschüssigen Tonerteilchen
von der dielektrischen Oberfläche des Aufzeichnungsträgers entfernt. An der dielektrischen Oberfläche noch
bestehende elektrostatische Restladungen werden sodann unter Ausnutzung der lichtleitenden Eigenschaften des Aufzeichnungsträgermaterials
durch Belichten der Oberfläche und gleichzeitiges Besprühen mit einer negativen oder Wechselspannungs-Koronaentladung
neutralisiert.
Die im Zusammenhang mit einem Cadmiurasulfid-Potoleiter erwähnte
Ladungspolarität kann mit Vorteil umgekehrt werden,
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wenn als Fotoleiter lichtempfindliches Zinkoxid verwendet
wird.
Wie weiter oben bereits beschrieben, kann das neuartige Trägermaterial durch das Trägermaterial hindurch sich erstreckende
diskrete, unterbrochene Leiter oder aber in Längsrichtung mehr oder weniger ununterbrochene und in der
Querrichtung voneinander isolierte Leiter aufweisen. Bei
der zweiten Ausbildungsform sollten die ununterbrochenen Leiter doch nicht über die ganze Länge oder den ganzen Umfang
des Trägermaterials ohne Unterbrechung sein, sondern in fc wenigstens drei Segmente unterteilt sein, um zu verhindern,
r daß Entladesignale an die Aufzeichnungsstelle übertragen werden. Pur die Antriebsvorrichtung des Aufzeichnungsträgers
kann eine Portschaltungseinrichtung vorgesehen sein, um
derartige Lücken in den Leitern während der Signalaufprägung zu überspringen. Auch können die Schreibstifte zum Über- '
brücken dieser Lücken entsprechend langer ausgeführt sein.
Bei Verwendung von Leitern der zweitgenannten Art in einer
Aufzeichnungsträgeranordnung kann es vorteilhaft sein, im Bereich der Aufzeichnungsstelle eine Schutz- bzw. Abschirmeinrichtung
vorzusehen, mit deren Hilfe die Wirkung von Entladung und/oder Belichtung auf die notwendige Linien- bzw.
Zeilenbreite begrenzbar ist. So kann beispielsweise in der · Umgebung der Oberfläche des Aufzeichnungsträgers ein undurchsichtiger
Isolierschirm angeordnet sein, welcher einen Querschlitz mit der erforderlichen Breite von beispielsweise
0,01 Zoll « 0,25 mir. aufweist.
Wie aus Vorstehendem hervorgeht, ist es ein wichtiger Vorteil der Erfindung, daß zum Steuern des Masseanschlusses der
Schreibstifte nur das Eingangssignal erforderlich ist, und daß daher die Schaltungsanordnung einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung viel einfacher und somit mit sehr viel geringeren Kosten herstellbar ist als nach herkömmlichen Verfahren.
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Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigt:
Fig. 1 ein Schena einer ersten Ausführungsform nach der Erfindung,
Fig. 2 ein Schema einer zweiten Ausi'ührungßform
nach der Erfindung und
Fig. 3» 4 und 5 schematische Ansichten, teilweise im Schnitt, von Teilen der erfindungsgemäßen,
Vorrichtung.
Es sei nun im einzelnen auf Fig. 1 verwiesen. Ein dielektrischer Aufzeichnungsträger 1 weist voneinander mittels
Isoliersegmenten 24, 25 und 26 getrennte leitende Grundkörper- bzw. Trägersegmente 2, 3 und 4 auf, wobei jedes einzelne
dieser Segmente 2, 3 bzw. 4 aus wechselweise geschichteten leitenden und isolierenden Lamellen so aufgebaut ist,
daß der Abstand der leitenden Elemente voneinander der Zeilenauflösung der übermittelten Information entspricht. .
Diese Lamellenanordnung ist mit einer ersten, lichtleitenden
Schicht 5 und mit einer über dieser angeordneten dielektrischen Schicht 6 überzogen. Im Innern des trommeiförmig ausgebildeten Aufzeichnungsträgers 1 ist eine lineare
Anordnung einer Anzahl leitender Schreibstifte 7 so befestigt, daß die Endstücke der leitenden Schreibstifte 7
mit einzelnen Lamellensegmenten des Grundkörpers in Berührung 3tehen. Die einzelnen leitenden Schreibstifte 7
sind jeweils einzeln an eingangssignalgesteuerte Schaltungsanordnungen 8 angeschlossen, wobei durch das Schließen
ausgewählter Schaltungsanordnungen 8 der wahlweise Anschluß der mit diesen verbundenen Schreibstifte 7 an Masse herstellbar
ist.
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Vor der an der Oberfläche des Aufzeichnungsträgers 1 angebrachten dielektrischen Schicht 6 und in der Umgebung der
BerUhrungslinie der Schreibstifte 7 mit den Segmenten 2, 3 und 4 sowie im wesentlichen parallel zum trommeiförmigen
Aufzeichnungsträger 1 ist eine Koronaentladungselektrode 9 einer Aufzeichnungseinrichtung angeordnet, welche mit
einem Anschluß einer Hochspannungsquelle 10 verbunden ist. Der andere Anschluß dieser Hochspannungsquelle 10 ist an
Masse angeschlossen. Die Hochspannungsquelle 10 kann Korona-Wechsel- oder -Gleichspannung liefern. Bei Abnahme
einer Korona-Gleichspannung an der Hochspannungsquelle 10, λ ist die Koronaentladungselektrode 9 der Aufzeichnungseinrichtung
an den Anschluß der Gleichspannungsquslle 10 geführt,
dessen Polarität der einer Koronaladungselektrode 11 entgegengesetzt ist.
Die Koronaladungselektrode 11, welche in einem Winkelabstand
von wenigstens 120° vor der Koronaentladungselektrode 9 der Aufzeichnungseinrichtung angeordnet ist, ist mit einem
Anschluß einer weiteren Hochspannungsquelle 12 verbunden.
Der andere Anschluß dieser Hochspannungsquelle 12 ist an Masse angeschlossen. Im Innern des trommeiförmigen Aufzeichnungsträgers
1 ist ein an Masse angeschlossener Schleifer 13 so angeordnet, daß er an der Innenseite des
" Aufzeichnungsträgers 1 die leitenden Abschnitte der Segmente 2, 3 und 4 in einem Bereich berührt? welcher der
außerhalb des trommeiförmigen Aufzeichnungsträgers 1 angeordneten Koronaladungselektrode 11 gegenüberliegt.
Zum Erhöhen der Leitfähigkeit der lichtleitenden Schicht 5
des Aufzeichnungsträgers im Augenblick der Aufzeichnung ist in einem der Koronaentladungselektrode 9 der Aufzeichnungsei
nr ic htung benachbarten Bereich eine Belichtungslampe angeordnet.Mittels eines Lichtschutzes 15 i3t der von der
Belichtungslampe 14 bestrahlte Plachonabcchnitt an der Oberfläche des Aufzeichnungsträgers auf eine Breite begrenzbars
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die der erforderlichen Linienauflösung entspricht, also z.B. etwa 0,25 mm.
Der trommeiförmig ausgebildete Aufzeichnungsträger 1 dreht sich in der mittels des Richtungspfeils in der Zeichnung angegebenen
Richtung, so daß einzelne Flächenabschnitte an der Oberfläche der Trommel nacheinander an den Aufladungs-,
Bildaufzeichnungs-, Entwicklungs- und Bildübertragungsstationen
vorbeibewegt werden. Die Entwicklungsstation 16 besitzt eine Einrichtung zum Auftragen elektroskopischer
Markierungsteilchen auf die das latente Bild tragende Oberfläche
der Trommel. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist diese Einrichtung in Form einer Walze vorgesehen, welche
aus einem Bad flüssigen, dispergierten Toner 'aufnimmt und
diesen an der Bildträgerfläche aufträgt. Es kann auch eine Auftragseinrichtung für trockenen Toner, beispielsweise
in Form einer magnetischen Bürste o.a. verwendet werden.
Nach dem Entwickeln wird das angelagerte entwickelte Bild in einer eine Walze 17 aufweisenden Übertragungseinrichtung
auf Papierstreifen übertragen. Außer dieser Walze, mittels
deren eine Berührung zwischen dem Papierstreifen und der dielektrischen Oberfläche des Aufzeichnungsträgers herstellbar
ist, weist die Übertragungseinrichtung einen an Masse angeschlossenen Schleifer 19 auf, welcher an der
Innenfläche der leitenden Abschnitte der Segmente 2, 3 und 4 angreift.
Walze 17 ist mit dem Plusanschluß einer Kraftquelle 18 ve- bunden.
In den Fällen, wo die Toneranlagerung von einer positiven Ladung angezogen wird, ist der Minusanschluß
der Kraftquelle 18 an Masse angeschlossen. Mittels eines Führungsstückes 21 wird Papier 20 zum Walzeneinzug hin
geMtet und wird nach Durchlauf durch die Übertragungseinrichtung mittels eines Führungsstückes 22 in ein Auffangoder
Ablagebehältnis 23 umgeleitet.
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Es ist erkennbar, daß in einem erfindungsgemäßen Verfahren
gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel die
Bildaufzeichnungsrichtung, d.h. ob ein Positiv- oder ein Negativbild zustandekommt, nach Bedarf dadurch gewählt
werden kann, daß die Ladungspolarität abhängig vom gewählten Fotoleiter positiv oder negativ sein kann. In
beiden Fällen kann die Koronaentladung der, Aufzeichnungseinrichtung zum Ladungsausgleich an den mit einem Bild
belegten oder aber an den bildfreien Flächen benutzt werden, je nachdem ob mittels des Eingangssignals die den Bildflächen
zugeordneten Schreibstifte oder aber alle Schreibstifte, ausgenommen die den Bildflächen zugeordneten an Masse angeschlossen
werden. Weiterhin ist in jedem dieser Fälle ein Entwickeln durch Anziehen oder Abstoßen der Tonerteilchen
möglich, wobei nach Bedarf die Polarität des Toners dementsprechend positiv oder negativ gewählt sein kann.
In Fig. 2 ist eine weitere bevorzugte Ausführungsform nach der Erfindung beschrieben, bei welcher die dielektrische
Oberfläche des Aufzeichnungsträgers vor der Bildaufzeichnung nicht aufgeladen wird. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel
setzt sich ein trommeiförmig ausgebildeter Aufzeichnungsträger 31 aus in Segmente aufgeteilten leitenden Lamellenanordnungen
32, 33 und 34 zusammen, welche voneinander mittels Isoliersegmenten 54, 55 und 56 getrennt sind, wobei jedes
einzelne dieser Segmente 32, 33 bzw. 34 aus wechselweise geschichteten leitenden und isolierenden Abschnitten so
aufgebaut ist, daß der Abstand der leitenden Abschnitte voneinander der Zeilenauflösung der übermittelten Information
entspricht. Diese Lamellenanordnung ist mit einer ersten, lichtleitenden Schicht 35 und mit einer über dieser
angebrachten dielektrischen Schicht 36 überzogen. Eine Anzahl leitender Schreibstifte 37 ist in einer linearen Anordnung
so befestigt, daß sie mit der Innenfläche der leitenden Abschnitte der Lamollenanordnungen in Berührung·
stehen. Die in dieser linearen Anordnung zusammengefaßten
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leitenden Schreibstifte 37 sind jeweils einzeln mittels eingangssignalgesteuerter Schaltuhgsanordnungen 38.an Masse
anschließbar. Außerhalb des trommelförmigen Aufzeichnungsträgers
ist in der Umgebung der Berührungslinie der linear angeordneten Schreibstifte 37 mit der Innenfläche der
leitenden Abschnitte der Lamellensegmente 32, 33 und 34 sowie im wesentlichen parallel zum trommelförmigen Aufzeichnungsträger
eine Koronaladungselektrode 39 einer
Aufzeichnungseinrichtung vorgesehen. Zwischen der Koronaladungselektrode
39 und dem trommelförmigen Aufzeichnungsträger 31 ist ein Sprühschutz 53 befestigt, mittels dessen·
der aufgeladene Flächenabschnitt auf eine Breite begrenzbar ist, die der erforderlichen Linienauflösung entspricht,j
also z.B. etwa 0,25 mm. Die Koronaladungselektrode 39 der
Aufzeichnungseinrichtung ist mit einem Anschluß einer Gleichstrom-Hochspannungsquelle 40 verbunden, deren anderer
Anschluß an Masse angeschlossen ist.
Eine Entwicklungseinrichtung 41 dient zum Auftragen trockenen oder flüssigen, dispergierten Toners auf die dielektrische
Oberfläche 36 im Anschluß an die Bildaufzeichnung. Das so
entwickelte und angelagerte Bild wird in einer Übertragungseinrichtung auf papierstreifen 45 übertragen. Diese
Übertragungseinrichtung besitzt eine an einen Anschluß einer Gleichstrom-Hochspannungsquelle 44 geführte Walze 42,
einen innen angeordneten Schleifer 43» welcher geerdet und mit dem anderen Anschluß der Hochspannungsquelle 44 verbunden
ist, Papierführungsstücke 46 und 47 sowie ein Auffangbehältnis 48.
Elektrostatische Restladungen an der dielektrischen Oberfläche des trommelförmigen Aufzeichnungsträgers 31 sind
durch gleichzeitiges Belichten und Besprühen mit einem Koronafeld entfernbar bzw. neutralisierbar. Eine Lampe 52
■ist gleichzeitig mit der Koronaelektrode 49 erregbar, die
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an den Anschluß einer Hochspannungsquelle 51 angeschlossen ist, dessen Polarität wenigstens teilweise der von der
Koronaladungselektrode der Aufzeichnungseinrichtung aufgesprühten Polarität entgegengesetzt ist. Der andere Anschluß
der Hochspannungsquelle 51 ist an Masse angeschlossen.
Es ist erkennbar, daß in einem erfindungsgemäßen Verfahren gemäß dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel die
Bildaufzeichnungsrichtung, d.h. ob ein Positiv- oder ein Negativbild zustandekommt, nach Bedarf dadurch gewählt werden
kann, daß die Koronapolarität in der Aufzeichnungseinrichtung abhängig vom gewählten Fotoleiter positiv oder negativ sein
kann. In beiden Fällen kann die Koronaladung der Aufzeiohnungseinrichtung
zum Aufladen der mit einem Bild belegten oder der bildfreien Flächen benutzt werden, je nachdem ob mittels
des Eingangssignals die den Bildflächen zugeordneten Schreibstifte oder aber alle Schreibstifte, ausgenommen die den
Bildflächen zugeordneten, an Masse angeschlossen werden. Weiterhin ist in jedem dieser Fälle ein Entwickeln durch
Anziehen oder Abstoßen der Tonerteilchen möglich, wobei nach Bedarf die Polarität des Toners dementsprechend positiv
oder negativ gewählt sein kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform eines dielektrischen
Aufzeichnungsträgers 60 gemäß Fig. 3 sind in einem ringförmigen Raum, dessen Abmessungen zweckmäßig entsprechend
dem fertigen Trägermaterial gewählt sind, Drähte 61 in geringem Abstand voneinander nebeneinander angeordnet und das sich
ergebende Gebilde mittels eines isolierenden Vergußharzes, beispielsweise eines Epoxidester3 o.a. in dieser Anordnung
befestigt. Nach dem Aushärten des Harzes werden die Innen- und Außenflächen der so erhaltenen Trommel in eine zylindrische
Form bearbeitet und an der Außenfläche eine lichtleitende Schicht 62 angebracht, die dann noch mit einer
dielektrischen Schicht, 63 überzogen wird.
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Pig. 4 und 5 zeigen eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
dielektrischen Aufzeichnungsträgers. Gemäß Fig. 4 sind dabei einzelne, in Segmente unterteilte
Lamellen 65, 75 und 76 vorgesehen, welche Befestigungslöcher 66, 77 und 78 aufweisen. Diese Segmente werden
miteinander so zusammengefügt, daß sie voneinander mittels Isolierstreifen 67, 79 und 80 getrennt sind. Die so zusammengesetzten
Ringsegmente sind entsprechend Fig. 5 befestigt und angeordnet, wobei zwischen einem außerhalb des Aufzeichnungsbereiches
angebrachten Endring 70 und einer ersten leitenden Lamelle 72 in Segmentbauweise Isolierlamellen
eingesetzt sind und diese wechselweise Anordnung von Isolierlamellen und leitenden Lamellen für jeden Segm'entabschnitt
gleich über die ganze Länge des Zylinders beibehalten ist. Die Segmentenden sind mittels eines Isolierstreifens 73
voneinander getrennt. Das Ganze ist vorzugsweise, jedoch nicht unbedingt, mittels isolierter Schraubbolzen 74 zusammengehalten.
Auf diese Weise sind die leitenden Lamellen jeweils gegenüber der nächsten elektrisch isoliert.
Eb ist erkennbar, daß bei Verwendung eines Trägermaterials in einer Ausbildung entsprechend Fig. 4 oder 5 jede der
Übertragungs-, Ladungs-und Entladungs-Einrichtungen gegenüber
der Bildaufzeichnungseinrichtung in einem Winkelabstand von wenigstens 120° angeordnet sein muß, damit die
jeder dieser Einrichtungen zugeordneten geerdeten Schleifer die zum Bildaufzeichnen verwendete Masseschaltanordnung
nicht stören. Weiterhin ist ersichtlich, daß bei genügend dünner Ausbildung der Isolierstreifen 73, beispielsweise
mit einer Dicke von etwa 0,05 mm oder weniger, dadurch keine wesentliche Beeinträchtigung im Aussehen des gedruckten
Bildes entsteht, da ihre Dicke nicht ausreicht, um während des Aufzeichnens oder Übertragens den Verlust einer belegten
Zeile bzw.- Bildlinie hervorzurufen.
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Zum besseren Verständnis der Erfindung sei auf die folgenden Beispiele verwiesen, die lediglich Erläuterungen, keinesfalls
aber Einschränkungen des Erfindungsumfanges darstellen.
Pur das Trägermaterial eines dielektrischen Aufzeichnungsträgers
wurde die vorbeschriebene Lamellenausbildung gewählt. Die leitenden metallischen Lamellenabschnitte wurden
aus einer etwa 0,2 mm dicken Metallplatte ausgestanzt, durch Einsetzen etwa 0,05 mm dicker Polyester-Segmente ♦
voneinander getrennt und zu einem Lamellenzylinder zusammengesetzt, in welchem die Leiter über die Länge des Zylinders
in einem Abstand entsprechend 100 Lamellen pro Zoll (etwa 4 Lamellen pro Millimeter) angeordnet waren. Die
Lamellen waren jeweils in drei sich zu einem Kreis zusajnmenfügende
Segmente unterteilt, wobei sich zwischen jeweils zwei benachbarten Segmentenden eine Lücke von etwa 0,05 mm
ergab. In diese Lücken wurden Polyester-Streifen eingesetzt und das Ganze unter Verwendung isolierter Schraubbolzen
an zwei Endringen befestigt. Zum Erzielen einer konzentrischen zylindrischen Form wurden dann die Innen- und Außenflächen ·
des so zusammengefügten Hohlzylinders bearbeitet. Eine lineare Schreibstiftanordnung wurde dadurch hergestellt, daß
Kupferlackdraht um eine Wickelschablone mit einer Wickeldichte von 100 Drähten pro Zoll (etwa 4 Drähte pro Millimeter)
gewickelt wurde. Die Befestigung der Drähte in ihrer Lage über die Länge der Wickelschablone wurde durch Vergießen
dieses Abschnittes des in Wickeltechnik ausgebildeten Schreibkopfes mit Epoxidharz erreicht. Der Kopf wurde dann
im Bereich der Harzeinbettung aufgeschnitten, so daß
im Querschnitt zylindrische und ausgerichtete Drahtenden freigelegt wurden. Die Schnittfläche wurde anschließend
plan geschliffen. Der so hergestellte Schreibkopf wurde sodann im Innern des tronimelförrnigcn Aufzeichnungsträgers
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so angeordnet, daß die Drahtenden des Schreibkopfes mit den leitenden Lamellen des Trägermaterials in Berührung
standen. Das andere Ende jedes Drahtes des Schreibkopfes wurde an eine separate Schaltungsanordnung angeschlossen,
so daß jeder Draht nach !Bedarf und in Abhängigkeit eines von außen erteilten Signals an Masse anschließbar war.
Das Trägermaterial des Aufzeichnungsträgers in Form dieser Lamellentrommel wurde mit einer lichtleitenden Schicht aus.
lichtleitendem, in ein Isolierharz eingebettetes Cadmiumsulfid überzogen, an welcher dann noch eine weitere, etwa
10 um dicke Schicht aus Polyester-Harz angebracht wurde. Der Draht einer Koronaladungseinrichtung wurde von außen
an den trommeiförmigen Aufzeichnungsträger herangeführt und parallel zur Trommelachse und im Abstand von etwa
•12,5 mm von der Polyester-Oberfläche der Trommel in dem
Bereich angeordnet, welcher vom verlängerten, durch die Berührungslinie der Schreibstifte mit der Innenfläche der
Trommel hindurchgehenden Halbmesser der Trommel geschnitten wird. Hinter diesem Draht der Koronaladungseinrichtung
wurde eine Lampe befestigt. Zwischen dieser Lampe und der dielektrischen Oberfläche der Trommel wurde ein undurchsichtiger
Schirm angeordnet, welcher einen über seine ganze Länge etwa 0,25 mm breiten und parallel zum Draht
der Koronaladungseinrichtung_ausgerichteten Spalt aufwies.
Dieser Draht wurde an den Minusanschluß einer Hochspannungsquelle geführt, deren Plusanschluß an Masse angeschlossen
wurde.
Im Winkelabstand von 130° vor dieser ersten Koronaladungselektrode
wurde außerhalb der Trommel eine weitere Koronaladungselektrode angeordnet, die ihrerseits mit dem Plusanschluß
feiner Hochspannungsquelle verbunden wurde, deren Minusanschluß an Masse angeschlossen wurde. Im Innern der
Trommel war zur Kontaktberührung mit den leitenden Lamellen
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in diese.m Bereich ein leitender Schleifer vorgesehen. Diese
Ladungsanordnung diente als Ladungseinrichtung, während die
an erster Stelle beschriebene ladungsanordnung als Korona-.entladungseinrichtung
der Aufzeichnungseinrichtung diente.
Der Bildaufzeichnungseinrichtung war in Arbeitsrichtung eine Entwicklungseinrichtung nachgeschaltet. Diese besaß
einen Behälter zur Aufnahme eines flüssigen, dispergierten Toners, welcher von negativen Ladungen abgestoßen, von
positiven Ladungen angezogen wird. Ein derartiger Toner ist in der US Patentschrift 3 362 907 beschrieben. In den
Behälter war, teilweise in die Tonerdispersion eingetaucht, eine Walze zum Angriff an der dielektrischen Oberfläche *
des Aufzeichnungsträgers angeordnet.
Im Winkelabstand von 130°war der Bildaufzeichnungseinrichtung
in Arbeitsrichtung eine Übertragungseinrichtung vorgeordnet, welche eine an der dielektrischen Oberfläche der Trommel
angreifende Walze und einen die leitenden Lamellen an der Innenfläche der Trommel berührenden geerdeten Schleifer
aufwies. Die Walze wurde mit dem Plusanschluß einer Hochspannungsquelle verbunden, deren Minusanschluß an Masse angeschlossen
wurde. Der trommeiförmige Aufzeichnungsträger wurde mit einer Umfangsgeschwindigkeit von etwa 51 mm/s
in Drehung gehalten und mit einer Spannung von +5 kV mittels der Eoronaladungseinrichtung aufgeladen.
Der Koronaentladungselektrode der Aufzeichnungseinrichtung wurde eine Koronaspannung von -6 kV bei gleichzeitiger Belichtung
zugeführt. Die Bildaufzeichnung wurde durch Neutralisieren der dielektrischen Schicht in bildfreien Flächenbereichen
durch wahlweises Anschließen aller Schreibstifte an Masse, ausgenommen die Stifte, denen ein Eingangssignal
zugeführt wurde, durchgeführt.
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Zum Übertragen des entwickelten Bildes auf ein Blatt Papier wurde der Übertragungswalze eine Spannung von +500 V
zugeführt.
Anstelle des Fotoleiters aus Beispiel 1 wurde verglastes Selen verwendet. Der Koronaladungseinrichtung wurde eine
Spannung von -7 kV, der Koronaentladungselektrode der Auf-' Zeichnungseinrichtung eine Spannung von +6 kV zugeführt.
Zum Entwickeln des Bildes wurde in diesem Fall ein handelsüblicher flüssiger Toner, welcher von negativen Ladungen
angezogen wird, benutzt. Der Übertragungswalze wurde eine Spannung von -400 V zugeführt.
Anstelle der Hochspannungsquelle der Bildaufzeichnungseinrichtung
aus Beispiel 1 wurde eine Wechselspannungsquelle verwendet. Die Koronawechselspannung betrug 7 kV.
Anstelle der Hochspannungsquelle der Bildaufzeichnungseinrichtung aus Beispiel 2 wurde eine Wechselspannungsquelle
verwendet. Die Koronawechselspannung betrug 5 kV.
Jim Beispiel 2 wurde die Bildaufzeichnung durch Ladungsausgleich
an der dielektrischen Schicht in den Bildflachen
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durch wahlweises Anschließen der vom Eingangssignal angesprochenen
Schreibstifte an Masse durchgeführt. Verwendet wurde der flüssige, dispergierte Toner aus Beispiel
Die Bildübertragung erfolgte ebenfalls wie in Beispiel
Dieses Beispiel bezieht sich auf die zweite bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung, in welchem die dielektrische Oberfläche des Aufzeichnungsträgers vor der Bildaufzeichnung
nicht aufgeladen wird. ■ ;
Dementsprechend wurde die Lichtquelle nach Beispiel 1 aus der Aufzeichnungseinrichtung entfernt und, wie in
Fig. 2 gezeigt, an der Ladungseinrichtung angeordnet,
jedoch nur zum Neutralisieren von Restladungen an der dielektrischen Oberfläche. Der Koronael-ektrode der Bildaufzeichnungseinrichtung
wurde eine Spannung von +5 kV zugeführt und die Bildaufzeichnung durch Aufladen der
dielektrischen Schicht in den Bildflächen bei wahlweisem Anschluß der vom Eingangssignal angesprochenen Schreibstifte
an Masse durchgeführt. Bildentwicklung und -übertragung
wurden entsprechend Beispiel 1 vorgenommen.
Anschließend wurden an der dielektrischen Schicht bestehende Restladungen durch Anlegen einer Spannung von -6 kV in
dem in Fig. 2 gezeigten Bereich bei gleichzeitiger Belichtung neutralisiert.
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Anstelle des Potoleiters aus Beispiel 6 wurde verglastes Selen verwendet. An der Koronaelektrode der Bildaufzeichnungseinrichtung
wurde eine Spannung von -7 kV angelegt.
Bildentwicklung und -übertragung erfolgten wie bei Beispiel
An der dielektrischen Schicht bestehende Restladungen wurden durch Anlegen einer Spannung von +6 kV bei gleichzeitiger
Belichtung neutralisiert.
/im Beispiel 6 wurden die an der dielektrischen Schicht
bestehenden Restladungen durch Anlegen einer V/echselspannung
von 7 kV neutralisiert.
/im Beispiel 7 wurden die an der dielektrischen Schicht
bestehenden Restladungen durch Anlegen einer Wechselspannung von 5 kV neutralisiert.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile der Erfindung,
einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich ale
auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
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Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHEIj Verfahren zum eingangssignalgesteuerten Ausdrucken von Informationen unter Verwendung eines Aufzeiehnungsträgermaterials, in welchem elektrisch leitende Abschnitte mittels isolierender Abschnitte so voneinander getrennt sind, daß die Leitfähigkeit der leitenden Abschnitte im Trägermaterial zwischen einer ersten und einer zweiten Oberfläche des Trägermaterials ununterbrochen und die erste Oberfläche des Trägermaterials von einer ununterbrochenen, gleichmäßigen licht-, leitenden Schicht überzogen ist, an welcher an der dem Trägermaterial abgewandten Oberfläche eine gleichmäßige __ dielektrische Schicht angebracht ist, gekennzeichnet durch Anbringen einer aus einzelnen, mit einzelnen leitenden Abschnitten (2, 3 bzw. 4) im Bereich einer zweiten Oberfläche eines AufzeichnungBträgermaterials (1) in Berührung stehenden leitenden Schreibstiften (7) zusammengesetzten linearen Schreibstiftanordnung, Anbringen einer Koronaentladungselektrode (9) einer Auizeichnungseinrichtung in der Umgebung der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) des Trägermaterials (1) und in Fluehtung mit der linearen Schreibstift anordnung, Anbringen einer Abschirmung (15) zwischen der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) und der KoronaentLadungselektrode (9) zum Begrenzen der Breite des von der Koronaentladungselektrode (9) an der dielektrischen Schicht (6) sensibilisierten Bereichs, wahlweises Anschließen der Schreibstifte (7) an Masse mittels separater, signalgesteuerter Schaltungsanordnungen (8) zum Erzeugen eines elektrostatischen Ladungsbildes an der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) des Aufζeiehnungcträgermaterial (1) durch Sensibilisierung mittels einer durch die Koronaentladungselektrode (9) erzeugten Koronaentladung, Entwickeln eines derartigen elektrostatischen Ladungsbildes an der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) durch Aufbringen elektroskopischer Markierungateilchen auf diese Oberfläche und durch Übertragen209821/1010des so entwickelten Bildes von der Oberfläche der.dielektrischen Schicht (6) auf einen Aufseichnungsträger (20).
- 2. Verfahren zum eingangssignalgesteuerten Ausdrucken von Informationen unter Verwendung eines Aufzeichnungsträgermaterials, in welchem elektrisch leitende Abschnitte mittels isolierender Abschnitte so voneinander getrennt sind, daß die Leitfähigkeit der leitenden Abschnitte im Trägermaterial zwischen einer ersten und einer zweiten Oberfläche des TrägermateriäLs ununterbrochen und die erste Oberfläche des Trägermaterials von einer ununterbrochenen, gleichmäßigen lichtleitenden Schicht überzogen ist, an welcher an der dem Trägermaterial abgewandten Oberfläche eine gleichmäßige dielektrische Schicht angebracht ist, gekennzeichnet durch Aufbringen einer elektrostatischen Ladung einer ersten Polarität an der Oberfläche einer dielektrischen Schicht (6), wobei jeder einer Anzahl leitender Abschnitte (2,3 bzw. 4) eines Aufzeichnungsträgermaterials (1) im Bereich einer zweiten Oberfläche des Trägermaterials (1) an Masse angeschlossen wird, durch Anbringen einer aus einzelnen, mit den einzelnen leitenden Abschnitten (2, 3 bzw. 4) im Bereich der zweiten Oberfläche des Aufzeichnungsträgermaterials (1) in Berührung stehenden leitenden Schreibstiften (7) zusammengesetzten linearen Schreibst if tanordnung, Anbringen einer Koronaentladungselektrode (9) einer Aufzeichnungseinrichtung mit einer der elektrostatischen Ladung von erster Polarität wenigstens teilweise entgegengesetzten Polarität in der Umgebung der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) des Trägermaterials (1) und in Fluchtung mit der linearen Schreibstiftanordnung, Anbringen eines Lichtschutzes (15) zwischen der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) und der Koronaentladungselektrode (9) zum Begrenzen der Breite des von der Koronaentladungseloktrode (9) an da* dielektrisch en209821/1010Schicht-(6) sensiMlisierten Bereichs, Anbringen ßiner Lichtquelle (14) zum Belichten der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) in dem durch die Koronaentladungselektrode (9) sensibilisierten Bereich, wodurch die Leitfähigkeit der unter der dielektrischen Schicht (6) liegenden lichtleitenden Schicht (5) in diesem Bereich erhöht wird, durch wahlweises Anschließen der Schreibstifte (7) an Masse mittels separater, signalgesteuerter Schaltungsanordnungen (8) zum Erzeugen eines elektrostatischen Ladungsbildes an der Oberfläche der dielektrischen Schicht. (6) des Aufzeichnungsträgermaterials (1) durch Sensibilisierung mittels einer durch die Koronaentladungselektrode (9) er-fe, zeugten Koronaentladung und durch gleichzeitiges Beleuchten mittels der Lichtquelle (14) durch wahlweises Aufheben der elektrostatischen Ladungen der ersten Polarität in den den geerdeten leitenden Abschnitten (2, 3 bzw. 4) des Aufzeichnungsträgermaterials (1) entsprechenden Bereichen, sowie durch Entwickeln eines derartigen elektrostatischen Ladungsbildes an der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) durch Aufbringen elektroskopischer Markierungsteilchen auf diese Oberfläche und durch Übertragen des so entwickelten Bildes von der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) auf einen Aufzeichnungsträger (20).
- 3. Verfahren zum eingangssignalgesteuerten Ausdrucken von Informationen unter Verwendung eines Aufzeichnungsträgermaterials, in welchem elektrisch leitende Abschnitte mittels isolierender Abschnitte so voneinander getrennt sind, daß die Leitfähigkeit der leitenden Abschnitte im Trägermaterial zwischen einer ersten und einer zweiten Oberfläche des Trägermaterials ununterbrochen und die erste Oberfläche des Trägermaterials von einer ununterbrochenen, gleichmäßigen lichtleitenden Schicht überzogen ist, an welcher an der der Trägermaterial abgewandten Oberfläche eine gleichmäßige209821/1010dielektrische Schicht angebracht .ist, gekennzeichnet durch Anbringen einer aus einzelnen, mit einzelnen leitenden Abschnitten (2, 3 bzw. 4) im Bereich einer zweiten Oberfläche eines Aufzeichnungsträgermaterials (1) in Berührung stehenden leitenden Schreibstiften (7) zusammengesetzten linearen Schreibsxiftanordnung, Anbringen einer Koronaentladungselektrode (9) zum Aufzeichnen mit einer ersten Polarität in Fluch^ung mit der linearen Schreibstiftanordnung, Anbringen eines Lichtschutzes (15) zwischen der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) und der Koronaentladungselektrode (9) zum Begrenzen der Breite des von der Koronaentladungselektrode (9) an der dielektrischen Schicht (6) sensibilisierten Bereichs, wahlweises Anschließen der Schreibstifte (7) an Masse mittels separater, signalgesteuerter Schaltungsanordnungen (8) zum Erzeugen eines elektrostatischen Ladungsbildes von der ersten Polarität an der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) des Aufzeichnungsträgermaterials (1) durch Sensibilisierung mittels einer durch die Koronasntladungselektrode (9) erzeugten Koronaentladung in den Bereichen, welche den geerdeten leitenden Abschnitten (2, 3 bzw. 4) des Aufzeichnungsträgermaterials (1) entsprechen, durch Entwickeln eines derartigen elektrostatischen Ladungsbildes an der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) durch Aufbringen elektroskopischer Markierungsteilchen auf diese Oberfläche, Aufsprühen einer Koronaentladung mit einer der ersten Polarität wenigstens teilweise entgegengesetzten Polarität auf die Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) bei gleichzeitigem Anschließen aller leitenden Abschnitte (2, 3 bzw. 4) des Aufzeichnungsträgermaterials (1) an der zweiten Oberfläche des Trägermaterials (1) an Masse, Anbringen einer Lichtquelle (14) zum Belichten der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) in dem durch die Koronaentladung sensibilisierten Bereich, wodurch di£ Leitfähigkeit der unter der dielektrischen Schicht (6) liegenden lichtleitenden Schicht (5) in diesem209821/1010Bereich erhöht und dadurch an der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6) befindliche elektrostatische Restladungen der ersten Polarität neutralisiert werden.
- 4. Vorrichtung zum Aufzeichnen von Eingangssignalen unter Verwendung eines dielektrischen Aufzeichnungsträgers mit einem Trägermaterial, das eine lichtleitende Schicht aufweist, die von einer dielektrischen Schicht überzogen ist, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3» gekennzeichnet durch ein Trägermaterial (60), welches aus leitenden Abschnitten (65, 75, 76) zusammengesetzt ist, die mittels isolierender Abschnitte (71) so voneinander getrennt sind, daß die Leitfähigkeit des Trägermaterials (60) in Richtung seiner Breite unterbrochen, in Richtung seiner Dicke jedoch ununterbrochen ist, durch die lineare Anordnung einer Anzahl Schreibstifte (7 bzw. 37) in Berührung mit leitenden Abschnitten (65, 75, 76 bzw. 2,3,4 bzw. 32, 33, 34) des Trägermaterials (1 bzw. 31 bzw. 60) an der einer lichtleitenden und einer dielektrischen Schicht (5 bzw. 35 und 6 bzw. 36) abgewandten Seite sowie durch eine wahlweise und mittels eines Eingangssignals betätigbare Masseschlußverbindung der'Schreibstifte (7 bzw. 37) zum bildweisen Aufladen der Oberfläche der dielektrischen Schicht (6 bzw. 36) des Trägermaterials (1 bzw. 31 bzw. 60), sobald an dieser eine gleichförmige Spannung anliegt.209821/1010Lee rseite
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