DE2155447C3 - Vorrichtung zum automatischen Entnehmen und Abmessen von Flüssigkeitsvolumen - Google Patents
Vorrichtung zum automatischen Entnehmen und Abmessen von FlüssigkeitsvolumenInfo
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Description
Die 1IrNmIiIiIg bezieht sich auf eine Vorrichtung
zum automatisch'.·!! !;ul!H'hmcn und Abmessen von
FliissiukeiMoliinieii, mii eine ι Schlauch- oder Röhrchenmiindung
od. dgl., die in die Flüssigkeit versenk bar ist, aus der ei.1I Volumen entnommen und abgemessen
werden soll, wobei an bzw. über der Flüssiukeitsoberlläche
ein geeigneter Überdruck im Verhak nis zum Druck am anderen Ende des Röhrchens
od. dgl. vorliegt.
Hin Bedarf "an automatischer Probenahme von gc nau vorgegebenen Flüssigkeitsvolumen besteht innerhalb
vieler Sektoren in der Industrie, beispielsweise
ίο bei Wasserreinigungswerken. Bei automatischen An.v
lysegeräten verschiedener Art werden immer höhere Anforderungen u. a. an die Probenahme- und Reu
genzpipetten in bezug auf extrem hohe Zuverlässig
keit, große Genauigkeit, minimales »carry over· — d. h. Überführung von Proberesten von eine;
Probe zur nächsten — und lange Lebensdauer gestellt. In vielen Fällen ist es auch wünschenswert oder
sogar notwendig, das Meß volume η verändern /u können. Außerdem liegt eine klare Tendenz vor, die
Analysen mit immer kleineren Proben durchzuführen, weshalb auch die Probenahmevorrichtungen immer
kleinere Proben unter beibehaltener oder sogar verbesserter Meßgenauigk..Mt nehmen können müssen.
Die vorliegende Erfindung hat zum Zweck, eine derartige Vorrichtung zur automatischen Entnahme
und Abmessung vo.i sowohl großen als auch kleinen Flüssiokeitsproben mit hoher Meßgenauigkeit hervorzubringen,
die große Zuverlässigkeit, lange Lebensdauer und gute Repetitionsfrequenz ohne Verwendung
von Ventilen und praktisch keinerlei Leckagerisiko aufweist.
Dies wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch erreicht, daß bei einer Anordnung der einleitend beschriebenen
Art ein Detektor an einer definierten Stelle am Probenahmeröhrchen vorgesehen ist, daß
das Volumen im Röhrchen zwischen dessen in die Flüssigkeit versenkbarer Mündun« und der genannten
Stelle dem zu entnehmenden und abzumessenden Flüssigkeitsvolumen entspricht sowie daß, sobald die
Grenzfläche zwischen Flüssigkeit und Gas im Röhrclien
die genannte Stelle erreicht, der Detektor eine Anordnung aktiviert, die die Röhrchenmündung aus
der Flüssigkeit hochhebt, wonach der Überdruck auf an sich bekannte Weise das somit abgemessene Flüssigkeitsvolumen
durch das andere Ende des Röhrchens hinauspreßt.
Die Erfindung schlägt somit eine Vorrichtung vor, die sich insbesondere dadurch auszeichnet, daß sie
keine Ventile oder andere Absperrvorrichtungen für die Flüssigkeit enthält, die zu Leckage Anlaß geben
können. Gleichzeitig erreicht man eine große Meßgenauigkeit; der Meßfehler läßt sich unter 1 °/o halten.
Außerdem erzielt man eine hohe Repetitionsfrequenz, d. h. rasches Probenehmen und Abmessen. Die erfindungsgemäße
Einrichtung deckt im Prinzip den gesamten Volumenhereich von einigen Mikrolitern bis
zu jedem gewünschten Volumen, beispielsweise 1 I oder mehr.
Der Detektor ist zweckmäßigerweise am Röhrchen entlang verschiebbar, um das zu entnehmende und
abzumessende Flüssigkeitsvolumen einstellen zu können.
Beim Entnehmen von kleinen Probemengen besteht das Röhrchen zweckmäßigerweise aus einer Kapillare.
Beim Entnehmen größerer Volumen kann das Röhrchen zwischen der Mündung und dem Detektor mit
einer Erweiterung oder einem vorzugsweise unterhalb der Mündung liegenden Behälter mit gegebenem Vo
lumen versehen sein. OKr der Fliissigkoitsoberfkiche
kann ein Gas mit erhöhtem Druck und/oder um anderen
Einde des Röhrchens ein niedriger Druck bzw. 1 nterdruck vorhanden sein.
Zum Absenken der Röhrchenmündung in die Flüssigkeit'
ist ein Abschnitt des Röhrchens zweckmäßigerw eise flexibel beweglich, während der restliche Teil
starr sein kann. Statt dessen kann auch das ucNamte
Röhrchen starr und in einem Behälter mit flexiblem VVandmaterial befestigt sein, wobei der Befestigungspunlct
des Röhrchens gegenüber der Flüssinkeitsoberfläche heb- und senkbar ist, um die Röhrehenrniindung
in dieselbe einzutauchen. Man kann auch die Röhrchenmüiidung ortsfest anbringen und den Flüssigkeitsspiegel
zur Pro' cnahrrie erhöhen. Beispielsweise
bei der Probenahme aus Flüssigkeiten mit schwankendem Wasserstand, wie See- oder Wasserläufen,
kann die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einem Schwimmer verbunden sein, um dem genannten
schwankenden Wasserstand zu folgen.
Die Vorrichtung kann somit auch ohne jegliche bewegliche Teile in der Proberlüssigkeit ausgeführt
werden. Bei den Varianten mit einem beweglichen Teil in der Probeflüssigkeit kann das fragliche Teil
aus einem biegsamen Schlauch oder Balg mit seht kleinen Bewegungen und damit großer Lebensdauer
bestehen. Die beweglichen Teile außerhalb des Flüssigkeitssystems können gemäß bewährter Technik
ausgeführt werden, beispielsweise unter Verwendung von Relaismagneten, Solenoidmagneten oder Pneumatik
mit sehr großer Zuverlässigkeit, geringen Hüben und kleinen Stellkräften. Sie können leicht
austauschbar gemacht werden, was die Wartung erleichtert und verbilligt.
In vielen Fällen ist man an sehr kleinen Flüssigkeitsvolumen interessiert. Das kleinste abmeßbare
Flüssigkeitsvolumen wird durch die erforderliche Mindestrohrlänge zwischen der Röhrchenmündiing
ui. J der Detektierstelle sowie dem kleinsten praktisch
annehmbaren lichten Rohrdurchmesser bestimmt. Letzterer ist seinerseits u. a. abhängig vom zulässigen
Gasdruck an der Flüssigkeitsoberfläche 11, und zwar um Kapillarkräfte zu überwinden. Bei beispielsweise
0,5 mm lichtem Durchmesser und einer Röhrchenfange von 25 mm würde man ein Volumer von etwa
5 μΐ erhalten. Wenn die Abmessung mit einer Fehlergrenze
von 0,5 mm Flüssigkeitssäule erfolgen kann, würde dies e:nen Meßfehler bezogen auf Has Volumen
von 20Ai bedeuten. Bei größeren Volumen, d.h.
größeren Röhrchenlängen, wird die Fehlergrenze entsprechend geringer. Die Repruduzierbarkeit dürfte
sich weiter als bis 0,5 mm, wahrscheinlich 0,! bis 0,2 mm Flüssigkeitssäule treiben lassen. Durch Kalibrierung
der unter den gegebenen experimentellen Bedingungen, wie Gasdruck, Flüssigkeitsviskosität,
Oberflächenspannung, Temperatur, Röhrchenmaterial, Zeitkonstanten usw. abgemessenen Flüssigkeitsmenge für jede Stelle dürfte sich daher der absolute
Meßfehler erforderlichenfalls bei 1 % oder darunter halten lassen, auch im meßtechnisch an sich ungünstigen
Fall geringer Probemengen, beispielsweise 5 bis 10 μΐ.
Die Erfindung sei nun näher im Anschluß an die Zeichnung erklärt. Dabei zeigt
F i g. 1 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei sich der nach der heb-
und senkbaren Röhrchenmündung folgende Röhrchenteil unter der Flüssigkeitsoberfläche befindet,
F i g. 2 eine Modifikation der Ausführung nach Fig. I. wobei der nach der Mündung des Röhrchens
folgende Teil oberhalb der Flüssigkeitsoberllüciie liegt.
Fig. } eine Einzelheit bei der Durchführung eines
starren Röhrchens von unten durch ein Probegefäü: Fig. 4 die Durchführung eines starret· Röhrchens
von oben durch das Probegefäü:
Fig. 5 ein Gefäß mit starrem Probenahmeröhrchen
in und flexiblen Gefäßwänden;
F i g. 6 eine besondere Ausführuiigsform /ur hinnähme
größerer Prohemeimen:
Fig. 7 und S Ausführungsformen, bei denen die
Beweglichkeit der Röhrchenmüiidung durch schraubeiilinien-
oder spiralförmige Ausführung des Röhrchens erreicht wurde.
Die prinzipielle Arbeitsweise der F.rfindung sei im Anschluß an die beiden in Fig. 1 und 2 scheniatisch
dargestellten Ausführungsformen näher »eranschaulicht.
Das gewünschte Volumen wird begrenzt durch die obere Mündung 10 eines Röhrchens 5, eventuell einer
Kapillare, und eine gewählte, gensu definierte Stelle')
des Röhrchens 4, durch welches die Probe aus der Vorrichtung ausgetragen wird. Das Ausgeben erfolgt,
indem die Mündung 10 des erstgenannten Röhrchens 5 von oben oder unten unter die Oberfläche 11 der
Flüssigkeit 12 abgesenkt wird, aus der das gewünschte Volumen abzumessen ist. Dieses Absinken ist in
Fig. 1 und 2 durch den biegsamen Schlauch 6 zwischen den Röhrchen 4 und 5 sowie die Anordnung
13, 17 ermöglicht.
Durch Gasüberdruck auf dieser Flüssigkeitsoberfläche gegenüber dem Druck am Ende 14 des Röhrchens
4 oder direkt durch die Schwerkraft wird die Flüssigkeit durch das genannte Röhrchen gedrückt.
Der Druck am Röhrchenendc 14 kynn generell größer oder kleiner als der atmosphärische Druck oder auch
genauso groß wie dieser sein. Wenn die Grenzfläche zwischen Flüssigkeit und Gas im Röhrchen 4 die
gewählte Stelle 9 erreicht, wird dies durch einen geeigneten Detektor 7 angezeigt, der ein sofortiges
Herausheben der Röhrchenmündung 10 aus der Flüssigkeit durch die Anordnung 13, 17 auslöst.
Hierdurch wird ein durch das Röhrchenvolumen zwischen der genannten Stelle 9 und der Röhrchenmündung
10 vorgegebenes Flüssigkeitsvolumen aus der Flüssigkeit 12 entnommen und durch den genannten
Gasüberdruck oder die Schwerkraft durch das Röhrchen 4 und aus dessen unterem Ende 14
hinausgedrückt. Ein besonderer Vorteil dieser Einrichtung ist, daß die Flüssigkeit durch den Gasüberdruck
rasch und vollständig aus dem Röhrchen entleert wird.
Sobald eine Probe wie oben beschrieben entnommen und abgemessen ist und durch das Gas bzw. die
Luft uurch das Röhrchen 5 gepreßt wird, ist die Vorrichtung im Prinzip klar für eine neue Probenahme
und Abmessung. Es sei dabei vorausgesetzt, daß das jeweils zwischen den einzelnen Flüssigkeitsproben liegende Gasvolumen die Proben voneinander
trennt. In jedem Fall kann eine neue Probenahme und Messung beginnen, sobald ein abgemessenes
Volumen die Anordnung über das Röhrchenende 14 verlassen hat.
Der Flüssigkeitsstand 11 läßt sich dadurch konstant halten, daß die Flüssigkeit 3 über ein Rohr 15
zugeführt wird und man überschüssige Flüssigkeit 2
über einen Überlauf 16 abfließen läßt. Der Detektor 7 kann lang gemacht und beispielsweise in mehreren
kann am Röhrchen 4 entlang verschoben werden, Schlingen oder als Spirale ausgeführt werden, an der
wodurch sich die Größe des abzumessenden VoIu- sich der Detektor 7 entlang verschieben läßt. Werden
mens variieren läßt. große Volumen gewünscht, kann man das Röhrchen 4
Bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 erfolgt die ο (wie in Fig. 1 gezeigt) mit einer oder mehreren ErAbmessung
unter Verwendung eines biegsamen Weiterungen 8 versehen oder einen Behälter 18 anSchlauches
6, der es gestattet, die Flüssigkeitsober- bringen, wie in Fig. 6 dargestellt. Der Behälter 18
fläche mit der Röhrchen- oder Schlauchmündung 10 wird hierbei bis zur Höhe 19 des Rohres 20 gefüllt,
rasch zu durchdringen. Der flexible Teil kann selbst- wonach ein Überströmen in das Röhrchen 4 erfolgt,
verständlich auch beispielsweise (vgl. Fig. 7 und 8) io Das Abmessen kann wie oben an einer Stelle 9 craus
einem Schraubenlinien- oder spiralförmigen folgen, wobei jedoch bestimmte Verhältnisse zwischen
Röhrchen bestehen, beispielsweise einem dünnwan- dem Gasdruck oberhalb der Flüssigkeit sowie den
digcn Glas- oder Mctallröhrchen. Man kann indessen Strömungswiderständen im Röhrchen 10 bzw. 4
auch völlig starre Röhrchen nach Fig. 3, 4 und 5 vorliegen müssen. Arn sichersten dürfte die Flüssigverwenden.
Die Vorrichtung nach Fig. 3 fordert 15 keitsstanderfassung in diesem Fall durch ein Detekhicrbei
eine Form von Abdichtung, beispielsweise tieren der Passage des FlUssigkeitsmeniskus am.Punkt
durch Einschlifi", O-Ringe, Manschetten, einen Balg, 19 erfolgen. Diese Einrichtung gestattet die Entnahme
Zwischendrainage usw. an der axial beweglichen sehr großer Proben, und im Prinzip bestehen keine
Durchführung durch die Wand des Gefäßes 1. Grenzen bezüglich der Größe des Behälters 18.
Bei der Vorrichtung nach F i g. 5 sind die starren ao Der Detektor 7 kann nach bekannten Prinzipien
Röhrchen in einem Behälter aus flexiblem Wand- ausgeführt werden, z. B. pneumatisch, kapazitiv,
material solcher Form befestigt, daß beispielsweise induktiv, elektrisch (Leitfähigkeit) oder optisch. Im
ein Druck in Richtung der Pfeile ein Absenken des letztgenannten Fall dringt Licht von einer Lichtquelle
Befestigungspunktes 21 und dadurch ein Annähern durch einen Spalt, das Röhrchen und einen weiteren
der Röhrchenmündung 10 an und unter die durch 25 Spalt 7um Detektor. Eventuell kann das Licht von
den Überlauf 16 bedingte Flüssigkeitsoberfläche im der Lichtquelle durch Glasfasern geleitet werden, das
Behälter herbeiführt. Röhrchen passieren, durch Glasfasern oder einen
Die in den Zeichnungsriguren dargestellte Flüssig- Spalt fortsetzen und danach den Detektor erreichen,
keilsobeifläche kann im Prinzip beliebige Form und Der Heb- und Senkmechanismus, d. h. die Anord-
Größe haben, beispielsweise aus einer See- oder 30 nung 13, kann ebenfalls nach verschiedenen bekannten
Wasserspeicheroberfiäche, der Oberfläche eines Piiüzipien ausgeführt werden und somit clckirn
Prozeßstroms od. dgl. bestehen. Wesentlich ist, daß magnetisch, pneumatisch, hydraulisch oder mecha-
die Lage der Flüssigkeitsoberfläche derart sein muß, nisch arbeiten. Die Schnelligkeit des Detektors 7 und
daß die Bewegungen der Röhrchenmündung 10 der Anordnung 13 soll groß im Verhältnis zur Be-
zwischcn der durch die Anordnung 13,17 bestimmten 35 wegungsgeschwindigkeit des FlUssigkeitsmeniskus im
oberen und unteren Endlage die oben beschriebene Röhrchen 4 sein. Weiterhin muß der Hub der Anord
Funktion ergeben, die sich selbstverständlich auch nung 13 so groß sein, daß die Röhrchenmündung
<ik
dadurch erreichen läßt, daß die Lage der Röhrchen- Flüssigkeitsoberfläche durchstößt, auch wenn de er
mündung festgelegt wird und man die Flüssigkeits- Oberflächenspannung groß ist, sowie daß dies wi
oberfläche hebt und senkt. Die Meßvorrichtung kann 40 hältnismäßig rasch erfolgt. Der Heb- und Senk
im Prinzip auch an einem Schwimmer od. dgl. mon- mechanismus wird zweckmäßigerweise so ausgeführt
tiert werden. daß er in Ruhestellung die. Röhrchenmündung ? I
Die Größe des abzumessenden Volumens läßt sich oberhalb der Flüssigkeit hält. Dadurch wird jeglic'u
innerhalb weiter Grenzen variieren. Das Röhrchen 4 Leckagegefahr völlig beseitigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
3539
Claims (8)
- PatentansprüclI. Vorrichtung zur automatischen Entnahme und Abmessung von Fliissigkeilsvolumcn mit einer Schlauch- oder Röhrchenmündung od. dgl., die in die Flüssigkeit versenkbar ist. aus der ein Volumen entnommen und abgemessen werden soll, wobei an bzw. über der Flüssigkeitsoberflächc ein geeigneter Überdruck im Verhältnis zum Druck am anderen Ende des Röhrchens od. dgl. vorliegt, dadiirth g e k e η η ζ e i c h net, daß ein Detektor (7) an einer delinierten Stelle (9) des Röhrchens od. dgl. (4) vorgesehen ist. daß das Volumen im Röhrchen (4, 5, 8, 18) od. dgl. zwischen dessen in die Flüssigkeit versenkbarer Mündung (10) und der genannten Stelle (9) dem ?u entnehmenden und abzumessenden Flüssigkeitsvolumen entspricht, daß, wenn die Grenzfläche zwischen Flüssigkeit und Gas im Röhrchen (4) die genannte Stelle (9) erreicht, der Detektor (7) eine Anordnung (13, 17) aktiviert, die die Röhrchenmiindung (10) aus der Flüssigkeit (12) hochhebt, wonach der überdruck das somit abgemessene Flüssigkeitsvolumen durch das andere Ende (14) des Röhrchens (4) od. dgl. hinausdrückt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor (7) zwecks Einstellung des gewünschten Flüssigkeitsmeßvolumens am Rohrchen (4) entlang verschiebbar ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen (4, 5) aus einer Kapillare besieht.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das uöhrchen (4) zwischen der Mündung (10) und der Detektierstelle (9) mit einer Ausweitung (8) versehen oder mit einem vorzugsweise unterhalb der Mündung (10) liegenden Behälter (18) mit bekanntem Volumen verbunden ist.
- 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß über der Flüssigkeitsoberfläche (11) sich ein Gas mit erhöhtem Druck befindet und/oder daß am anderen Ende (14) des Röhrchens (4) ein niedrigerer Druck herrscht.
- 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt (5, 6) des Röhrchens (4) flexibel beweglich ist.
- 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen (4) starr und in einem Behälter (1) mit flexiblem Wandinaterial befestigt (21) ist, sowie daß der Befestigungspunkt (21) des Röhrchens (4) heb- und senkbar ist, um die Röhrchenmündung (10) über bzw. unter die Flüssigkeitsoberfläche (H) zu halten.
- 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe mit einem Schwimmer zwecks Anpassung an Schwankungen des Fliissigkeitsstandes verbunden ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |