DE2155263C3 - Kapazitiver Matrixspeicher - Google Patents

Kapazitiver Matrixspeicher

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DE2155263C3
DE2155263C3 DE19712155263 DE2155263A DE2155263C3 DE 2155263 C3 DE2155263 C3 DE 2155263C3 DE 19712155263 DE19712155263 DE 19712155263 DE 2155263 A DE2155263 A DE 2155263A DE 2155263 C3 DE2155263 C3 DE 2155263C3
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Wolfdietrich Georg Einhoven Kasperkovitz (Niederlande)
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Description

lurch denjenigen Teil des η-Streifens gebildet wird, Jer mit dem p-Gebiet einen p-n-Übergang bildet.
Die »Kreuzpunkte« des Matrixspeichers nach F i g. 1 sind zweidimensional in der Matrix mit den beiden Koordinatenrichtungen X und Y angeordnet. Jeder »Kreuzpunkt« hat für jede Koordinatenrichtung nur einen Pol. Der Pol für die .Y-Richtung wird durch das n-Gebiet gebildet, d. h. durch den Emitter des n-p-n-Transistors, und der Pol für die y-Richtung wird durch denjenigen Teil des η-Streifens gebildet, der mit dem p-Gebiet einen p-n-Obergang bildet, d. h. den Kollektor des n-p-n-Transistors. Die Emitter der »Kreuzpunkte« mit derselben Ordnungsnummer in der .Y-Richtung und unterschiedlicher Ordnungsnummer in der y-Richtung sind über einen der J-Erregungsleiter X1, X2, X3, ..., JYU vielfach verbunden. Die Kollektoren der »Kreuzpunkte« mit derselben Ordnungsnummer in der y-Richtung und unterschiedlicher Ordnungsnummer in der ^-Richtung sind über einen der n-Streifen 100-1, 100-2, ..., 100-A: vielfach verbunden. Die Anzahl von 14 Kreuzpunkten pro η-Streifen ist nur zu Darstellungszwecken so gewählt. In der Praxis ist 32 ein üblicher Wert. Mit diesem Wert und k — 32 erhält man dann einen Matrixspeicher mit 1024 »Kreuzpunkten«.
In F i g. 2 ist das Ersatzschema des in F i g. 1 dargestellten Matrixspeichers veranschaulicht. Einfachheitshalber sind in F i g. 2 nur die mit den .Y-Erregungsleitern X1, X1, X3 und Xu gekoppelten Kreuzpunkte dargestellt. Nach F i g. 2 besteht jeder Kreuzpunkt aus einem n-p-n-Transistor Txy, einem zwischen dem Kollektor und der Basis geschalteten Kondensator Ciy un<* einer zwischen der Basis und dem Emitter geschalteten Zener-Diode Zxy. Der Transistor Txy stellt die normale Transistorwirkung der n-p-n-Struktur nach F i g. 1 dar. Der Kondensator Cxy stellt die Kollektor-Basis-Kapazität der n-p-n-Struktur nach F i g. 1 dar, und die Zener-Diode stellt die Wirkung des p-n-Ubergangs zwischen dem n-Gebiet und dem p-Gebiet der n-p-n-Struktur nach F i g. 1 in der Sperrichtung dar.
Die Kondensatoren Cy1, Cyz, ..., Cy k, welche die y-Erregungsleiter Y1, y2, ..., Y* mit Erde verbinden, stellen die Streukapazitäten der Streifen aus n-leitendem Material dar, d. h. die Kapazitäten gegenüber dem Substrat in der integrierten Ausführung. Typische Werte für die Kapazitäten Cxy und Cy sind:
Cxy = 0,08 pF,
Cy = 8 pF.
Ein Übersichtsschema für eine integrierte Ausführung des Matrixspeichers nach F i g. 1 ist in Fig. 3 a dargestellt. Fig. 3 b zeigt einen Schnitt. F i g. 3 a bezieht sich auf einen Teil der Gesamtoberfläche der integrierten Schaltung, die zwei Reihen mit je fünf Kreuzpunkten enthält. Die Rechtecke geben die Lage der Kontaktfenster und der Halbleitergebiete an, die zusammen einen Kreuzpunkt bilden. Die integrierte Schaltung ist in einer n-epitaktischen Schicht 300 vorgesehen, die auf einem p-Substrat 301 angebracht ist. Die epilaktische Schicht 302 ist durch Isolierdiffusionen in Streifen eingeteilt. In Fig. 3a bilden die Linienpaare 302-302', 303-303' und 304-304' jeweils die Begrenzung einer Isolierdiffusion. Zwischen diesen Isolierdiffusionen liegen die Streifen 305 und 306. Die Linienpaare 307-307', 308-308', 309-309', 310-310' und 311-311' bilden jeweils die Begrenzung eines aufgedampften Aluminiumstreifens 307", 308", 309", 310" und 311", der als A'-Erregungsleiter wirksam ist.
In jedem »Kreuzpunkt« ist in die n-epitaktische Schicht 300 ein p-Gebiet 312 diffundiert und in dieses p-Gebiet ein n-Gebiet 313 diffundiert. Das n-Gebiet 313 steht über das Kontaktfenster 214 in der Oxydschicht 315 mit dem A'-Erregungsleiter in Verbindung. Zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgende p-Gebiete
ίο in demselben η-Streifen ist ein n-Gebiet 316 diffundiert, das die p-Gebiete teilweise überlappt. Dieses n-Gebiet verursacht eine Erhöhung der Kollektor-Basis-Kapazitäten der zu beiden Seiten derselben liegenden »Kreuzpunkte«. Hierdurch wird eine effektivere Speicherwirkung der Kreuzpunkte verwirklicht und der Einfluß der parasitären Emitter-Basis-Kapazitäten verringert. Eine andere Art und Weise zur Erhöhung der Kollektor-Basis-Kapazität besteht in der Vergrößerung des Basisgebietes.
Von einer integrierten Ausführung des Matrixspeichers für praktische Anwendungen können noch die folgenden illustrativen Daten erwähnt werden:
Maßstab von F i g. 3 a, 1 mm auf Papier ist ungefähr 1 μπι der integrierten Schaltung;
Maßstab von F i g. 3b, vertikal: 4 mm auf Papier sind ungefähr 1 μπι der integrierten Schaltung, horizontal dasselbe wie in F i g. 3a;
n-Gebiete 313 und 316, Emitterdiffusionen, Schichtwiderstand: 2 Ohm D;
p-Gebiet 312, Basisdiffusion, Schichtwiderstand:
150 0hm D;
n-epitaktische Schicht 300, spezifischer Widerstand: 0,1 Ohm/cm;
p-Substrat301, spezifischer Widerstand:
3 Ohm/cm;
Kapazität zwischen 312 und 300: ca. 0,04 pF; Kapazität zwischen 312 und 316: ca. 0,04 pF; Gesamte effektive Kollektor-Basis-Kapazität Cxy: ca. 0,08 pF;
Kreuzpunktdichte: 1050 Kreuzpunkte/mm2.
Ein Beispiel einer möglichen Wirkungsweise des
Matrixspeichers wird anhand von F i g. 2 unter Verwendung der folgenden illustrativen Daten gegeben:
Durchbruchspannung der Zener-Diode Zxy:
5,5VoIt;
Basis-Emitter-Kniespannung des Transistors Txu: 0,6VoIt;
Spannung des selektierten Erregungsleiters:
+2VoIt oder -2VoIt;
Spannung der nicht selektierten Erregungsleiter:
0 Volt.
Der Kondensator Cxy eines beliebigen Kreuzpunkts kann bis auf eine bestimmte Spannung, der sogenannten Bezugsspannung, dadurch geladen werden, daß das Potential des y-Erregungsleiters auf +2VoIt erhöht und zugleich das Potential des Ä'-Erregungsleiters auf —2 Volt herabgesetzt wird. Der Kondensator Cxv wird durch den Basisstrom des Transistors Txy positiv geladen, bis auf die Spannung, die gleich dem Potenzialunterschied zwischen dem Y- und A'-Erregungsleiter ist, verringert um die Basis-Emitter-Kniespannung des Transistors Txy, d. h. eine Spannung von 4 — 0,6 = 3,4 Volt. Der Bezugswert von 3,4 Volt entspreche einer gespeicherten binären »0«.
Ist es erwünscht, eine binäre »1« zu speichern, so wird das Potential des y-Erregungsleiters dann, nachdem die Spannung des Kondensators Cxy auf den Bezugswert gebracht ist, auf — 2 Volt herabgesetzt und zugleich das Potential des X-Erregungsleiters auf +2 Volt erhöht. Die Zener-Diode Zxy bricht durch, und der Kondensator Cxy wird über die Zener-Diode auf eine Spannung entladen, die gleich dem Unterschied zwischen der Durchbruchspannung und dem Potentialunterschied zwischen dem X- und Y-Etregungsleiter ist, d. h. eine Spannung von 5,5 — 4 = 1,5 Volt. Der Wert von 1.5 Volt entspricht damit einer gespeicherten binären »1«. Um die gespeicherte Information zu lesen, wird der Kondensator Cxy auf den Bezugswert aufgeladen und wird der durch den Y- oder A'-Erregungsleiter fließende Ladestrom delektiert. 1st eine binäre »0« gespeichert, so fließt kein oder nur ein geringer Ladestrom. 1st demgegenüber eine binäre »1> gespeichert, so fließt ein verhältnismäßig kräftiger Ladestrom. Durch Diskriminierung des Ladestroms kann die gespeicherte Information bestimmt weiden.
Es kann einfach überprüft werden, daß während der Selektion eines »Kreuzpunkts« die »Kreuzpunkted, die nur mit einem der selektierten Erregungsleiter gekoppelt sind, d. h. die »halbselektierten Kreuzpunkte« nicht beeinflußt werden. Für die »halbselektierten Kreuzpunkte« treten zwei extreme Spannungssituationen auf. Die eine extreme Situation ergibt sich, wenn der Kondensator Ciy eine Spannung von 1,5 Volt hat und der y-Erregungsleiter mit 4-2 Volt oder der A'-Erregungsleiter mit —2 Volt selektiert wird. Die Basis-Emitter-Spannung des Transistors Txy beträgt dann +0,5 Volt. Dieser Wert liegt genau unterhalb der Kniespannung von 0,6 Volt, so daß keine Ladungsänderung über den Transistor Txy erfolgen kann. Die andere extreme Situation tritt dann auf, wenn der Kondensator Cxy eine Spannung von 3,4 Volt hat und der A'-Erregungsleiter mit +2 Volt oder der y-Erregungsleiter mit —2 Volt selektiert wird. Die Spannung an der Zener-Diode beträgt dann — 5,4 Volt. Dieser Wert liegt genau unter der Durchbruchspannung von 5,5 Volt, so daß keine Ladungsänderung über die Zener-Diode erfolgen kann.
Infolge von Leckströmen nimmt die Ladung der Kondensatoren Cxy aW Um die im Matrixspeicher gespeicherte Information beizubehalten, muß die Ladung jedes Kondensators Cxv regelmäßig regeneriert werden. Dies kann dadurch geschehen, daß die gespeicherte Information regelmäßig bitweise gelesen und unverändert zurückgeschrieben wird. Diese für Matrixspeicher mit einer nicht zu großen Anzahl von Kreuzpunkten geeignete Methode stößt bei größeren Speichern auf Schwierigkeiten. Die für eine zuverlässige Regeneration maximal zulässige Zeitdauer zwischen zwei Regenerationen kann bei größeren Speichern leicht kleiner sein als die kürzeste Zeitdauer, die bei der Anwendung einer bitweisen Regeneration verwirklichbar ist. Bei größeren Speichern wird somit eine wortweise Regeneration bevorzugt. Gemäß diesem Verfahren wird ein aus mehreren Bits bestehendes Wort in einem Mal gelesen und in einem Mal zurückgeschrieben. Unter einem Wort sei im folgenden diejenige Gruppe von Bits verstanden, die in den mit demselben A'-Erregungsleiter gekoppelten »Kreuzpunkten« oder einer »Spalte« des Matrixspeichers gespeichert sind.
Bei der Anwendung einer wortweisen Regeneration werden die »Kreuzpunkte« spaltenweise selektiert. Zum Lesen eines Wortes wird die Spannung des A"-Erregungsleiters auf Vx min Volt gebracht und die Spannung aller y-Erregungsleiter auf Vv mtn Volt gehalten. Die Kondensatoren Cxy der selektierten »Spalte« werden dann auf die Spannung Λ mit:
A = (Vv min - Vx min ~ 0,6) Volt
ίο über die Basis-Emitter-Übergänge der Transistoren Txy geladen. Danach wird die Spannung des Af-Erregungsleiters auf Vx max Volt gebracht mit Vx max > Vx mm-Die Spannung der y-Erregungsleiter, bei der eine binäre »1« detektiert ist, wird auf V11 mtVolt gehalten und die Spannung der y-Erregungsleiter, bei der eine binäre »0« detektiert ist, wird auf Vy max Volt gebracht mit Vy max > Vy min. Die Kondensatoren Cxv der Kreuzpunkte, in denen eine binäre »1« gespeichert war, werden über die Zener-Dioden Zxy auf die
ao Spannung B entladen mit:
B = (Vy mln - [Vx max - 5,5]) Volt.
Die Kondensatoren Cxy der Kreuzpunkte, in denen eine binäre »0« gespeichert war, behalten die Spannung Λ, wenn die folgende Beziehung gilt:
χ max
- A) < + 5,5
Diese Beziehung gibt an, daß beim Rückschreiben einer binären »0« die Durchbruchspannung der Zener-Diode nicht überschritten werden darf.
Die Spannung der nicht selektierten A'-Erregungsleiter beträgt 0 Volt. Um eine Beeinflussung der nicht selektierten »Spalten« während der Regenerierung des Wortes einer selektierten »Spalte« zu vermeiden, müssen die folgenden Beziehungen erfüllt werden:
Vy min - A> - 5,5
Vv max - B < + 0,6
Im linken Glied der Beziehung (2) steht der Minimalwert der Basisspannung der Transistoren Txy. Dieser tritt in den Koppelpunkten auf, in denen eine
binäre »0« gespeichert ist. In den nicht selektierten »Spalten« muß dieser Wert positiver sein als —5,5 Volt, um einen Durchbruch der Zener-Diode zu vermeiden, Im linken Glied der Beziehung (3) steht der Maximalwert der Basisspannung der Transistoren Txy. Diesel
tritt in den »Kreuzpunkten« auf, in denen eine binäre »1« gespeichert ist. In den nicht selektierten »Spaltern muß dieser Wert negativer sein als +0,6 Volt, um eir Leiten des Transistors TIV zu verhindern.
Werden die Werte von A und B in die Bcziehungei (1), (2) und (3) eingetragen, so erhält man die folgenden Beziehungen:
\' χ max ' ι in in) (' j/ max "~ J' j/ m<n)"-- + 6.1 (*+)
Vx min >-6,l (5)
Vx
<+6,1
Im allgemeinen strebt man danach, den Unterschiec zwischen der Spannung .4, die eine gespeicherte »0 charakterisiert, und der Spannung B, die cine ge speicherte »1« charakterisiert, möglichst groß zi wählen. Dies ist der Fall, wenn Vx mnl Vx mt; möglichst groß ist. Mit Vimat - Vx mt= +9 VoI
7 8
und Vx min = — 6 Volt kann Vv max Vy m<n noch y-Erregungsleiters auf eine Spannung von —0,5 Volt
gerade den Beziehungen (4) und (6) genügen. Mit den entladen. In der Phase Z2 wird der Transistor 405
erwähnten Werten von Vx max — Vx min und Vx ,„<„ durch die +0,6 Volt-Ausgangsspannung der Impuls-
verringern sich die Beziehungen (4) und (6) bis: quelle 402 leitend gemacht. Der Kollektorstrom des
5 Transistors 405 macht den Transistor 406 leitend,
Vy max Vy min > 2,9 (7) wodurch der parallel zu der Emitter-Kollektor-Strom-
bahn dieses letzteren Transistors geschaltete Regene-
Vy max — Vy min < 3,1 (8) rierungskondensator Cr auf 0 Volt entladen wird. Der
Emitterstrom des Transistors 405 lädt die Streu-
Mit Vy max — Vy min = 3 Volt können dann die io kapazität Cy auf. Die Basis-Emitter-Kniespannung des
beiden Beziehungen (7) und (8) gerade noch erfüllt Transistors 405 beträgt angenommenerweise 0,6 Volt,
werden. Die Spannung Vy des y-Erregungsleiters beträgt am
Aus dem obigen geht noch hervor, daß Vx max Ende der Phase Z2 0 Volt, während die Spannung Kcr
= +3 Volt ist. Für Vy min kann beispielsweise des Regenerierungskondensators Cr dann gleichfalls
Vymin = -1 Volt gewählt werden. 15 OVoIt beträgt.
Hieraus folgt: Vy max = +2 Volt. Mit diesen In der Phase Z3 wird die in dem Kondensator Cxy Werten wird: A = +4,4VoIt und B = 1,5 Volt. des selektierten Kreuzpunkts gespeicherte Informa-Es sei bemerkt, daß die vorstehend angegebenen tion »0« oder »1« zum Regenerierungskondensator C1-Werte für Vx max — Vx mtn und Vx max kritische übertragen. Die Impulsquelle 401 setzt die Span-Werte sind, bei denen gerade keine Beeinflussung der ao nung Vx des Ä"-Erregungsleiters auf Vx min = —6 Volt nicht selektierten »Spalten« während des Regenerierens herab. Die Regenerierungsschaltung 400 enthält einen eines Wortes auftritt. In der Praxis werden weniger Transistor 408, dessen Emitter an den y-Erregungskritische Werte bevorzugt. leiter und dessen Basis an eine negative Spannungs-Es wird nun anhand der F i g. 4, 5 und 6 eine Be- quelle 409 mit einer Spannung Vri = 0,2 Volt angeschreibung einer Bitregenerierungsschaltung gegeben, 25 schlossen ist. Infolge der Herabsetzung von Vx nimmt die an einen y-Erregungsleiter angeschlossen ist. die Spannung Vy des y-Erregungsleiters ab, jedoch Hierbei werden die folgenden illustrativen Daten nicht weiter als bis Vy min = —0,8 Volt, wobei angeangewendet: nommen wird, daß die Basis-Emitter-Kniespannung
+2,5 Volt des Transistors 408 0,6 Volt beträgt. In dieser Phase —6 Volt 3° kann ein Ladestrom vom Ausgang der Impulsquelle + 1 9 Volt *^ aus>d'e eme Ausgangsspannung VT von +4 Volt „'„,, 1t aufweist, über den Regenerierungskondensator Cr und —υ,ο tuu Q6n Transistor 408 zürn selektierten »Kreuzpunkt« +4,6 Volt fließen. Die Streukapazität Cy wird entladen und der + 2,2VoIt 35 Entladestrom fließt gleichfalls zum selektierten »Kreuzpunkt«. Im selektierten »Kreuzpunkt« wird der Konin F i g. 4 ist ein »Kreuzpunkt« des Matrixspeichers densator Cxy durch den Basisstrom des Transistors Txy dargestellt. An den y-Erregungsleiter desselben, in der geladen. Dieser Basisstrom ist ein Bruchteil 1/«' desFigur durch einen Kreis dargestellt, ist die Bitregene- jenigen Stroms, der zu jenem Kreuzpunkt fließt, rierungsschaltung 400 angeschlossen. An den A--Er- 40 worin cc' den Stromverstärkungsfaktor des Tranregungsleiter des »Kreuzpunkts« ist die Impulsquelle sistors Txy darstellt.
401 angeschlossen. Die Bitregenerierungsschaltung 400 Die Spannung Kcr des Regenerierungskondensa-
ist an die Impulsquelle 402,403 und 404 angeschlossen. tors Cr am Ende der Phase Z3 ist eine Funktion dei
Die Impulsquelle 404 wird vorläufig außer Betracht Spannung Vcxv des Kondensators Cxy zu Anfang
gelassen. Das Regenerieren eines Bits erfolgt in vier 45 dieser Phase.
aufeinanderfolgenden Zeitphasen, die in Reihenfolge Wird der Ladevorgang des Regenerierungskonden·
mit Z1, Zj, Z3 und die Z1 bezeichnet werden. Die Impuls- sators Cr und des »Kreuzpunkts« in Einzelheiten be
quellen 402 und 403 sind dauernd im Betrieb, während trachtet, so stellt sich heraus, daß der Ladestrom de:
die Impulsquelle 401 nur dann wirksam geschaltet »Kreuzpunktes« bei Werten von Vcxv, die größer sine
wird, wenn der »Kreuzpunkt« selektiert werden muß. so als ein bestimmter Wert, vollständig durch den Kon
Die Impulsquellen 402 und 403 und die Impulsquelle densator Cy geliefert wird. Die Spannung des y-Er
401 liefern, wenn letztere in Betrieb ist, in den vier regungsleiters wird dabei nicht hinreichend negativ Phasen Z1, ...,Z1 die im folgenden in Tabellenform um den Transistor408 leitend zu machen. Um dei wiedergegebenen Spannungen. Transistor 408 leitend zu machen, muß die Span
55 nung Vy wenigstens bis auf Vv min = —0,8 Volt ab
~ nehmen, wobei berücksichtigt wird, daß die Basis
ίί il Ί ! spannung —0,2 Volt und die Basis-Emitter-Kniespan
401(K1) 0 0 -6VoIt +2,5VoIt "ung 0,06 Volt beträgt. Unter Verwendung der fol
402 — 6VoIt +0,6VoIt -0,6 Volt —0,6VoIt 403(Kr) +4VoIt +4VoIt +4 Volt +8 Volt
In der Phase Z1 des Regenerierungsumlaufs bricht der Emitter-Basis-Übergang des Transistors 405 durch
die —6 Volt-Ausgangsspannung der Impulsquelle 402 65 kann errechnet werden, daß der Transistor 408 nich
in Sperrichtung durch. Die Durchbruchsspannung be- leitend und der Regenerierungskondensator CV niet
trägt angenommen 5,5 Volt. Mittels dieses Emitter- aufgeladen wird, wenn zu Beginn der Phase
Basis-Durchbruchs wird die Streukapar.ität C„ des Vcxy > 3,3 Volt ist. Die Spannung Vy sinkt dan
Vx maX
Vx min =
Vy max —
Vy min =
A =
B =
genden 60 Werte: Cy = 8pF
Cxy = 0,08 pF
«' == 60
" r
10
nicht auf Vy mtn = —0,8 Volt, sondern hat einen linie a ist V'cxy > 4,9 Volt für Vcxy > 4,1 Volt, so
positiveren Wert. daß die Kennlinie c von diesem Wert ab parallel zur
Wenn zu Beginn der Phase t3 Vcxy < 3,3 Volt ist, Horizontalachse in einer Höhe von A' = 4,9 Volt
so wird der Transistor 408 leitend und nimmt der verläuft.
F-Erregungsleiter die Spannung Vy mtn = 0,8 Volt 5 Danach wird der Fall betrachtet, daß zu Beginn der
an. Der Kondensator Cxy des selektierten Kreuz- Phase /4 Vcr > 2,7 Volt ist. Die Spannung des Y-Er-
punkts wird dann auf den Wert A = 4,6 Volt geladen. regungsleiters am Ende der Phase t3 beträgt in diesem
Wenn zu Beginn der Phase t3 Vcxy > 3,3 Volt ist, so Fall Vy mtn = 0,8 Volt. Wenn Vcr > 2,7 Volt ist, so
wird die Spannung am Ende der Phase /3 durch die ist die erhöhte Spannung Vr in der Phase /4 gerade
folgende Beziehung gegeben: to nicht so groß, daß die Zener-Diode 410 durchbricht
und sie bleibt Vy während der Phase J4 gleich Vy m<„
v' — (f, V -i- S4V16 (9^ = —0,8 Volt. Infolge der Erhöhung von Vx auf
sator Cxy des selektierten »Kreuzpunkts« über die
worin Vcxy die Spannung zu Anfang und V'cxy die 15 Zener-Diode Zxy auf V"cxy = +2,2 Volt entladen. Spannung am Ende der Phase t3 darstellt. Der Zu- Der Entladestrom fließt in den Kondensator Cy. Die sammenhang zwischen V'cxy und Vcxy für alle Werte Spannung des Kondensators Cy ändert sich hierdurch von VCXy ist in F i g. 5 dargestellt (Kennlinie a). kaum, da seine Kapazität lOOmal größer ist als die
Wenn zu Anfang der Phase t3 Vcxy < 3,3 Volt ist, des Kondensators Cxy und in diesem Fall keine so wird der Regenerierungskondensator Cr auf eine ao Stromverstärkung durch den Transistor Txy auftritt. Spannung aufgeladen, die durch die folgende Bezie- Vorstehendes kann unter Verwendung der Kennlinie b hung angegeben wird: einfach mit der Spannung Vcxy zu Anfang der Phase /3
in Zusammenhang gebracht werden. Gemäß der
Vcr = 19,6 - 6 Vcxy (10) Kennlinie b ist V„ > 2,7 Volt bei Vcxy < 2,8 Volt,
35 so daß die Kennlinie c für Vcxy < 2,8 Volt zur Hori-
Diese Beziehung ist in F i g. 5 dargestellt (Kennlinie b). zontalachse in einer Höhe von 2,2 Volt parallel Wie aus der Beziehung (10) hervorgeht, wird in dieser verläuft.
Phase eine 6fache Verstärkung der Spannung Vcxy Die beiden beschriebenen Fälle sind Grenzfälle,
verwirklicht. Zwischen diesen Grenzfällen, d. h. bei 2,8 < Vexy
In der Phase f4 wird die in dem Regenerierungs- 30 < 3,3 Volt, hat die Spannung Vy in der Phase /4 kondensator Cr gespeicherte Information in den Kon- einen Wert zwischen Vymtn = —0,8 Volt und Vy max densator Cxy des selektierten »Kreuzpunkts« zurück- = +1,9 Volt und wird der Kondensator Cxy auf eine geschrieben. Die Impulsquelle 401 erhöht die Span- Spannung zwischen B = 2,2 Volt und A = 4,6 Volt nung Vx auf Vx max = +2,5VoIt und die Impuls-- entladen. Zwischen V"cxy und Vcxy besteht hierbei quelle 403 erhöht die Spannung Vr auf +8 Volt. Die 35 der durch die Kennlinie c im Bereich 2,8 < Vcxy erhöhte Spannung VT wirkt über den Regenerierungs- < 3,3 Volt dargestellte lineare Zusammenhang,
kondensator CV und die Zener-Diode 410 auf die Die Kennlinie c durchschneidet die Grade V"cxy
Basis eines Transistors 411 ein, dessen Emitter an den = Vcxy, in F i g. 5 gestrichelt dargestellt, in einem y-Erregungsleiter und dessen Kollektor an die Impuls- Punkt, in dem Vcxy «a 3 Volt ist. Dieser Wert von quelle 403 angeschlossen ist. 40 3 Volt ist der Diskriminierungswert der Regenerie-
Zunächst wird der Fall betrachtet, daß die Span- rungsschaltung 400. Spannungen, die höher sind als nung Vcr des Regenerierungskondensators Cr zu An- 3 Volt, werden nach einem oder mehreren Regenefang der Phase /4 gleich 0 Volt ist. Infolge der Er- rierungsumläufen bis A' = 4,9 Volt, und Spannungen, höhung der Spannung Vr auf +8 Volt bricht die die niedriger sind als 3 Volt, nach einem oder meh-Zener-Diode 410 durch und wird der Transistor 411 45 reren Regenerierungsumläufen bis B == 2,2 Volt leitend. Mit Rücksicht auf eine Durchbruchspannung regeneriert.
von 5,5 Volt und eine Basis-Emitter-Kniespannung von Eine gespeicherte binäre »0« wird unter Anwendung
0,6 Volt wird die Spannung Vy auf Vy max= +1,9 Volt der Regenerierungsschaltung 400 durch den Wert A' erhöht. Der Maximalwert der Spannung V'cxy am = 4,9 Volt anstelle von durch den Wert A = 4,6 Volt Kondensator Cxy, bei der die Zener-Diode Zxy gerade 5° charakterisiert. Dies ist eine Folge der Tatsache, daß noch nicht durchbricht, beträgt A' = 4,9 Volt. Wenn dann, wenn zu Anfang der Phase t3 Vcxv > 3,3 Volt V'cxy < 4,9 Volt ist, so behält de- Kondensator Cxy ist, der Ladestrom für den Kondensator Cxy völlig diese Spannung. Wenn V'cxy > 4,9 Volt ist, so wird durch den Kondensator Cy geliefert wird, wodurch V1 der Kondensator Cxy über die Zener-Diode Zxy auf nicht bis auf Vy mi= —0,8 Volt abnehmen kann A' = 4,9 Volt entladen. 55 und der Kondensator Cxy in der Phase /,, auf einen
Unter Verwendung der Kennlinien a und b nach höheren Wert als 4,6 Volt aufgeladen wird. Wie aus F i g. 5 kann das Vorstehende einfach mit der Span- der Kennlinie c, F i g. 5 hervorgeht, wird bei nung Vcxy zu Anfang der Phase I3 in Zusammenhang 3,3 < Vcx.y < 4,1 Volt nach zwei vollständigen Regebracht werden. Die Spannung des Kondensators Cxy generierungsumläufen der Wert A' = 4,9 Volt eram Ende der Phase /4 wird hierbei mit V"cxy bezeich- So reicht.
net. Der Zusammenhang zwischen V"cxv und Vcxy Zum Lesen und Schreiben von Information aus und
ist in F i g. 5 dargestellt (Kennlinie c). Vorstehendes in einem »Kreuzpunkt« enthält die Rege:nerierungsbezieht sich auf den Fall, daß die Spannung V„ gleich schaltung 400 zusätzliche Schaltungselemente. Dies 0 Volt ist. Gemäß der Kennlinie b tritt dies für sind die Transistoren 412, 413 und 414. Die an den Vcxy > 3,3 Volt auf. Nach der Kennlinie a ist 65 Emitter des Transistors 412 angeschlossene Impuls- V'ciy < 4,9 Volt für 3,3 < Vcxv < 4,1 Volt, so daß quelle 404 ist imstande, in der Phase tx einen Schreibedie Kennlinie c für diesen Wertbereich von Vcxy mit strom zu liefern. Ein Lese-Schreibumlauf bestehl der Kennlinie a zusammenfällt. Gemäß der Kenn- ebenso wie ein Regenerierungsumlauf aus den viei
Phasen tu ί2. t3 und tt. Die Wirkungsweise der Regenerierungsschaltung 400 in den Phasen J1 und f2 eines Lese-Schreibumlaufs ist mit der Wirkungsweise in den Phasen Z1 und t2 eines Regenerierungsumlaufs identisch. Die Selektion der A^Erregungsleiter des »Kreuzpunkts« in den Phasen /3 und r4 eines Lese-Schreibumlaufs erfolgt auf dieselbe Weise wie in den Phasen t3 und /., eines Regenerierungsumlaufs.
Die Transistoren 413 und 414 dienen zur y-Selektion des Kreuzpunkts. Die Basis des Transistors 413 ist über einen Widerstand 415 mit einer Spannungsquelle 416 mit einer Spannung Vs+0,2 Volt verbunden.
Während der Regenerierung liegt wenigstens einer der Emitter des Multi-Emittertransistors 414 derart auf einer negativen Spannung, daß die Basis des Transistors 413 eine niedrigere Spannung als —0,2 Volt aufweist. Der Emitter des Transistors 413 ist mit dem Y-Erregungsleiter verbunden. Mit einer Basisspannung, die niedriger ist als —0,2 Volt, und einer Basis-Emitter-Kniespannung von 0,6 Volt ist der Transistor 413 bei F„> V„ min = 0,8 Volt nicht mehr leitend. Der y-Erregungsleiter wird in den Phasen t3 und /4 dadurch selektiert, daß die Spannung aller Emitter des Transistors 414 derart erhöht wird, daß der Transistor 414 keinen Strom mehr führt. Die Basis des Transistors 413 erhält dann die Spannung KS = 0,2VoIt.
In der Phase /3 wird Vx auf Vx m<„ = —6 Volt verringert. Die Spannung Vy kann nicht weiter abnehmen als zur Basisspannung des Transistors 413, verringert um die Basis-Emitter-Kniespannung, d. h. V'y min = V, —0,6 Volt = —0,4 Volt. Der Wert von V'y m<„ ist um 0,4 Volt höher als der Wert von Vy min während der Phase t3 des Regenerierungsumlaufs (Vυ min = Vvnin +0,4VoIt). Infolgedessen ist der Transistor 408 nichtleitend. Ist im Kreuzpunkt eine binäre »1« gespeichert, so fließt über den Transistor 413 ein Ladestrom zum Kreuzpunkt, wodurch der Kondensator Cxy des Kreuzpunkts auf Vexy = A +0,4VoIt = 5 Volt geladen wird. Der Ladestrom wird durch die an den Kollektor des Transistors 413 angeschlossene Detektionsschaltung 417 detcktiert, die am Ausgang desselben die aus dem »Kreuzpunkt« gelesene binäre »1« anzeigt. Der Transistor 408 leitet nicht, so daß der Regenerierungskondensator Cr nicht aufgeladen wird. Eine binäre »0« unterscheidet sich von einer binären »1« durch die Abwesenheit eines Ladestromes, d. h. eines viel kleineren Ladestromes. Voraussetzung hierzu ist natürlich, daß die gespeicherte Information mit einer hinreichenden Frequenz regeneriert wird, um eine Degeneration der Information zu
ίο verhindern.
In der Phase I1 kann eine Information in den selektierten »Kreuzpunkt« geschrieben werden. In der Phase i4 des Lese- und Schreibumlaufs wird ebenso wie in der Phase Z1 eines Regenerierungsumlaufs die Spannung Vr der Impulsquelle 403 auf +8 Volt erhöht.
Wenn weiter nichts geschieht, so wird, da Kcr
= OVoIt, Vv auf Vymax = +1,9VoIt erhöht. Vx wird in dieser Phase auf Vx max = +2,5 Volt erhöht.
Der Kondensator Cxy wird dann über die Zener-Diode Zxy auf Ä = 4,9 Volt entladen. Hierdurch ist in den »Kreuzpunkt« eine binäre »0« geschrieben. Soll eine binäre »1« geschrieben werden, so wird die Stromquelle 404 in Betrieb gesetzt. Der Transistor 412 führt dann in der Phase i4 einen Strom, der den Regenerierungskondensator Cr schnell auflädt. Ergebnis ist, daß die Erhöhung von Vr unwirksam bleibt und daß Vy denselben Wert Vy mi= Vy min +0,4 Volt hat wie in der Phase r3. Das Ergebnis hiervon ist, daß der Kondensator Cxy über die Zener-Diode Zxy bis auf den Wert B +0,4 Volt = 2,6 Volt entladen wird. Nach einem einzigen Regenerierungsumlauf hat der Kondensator Cxv dann gemäß der Kennlinie c, F i g. 5, die Spannung Vcxy = B = 2,2 Volt, entsprechend einer binären »1«.
Die in der Beschreibung angegebenen Werte von Spannungen und Kapazitäten sind illustrative Werte. Die in der Praxis auftretenden Werte weichen hiervon ab, beispielsweise durch parasitäre Einflüsse, wie die der Emitter-Basis-Kapazität der »Kreuzpunkte«. Die vorgegebenen illustrativen Werte nähern sich den wirklichen Werten jedoch hinreichend an, um von dei Wirkungsweise des Matrixspeichers unter praktischer Umständen ein repräsentatives Bild zu vermitteln.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

des Halbleiterkristalls, so daß ein erheb'icher Bedarf Patentansprüche: für die Leitungen notwendig ist und sehr viele Lei tungskreuzungen auftreten, für die besondere Isola-
1. Matrixspeicher mit Zeilen- und Spaltenleitun- tionsmaßnahmen notwendig sind.
gen und an deren Kreuzungsstellen angeordneten 5 Aus der US-PS 33 73 295 ist ein Speicherelement Speicherelementen aus je einer Kapazität und bekannt, das ebenfalls aus einem Feldeffekttransistor einem Transistor, von dem mindestens ein An- und einer Kapazität besteht, wobei hier die Kapazität schluß mit dem zugehörigen Zeilenleiter und ein zwischen dem Steuereingang und einem der beiden weiterer Anschluß mit dem zugehörigen Spalten- anderen Anschlüsse des Feldeffekttransistors angeleiter verbunden ist, dadurch gekenn- io ordnet ist. Dieses Speicherelement benötigt jedoch ζ e i c h η e t, daß jedes Speicherelement ein Zwei- vier Anschlüsse, und ein matrixförmiger Aufbau aus pol ist und einen bipolaren Transistor (Txy) ent- vielen Speicherelementen ist nicht angegeben, hält, dessen Emitter mit der zugehörigen Spalten- Bei der Anzahl von Anschlüssen, die bei bekannten
leitung (X) und dessen Kollektor mit der züge- Speichern je Speicherelement benötigt werden, wird hörigen Zeilenleitung (Y) verbunden ist und daß 15 bei der Integration vieler Speicherelemente in einem die Kapazität (Cxy) zwischen Kollektor und Basis Halbleiterkristall die erreichbare Dichte der Speicherdes Transistors (Txy) angeordnet ist. elemente durch die Leitungen begrenzt.
2. Matrixspeicher nach Anspruch 1, dadurch ge- Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Matrixkennzeichnet, daß die Kollektoren jeweils aller mit speicher anzugeben, bei dem die Dichte der Speicherderselben Zeilenleitung (Y) verbundenen Tran- 20 elemente im wesentlichen nur durch die Größe der sistoren (Txy) durch einen durchgehenden, ent- Speicherelemente selbst und nicht wesentlich durch sprechend dotierten Streifen (305, 306) in einem die Verdrahtung bestimmt ist. Diese Aufgabe löst die Halbleiterkristall (300) gebildet sind und dieser Erfindung durch die im Kennzeichen des Haupt-Streifen gleichzeitig die Zeilenleitung darstellt. anspruchs angegebenen Merkmale. Bei diesem Matrix-
3. Matrixspeicher nach Anspruch 2, dadurch ge- »5 speicher besitzt jedes Speicherelement nur zwei Ankennzeichnet, daß die Streifen (305, 306) für ver- Schlüsse, da die Basis nicht direkt angeschlossen ist. schiedene Zeilenleitungen (Y) in einem Halbleiter- Die Spannung der Basis läßt sich jedoch durch die kristall (300) gegeneinander isoliert angeordnet Spannung am Emitter über die leitende Emitter-Basissind. Diode oder bei umgekehrter Spannungspolarität über
4. Matrixspeicher nach einem der Ansprüche 1 30 die Zenerwirkung der gesperrten Emitter-Basis-Diode bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Tran- beeinflussen, im Gegensatz zu einem Feldeffekttransistor (Txy) zwischen dem Basisgebiet (312) und sistor, wo die Spannung am Steueranschluß praktisch dem Kollektorgebiet (300) ein durch eine Emitter- nicht durch die Spannungen an den Hauptanschlüssen diffusion gebildetes Halbleitergebiei (316) vorge- beeinflußt werden kann.
sehen ist. 35 Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand
5. Matrixspeicher nach Anspruch 2 oder 3, da- der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
durch gekennzeichnet, daß zwischen jeweils zwei F i g. 1 eine schematische Darstellung eines erfin-
aufeinanderfolgenden, in demselben Streifen (305, dungsgemäßen Matrixspeichers,
306) angeordneten Transistoren (Txy) zwischen F i g. 2 das Ersatzschema des in F i g. 1 darge-
den Basisgebieten (312) und den Kollektorgebieten 40 stellten Speichers,
(300) der beiden Transistoren ein durch eine F i g. 3 ein Beispiel einer integrierten Ausführung
Emitterdiffusion gebildetes Halbleitergebiet (316) des in F i g. 1 dargestellten Speichers,
vorgesehen ist. F i g. 4 eine Bitregenerierungs-Selsktionsschaltung,
6. Matrixspeicher nach Anspruch 1 oder einem F i g. 5 einige Kennlinien zur Erläuterung der der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zum 45 Wirkungsweise der in F i g. 4 wiedergegebenen Bit-Einschreiben einer binären Information des einen regenerierungsschaltung.
Wertes in einen Transistor (Txy) die zugehörige In F i g. 1 ist in schematischer Form ein erfindungs-
Zeilenleitung(y) eine positive Spannung gegenüber gemäßer Matrixspeicher dargestellt. Der Matrixspeider zugehörigen Spaltenleitung (X) erhält, daß eher enthält k Streifen aus η-leitendem Halbleiterzum Einschreiben einer binären Information des 50 material 100-0,100-1, ..., 100-fc, wobei nur die ersten anderen Wertes die zugehörige Zeilenleitung (Y) beiden und der letzte der Streifen in der Figur dardanach eine negative Spannung gegenüber der gestellt sind. Es kann beispielsweise k — 32 sein, zugehörigen Spaltenleitung erhält. Diese Streifen enden in den y-Erregungsleitern T1,
Y2, ..., Yk- Entlang jedem Streifen liegen 14 Gebiete 55 aus p-leitendem Halbleitermaterial verteilt, die mit
dem Streifen jeweils einen p-n-Übergang bilden. An
jedem p-Gebiet liegt ein Gebiet aus η-leitendem Halbleitermaterial, das mit dem p-Gebiet einen p-n-Uber-
Die Erfindung betrifft einen Matrixspeicher nach gang bildet. Ein η-Gebiet und ein p-Gebiet, die einen dem Oberbegriff des Hauptanspruchs. Ein derartiger 60 p-n-Übergang bilden, und der Teil des Streifens aus Matrixspeicher ist bekannt aus der US-PS 33 87 286, η-leitendem Material, der mit dem p-Gebiet einen wobei jedes Speicherelement aus einem Feldeffekt- p-n-Übergang bildet, werden im folgenden Kreuztransistor und einer Kapazität besteht. Jedes Speicher- punktelement oder kurz »Kreuzpunkt« genannt. Jedes slement dieses bekannten Speichers benötigt außer Kreuzpunktelement ist auf an sich bekannte Weise dem für alle Feldeffekttransistoren gemeinsamen Sub- 65 derart hergestellt, daß die beschriebene n-p-n-Struktur stratanschluß drei Anschlüsse für jeweils eine Zeilen- die Eigenschaften und Wirkungsweise eines n-p-nleitung und zwei getrennte Spaltenleitungen. Dabei Transistors hat, dessen Emitter durch das n-Gebiet, verlaufen alle Leitungen auf der gleichen Oberfläche dessen Basis durch das p-Gebiet und dessen Kollektor
DE19712155263 1970-11-27 1971-11-06 Kapazitiver Matrixspeicher Expired DE2155263C3 (de)

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NL7017342.A NL165601C (nl) 1970-11-27 1970-11-27 Geintegreerd capacitief matrixgeheugen.
NL7017342 1970-11-27

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Publication Number Publication Date
DE2155263A1 DE2155263A1 (de) 1972-06-08
DE2155263B2 DE2155263B2 (de) 1977-03-03
DE2155263C3 true DE2155263C3 (de) 1977-10-27

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