DE2154409B2 - Hoechst- und tiefsttonwahlschaltung fuer ein elektrisches musikinstrument mit tastatur - Google Patents
Hoechst- und tiefsttonwahlschaltung fuer ein elektrisches musikinstrument mit tastaturInfo
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Description
gänge 46,47,48 und 49 aufweisen sowie die Ausgänge
56,57.58 bzw. 59. Die Setzanschlüsse 26, 27, 28 und 29
stehen mit den zugehörigen bewegbaren zweiten Kontakten 6,7,8 und 9 in Verbindung.
- Alle l-Tjp-Flops 21, 22, 23 und 24 werden in den " Rücksetz-Zustand versetzt, wenn den Rücksetzehgän- ^ gen eine Spannung (oder ein Strom) zugeführt wird 'ohne Rücksicht darauf, ob dem Setzanschluß eine Spannung (oder ein Strom) zugeführt wird oder auch nicht ic
- Alle l-Tjp-Flops 21, 22, 23 und 24 werden in den " Rücksetz-Zustand versetzt, wenn den Rücksetzehgän- ^ gen eine Spannung (oder ein Strom) zugeführt wird 'ohne Rücksicht darauf, ob dem Setzanschluß eine Spannung (oder ein Strom) zugeführt wird oder auch nicht ic
An die Ausgänge 56,57,58 und 59 sind die Gatter 31,
32,33 und 34 angeschlossen, die von den Ausgängen aus
den Flip-Flops 21.22, 23 und 24 gesteuert werden. Die
Gatter 31,32. 33 und 34 leiten die Tonsignale aus den
Generatoren 1, 2, 3 und 4 weiter oder sperren diese, wobei als Ausgangssignal ein gewähltes Tonsignal
erzeugt wird. Zwischen die Ausgänge 56, 57, 58 und 59 und die gemeinsamen Rücksetzeingänge 46, 47, 48 und
49 ist eine Rücksetzschaltung 101 eingeschaltet. Eine elektrische Stromquelle 102 steht über einen gerp<;insa-
men Leiter 103 mit den ersten Kontakten 16,17. 18 und
19 in Verbindung. Zwischen die bewegbaren zweiten Kontakte 6,7 und 8 und die ersten Rücksetzeingänge 37,
38 und 39 der angrenzenden Flip-Flops 22, 23 und 24 sind die Leiter 41, 42 und 43 geschaltet. Es sind drei
einander nachgeschaltete Dioden 51, 52 und 53 vorgesehen, von denen je eine Diode zwischen zwei
Rücksetzeingängen benachbarter Flip-Flops geschaltet ist, z.B. ist die Diode 51 zwischen die beiden
benachbarten Rücksetzeingänge 36 und 37 geschaltet. während die Diode 52 zwischen die beiden benachbarten
Rücksetzeingänge 37 und 38 und die Diode 53 zwischen die beiden benachbarten Rücksetzeingänge 38
und 39 geschaltet ist Die Ausgangssignale aus den Gattern 31.32, 33 und 34 werden einem Signalverstär-
ker 104 zugeführt, der das gewählte Tonsignal verstärkt.
Wird nun der Schalter 11 geschlossen, so wird die Spannung (oder der Strom) aus der Stromquelle 102
über den gemeinsamen Leiter 130 und über den Schalter 11 zum Setzanschluß 26 geleitet, so daß nur das
Flip-Flop 21 in den Setz-Zustand versetzt wird. Die genannte Spannung (oder der Strom) versetzt ferner die
Flip-Flops 22, 23 und 24 in den Rücksetz-Zustand über den Leiter 41 und über die ersten Rücksetzeingänge 37,
38, 39 sowie über die Dioden 52 und 53. Der Setz-Zustand des Flip-Flops 21 bleibt aufrechterhalten
auch nach dem öffnen des Schalters 11, so daß das Gatter 31 leitend bleibt und ein Ausgangstonsignal
erzeugt werden kann. Nach dem Schließen eines weiteren Schalters, z. B. 12, wird die Spannung (oder der so
Strom) aus der Stromquelle 102 zum Setzanschluß 27 geleitet wobei das Flip-Flop 22 in den Setz-Zustanc1 und
die Flip-Flops 23 und 24 in den Rücksetz-Zustand versetzt werden in der gleichen Weise, wie für den
Schalter 11 beschrieben. Im vorliegenden Fall können jedoch zwei Flip-Flops 21 und 22 zugleich in den
Setz-Zustand versetzt werden, da das Flip-Flop 21 nicht bereits in den Setz-Zustand versetzt worden ist. Die
Rücksetz-Schaltung 101 ermittelt daher an den Ausgängen 56, 57, ob die beiden Flip-Flops 21 und 22 in den
Setz-Zustand versetzt worden sind, und versetzt das Flip-Flop 21 in den Rücksetz-Zustand, der zuvor in den
Setz-Zustand versetzt worden ist. Infolgedessen wird nur das Flip-Flop 22 in den Setz-Zustand versetzt und
verbleibt in diesem Zustand. Wird einer der anderen Schalter 8 oder 9 geschlossen, so wird die Spannung
(oder der Strom) aus der Stromquelle 102 zum entsprechenden Setzanschluß 28 oder 29 geleitet, so daß
von den Flip-Flops nur ein Flip-Flop 23 oder 24 in den Setz-Zustand versetzt wird, wie bereits für die Schalter
11 und 12 beschrieben.
Werden zwei Schalter, z.B. 11 und 12, gleichzeitig geschlossen, so versetzt die Spannung (oder der Strom)
aus der Stromquelle 102 alle Flip-Flops 22,23 und 24 in
den Rücksetz-Zustand, die den Schaltern 12, 13 und 14 entsprechen, die nacheinander auf den am weitesten
außen gelegenen Schalter 11 der gleichzeitig geschlossenen Schalter 11 und 12 folgen, wobei die Spannung
über den Leiter 41 und die Dioden 52 und 53 zugeführt wird. Die Spannung (oder der Strom) versetzt daher nur
das eine Flip-Flop 21 in den Setz-Zusiand, der demjenigen Schalter 11 entspricht, der der am weitesten
außen gelegene Schalter der zugleich geschlossenen Schaltern und 12ist.
Wird also einer der Schalter geschlossen, so versetzt
die Spannung (oder der Strom) aus der Stromquelle 102 ein der dem genannten Schalter entsprechenden
Flip-Flop in den Setz-Zustand. Die Spannung (oder der Strom) versetzt ferner diejenigen Flip-Flops in den
Rücksetz-Zustand, die den Schaltern entsprechen, die in Richtung jenseits des genannten einen Schalters liegen,
wobei die Versetzung über denjenigen Leiter erfolgt, der dem genannten einen Schalter entspricht, wobei die
Spannung oder der Strom über die an den genannten Leiter angeschlossenen Dioden zugeführt wird. Die
Rücksetz-Schaltung 101 ermittelt, ob zwei oder mehr Flip-Flops in den Setz-Zustand versetzt worden sind,
und erzeugt einen Rücksetz-lmpuls, der ein Flip-Flop in den Rücksetz-Zustand versetzt, der zuvor in den
Setz-Zustand versetzt worden ist. Werden gleichzeitig nicht weniger als zwei Schalter geschlossen, so versetzt
die Spannung (oder der Strom) aus der Stromquelle diejenigen Flip-Flops in den Rücksetz-Zustand, die
denjenigen Schaltern entsprechen, die in Richtung jenseits des äußersten Schalters liegen, die gleichzeitig
geschlossen wurden, wobei die Versetzung durch denjenigen Leiter erfolgt, der dem genannten äußersten
Schalter entspricht, wobei die Spannung über diejenigen Dioden zugeführt wird, die an den betreffenden Leiter
angeschlossen sind. Die Rücksetz-Schaltung 101 ermittelt, ob zwei oder mehr Flip-Flops in den Setz-Zustand
versetzt worder sind, und erzeugt einen Rücksetz-lmpuls, der einen Flip-Flop in den Rücksetz-Zustand
versetzt, der zuvor in den Setz-Zustand versetzt wurde. Die Spannung (oder der Strom) versetzt daher nur einen
Flip-Flop in den Setz-Zustand, der dem genannten äußersten Schalter entspricht von denjenigen Schaltern,
die gleichzeitig geschlossen wurden. Selbst wenn der Schalter wieder geöffnet wird, so verbleibt das
betreffende Flip-Flop im Setz-Zustand, so daß das betreffende Gatter geöffnet gehallen wird und ein
Ausgangstonsignal erzeugt werden kann.
Die Dioden 51, 52 und 53 lassen einen Stromfluß nur in einer Richtung zu. Die Diode 52 z. B. sperrt den
Stromfluß in der umgekehrten Richtung, bei der der Strom vom ersten Rücksetzeingang 38 des nächsten
Flip-Flops 23 zum ersten Rücksetzeingang 37 fließen könnte, wenn der Schalter 12 geschlossen wird.
Alle Leiter 41, 42 und 43 können leitend sein und ferner auch aus Widerständen oder aus Dioden
bestehen, deren Anoden mit den entsprechenden bewegbaren zweiten Kontakten 6, 7 und 8 in Verbindung
stehen, und deren Kathoden mit den betreffenden ersten Rücksetzeingängen 37,38 und 39 verbunden sind.
Im letztgenannten Fall werden umgekehrt fließende Ströme von den Leitern 41, 42 und 43 gedämpft oder
gesperrt. Der Leiter 42 beispielsweise dämpft oder sperrt einen im umgekehrten Sinne fließenden Strom,
der andernfalls vom ersten Rücksetzeingang 38 aus des nächsten Flip-Flops 23 zum Selzanschluß 27 fließen
würde, wenn der Schalter 11 geschlossen wird. Die Diode 51 kann weggelassen werden, wenn an den ersten
Rücksetzeingang 36 kein Leiter angeschlossen ist.
Die F i g. 2 zeigt den Schaltplan für eine andere Signalwähleinrichtung, deren Speicher 21, 22, 23 und 24
aus Flip-Flop-Schaltungen bestehen, und deren Gatter 31,32,33 und 34 aus Eingangs- und Ausgangswiderständen
und Ausgangsimpedanzen an den Ausgängen 56,57. 58 und 59 der Flip-Flops 21,22.23 bzw. 24 bestehen.
Das Flip-Flop 21 beispielsweise weist einen Transistor
201 auf sowie einen weiteren Transistor 206. einen Basis-Widerstand 211. der zwischen die Basiselektrode
des Transistors 201 und einen Bezugspoientialpunki geschaltet ist. einen gemeinsamen Rücksetz-Widerstand
216, der zwischen die Basiselektrode des weiteren Transistors 206 und den gemeinsamen zweiten Rücksetzeingang
46 geschallet ist, einen Rückkopplungswiderstand 221, der zwischen die Kollektorelektrode
des einen Transistors 201 und die Basiselektrode des Transistors 206 geschaltet ist. einen weiteren Rückkopplungswiderstand
226 der zwischen die Kollektorelektrode des Transistors 206 und die Basiselektrode des
Transistors 201 geschaltet ist, einen Kollektorwiderstand 231, der zwischen die Kollektorelektrode des
Transistors 201 und eine Kollektorstromquelle 106 geschaltet ist, einen Kollektorwiderstand 236, der
zwischen die Kollektorelektrode des Transistors 206 und die Kollektorstromquelle 106 geschaltet ist, einen
Setz-Widerstand 241, der zwischen den Setzanschluß 26 und die Basiselektrode des Transistors 201 geschaltet ist,
und einen Rücksetz-Widerstand 246, der zwischen den ersten Rücksetzeingang 36 und die Basiselektrode des
Transistors 206 geschaltet ist, wobei die Emitterelektroden der beiden Transistoren 201 und 206 über einen
Leiter 107 mit einer Vorspannungsquelle 105 in Verbindung stehen.
Die Spannung, die zum Selzanschluß 26 geleitet wird, wird ferner über den Setz-Widerstand 241 zur
Basiselektrode des Transistors 201 geleitet, wobei der Transistor 201 gesättigt wird mit der Folge, daß an der
Kollektorelektrode des Transistors 201 ein Spannungsabfall auftritt. Dieser Spannungsabfall wird über den
Rückkopplungswiderstand 221 zur Basiselektrode des Transistors 206 geleitet, wobei der Transistor 206
gesperrt wird. Die hierbei an der Kollektorelektrode des Transistors 206 ansteigende Spannung wird über
den Rückkopp'ungswiderstand 226 der Basiselektrode des Transistors 201 zugeführt mit der Folge, daß der
Transistor 201 stark gesättigt wird. Als Folge davon
wird das Flip-Flop 21 in den Setz-Zustand versetzt.
Die dem ersten Rücksetzeingang 36 oder dem gemeinsamen zweiten Rücksetzeingang 46 zugeführte
Spannung wird über den Rücksetz-Widerstand 246 oder über den gemeinsamen Rücksetz-Widerstand 216 der
Basiselektrode des Transistors 206 zugeführt, wobei der Transistor 206 gesättigt wird, so daß an dessen
Kollektorelektrode ein Spannungsabfall auftritt, der zur
Basiselektrode des Transistors 201 rückgekoppelt wird, so daß dieser Transistor gesperrt wird. Danach wird die
Spannung an der Koflektorelekirode des Transistors 201 erhöhl und zur Basiselektrode des Transistors 206
über den Rückkopplungswiderstand 221 rückgekoppelt wobei der Transistor stark gesättigt wird. Infolgedessen
wird das Flip-Flop 21 in den Rücksetz-Zustand versetzt.
Das Flip-Flop 21 weist den gleichen Aufbau und die gleiche Arbeitsweise auf wie die Flip-Flops 22, 23 und
24.
Das Gatter 31 weist auf einen Eingangswiderstand
S 251, der zwischen den Generator 1 und dem Ausgang 56 des Flip-Flops 21 geschaltet ist, einen Ausgangswiderstand
256, der zwischen den Ausgang 56 und den Signalverstärker 104 geschaltet ist, und eine veränderliche
Impedanz am Ausgang 56 des Flip-Flops. Die Ausgangsimpedanz am Ausgang 56 ist entweder hoch
oder niedrig, je nachdem, ob das Flip-Flop 21 sich im Setz- oder im Rücksetz-Zustand befindet. Der Ausgang
56 wirkt als Nebenschiußgatter zusammen mit dem Eingangswiderstand 251 und dem Ausgangswiderstand
256.
Wird an den Setz-Kontakt 26 eine Spannung angelegt, so wird der Transistor 20 leitend, während der
Transistor 206 gesperrt wird, wobei am Ausgang 56 eine hohe Impedanz vorliegt. Bei einer hohen Nebenschlußimpedanz
am Gatter 31 wird das Tonsignal aus dem Generator 1 über die Eingangs- und Ausgangswiderstände
251 und 256 abgeleitet, so daß das Gatter 31 leitend wird.
Wird andererseits eine Spannung an den ersten Rücksetzeingang 36 oder an den gemeinsamen zweiten Rücksetzeingang 46 angelegt, so wird der Transistor 206 leitend und der Transistor 201 nichtleitend, so daß am Ausgang 56 eine niedrige Impedanz vorliegt. 1st die Nebenschlußimpedanz des Gatters 31 niedrig, so wird das Tonsignal aus dem Generator 1 zum Bezugspotentialpunkt abgeleitet über die niedrige Impedanz zwischen der Kollektor- und der Emitterelektrode des Transistors 206 und der eine niedrige Impedanz aufweisenden Vorspannungsquelle für die Emitterelektrode. Das Gatter 31 leitet daher kein Ausgangstonsignal weiter und wird infolgedessen gesperrt. Da das Gatter 31 den gleichen Aufbau und die gleiche Arbeitsweise besitzt wie die anderen Gatter 32,33 und 34.
Wird andererseits eine Spannung an den ersten Rücksetzeingang 36 oder an den gemeinsamen zweiten Rücksetzeingang 46 angelegt, so wird der Transistor 206 leitend und der Transistor 201 nichtleitend, so daß am Ausgang 56 eine niedrige Impedanz vorliegt. 1st die Nebenschlußimpedanz des Gatters 31 niedrig, so wird das Tonsignal aus dem Generator 1 zum Bezugspotentialpunkt abgeleitet über die niedrige Impedanz zwischen der Kollektor- und der Emitterelektrode des Transistors 206 und der eine niedrige Impedanz aufweisenden Vorspannungsquelle für die Emitterelektrode. Das Gatter 31 leitet daher kein Ausgangstonsignal weiter und wird infolgedessen gesperrt. Da das Gatter 31 den gleichen Aufbau und die gleiche Arbeitsweise besitzt wie die anderen Gatter 32,33 und 34.
Die Rücksetz-Schaltung 101 steht ferner über der Leiter 107 mit der Emitter- Vorspannungsquelle 105 ir
Verbindung. Diese Rücksetz-Schaltung 101 vergleich) das Gleichstrompotential an den Ausgängen dei
Flip-Flops oder der Gatter 31, 32, 33 und 34 mit derr Gleichstrompotential am Leiter 107, der mit dei
Emitter-Vorspannungsquelle 105 und mit den Emitter elektroden der Transistoren 201, 202, 203, 204, 206, 207
208 und 209 in Verbindung steht Die Rücksetz-Schal tung 101 erzeugt einen Rücksetz-Impuls, der diejeniger
Speicher in den Rücksetz-Zustand versetzt die zuvor ir den Setz-Zustand versetzt wurden, über die gemeinsa
men zweiten Rücksetzeingänge 46.47,48 und 49 in den
Fall, in dem zwei oder mehr Flip-Flops in dei Setz-Zustand versetzt sein können.
Bei den Schaltungen nach den F i g. 1 und 2 könnet die bewegbaren zweiten Kontakte 6,7,8 und 9 mit dei
betreffenden ersten Kontakten 16, 17. 18 bzw. W
vertauscht werden.
Die F i g. 3 zeigt einen Schaltplan des Speichers 25 mi dem entsprechenden Generator und der Gatterschal
tung. wobei der Speicher aufweist einen Setzanschlul 30, einen Rücksetzanschluß 40. einen gemeinsame!
Rücksetzanschluß 50. einen Ausgang 60 sowie einei Transistor 330. dessen Emitterelektrode mit einer
Bezugspotentialpunkt verbunden ist einen weiterei Transistor 329, dessen Emitterelektrode mit de
Kollektorelektrode des genannten einen Transistor 330 verbunden ist einen Setz-Widerstand 326, de
zwischen den Setzanschluß 30 und die Basiselektrode des Transistors 329 geschaltet ist, einen Rückselz-Widerstand
336, der zwischen den Rücksetzanschluß <f>
und die Basiselektrode des Transistors 330 geschaltet ist, einen gemeinsamen Rücksetz-Widerstand 346, der
zwischen den gemeinsamen Rückset/.anschluß 50 und die Basiselektrode des Transistors 330 geschaltet ist,
einen Nebenschlußwiderstand 327. der zwischen die Basiselektrode des Transistors 329 und den Bezugspotentialpunkt
geschaltet ist. einen Kollcktorwidcrsland 328, der zwischen eine Kollektorstromquclle 306 und die
Kollektorelektrodc des Transistors 329 geschaltet ist. einen Speicherkondensator 331, der zwischen den
Ausgang 60 und den Bezugspotentialpunk', geschaltet ist. Der Ausgang 60 steht mit dem Verbindungspunkt
zwischen der Kollcktorelektrode des Transistors 330 und der Emitterelektrode des Transistors 329 in
Verbindung. Die an den Setzanschluß 30 angelegte positive Spannung wird über den Setz-Widerstand 32fi
der Basiselektrode des Transistors 329 zugeführt. Diese positive Spannung bewirkt, daß der Transistor 329
leitend wird, so daß der Speicherkondensator 331 über den Kollektorwidcrstand 328 und über den Transistor
329 aus der Kollektorstromquelle 306 aufgeladen wird. Der Speicher 25 wird daher in den Setz-Zustand
versetzt. In diesem Fall wird an den Rücksetzanschluß 40 und an den gemeinsamen Rücksetzanschluß 50 keine
Spannung angelegt. Andererseits wird die an den Rücksei/.anschluß 40 oder an den gemeinsamen
Rücksctzanschluß 50 angelegte positive Spannung über den Rücksetz-Widerstand 336 oder über den gemeinsamen
Rücksetz-Widerstand 346 zur Basiselektrode des Transistors 330 geleitet. Diese positive Spannung
bewirkt, daß der Transistor 330 leitend wird mit der Folge, daß der Speicherkondensator 331 über den
Transistor 330 entladen wird. Der Speicher 25 wird daher in den Rücksetz-Zustand versetzt. Der Ausgang
aus dem Speicher 25 steuert eine Gatterschaltung 35 derart, daß sie für das Tonsignal aus einem Generator 5
geöffnet oder gesperrt wird. Wird dem Rücksetzanschluß 40 oder dem gemeinsamen Rücksetzanschluß 50
eine Spannung zugeführt, so wird der Speicher 25 in den Rücksetz-Zustand versetzt, unabhängig davon, ob dem
Setz-Anschluß 30 eine Spannung zugeführt wird oder nicht. Der Speicher 25 kann daher in der Signalwähleinrichtung
auch als Flip-Flop 21, 22, 23 und 24 benutzt werden. Die Signalwähieinrichtung kann für die
Manualtastatur sowie für die Pedaltastatur verwendet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen «09585/73
Claims (4)
1. Höchst- oder Tiefsttonwahlschaltung für ein
elektronisches Musikinstrument mit Tastatur, bei dem die Tasten den aufeinanderfolgenden Tönen
einer Tonleiter zugeordnet sind, bei dem außerdem jeder Taste ein Tongenerator zugeordnet ist, dessen
Ausgangssignal über ein Gatter, das durch die zugeordnete Taste mittels eines dieser Taste
zugeordneten Flip-Flops steuerbar ist, einem gemeinsamen
Signalverstärker zuführbar ist und bei dem jeder Taste ein einpoliger Ein-Aus-Schalter mit
einem ersten und zweiten Kontakt zugeordnet ist, dadurch gekennzeich η et,
a) das jedes Flip-Flop (21 bis 24) mit einem ersten und einem zweiten Rücksetzeingang (36 bis 39;
46 bis 49) sowie einem Setzanschluß (26 bis 29) versehen ist, wobei die Rücksetzfunktion nur
dann Priorität über die Setzfunktion hat, wenn an beiden Rücksetzeingängen eines Flip-Flops
(21 bis 24) eine Spannung anliegt,
b) daß alle ersten Kontakte (16 bis 19) gemeinsam an einer Spannungsquelle liegen,
c) daß der zweite Kontakt (6 bis 9) jedes Schalters (11 bis 14) mit dem Setzeingang (26 bis 29) des
zugeordneten Flip-Flops (21 bis 29) verbunden ist, dessen Ausgang (56 bis 59) mit dem
zugeordneten Gatter (31 bis 34) verbunden ist,
d) daß die Ausgänge (56 bis 59) aller Flip-Flops (21 bis 24) außerdem mi' dem Eingang einer
Rücksetzschaltung (101) verbunden sind, deren Ausgang mit den zweiten Rücksetzeingängen
(46 bis 49) aller Flip-Flops verbunden ist, wobei diese Rücksetzschaltung (101) feststellt, ob zwei
oder mehr Flip-Flops gesetzt sind und in diesem Fall ein Ausgangssignal abgibt,
e) daß der zweite Kontakt (6 bis 9) jedes Schalters (11 bis 14) — mit Ausnahme des letzten (14) —
über einen Leiter (41 bis 43) mit dem ersten Rücksetzeingang (37 bis 39) des der nächstliegenden
Taste zugeordneten Flip-Flops (21 bis 24) verbunden ist und zwar mit dem dem
nächsthöheren Ton zugeordneten Flip-Flop, wenn Tiefsttonwahl getroffen wird und mit dem
dem nächstniedrigen Ton zugeordneten Flip-Flop, wenn Höchsttonwahl getroffen werden
soll,
f) daß der erste Rücksetzanschluß (36 bis 39) jedes Flip-Flops (21 bis 24) - mit Ausnahme des
letzten (39) — mit dem ersten Rücksetzanschluß (37 bis 39) des nächstfolgenden Flip-Flops über
eine Diode (51 bis 53) verbunden ist, wobei das nächstfolgende Flip-Flop bei Tiefsttonwahl das
dem nächstfolgenden höheren Ton entsprechende Flip-Flop ist, bei Höchsttonwahl dagegen
das demnächsifolgenden niedrigeren Ton entsprechende Flip-Flop ist.
2. Höchst- oder Tiefsttonwahlschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter
(41 bis. 43) eine direkte Verbindung ist.
3. Höchst- oder Tiefsttonwahlschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter
(41 bis 43) ein Widerstand ist.
4. Höchst- oder Tiefstionwählschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter
[41 bis 43) eine Diode ist.
Die Erfindung betrifft eine Höchst- oder Tiefsttor wahlschaltung für ein elektronisches Musikinstrumen
mit Tastatur, bei dem die Tasten den aufeinanderfolgen den Tönen einer Tonieiter zugeordnet sind, bei der
außerdem jeder Taste ein Tongenerator zugeordnet is dessen Ausgangssignal über ein Gatter, das durch dii
zugeordnete Taste mitteJs eines dieser Taste zugeord
neten Flip-Flops steuerbar ist, einem gemeinsamei Signalverstärker zuführbar ist und bei dem jeder Tasti
ίο ein einpoliger Ein-Aus-Scljalter mit einem ersten unc
zweiten Kontakt zugeordnet ist.
Bei herkömmlichen Tiefst- oder Höchsttonwahlschal tungen sind die Umschaltkontakte der Tastschalter se
miteinander verschaltet, daß der Arbeitskontakt jeweil«
einseitig am Setzeingang der Speicheranordnung unc andererseits, d.h. mit dem beweglichen Kontakt, arr
Ruhekontakt eines weiteren Umschalters und der bewegliche Kontakt dieses weiteren Umschalters am
Ruhekontakt eines anderen Umschalters liegt, und so weiter. Weiterhin liegt die bewegliche Kontaktzunge
des letzten Umschalters an der elektrischen Betriebsspannungsquelle. Bei einer derartigen Schaltung ist
nachteilig, daß eine sehr große Anzahl mechanischer Kontakte in Reihe liegt, obgleich deren Anzahl im
Hinblick auf eine höchstmögliche Zuverlässigkeit so klein wie möglich sein sollte.
Bei einem aus der US-PS 35 42 936 bekanntgewordenen Musikinstrument liegen die Schalter nicht an einer
Sammelschiene. Deswegen ist der Aufbau einer Tastatur mit zugeordneten Schaltern bei derartigen
Musikinstrumenten ohne Sammelschiene aufwendig.
Bei dem aus der DT-OS 19 64 826 bekanntgewordenen Musikinstrument sind für jede Taste zwei
Transistoren erforderlich. Diese Transistoren brauchen niedrige Ausschaltspitzenströme, um einen zuverlässigen
Betrieb zu gewährleisten. Außerdem ist ein zusätzlicher Vorspannungskreis erforderlich, um die
Einflüsse der Ausschaltstromspitzen zu verringern.
Demzufolge besteht die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe darin, ein Musikinstrument der
eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Schalter für die Tastatur vereinfacht sind und bei dem
Dioden an Stelle von Transistoren verwendet werden können.
Die Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebene Merkmalskombination gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen herausgestellt
An Hand der Zeichnungen werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert. In
den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine Übersicht über eine Ausführungsform der Signalwähleinrichtung nach der Erfindung,
F i g. 2 ein Schaltplan für eine andere Ausführungsform der Signalwähleinrichtung nach der Erfindung und
die
Fig. 3 ein Schaltplan für einen Speicher mit dem zugehörigen Generator und der Gatterschaltung
Bei der in der Fig. 1 als Übersicht dargestellten Signalwähleinrichtung erzeugen die Generatoren 1, 2,3
und 4 Tonsignale, deren Frequenzen den Tönen der musikalischen Tonleiter entsprechen. Den Generatoren
1, 2, 3 und 4 sind die Schalter 11, 12, 13 und 14 zugeordnet mit den bewegbaren zweiten Kontakten 6,
7, 8 und 9 und mit den ersten Kontakten 16, 17, 18 und 19. Den Generatoren 1,2,3 und 4 sind die Flip-Flops 21,
22, 23 und 24 entsprechend zugeordnet, die die Setzanschlüsse 26, 27. 28 und 29 und die Rücksetzein-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP45105349A JPS5023982B1 (de) | 1970-11-29 | 1970-11-29 | |
| JP10534970 | 1970-11-29 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2154409A1 DE2154409A1 (de) | 1972-06-29 |
| DE2154409B2 true DE2154409B2 (de) | 1977-02-03 |
| DE2154409C3 DE2154409C3 (de) | 1977-09-22 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2115459B1 (de) | 1973-06-29 |
| IT945173B (it) | 1973-05-10 |
| NL174193C (nl) | 1984-05-01 |
| GB1369656A (en) | 1974-10-09 |
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