DE214930C - - Google Patents

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DE214930C
DE214930C DENDAT214930D DE214930DA DE214930C DE 214930 C DE214930 C DE 214930C DE NDAT214930 D DENDAT214930 D DE NDAT214930D DE 214930D A DE214930D A DE 214930DA DE 214930 C DE214930 C DE 214930C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/10Machines or tools for setting lacing-hooks in shoes

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  • Dowels (AREA)

Description

fik
**ΖΛηψ
KAISERtICH
PATENTAMT.
Es sind Zangen zum Lochen von Stoffen und Einsetzen von ösen und Haken in diese bekannt. Sie besitzen auf jedem Schenkelende einen Revolverkopf mit mehreren einzelnen Werkzeugteilen, von welchen je zwei zusammengehörige Teile abwechselnd zur Verwendung kommen. Diesen gegenüber besteht das Neue der den Gegenstand der Erfindung bildenden Zange darin, daß sie einen Dorn
ίο aufweist, welcher in Gemeinschaft mit dem Gesenk sowohl zum Lochen des Stoffes als zum Umbördeln der öse benutzbar ist, ferner daß das Gesenk nach· Ausschwenkung aus seiner Gebrauchsstellung einen Träger für den Haken freigibt und der Dorn alsdann auch zum Umbördeln des Rohransatzes des Hakens benutzbar ist.
Auf der Zeichnung ist die Zange in
Fig. ι in Vorderansicht,
Fig. 2 in Seitenansicht und
Fig. 3 bis 5 in Seitenansicht in verschiedenen Gebrauchsstellungen abgebildet.
Eine unter dem Druck einer Feder C in der Offenlage gehaltene Zange besitzt auf dem Ende ihres Schenkels A einen in einen Dorn E1 endigenden Bolzen E. An der Backe B1 des Schenkels B ist ein Bügel D drehbar angelenkt, dessen Beweglichkeit durch federnde Zwischenlagen F (Fig. 1) gehemmt wird. Der Bügel trägt auf der dem Dorn E1 zugewandten Seite ein mitten durchbohrtes Gesenk H. Die Bohrung des Gesenkes setzt sich in eine Bohrung D1 der Backe jB1 fort und mündet in eine Querbohrung Z)2 derselben.
Die Gebrauchsweise der Zange ist die folgende:
Der zu lochende Stoff wird zwischen den Dorn E1 und das Gesenk H gebracht (Fig. 3). Beim Zusammendrücken der Zange dringt der Dorn E1 in das Gesenk H ein, wobei das ausgestoßene Stoff scheibchen durch die Bohrung im Gesenk und die Bohrungen D1 und D2 der Backe B1 hindurchfällt. Alsdann wird die öse in das Loch des Stoffes eingeführt — der äußere Durchmesser der öse kann größer sein als der lichte Durchmesser des Loches, da der Stoff so viel Nachgiebigkeit besitzt, um trotzdem das Einsetzen der Öse zu ermöglichen — und der Wulst der öse auf den Dorn E1 aufgesetzt, wie dieses in Fig. 4 dargestellt ist. Beim Niederdrücken der Zange bördelt alsdann das sich kegelförmig nach seinem Ende zu verdickende Gesenk H die öse um. Zur Befestigung eines Hakens auf dem Leder wird dieses in der zuvor beschriebenen Weise gelocht, hierauf der Bügel D einwärts geschwenkt, der Haken mit seiner Kralle auf den Steg aufgeschoben, der zwischen der Oberfläche und der Bohrung Z)2 der Backe B1 verbleibt (Fig. 5), und das Leder auf seinen Rohransatz aufgebracht. Beim Zusammendrücken der Zange bördelt der Dorn E1 dann diesen um.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch :
    Zange zum Lochen von Stoffen und Einsetzen von ösen und Haken in diese, da-
    durch gekennzeichnet, daß die eine Zangenbacke mit einem Dorn (E1J versehen ist, der zum Lochen, zum Halten der ösen oder zum Umbördeln des Rohransatzes des Hakens beim Einsetzen dient, während die andere Zangenbacke ein Gesenk (H) trägt,
    das beim Lochen und Umbördeln des Rohransatzes der Ösen zur Wirkung kommt, das aber aus seiner Gebrauchsstellung gedreht werden kann, wenn die Zangenbacke einzusetzende Haken aufnehmen soll.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
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