DE214745C - - Google Patents

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DE214745C
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springs
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/02Milking machines or devices with mechanical manipulation of teats

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 214745 KLASSE 45 g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. August 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Neuerung an Melkbechern mit einer feststehenden Platte und einer beweglichen Druckplatte, die durch eine äußere Kraft gegen die Zitze gepreßt und durch Federn von der Zitze entfernt wird und dadurch abwechselnd die Entleerung der letzteren bewirkt und eine Füllung gestattet.
Die Erfindung besteht darin, daß die auf
ίο die bewegliche Druckplatte wirkenden Federn so ausgebildet sind, daß eine besondere Führung, z.B. eine Zapfenführung, wie sie bei den bekannten Melkbechern für die Druckplatte erforderlich ist, überflüssig wird. Durch die bei den bekannten Melkmaschinen erforderlichen Führungen, die sich bald abnutzen, werden vielfach durch Schmutzablagerungen oder Verkrümmungen Klemmungen herbeigeführt , die eine Störung des Betriebes zur Folge haben. Außerdem verursachen die Führungen, da sie nicht geschmiert werden dürfen, infolge der Reibung ein unangenehmes Geräusch.
Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber besteht die vorliegende Neuerung darin, daß die die bewegliche Druckplatte beeinflussenden Federn mit ihren Enden, die in einander entgegengesetzter Richtung schrauben-, spiral- oder bogenförmig verlaufen, einerseits an den festen Seitenwänden des Melkbechers, anderer seits an der beweglichen Druckplatte so befestigt sind, daß die Druckplatte pendelnd von den Federn getragen wird.
Der Antrieb der Platte kann in bekannter bzw. beliebiger Weise erfolgen.
Die Zeichnung veranschaulicht einen mit den Federn gemäß der Erfindung versehenen Melkbecher in
Fig. ι im Schnitt und in
Fig. 2 in Oberansicht.
Der Melkbecher besteht in üblicher Weise aus einer festen Platte 1 und einer beweglichen Platte 2. Die letztere ist in zwei Federn 3 eingehängt, deren Enden in entgegengesetzter Richtung spiralförmig verlaufen und an einerseits' (oben) an der beweglichen Druckplatte, andererseits (unten) an den festen Seitenwänden des Melkbechers angeordneten Bolzen 4 bzw. 6 angeschlossen sind.
Die spiraligen Windungen haben infolge ihres entgegengesetzten Verlaufes das Bestreben, die bewegliche Platte in ihre Ruhestellung zurückzuführen. Auf diese Weise entsteht eine fast reibungs- und geräuschlose Bewegung der Platte 2.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die bewegliche Platte 2 an ihrem oberen Rande und die feststehende Wand des Melkbechers an ihrem unteren Rande mit den Federn verbunden. Es ist aber selbstverständlich, daß der Fall auch umgekehrt sein kann, indem die bewegliche Platte unten, die festen Seitenwände dagegen oben mit den Federn verbunden werden.
Es können auch Federn ohne spiralförmig verlaufende Enden verwendet werden, falls für genügende Elastizität der Federn Sorge getragen wird. Praktischer bleiben natürlich Federn mit spiral- oder schraubenförmigen Enden, weil dadurch der federnde Ausschlag ein größerer wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Melkbecher mit einer festen und einer beweglichen Druckplatte, die abwechselnd durch eine äußere Kraft gegen die Zitzen gedrückt und durch Federn zurückgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die schrauben-, spiral- oder bogenförmigen Enden der die bewegliche Druckplatte beeinflussenden Federn einerseits mit der beweglichen Druckplatte, andererseits mit, den festen Seitenwänden des Melkbechers so verbunden sind, daß die Federn die bewegliche Druckplatte pendelnd tragen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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