DE2145263B2 - Füllfederhalter mit eingekapseltem, exzentrische Tintenringkammern aufweisendem Tintenleiter - Google Patents

Füllfederhalter mit eingekapseltem, exzentrische Tintenringkammern aufweisendem Tintenleiter

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DE2145263B2
DE2145263B2 DE19712145263 DE2145263A DE2145263B2 DE 2145263 B2 DE2145263 B2 DE 2145263B2 DE 19712145263 DE19712145263 DE 19712145263 DE 2145263 A DE2145263 A DE 2145263A DE 2145263 B2 DE2145263 B2 DE 2145263B2
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Germany
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ink
capillary
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Willi Gramlich
Gregor Miltner
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Faber Castell AG
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AW Faber Castell GmbH and Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/18Arrangements for feeding the ink to the nibs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Füllhalter mit einem vorzugsweise in einem hülsenförmigen Füllhaitcrvorderteil eingekapselten Tintenleiter, welcher quer zur Tintenleiterachse liegende, exzentrische, sich an der Oberseite des Tinienleiters zu kapillaren Räumen verengende Tintenringkammern aufweist, wobei die zu kapillaren Räumen sich verengenden Tintenringkammern an der Oberseite des Tintenleiters einen kapillaren Übergang zu dem sich über die ganze Länge des Tintenleiters erstreckenden, radialen, kapillaren Tintenzuführungskanal bilden, und die Belüftung des Tintenleiters und damit des Tintenraumes hauptsächlich durch einen an der Unterseite des Tintenleiters in Längsrichtung geführten, die Tintenringkammern durchschneidenden, im Verhältnis zum Tintenzuführungskanal breiten Belüftungskanal erfolgt, und der radiale, kapillare Tintenzuführungskanal etwa von der Übergangsstelle zum Tintenbehälter im Schaft an nach hinten mit einem breiten, nicht kapillaren Belüftungskanal vereinigt ist nach Hauptpatent 1 230 331.
Das exakte Ablösen und Weiterleiten der Luftbläschen, je nach der Menge der an der Schreibfeder entnommenen Schreibflüssigkeit, entscheidet über die gleichmäßige Strichqualität des Füllhalters.
Bei der Ausführung nach dem Hauptpatent und anderen bekannten Ausführungen mußte wegen der nicht voll befriedigenden Regelwirkung dieses Tintenleiterelementes der Gesamtdurchsatz der Schreibflüssigkeit entsprechend gedrosselt werden, so daß bei sehr breiten Federn und sehr schnellem Schreiben die Feder nicht mehr ausreichend mit Tinte versorgt wurde, um andererseits bei sehr dünnen Federn ein Auslaufen oder Tropfen zu verhindern.
Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gemacht, eine Regeleinrichtung zu schaffen, die exakt die Menge der an de* Schreibfeder entnommenen Schreibflüssigkeit durch Luft, in Form kleiner sich ablösender Luftbläschen, ersetzt, und in den Tintenbehälter überführt.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der an der Oberseite des Tintenleiters im hinteren Drittel des Tintenkammerbereiches beginnende Luftkanal an der Übergangsslelle vom stärksten Durchmesser des Tintenleiters zum sich anschließenden Zapfen erheblich geringeren Durchmessers scharf abgewinkelt und im Zapfen weitergeführt ist.
Auf diese Weise wird eine gute Regelwirkung, abhängig von der entnommenen Schreibflüssigkeitsmcnge, erreicht, da durch die Knickstelle des Luftkanals eine sehr feine Bläschenbildung erfolgt und die Ablösung und Weiterleitung der Bläschen auf Grund der Richtungsänderung begünstigt wird.
Bei Verwendung dieser Regeleinrichtung ist es möglich, einen überaus guten Tintenfluß für starke Schreibfedern zu erreichen, so daß beispielsweise zwei nebeneinander verlaufende kapillare Tintenzuführungskanäle verwendet werden können, die zweckmäßigerweise jeweils links und rechts des regelnden Luftkanals in entsprechender Tiefe eingeschnitten sind, ohne befürchten zu müssen, daß bei Verwendung dünner Schreibfedern zuviel Schreibflüssigkeit abgegeben wird. Die Wirkung wird noch begünstigt dadurch, daß das Verbindungsstück, welches die Verbindung zwischen Tintenleiter und Tintenbehälter herstellt, eine zentrische Luftbohrung aufweist, in der Kapillarkanäle über die ganze Bohrungslänge eingearbeitet sind und in der der Tinlenleiterzapfcn mit kapillarem Ringspalt gefaßt ist.
Dadurch ist es möglich, sowohl einen sehr großen Tintendurchsatz für breite Federn, als auch kleine Tinlenmengcn für extrem dünne Federn mit dem gleichen Tintenleiter zu erreichen, da das erwähnte Regelsystem nur soviel Ersatzluft in feinster Abstufung in den Tintenbehälter abgibt, als Schreibflüssigkeit an der Schreibfeder entnommen wird, was einen wesentlichen Fortschritt gegenüber den bisher bekannten Ausführungsformen darstellt.
In der Zeichnung ist die Erfindung durch ein Ausführungsbeispiel dargestellt und anschließend näher erläu-
ten. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein Füllfederhaltervorderteil,
F i g. 2 einen Querschnitt durch den Gegenstand der F i g. 1 gemäß Schnittlinie 11-11.
F i g. 3 einen Querschnitt durch den Gegenstand der F i g. 1 gemäß Schnittlinie Ill-Ill,
F i g. 4 einen Tintenleiter in der Draufsicht, F i g. 5 einen Querschnitt durch den Gegenstand der F i g. 4 gemäß Schnittlinie V-V,
F i g. 6 einen Querschnitt durch den Gegenstand der F i g. 4 gemäß Schnittlinie Vl-Vl.
Der Schaft 1 des Füllhaltervorderteils enthält den Tintenleiter 2, der mit Hilfe des Verbindungsteils 3 im Schaft 1 gehalten wird. Der Tintenbehälter 4 ist auf den Zylinderzapfen 5 des Verbindungsteils 3 aufgesteckt.
Die kapillaren Tintenzuführungskanäle 6 erstrecken sich von der Auflagefläche der Schreibfeder 11 bis an das hintere Ende des Tintenleiters 2 und reichen im Bereich des TintenJeiterzapfens 2z durch dessen gesamten »o Durchmesser.
Zwischen dem Tintenleiterzapfen 2z und der Aufnahmebohrung 3b des Verbindungsstückes 3 wird ein kapillarer Ringspalt gebildet.
Über die gesamte Länge der zentrischen Innenboh- as rung 36, 3tf des Verbindungsteiles 3 sind Kapillarnuten 3' angeordnet.
Die Belüftung des Füllers erfolgt über eine Bohrung 9 im Schaft 1 und den Belüftungskanal 7 an der Unterseite des Tintenleiters 2, der die Kammern 8 mit Luft beaufschlagt.
An der Oberseite des Tintenleiters 2 ist der die Luftzufuhr regelnde Belüftungskanal 10 angeordnet, der im hinteren Drittel des Tintenkammerbereiches beginnt und im Bereich des stärksten Durchmessers des Tintenleiters 2 scharf abgewsnkeH ist, so daß die Knickkanie 10' gebildet wird.
Die Breite des Belüftungskanales 10 wird durch die in entsprechendem Abstand tief eingearbeiteten kapillaren Tintenkanäle 6 gebildet
Die Time tritt durch die Kapillarkanäle 3' in den Ringspalt zwischen der Bohrung 3b des Verbindungsteiles 3 und des Tintenleiterzapfens 2z. Durch die den Tintenleiterzapfen 2z durchsetzenden kapillaren Tintenzuführungskanäle 6 erfolgt die Weiterleitung der Tinte zur Schreibfeder Il sehr rasch, so daß unmittelbar nach dem Aufstecken eines gefüllten. Tintenbehälters 4 der Füller schreibfähig ist.
Zusammen mit den kapillaren Tintenzuführungskanälen 6 füllt sich auch der vordere Teil 10" des die Luftzufuhr regelnden Luftkanals 10 und sperrt vorerst den Luftzutritt in den Tintenbehälter.
Wird Tinte an der Schreibfeder entnommen, so gelangt die nötige Austauschluft über den Luftkanal 7 an der Unterseite des Tintenleiters 2 über einen Teil der Tintenkammern 8 in den die Luftzufuhr regelnden Luftkanal 10, wobei eine feine Bläschenbildung hauptsächlich im vorderen Teil 10" und eine pulsierende Ablösung und Weiterleitung der Luftbläschen an der Knickkante 10' erreicht wird.
Die besondere Ausbildung dieses sehr genau und sicher wirkenden, die Ersatzluftzufuhr regelnden Luftkanals 10 ermöglicht es, einen Füllhalter zu fertigen, der neben der ständigen Schreibbereitschaft stets einen gleichmäßigen Tintenauftrag ermöglicht, unabhängig davon, ob sehr breite oder sehr schmale Schreibfedern verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Füllhalter mit einem vorzugsweise in einem hülsenförmigen Füllhaltervorderteil eingekapselten Tintenleiter, welcher quer zur Tintenleiterachse liegende, exzentrische, sich an der Oberseite des Tintenleiters zu kapillaren Räumen verengende Tintenringkammern aufweist, wobei die zu kapillaren Räumen sich verengenden Tintenringkammern an der »o Oberseite des Tintenleiters einen kapillaren Übergang zu dem sich über die ganze Länge des Tintenleiters erstreckenden, radialen, kapillaren Tintenzuführungskanal bilden, und die Belüftung des Tintenleiters und damit des Tintenraumes hauptsächlich durch einen an der Unterseite des Tintenleiters in Längsrichtung geführten, die Tintenringkammern durchschneidenden, im Verhältnis zum Tintenzuführungskanal breiten Belüftungskanal erfolgt, und der radiale, kapillare Tintenzuführungskanal etwa von ao der Übergangsstelle zum Tintenbehälter im Schaft an nach hinten mit einem breiten, nicht kapillaren Belüftungskanal vereinigt ist, nach Hauptpatent 1230 331, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Oberseite des Tintenleiters im hinteren »5 Drittel des Tintenkammerbereiches beginnende Luftkanal (10) an der Übergangsstelle vom stärksten Durchmesser des Tintenleiters zum sich anschließenden Zapfen (2z) erheblich geringeren Durchmessers scharf abgewinkelt (10') und im Zapfen (2z) weitergeführt ist.
2. Füllhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Luftaustausch regelnde Luftkanal (10) in seiner Breite durch zwei in entsprechendem Abstand tief eingeschnittene kapillare Tintenzuführungskanäle (6) begrenzt wird, die sich von der Auflagefläche der Schreibfeder (II) ausgehend über die ganze Länge des Tintenleiters (2) erstrecken und im Bereich des Zapfens (2z) den gesamten Zapfendurchmesser durchdringen.
3. Füllhalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Verbindung zwischen Tintenleiter (2) und Tintenbehälter (4) herstellende Verbindungsteil (3) zur Aufnahme des Tintenleiterzapfens (2z) eine zentrisch angeordnete Ansatzbohrung (3b) aufweist, deren Durchmesser etwas größer gehalten ist als der Zapfendurchmesser, so daß ein Ringspall mit kapillaren Abmessungen entsteht.
4. Füllhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rund oder quadratisch ausgeführte Luftbohrung (36*), die an den Tintenbehälter anschließt, kapillare Längskanäle (3') aufweist, die sich auch in der Bohrung (ib), die zur Aufnahme des Tintenleiterzapfenb dient, fortsetzen.
DE19712145263 1971-09-10 1971-09-10 Füllfederhalter mit eingekapseltem, exzentrische Tintenringkammern aufweisendem Tintenleiter Expired DE2145263C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2145263A1 DE2145263A1 (de) 1973-03-15
DE2145263B2 true DE2145263B2 (de) 1974-06-27
DE2145263C3 DE2145263C3 (de) 1975-02-06

Family

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DE (1) DE2145263C3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2909472C2 (de) * 1979-03-10 1982-12-23 Pelikan Ag, 3000 Hannover Tintenpatronen-Füllfederhalter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2909472C2 (de) * 1979-03-10 1982-12-23 Pelikan Ag, 3000 Hannover Tintenpatronen-Füllfederhalter

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DE2145263A1 (de) 1973-03-15
DE2145263C3 (de) 1975-02-06

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent