DE2144488B2 - Tragrolle fuer foerdergurte - Google Patents

Tragrolle fuer foerdergurte

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DE2144488B2
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Manfred Dipl.-Ing. 3540 Korbach Kunz
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Continental AG
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Continental Gummi Werke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/02Adaptations of individual rollers and supports therefor
    • B65G39/04Adaptations of individual rollers and supports therefor the rollers comprising a number of roller forming elements mounted on a single axle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

50
Die Erfindung bezieht sich auf Tragrollen für Fördergurte, mit mehreren auf einer drehbar gelagerten gemeinsamen Welle mit gegenseitigen axialen Abständen angeordneten, aus Gummi oder gummiähnlichen >r> Kunststoff hergestellten elastisch verformbaren Stützoder Pufferringen.
Es ist üblich, die zum Abfedern des Fördertrums wie auch zum Aufnehmen des rücklaufenden Leertrums von Fördergurten in Gurtförderanlagen verwendeten Stütz- wi und Pufferringe mit gegenüber der tragenden Welle geringerem Innendurchmesser herzustellen und in einfacher, kostensparender Weise unter elastischer Aufweitung auf die Welle aufzuschieben. Der reibschlüssig wirkende Preßsitz hat sich bei richtiger · > Werkstoffpaarung und zweckentsprechender Dimensionierung auch für schwere Beanspruchungsfälle an Aufgabe- und Übergabestellen für die gegenseitige Fixierung der Ringe durchaus bewährt Es zeigten sich aber nach längerer Betriebszeit Abnutzungserscheinungen an den mit dem Fördergurt in Berührung tretenden Laufmänteln der Ringe, die eine häufige Kontrolle und immer wiederkehrende Austaüscharbeiten notwendig machten. Die Herstellung der Ringe aus besonders abriebfesten Mischungen konnte keinen durchgreifenden Erfolg bringen. Sie beeinträchtigte daneben auch das Federungsverhalten und rief unerwünschte Rückwirkungen auf die Oberfläche des aufliegenden Fördergurtes durch Einschleifen von Riefen hervor. Der Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, den Verschleiß der Tragrollenringe auf ein unvermeidliches Mindestausmaß zurückzuführen und zu vergleichmäßigen, ohne damit Nachteile anderer Art in Kauf nehmen zu müssen.
Nach der Erfindung zeichnen sich Tragrollen der eingangs genannten Gattung dadurch aus, daß ei'n Ring oder nur ein Bruchteil aus der Gesamtzahl der Ringe drehfest, die Mehrzahl der Ringe dagegen lose drehbeweglich auf der Welle angebracht sind. Vorteilhaft sind die drehfesten Ringe wahlweise im mittleren Rollenbereich oder in den den Drehlagem der Welle benachbarten äußeren Randbereichen vorgesehen.
Die Erfindung geht von der richtigen Erkenntnis der Ursachen für die Verschleißerscheinungen aus. Durch ungleichmäßige Belastung des Fördergurtes werden die Ringe unterschiedlich stark verformt, so daß sie Radiusunterschiede gegeneinander aufweisen und als Folge der von dem antreibenden Fördergurt vorgegebene gleichförmigen Umfangsgeschwindigkeit mit untereinander abweichenden Drehzahlen umzulaufen suchen. Da diesem Bestreben aber wegen der praktisch starren Verbindung mit der gemeinsamen Welle nicht nachgegeben werden kann, gleichen sich die entstehenden Geschwindigkeitsdifferenzen durch Schlüpfen an der Gurtoberfläche aus. Die erfindungsgemäße Lösung beschränkt sich nicht auf eine Minderung der Folgeschäden, sondern sie beseitigt deren Ursache und macht dadurch Maßnahmen zum Schutz gegen Abrieb von vornherein überflüssig. Eine drehfeste Antriebsverbindung zwischen Fördergurt und Tragrollenwelle wird aliein über einen oder nur wenige, in Breitenzonen gleichmäßiger Belastung gelegene Ringe hergestellt, während dagegen die Mehrzahl der über die axiale Länge der Welle verteilten Ringe die Möglichkeit zu Winkelverstellungen in Umgangsrichtung erhält. Es kann daher eine gleichförmige Umgangsgeschwindigkeit für alle Ringe unabhängig von dem unterschiedlichen Grad ihrer augenblicklichen Verformung beibehalten und die Neigung zu Drehzahlunterschieden in jedem Falle individuell ausgeglichen werden. An die drehfeste Verbindung werden keine höheren Anforderungen gestellt. Es braucht in jedem Falle nur das zum Antrieb der Welle notwendige vergleichsweise geringe Drehmoment übertragen zu werden, wozu kein sehr enger Preßsitz schon ausreicht. Da die Drehbeweglichkeit der losen Ringe im allgemeinen jeweils nur in der Größenordnung von Bogenwinkeln in Anspruch genommen wird, erfordert ihre Lagerung auf der Welle keine besonderen Maßnahmen. Es kann zweckmäßig sein, die Welle mit einem Überzug aus einem verschleißfesten, reibungsmindernden Kunststoff, wie beispielsweise einem Polyamid oder einem halogensubstituierten Kohlenwasserstoff, Polytetrafluorethylen od. dg., zu versehen. Zur weiteren Verbesserung der Reibungsverhältnisse und zur Wahrung der Formbeständigkeit der Ringe in ihrem inneren Querschnittsteil empfiehlt es sich, die Ringe mit einem unmittelbar mit
der Welle in Berührung tretenden Innenmantel aus einem metallischen Werkstoff oder einem hart eingestellten Kunststoff auszukleiden. Die Federungseigenschaften des darauf aufgebauten äußeren Ouerschnittsteiles werden dadurch nicht beeinträchtigt
Für den Aufbau der erfindungsgercjßen Tragrollen ist allein noch die axiale Fixierung der Ringe gegeneinander von Bedeutung. Sie kann durch eine zweckentsprechende Querschnittsgestaltung der Ringe selbst, beispielsweise Anformen eines axial Verbreiterten Nabentcües, oder durch Anordnen drehfest auf die Welle zwischen den einzelnen Ringen aufgezogener Abstandsbuchsen gesichert werden. Im letzteren Falle können die Abstandsbuchsen zur Aufnahme der drehbeweglichen Ringe herangezogen werden, indem sie an ihrem Außenmantel mit von ihren einander zugekehrten Stirnenden ausgehenden Durchmesser-Einschnürungen von der ganzen oder der halben Breite der Ringe etwa entsprechender axialer Länge ausgebildet und die Ringe auf den eingeschnürten Bereichen jeweils zweier mit ihren Stirnflächen aneinanderstoßender Abstandsbuchsen angeordnet werden.
Die Erfindung ist anhand der schematischen Darstellung von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung verdeutlicht In der Zeichnung ist
Fig. 1 ein Teiistück einer erfindungsgemäßen Tragrolle im Längsschnitt;
F i g. 2 die Teildarstellung einer anderen Ausführungsform einer Tragrolle in gleichartiger Ansicht und
F i g. 3 eine weitere Variante der Erfindung.
Die in Fig. 1 gezeichnete Tragrolle setzt sich ais einer Welle 3 und einer Vielzahl von durch Abstandsbuchsen 4 gegeneinander festgelegten Stützringen 5. 6 zusammen. Die Welle 3 ist aus handelsüblichem Stahlrohr hergestellt und in nicht gezeichneten Wälzlagern in der Tragkonstruktion der Förderanlage drehbar gelagert Die Stützringe 5, 6, denen der geführte Fördergurt 7 aufliegt, sind beispielsweise aus Weichgummi mit einer metallischen oder Kunststoff-Auskleidung 8 hergestellt und in beliebig wählbaren, durch die axiale Länge der Abstandsbuchsen 4 bestimmten gegenseitigen Abständen über die gesamte Gurtbreite verteilt Der Innendurchmesser der Auskleidungen 8 ist dabei so bemessen, daß nur der in der Zeichnung mittlere Stützring 5 mit Preßsitz drehfest auf die Welle 3 aufgezogen ist, während dagegen der größere Innendurchmesser der Auskleidungen in den benachbarten Stützringen 6 Relativverdrehungen zur Welle ohne weiteres zuläßt, wie dies durch die Pfeile I in der Zeichnung angedeutet ist
In F i g. 2 ist der am linken Zeichnungstand befindliche äußere Stützring 5 als drehfest auf die Welle 3 aufgezogen gekennzeichnet. Die mit ihren Stirnflächen aneinanderstoßenden Abstandsbuchsen 4 dienen in diesem Falle als Unterlagen für die drehbeweglichen Stützringe 6, wozu sie mit ringschulterartig abgestuften Durchmesser-Einschnürungen an den einander zugekehrten Stirnenden ausgebildet sind. Gemäß der Darstellung in Fig.3 sind die Durchmesser-Einschnürungen der Abstandsbuchsen 4 mit mindestens der Gesamtbreile der Ringe entsprechender axialer Länge ausgeführt, so daß die drehbeweglichen Stützringe 6 auf jeweils nur einer der mit ihren Stirnflächen aneinanderstoßenden Abstandsbuchsen gelagert werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Tragrolle für Fördergurte, mit mehreren auf einer drehbar gelagerten gemeinsamen Welle mit gegenseitigen axialen Abständen angeordneten, aus Gummi oder gummiähnlichen Kunststoffen hergestellten elastisch verformbaren Stütz- oder Pufferringen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ring (sf oder nur ein Bruchteil aus der Gesamtzahl der Ringe drehfest, die Mehrzahl der Ringe (6) dagegen lose drehbeweglich auf der Welle (3) angebracht sind
2. Tragrolle nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder wenige einander benachbarte Ringe (5) im mittleren Rollenbereich angebracht sind.
3. Tragrolle nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die den Drehlagern der Welle (3) benachbarten äußeren Ringe drehfest angebracht sind.
4. Tragrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (3) mit einem Überzug aus einem verschleißfesten, reibungsmindernden Kunststoff versehen ist
5. Tragrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit zwischen den einzelnen Ringen drehfest auf die Welle aufgezogenen Abstandsbuchsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsbuchsen (4) von ihren einander zugekehrten Stirnenden ausgehende Durchmesser-Einschnürungen ihres Außenmantels J0 aufweisen, auf denen die lose drehbeweglichen Ringe (6) angebracht sind.
6. Tragrolle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser-Einschnürungen der Abstandsbuchsen (4) eine der halben Breite der J5 Ringe (6) entsprechende oder im wesentlichen entsprechende axiale Länge aufweisen und die drehbeweglichen Ringe auf den eingeschnürten Bereichen jeweils zweier mit ihren Stirnflächen aneinanderstoßender Abstandsbuchsen (4) angeord- ■*< > net sind.
7. Tragrolle nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (5, 6) mit einem mit der Welle (3) bzw. mit den sie tragenden Abstandsbuchsen (4) in Berührung tretenden Innenmantel (8) aus einem Metall oder einem hart eingestellten Kunststoff versehen sind.
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