DE2142575C3 - Zusammensteckbares Möbelgestell - Google Patents

Zusammensteckbares Möbelgestell

Info

Publication number
DE2142575C3
DE2142575C3 DE2142575A DE2142575A DE2142575C3 DE 2142575 C3 DE2142575 C3 DE 2142575C3 DE 2142575 A DE2142575 A DE 2142575A DE 2142575 A DE2142575 A DE 2142575A DE 2142575 C3 DE2142575 C3 DE 2142575C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaped
furniture
frame
connecting rods
furniture frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2142575A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2142575B2 (de
DE2142575A1 (de
Inventor
Imre Danderyd Bolyos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2142575A1 publication Critical patent/DE2142575A1/de
Publication of DE2142575B2 publication Critical patent/DE2142575B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2142575C3 publication Critical patent/DE2142575C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C4/00Foldable, collapsible or dismountable chairs
    • A47C4/02Dismountable chairs
    • A47C4/028Upholstered chairs, e.g. metal, plastic or wooden chairs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B3/00Folding or stowable tables
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C4/00Foldable, collapsible or dismountable chairs
    • A47C4/02Dismountable chairs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)
  • Furniture Connections (AREA)
  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein zusammensteckbares Möbelgestell, insbesondere für Sitzmöbel, Liegemöbel, Tische und dergleichen, das paarweise identische Rahmenteile in Form von einem Paar im wesentlichen
jo rechteckiger Rahmen und einem Paar Verbindungsstäbe aufweist, wobei die Verbindungsstäbe in Ausnehmungen der rechteckigen Rahmen einsteckbar und mit diesen verriegelbar sind.
Es ist bereits ein Möbelgestell dieser Art bekannt (US-PS 34 90 809), bei dem die rechteckigen Rahmen durch die Verbindungsstäbe miteinander verbunden sind. Auch die Rahmen setzen sich aus stab- bzw. leistenförmigen Steckelementen zusammen. Solche zusammensteckbaren Möbelgestelle haben den Vorteil, daß ihre Einzelteile verhältnismäßig einfach hergestellt und auf kleinem Raum gelagert werden können. Sie eignen sich besonders für eine preiswerte Serienfertigung in großen Stückzahlen und ermöglichen einen raumsparenden Transport zum Kunden, der dann mit Hilfe von einfachen Anleitungen den Zusammenbau selber vornehmen kann. Die bekannte Bauart ist jedoch verhältnismäßig wenig steif. Dies hat zur Folge, daß die Verbindungen zwischen einzelnen Bauteilen besonders sorgfältig gestaltet werden müssen, um im Dauergebrauch ihre Funktion zu erfüllen. Das bedeutet jedoch eine äußerst präzise Fertigung der Steckteile, verbunden mit einem hohen, daran angepaßten Maschinenaufwand.
Darüber hinaus sind eine Vielzahl von zusc mmenbaubaren Möbelgestellen bekannt, die jeweils für einen stabilen Zusammenbau aber Zusatzteile, wie Schrauben, Nägel, Klammern oder dergleichen, erfordern, die demzufolge nicht nur zusätzliche Kosten verursachen, sondern beim Zusammenbau auch entsprechende Spezialwerkzeuge zur Bedingung machen. Diese sind jedoch in vielen Fällen nicht vorhanden.
Die Erfindung fußt demgemäß auf die derzeitige Entwicklungstendenz auf dem Gebiet der Möbelfertigung, die auf zuverlässige und durchkonstruierte
β5 funktioneile Möbel ausgerichtet ist, welche eine Serienproduktion mit niedrigen Kosten ermöglicht und hat folglich die Schaffung eines aus wenigen Einzelteilen bestehenden einfachen Möbelgestells zur Aufgabe, das
ohne Verwendung von Befestigungsmitteln, wie Schrauben, Klammern, Nägel und dergleichen, und ohne Werkzeuge von jedermann unschwer zu einem stabilen, lange gebrauchsfähigen Möbelstück zusammengebaut werden kann.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird bei einem Möbelgestell der im Oberbegriff des Anspruchs 1 vorausgesetzten Bauart dadurch gelöst, daß ein Paar H-förmiger Querelemente vorgesehen ist, die mit den rechteckigen Rahmen formschlüssig zusammenstückbar und mit diesen kraftschlüssig verklinkbar sind.
Im Rahmen der Erfindung ist folglich ein funktionelles und stabiles Möbelgesiell geschaffen worden, das aus wenigen paarweise identischen Elementen besteht und durch einfache Handgriffe ohne Verwendung von Werkzeugen und Befestigungseinrichtungen, wie Schrauben, Nägel, Klammern oder dergleichen, zusammengebaut werden kann. Aufgrund ihrer einfachen Ausbildung können die einzelnen Bestandteile des Möbelgestelfs insbesondere aus Holz gefertigt oder zum Beispiel aus einem geeigneten Kunststoff im Spritzgußverfahren mit sehr geringen Kosten in Serienproduktion in großen Stückzahlen hergestellt werden. Das erfindungsgemäße Möbelgestell kann dabei sowohl für Sitz- als auch für Liegemöbel die Basis bilden. Darüber hinaus ist es für Tischunterteile, Ablageflächen und so weiter zu verwenden, wobei der jeweilige Aufbau im Rahmen der Erfindung dem zu fertigenden Möbelstück ohne weiteres angepaßt werden kann. Die Querelemente des Möbelgestells liegen über verhältnismäßig lan<*e Berührungsflächen bzw. wenigstens an relativ weit voneinander entfernten Stellen an den rechteckigen Rahmen an und versteifen diese. Damit ist auch bei vergleichsweise schwach dimensionierten Rahmenteilen ein noch stabiles Möbelgestell vorhanden. Die Verbindung der Rahmenteile kann dabei durch einfache Einschnapp-Verklinkungen, zum Beispiel unter Verwendung elastischer Bestandteile der Rahmenteile selbst, erfolgen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die vertikalen Pfosten der rechteckigen Rahmen auf den einander gegenüberliegenden Innenflächen mit jeweils paarweise vorspringenden Rippen versehen sein, die in korrespondierende Aussparungen oder U-förmige Profilstreifen der H-förmigen Querelemente eingreifen und mit diesen verstarrt sind. Dadurch wird die Festigkeit des Möbelgestells noch weiter verbessert.
Die Fußstreben und die oberen Streben der rechteckigen Rahmen können erfindungsgemäß einen T-förmigen Querschnitt aufweisen und mit gegeneinander gerichteten Stegen versehen sein, wobei sie und die zugehörigen Pfosten eine gemeinsame, durch den Rahmen hindurchgelegte Symmetrieebene besitzen. Diese Ausbildung ermöglicht die Verwendung zweier identischer Rahmen zur Herstellung eines Möbelgestells, wobei die gegeneinander gerichteten Stege der Fußstreben und der oberen Streben die feste Verankerung zwischen den rechteckigen Rahmen und den H-förmigen Querelementen erleichtern.
Zwecks zusätzlicher Verbindung der rechteckigen Rahmen mittels der Verbind"ngssiäbe können nach der Erfindung in den vertikalen Pfosten der rechteckigen Rahmen öffnungen zur Aufnahme der Endteile der Verbindungsstäbe vorgesehen sein. Außerdem hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die beiden Pfosten etwa in ihrer Mitte mit vom Innenrand ausgehenden Einschnitten zu versehen, in welche die Querelemente zur weiteren Versteifung des Möbelgesxells eingreifen. Für die Verbindungsstäbe sieht die Erfindung vorzugsweise einen U-förmigen Querschnitt mit gleichfalls U-förmigen verjüngten Endteilen vor, die über eine Schulter in einen breiteren Mittelteil übergehen, wobei die rechteckigen Rahmen bei zusammengebautem Möbelgestell an diesen Schultern anliegen, so daß der Abstand der Rahmen durch den Abstand der Schultern bestimmt ist.
ίο Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bestehen die H-förmigen Querelemente jeweils aus einem horizontalen Steg und zwei vertikalen Endstücken, die alle einen U-förmigen Querschnitt besitzen, wobei sich die Schenkel der U-förmigen Stege
is bis in die U-förmigen Profile der Endstücke fortsetzen und in diesen quer verlaufende Zwischenwände bilden. Die Zwischenwände greifen bei zusammengebautem Möbelgestell in Einschnitte der rechteckigen Rahmen ein und verbessern dadurch die Verankerung der Rahmenteile. Wenn hierbei der Abstand der vertikalen Endstücke der Querelemente auf den Abstand der Schultern der Verbindungsstäbe entsprechend abgestimmt ist, rasten die Querelemente beim Zusammenbau des Möbelgestells zwischen den vorderen und den hinteren Pfosten der rechteckigen Rahmen mit festem Sitz ein.
Schließlich können zur Bildung einfacher Einschnapp-Verklinkungen erfindungsgemäß die U-förmigen Endstücke der Querelemente an ihren oberen und unteren Enden Aussparungen aufweisen, mit denen sie auf Profilteile der Streben der rechteckigen Rahmen federnd aufschiebbar sind, wobei in den Aussparungen angeordnete Vorsprünge in Nuten der vertikalen Pfosten federnd einrasten.
Nachfolgend ist die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels naher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein als Sessel ausgebildetes Möbelgestell in der Perspektive;
Fig.2 bis 5 Einzelteile des Möbelgestells gemäß Fig. 1 in perspektivischer Darstellung, wobei in den Fig. 4 und 5 ein Querelement von beiden Seiten dargestellt ist;
Fig.6einen Schnitt nach Linie Vl-VI der Fig. 1;
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig.l;
Fig.8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII der F i g. 1;
Fig.9 eine Seitenansicht des in der Fig.l veranschaulichten Möbelgestells während des Zusammenbaus der Rahmenteile.
Das aus Fig.l erkennbare. Basis für einen Sessel bildende Möbelgestell 1 besitzt als Seitenteile rechteckige Rahmen 2,2' mit Fußstreben 4,4' und obere Streben 5, 5', welche als Armstützen ausgebildet sind. Die Fußstreben 4,4' und die Armstreben 5, 5' weisen einen T-förmigen Querschnitt mit nach innen gerichtetem Steg auf. An ihren hinteren Enden 6 sind die Streben 5, 5' aufwärts gebogen, so daß Auflageflächen für die
bo Ellbogen entstehen.
Die Fußstreben 4, 4' sind an ihren Enden durch vordere vertikale Pfosten 7, T und hintere vertikale Pfosten 8,8' mit den Armstreben 5,5' derart verbunden, daß jeder Seitenteil einen geschlossenen Rahmen bildet (siehv- insbesondere F i g. 2). Außerdem können der Fig. 2 und den F i g. 6 und 7 entnommen werden, daß die vorderen und hinteren vertikalen Pfosten 7, T, 8, 8' auf beiden Seiten mit in Längsrichtung verlaufenden, im
Bereich des Innenrands paarweise angeordeneten vorspringenden Rippen 9 bis 12 versehen sind. Gemäß der Fig.9 sind die Rippen 10 und 11 an den mit 13 bezeichneten oberen und unteren Enden etwas verbreitert. Ferner befinden sich an den Innenseiten der vertikalen Pfosten 7, T, 8, 8' je zwei Einschnitte 14, deren Tiefe mi dem zwischen den einander abgewendeten Seitenflanken der Rippen 9, 10 bzw. 11, 12 gemessenen Außenabstand übereinstimmt.
In den vorderen vertikalen Pfosten 7, T befindet sich an einer etwas über der Hälfte liegenden Stelle eine halb-ovale durchgehende öffnung 15 mit einem geradlinigen Rand 16 an ihrer nach innen leicht abwärts gerichteten Seite. Eine ähnliche öffnung 17 ist am oberen Ende der hinteren vertikalen Pfosten 8, 8' vorgesehen, deren geradliniger Rand !8 an ihrer nach unten leicht einwärts gerichteten Stelle liegt. Die öffnungen 15 und 17 dienen zur Aufnahme von verjüngten Endteilen 19 von nachstehend noch näher erläuterten Verbindungsstäben 20,20'.
Die rechteckigen Rahmen 2, 2', die in Größe und Aufbau identisch sind sowie eine durch die Streben 4,4', 5, 5' und die vertikalen Pfosten 7, T, 8, 8' hindurchgehende Symmetrieebene besitzen, sind durch zwei Verbindungsstäbe 20, 20' und zwei H-förmige Querelemente 21, 2Γ miteinander verbunden. Diese Verbindungsteile sind in den F i g. 3 bis 5 dargestellt. Wie ferner aus Fig.8 hervorgeht, besitzen die gleichfalls identisch ausgebildeten Verbindungsstäbe 20, 20' einen U-förmigen Querschnitt. Sie sind gemäß den F i g. 1 und 3 leicht gebogen und weisen verjüngte Endteile 19 auf, die über Schultern 22 in einen breiteren Mittelteil übergehen (F i g. 3). Die verjüngten Endteile 19 stimmen in Größe und Form mit den halb-ovalen Öffnungen 15,17 in den Rahmen 2,2' überein.
F i g. 4 zeigt ein Querelement 21 in perspektivischer Ansicht von der einen Seite und F i g. 5 dasselbe Querelement von der anderen Seite. Das Querelement 21 besteht aus einem horizontalen U-förmigen Steg 23 und zwei vertikalen, gleichfalls U-förmig ausgebildeten Endstücken 24, 25, die durch den Steg 23 miteinander verbunden sind. Die Schenkel des U-förmigen Stegs 23 setzen sich bis in das U-förmige Profil der Endstücke 24, 25 fort und bilden in diesem querverlaufende Zwischenwände 26 (F i g. 4). An den oberen und unteren Enden besitzen die Endstücke 24 und 25 Aussparungen 27, deren Tiefe Si mit der in Fig.9 gleichfalls mit S\ bezeichneten Höhe der Verbreiterung 13 der Rippen 19 bzw. 11, 12 übereinstimmt Der zwischen den Aussparungen 27 jedes vertikalen Endstücks 24,25 verbleibende Abstand S2 (F i g. 5) ist gleich groß dem in F i g. 9 gezeigten Abstand S2 zwischen den Verbreiterungen 13 bemessen. Im Innern der Aussparungen 27 sind Vorsprünge 28 angeordnet Der horizontale Steg 23 ist in einer solchen Höhe vorgesehen, daß die Zwischenwände 26 in die Einschnitte 14 der rechteckigen Rahmen 2,2' eingreifen, wenn die Querelemente 21,21' zwischen den rechteckigen Rahmen 2,2' montiert werden.
In F i g. 1 sind ferner ein Sitz 30 und eine Rückenlehne 31 strichpunktiert eingezeichnet, die aus einem einzigen Stück bestehen und zwischen den Verbindungsstäben 20 und 20' angeordnet sind. Der Sitz 30 ist mit einer gleichfalls strichpunktiert angedeuteten Versteifungsplatte 32 versehen, die zweckmäßig aus einem festen, aber leicht elastischen Material besteht Wie aus F i g. 8 hervorgeht, ist die Versteifungsplatte 32 in den U-förmigen Stab 20' eingesetzt, wodurch sie sicher festgehalten ist An ihrem hinteren Ende ist die Versteifungsplatte 32 durch einen Saum oder eine Naht 33 befestigt. Der Sitz 30 und die Rückenlehne 31 können zum Beispiel aus Webstoff oder Kunststoff bestehen und sind zweckmäßig in doppelter Stofflage ausgeführt, so daß die Verbindungsstäbe 20, 20' einfach zwischen den Stofflagen angeordnet werden können.
Die rechteckigen Rahmen 2,2', die Verbindungsstäbe 20, 20' und die Querelemente 21, 21', welche alle paarweise identisch ausgeführt sind, werden in der nachfolgend beschriebenen Weise zu dem in F i g. 1 gezeigten Möbelgestell bzw. mit dem Sitz 30 und der Rückenlehne 31 zu einem Sessel zusammengebaut.
Zuerst werden die Verbindungsstäbe 20,20' durch die offenen Schlaufen des den Sitz 30 und die Rückenlehne 31 bildenden Materials hindurchgesteckt. Danach wird die Versteifungsplatte 32 im U-förmigen Stab 20' gemäß Fig.8 verankert. Die verjüngten Endteile 19 der Verbindungsstäbe 20, 20' werden sodann in die halbovalen öffnungen 15,17 der rechteckigen Rahmen 2, 2' eingesteckt, und zwar derart, daß die freien Enden des U-förmigen Profils der Endteile 19 jeweils am geradlinigen Rand 16,18 der halbovalen öffnungen 15, 17 anliegen. Auf diese Weise bilden die geradlinigen Ränder 16, 18 Auflageflächen in jene Richtungen, in welche die vom Gewicht des Benutzers des Sessels im Sitz 30 und in der Rückenlehne 31 hervorgerufenen Kräfte wirken. Die verjüngten Endteile 19 der Verbindungsstäbe 20, 20' werden in die öffnungen 15, 17 so weit hineingesteckt, bis die Schultern 22 an den nach innen gerichteten Flächen der beiden rechteckigen Rahmen 2, 2' zur Anlage gelangen. Die Entfernung S3 (F i g. 3) zwischen den Schultern 22 bestimmt somit die Entfernung zwischen den innenliegenden Seitenflächen der rechteckigen Rahmen 2,2'.
S5 Die Querelemente 21,21' werden anschließend in der in F i g. 9 gezeigten Weise montiert. Das vorneliegende Querelement 2Γ ist in Fig.9 voll ausgezogen und teilweise im Schnitt dargestellt wogegen das hintenliegende Querelement 21 in strichpunktierten Linien eingezeichnet ist. Der Sitz 30 und die Rückenlehne 31 werden, wie in Fig.9 angedeutet hochgeklappt, und sodann wird ein Querelement zum Beispiel das Querelement 2Γ, in geneigter Lage zwischen die Fußstreben 4,4' und die Armstreben 5,5' der Rahmen 2, 2' eingeschoben, wobei die offenen Seiten der U-förmigen Profile der Endstücke 24, 25 gegen die vertikalen Pfosten 7, T gerichtet sind. Die Breite der Querelemente 21' ist dabei so gewählt daß die in F i g. 4 gezeigte Entfernung S4 genau mit der Entfernung
so zwischen den innenliegenden Seitenflächen der Pfosten 7, T bzw. mit der Entfernung der einander zugekehrten Rippen 9, 10 an den Pfosten 7, T der Rahmen 2, 2' übereinstimmt
Wie bereits vorstehend erwähnt wird die Entfernung zwischen den inneren Seitenflächen der Rahmen 2, 2' durch den Abstand S3 (F i g. 3) der Schultern 22 der Verbindungsstäbe 20, 20' bestimmt Die Aussparungen 27 an den Endstücken 24, 25 der Querelemente 21' greifen dadurch in die nach oben gerichteten Stege der
T-förmigen Fußstreben 4, 4' und in die nach unten gerichteten Stege der Annstreben 5, 5' ein. Das Querelement 21' kann somit in Richtung des in Fig.9 gezeigten Pfeils A aus der geneigten Stellung in eine vertikale Stellung bewegt und so dann gegen die vertikalen Pfosten 7, T parallel verschoben werden, bis es an diesen fest anliegt In der Endstellung greifen die Zwischenwände 26 des Querelements 21' in die Einschnitte 14 der vorderen vertikalen Pfosten 7, T und
schnappen gleichzeitig die in den Aussparungen 27 angeordneten Vorsprünge 28 in den Zwischenraum zwischen den Rippen 9,10 ein, wie in F i g. 7 gezeigt ist.
Das zweite Querelement 21 wird in nahezu gleicher Weise montiert, mit dem einzigen Unterschied, daß die offenen Seiten der U-förmigen Profile der Endstücke 24, 25 nach rückwärts gegen die hinteren vertikalen Pfosten 8, 8' gerichtet sind und das Querelement 21 an den hinteren Pfosten 8,8' einrastet.
Sobald beide Querelemente 21,2Γ montiert sind, läßt man den Sitz 30 und die Rückenlehne 31 unter ihrem Eigengewicht in die untere in F i g. 9 gezeigte Lage zurückfallen, worauf das Möbelstück gebrauchsfertig ist.
Beim Zerlegen des Möbelstücks wird in umgekehrter Reihenfolge vorgegangen. Zuerst werden die beiden Querelemente 21, 21' nacheinander aus ihrer Verankerung an den Pfosten 7, 7' bzw. 8, 8' gelöst, in eine geneigte Stellung gebracht und seitlich aus den Rahmen
2, 2' entfernt. Anschließend werden die Rahmen 2, 2' von den Verbindungsstäben 20, 20' gelöst. Das Möbelstück ist damit zerlegt und fertig zum Verpacken oder Lagern.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß die Querelemente 21, 2Γ auf beiden Seiten an den oberen und unteren Enden der vertikalen Endstücke 24, 25 durch die Vorsprünge 28 mit den Rahmen 2, 2' verklinkt sind. Die Verbreiterungen 13 (Fig.9) der Rippen 10, 11 ergeben eine zusätzliche Auflagefläche für die Endstücke 24, 25, wobei die Breite der Auflageflächen mit der Breite der Endstücke 24, 25 genau übereinstimmten. In vertikaler Richtung sind die Querelemente 21, 21' durch die in die Einschnitte 14 eingreifenden Zwischenwände 26 und durch ihr Anliegen an den in die Aussparungen 27 eingreifenden einwärts gerichteten Stegen der Fußstreben 4, 4' und der Armstreben 5,5' festgelegt bzw. geführt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Zusammensteckbares Möbelgestell, insbesondere für Sitzmöbel, Liegemöbel, Tische und dergU das paarweise identische Rahmenteüe in Form von einem Paar im wesentlichen rechteckiger Rahmen und einem Paar Verbindungsstäbe aufweist, wobei die Verbindungsstäbe in Ausnehmungen der rechteckigen Rahmen einsteckbar und mit diesen verriegelbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar H-förmiger Querelemente (21, 21') vorgesehen ist, die mit den rechteckigen Rahmen (2,2') formschlüssig zusammensteckbar und mit diesen kraftschiüssig verklinkbar sind.
2. Möbelgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Pfosten (7, T; 8, 8') der rechteckigen Rahmen (2,2') auf den einander gegenüberliegenden Innenflächen mit jeweils paarweise vorspringenden Rippen (9 bis 12) versehen sind, die in korrespondierende Aussparungen (27) oder U-förmige Profilstreifen der H-förmigen Querelemente (21, 21') eingreifen und mit diesen verstarrt sind.
3. Möbelgestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußstreben (4, 4') und die oberen Streben (5, 5') der rechteckigen Rahmen (2, 2') jeweils einen T-förmigen Querschnitt aufweisen und mit gegeneinander gerichteten Stegen versehen sind und daß die zu einem Rahmen (2 bzw. 2') verbundenen Streben (4, 4'; 5, 5') und Pfosten (7, 7'; 8, 8') eine gemeinsame, durch den jeweiligen Rahmen (2, 2') verlaufende Symmetrieebene besitzen.
4. Möbelgestell nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelteil, vorzugsweise etwas oberhalb der Hälfte des vorderen vertikalen Pfostens (7, T) eine Öffnung (15) mit einem 'geradlinigen Rand (16) an ihrer nach innen leicht abwärts einwärts gerichteten Seite und am oberen Ende des hinteren vertikalen Pfostens (8, 8') eine weitere Öffnung (17) mit einem geradlinigen Rand (18) an ihrer abwärts leicht einwärts gerichteten Seite vorgesehen sind, die der Aufnahme von verjüngten Endteilen (19) der Verbindungsstäbe (20,20') dienen.
5. Möbelgestell nach Anspruch 2 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfosten (7, 7'; 8, 8') etwa in ihrer Mitte vom Innenrand ausgehende Einschnitte (14) aufweisen, in welche die Querelemente (21,21') eingreifen.
6. Möbelgestell nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstäbe (20, 20') einen U-förmigen Querschnitt mit gleichfalls U-förmigen verjüngten Endteilen (19) aufweisen, die über eine Schulter (22) in einen breiteren Mittelteil übergehen, wobei durch den Abstand (S3) der Schultern (22) der Abstand der rechteckigen Rahmen (2,2') bestimmbar ist.
7. Möbelgestell nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die H-förmigen Querelemente (21, 2Γ) jeweils aus einem horizontalen Steg (23) und zwei vertikalen Endstücken (24, 25) bestehen, die alle einen U-förmigen Querschnitt besitzen, wobei sich die Schenkel der U-förmigen Stege (23) bis in die U-förmigen Profile der Endstücke (24, 25') fortsetzen und in diesen querverlaufende Zwischenwände (26) bilden.
8. Möbelgestell nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (S*) der vertikalen Endstücke (24,25) der Querelemente (21,21') gleich dem Abstand (S3) der Schultern (22) der Verbindungsstäbe (20, 20') bemessen ist, wobei die Querelemente (21, 21') zwischen den vorderen Pfosten (7, 7') und den hinteren Pfosten (8, 8') der rechteckigen Rahmen (2, 2') mit festem Sitz einrastbar sind.
9. Möbelgestell nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmigen Endstücke (24, 25) der Querelemente (21, 21') an ihren oberen und unteren Enden Aussparungen (27) aufweisen, mit denen sie auf Profilteile der Streben (4, 4'; 5, 5') der rechteckigen Rahmen (2, 2') aufschiebbar und auf diesen Profilteilen gegen die Pfosten (7, 7'; 8,8') verlagerbar sind und daß in den Aussparungen (27) Vorsprünge (28) angeordnet sind, die in zwischen den längs laufenden Rippen (9 bis 12) der Pfosten (7, 7'; 8,8') der rechteckigen Rahmen (2, 2') gebildete Nuten federnd einrasten.
DE2142575A 1970-08-21 1971-08-20 Zusammensteckbares Möbelgestell Expired DE2142575C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE11432/70A SE353838B (de) 1970-08-21 1970-08-21

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2142575A1 DE2142575A1 (de) 1972-02-24
DE2142575B2 DE2142575B2 (de) 1980-08-07
DE2142575C3 true DE2142575C3 (de) 1981-05-07

Family

ID=20293952

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2142575A Expired DE2142575C3 (de) 1970-08-21 1971-08-20 Zusammensteckbares Möbelgestell

Country Status (13)

Country Link
US (1) US3726561A (de)
JP (1) JPS5532361B1 (de)
AT (1) AT310989B (de)
AU (1) AU458327B2 (de)
BR (1) BR7105451D0 (de)
CA (1) CA957266A (de)
DE (1) DE2142575C3 (de)
FI (1) FI51268C (de)
FR (1) FR2104617A5 (de)
GB (1) GB1366093A (de)
IE (1) IE35877B1 (de)
NO (1) NO131796C (de)
SE (1) SE353838B (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2225380C3 (de) * 1972-05-25 1981-10-29 Imre Danderyd Bolyos Zusammensteckbares Möbelgestell
US4588227A (en) * 1984-06-28 1986-05-13 General Aluminum Products, Inc. Furniture assembly
US5529380A (en) * 1994-06-07 1996-06-25 Aaa Mine Service, Inc. Apparatus and method for forming a frame for an article of furniture
US9039106B2 (en) * 2012-09-23 2015-05-26 Michael D. Riley Convertible furniture system base and modular applications including armchairs, tables, and storage cabinets
US9839298B2 (en) * 2014-10-21 2017-12-12 Hawkeye Plastic Products Co. Do it yourself bench
CN105193124A (zh) * 2015-10-29 2015-12-30 方海 一种阅读椅
US10874222B2 (en) 2017-09-22 2020-12-29 Ashley Furniture Industries, Inc. Ready to assemble furniture
FR3130826A1 (fr) 2021-12-21 2023-06-23 Totalenergies Marketing Services Méthode de purification d’huiles lubrifiantes au moins en partie re-raffinées

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US275823A (en) * 1883-04-17 Chair
US521395A (en) * 1894-06-12 van norman
US3021187A (en) * 1959-12-17 1962-02-13 George M Mitchell Dovetail method of cabinet construction
DE1988325U (de) * 1967-10-24 1968-06-27 Wilhelm Bofinger Moebelwerksta Langgestrecktes moebelteil mit steckverbindung.
GB1214912A (en) * 1968-04-09 1970-12-09 Wong Kam Wah Improvements in or relating to articles of rattan furniture
US3563599A (en) * 1969-03-17 1971-02-16 Metropolitan Furniture Mfg Co Furniture construction with removable panels and cushions

Also Published As

Publication number Publication date
FR2104617A5 (de) 1972-04-14
NO131796C (de) 1975-08-06
AU458327B2 (en) 1975-02-27
CA957266A (en) 1974-11-05
DE2142575B2 (de) 1980-08-07
GB1366093A (en) 1974-09-11
JPS5532361B1 (de) 1980-08-25
FI51268B (de) 1976-08-31
SE353838B (de) 1973-02-19
US3726561A (en) 1973-04-10
AT310989B (de) 1973-10-25
IE35877B1 (en) 1976-06-23
AU3248071A (en) 1973-02-22
FI51268C (fi) 1976-12-10
IE35877L (en) 1972-02-21
BR7105451D0 (pt) 1973-04-26
NO131796B (de) 1975-04-28
DE2142575A1 (de) 1972-02-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2323313C3 (de) Einteilig ausgebildeter Stuhl aus Kunststoff
DE1957878B2 (de) Leicht zusammensetzbares moebelteil, das hohle waende aufweist
DE2435147B2 (de) Aus teilweise abgebogenen profilstangen gebildetes gestell
DE2142575C3 (de) Zusammensteckbares Möbelgestell
EP0111679B1 (de) Gartenbank mit zwei das Sitzteil und die Rückenlehne tragenden Bankfüssen
DE1297309B (de) Kinderstuhl
DE2427147C3 (de)
CH662492A5 (de) Sitzbank.
AT391066B (de) Anordnung zum loesbaren befestigen von verbindungsteilen an einem sessel
DE2556955A1 (de) Profile zur materialgerechten (hilfsmittellosen) verbindung untereinander und deren anwendung
DE2355251C3 (de) Untermatratze für Liegemöbel mit einem schwenkbar gelagerten und in mindestens zwei Abschnitte unterteilten Rahmen
DE2427147A1 (de) Stuhl
DE2225380C3 (de) Zusammensteckbares Möbelgestell
DE3604463A1 (de) Sicherheitssitz fuer kinder in kraftfahrzeugen
DE884402C (de) Klappstuhl
DE3035837C2 (de) Zerlegbarer Liegestuhl
DE2213789C3 (de) Lattenrost für Betten oder Liegen
EP0358215B1 (de) Verwandlungsstuhl
DE69319146T2 (de) Zusammenstellbare regaleinheit
DE2645956A1 (de) Liege
DE202020004620U1 (de) Modulares Garderoben-Sitzbanksystem
DE7715492U1 (de) Polstersessel
DE7819280U1 (de) Sitz - oder liegemoebel
DE2707427A1 (de) Verbundsystem aus getrennten grundbausteinen, insbesondere moebel
DE6919710U (de) Bestuhlungselement aus kunststoff

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee