DE2139662B2 - Etikettiermaschine - Google Patents

Etikettiermaschine

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DE2139662B2 DE19712139662 DE2139662A DE2139662B2 DE 2139662 B2 DE2139662 B2 DE 2139662B2 DE 19712139662 DE19712139662 DE 19712139662 DE 2139662 A DE2139662 A DE 2139662A DE 2139662 B2 DE2139662 B2 DE 2139662B2
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    • B65C9/12Removing separate labels from stacks
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C3/00Labelling other than flat surfaces
    • B65C3/06Affixing labels to short rigid containers
    • B65C3/08Affixing labels to short rigid containers to container bodies
    • B65C3/14Affixing labels to short rigid containers to container bodies the container being positioned for labelling with its centre-line vertical
    • B65C3/16Affixing labels to short rigid containers to container bodies the container being positioned for labelling with its centre-line vertical by rolling the labels onto cylindrical containers, e.g. bottles
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    • B65C9/20Gluing the labels or articles
    • B65C9/22Gluing the labels or articles by wetting, e.g. by applying liquid glue or a liquid to a dry glue coating
    • B65C9/2247Gluing the labels or articles by wetting, e.g. by applying liquid glue or a liquid to a dry glue coating using liquid rollers or bands
    • B65C9/2256Applying the liquid on the label

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

Etikettenende bereits von den Halteelementen des Eti- nal im allgemeinen bei stillstehender Maschine ma-
kettierzylinders aufgenommen ist, während das an- nuell entfernt werden mußten, könuen mit der erfm-
dere Ende des Etiketts sich noch im Etikettenmaga- dungsgemäßen Reinigungsvorrichtung ohne Ablen-
zin befindet, so daß ohne gegenseitige Beeinflussung kung der Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals
der Etiketten eines Etikettenstapels mehrere Etiket- 5 und je nach Bedarf bei laufender Etikettiermaschine
ten gleichzeitig entnommen werden können. Da mit entfernt werden bevor größere Maschinenstörungen
dem Antrieb der Entnahmewalzefl und deren neuar- auftreten. Der Betrieb der Reinigungsvorrichtung nut
tiger Zuordnung zu dem Etikettenmagazin ein prak- rotierenden oder feststehenden Bürsten kann konti-
tisch schlupffreies Abwälzen der Entnahmewalzen nuierlich erfolgen oder auch den jeweiligen Anforde-
auf dem jeweils vordersten Etikett sichergestellt ist, io rungen entsprechend zeitabhängig oder abhängig von
können mehrere Etikettenentnahmewalzen gleichzei- der Verschmutzung der Entnahmewalzen, welche
lig am Etikettenstapel zur Entnahme eines Etiketts z.B. mittels optischer Einrichtungen feststellbar ist,
angreifen, ohne daß ein ungeordnetes Herausziehen durchgeführt werden.
einzelner Etiketten zu befürchten ist. Die Entnahme- In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschla-
waizen lassen sich auch bei Verarbeitung extrem lan- 15 gen, daß die Entnahmewalzen» die zugeordnete Be-
ger Etiketten mit geringem gegenseitigen Abstand auf leimungseinrichtung sowie das Etikettenmagazin, der
dem Drehteller anordnen, so daß auch bei höchsten Etikettierzylinder und gegebenenfalls die Reiaigungs-
Etiketüermaschinenleistungen der Drehtellerdurch- vorrichtung für die Entnahmewalzen auf einem verti-
messer und somit auch dessen Umfa.igsgeschwindig- kai verstellbaren Mascbinensockel angeordnet sind,
keit relativ klein gehalten werden kann. An sich läßt 20 so daß sie gegenüber dem den Flaschendrehtisch mit
sich die Übergabe der von den Entaahmewalzen aus Ein- und Auslaufsternen tragenden Maschinensockel
dem Etikettenmagazin entnommenen Etiketten auf verschiebbar sind.
die Übergabewalze an jedem beliebigen, den äußeren Es gehört weiterhin zur Ausgestaltung der Erfin-Hüllkreis der Abrollbahn der Entnahmewalzen zwi- dung, daß der Etikettierzylinder horizontal zum Umsehen Etikettenmagazin und Reinigungsvorrichtung as fang des Flaschendrehtisches verstellbar ausgebildet bzw. Bekimungsvorrichtung tangierenden und der ist. Wegen der erforderlichen Genauigkeit beim An-Etikettenteilung entsprechenden Punkt durchführen. lüften, Umlenken und Einschieben der Etiketten in Auf Grund der Zuordmng der Übergabewalzen zum den Etikettierzylinder muß bei unterschiedlich gro-Etikfcttenentnahmebereich läßt sich jedoch ein uner- ßen Flaschen, die auf dem Flaschendrehtisch etiketwünschter, unter Umständen zu einer Lage\ erände- 30 tiert werden sollen, eine Höhenanpassung des gesamrung der Etiketten auf den Entnahmewalzen führen- ten Etikettieraggregates einschließlich Drehteller, der Zwischentransport zur Übergabestelle vermeiden, Entnahmewalzen, Beleimungseinrichtung und Etiketda ein Etikettenende bereits von den Halteelementen tenmagazin durch Vertikalverschiebung und gegebeder Übergabewalze festgehalten werden kann, wäh- nenfalls auch durch eine seitliche bzw. horizontale rend der mittlere Etikettenteil an der Entnahmewalze 35 Verstellbarkeit des Etikettierzylinders vorgesehen haftet und das andere Ende des Etiketts sich noch im sein. Zweckmäßigerweise erfolgt die Verstellung des Etikettenmagazin befindet. Maschinenstörungen oder Maschinenrahmens mittels eines oder mehrerer elekmangelhafte bzw. Fehletikettierungen von Flaschen tromotorisch betriebener Spindeltriebe oder durch auf Grund unzureichender Etikettenübergabe werden Druckmittelzylinder.
also vermieden. Auch sehr lange Etiketten lassen 40 Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfinsich auf diese Weise mit relativ geringen Entnahme- dung wird vorgeschlagen, daß das von einem Bereich walzendurchmessern verarbeiten. außerhalb des Drehtellers beginnende Etikettenmain weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vor- gazin Ftikettenabtastorgane aufweist, die mit einet geschlagen, daß in Drehrichtung zwischen dem Eti- Etikettenmangelanzeige verbunden sind. Da nach dei kettenentnahmebereich und der Beleimungseinrich- 45 Erfindung zeitweise bis zu drei Etiketten gleichzeitig tung wenigstens eine mit Reinigungsflüssigkeit ver- verschieden weit erfaßt und weitergeleitet werden, sorgbare, auf die Mantelfläche der vorbeigeführten kann die Etikettenentnahme außerordentlich rasch Entnahmewalzen gerichtete Spritzdüse, ein Auffang- erfolgen, so daß trotz eines großen, außerhalb des behälter für die versprühte Reinigungsflüssigkeit so- Drehtellers beginnenden Etikettenmagazins immei wie wenigstens eine in Kontakt mit den Mantelflä- 50 wieder ein Nachfüllen mit Etiketten erforderlich ist chen der Entnahmewalzen bringbare Bürstenvorrich- Bei der hohen Abnahmegeschwindigkeit ist es erfor· tung vorgesehen ist. Um eine sichere Vereinzelung derlich, daß die Bedienungsperson rechtzeitig voi und Übergabe der Etiketten auf den Ltikettenzylin- dem Leerwerden des Etikettenbehälters aufmerksan der auch bei höchsten Entnahmegeschwindigkeiten gemacht wird, damit sie nicht unnötigerweise dei zu gewährleisten ist es erforderlich, daß die in großer 55 Etikettenbehälter im Auge behalten muß, sonderr Anzahl vorgesehenen Etikettenentnahmewalzen kei- den Lauf der Maschine, die Etikettenabgabe und dv nerlei Verunreinigungen durch Leim oder Etiketten- etikettierten Flaschen beobachten kann,
reste u. dgl. aufweisen, denn sonst ist die Funktion Eine Ausführungsform der Erfindung ist beispielsj der Etikettenentnahmewalzen als Leitelemente, die weise und schematisch in der Zeichnung dargestellt) zur Überführung die Etiketten anlüften, umlenken 60 F i g. 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf dii und an den Etikettenzylinder weitergeben nicht ge- Etikettiermaschine;
währleistet. Eine Einzelreinigung der zahlreichen F i g. 1 a zeigt einen Auschnitt aus F i g. 1 im Be
Lcimwalzen wäre sehr zeitraubend und würde die reich der Etikettenentnahme und -übergabe in ver
technische Leistung der Maschine stark verringern. größertem Maßstab und
Auf den Entnahmewaizen haftende Leimreste oder 65 F i g. 2 einen Schnitt durch die Etikettiermaschin
auch durch Störungen bei der Etikettenentnahme im Bereich der Etikettenentnahme und -übergabe,
bzw. Übergabe auf den Entnahmewalzen verbliebene Auf dem insbesondere in F i g. 1 bzw. 1 a darge
Etikettenreste, die also bisher vom Bedienungsperso- stellten Maschinensockel 1 ist der Drehteller 2 m
den unabhängig vom Drehteller antreibbaren Ent- 10 c dient zum Auffangen der Reinigungsflüssigkeit nahmewalzen 3 und dem Etikettierzylinder 4 antreib- die, nach entsprechender Filterung im Kreislauf umbar gelagert. Dieser Maschinensockel 1 bzw. dessen gepumpt, auch mehrmals Verwendung finden kann. Maschinentisch ist höhenverstellbar ausgebildet und Dem Flaschendrehtisch 6 bzw. dessen Flaschenträmit dem weiteren Maschinensockel la, mit dem die S gern5 sind weiterhin allgemein bekannte Flaschen-Flaschenträger 5 aufweisenden Flaschendrehtisch 6 halte- und -zentrierelemente zugeordnet, die an sowie den Flaschenein- und -ausschleussternen 7 a einem ringförmigen zusammen mit dem Flaschen- und 7 b zu einem Aggregat verbunden. Der Antrieb drehtisch umlaufenden Maschinenoberteil befestigt dieser in Richtung der Pfeile 8 α bis 8 g gleichförmig sind (nicht gezeichnet).
antreibbaren Maschinenteile erfolgt zusammen mit io Wie aus Fig.2 ersichtlich, ist der Drehteller2 im dem Antrieb der Beleimungseinrichtung 9 sowie der Maschinensockel 1 mittels der Welle 15 drehbar ge-Reinigungsvorrichtung 10 über ein mit Ausnahme lagert. Die Welle 15 wird über das Ritzel 15 a und des in F i g. 2 gezeigten Antriebes des Drehtellers 2 das Zahnrad 16 angetrieben. Konzentrisch zur Welle und der Entnahmewalze 3 weiter nicht dargestelltes 15 des Drehtellers ist der Außenzahnkranz 17 auf Zahnradgetriebe teilweise über schaltbare Kupplun- 15 dem Maschinensockel 1 angeordnet. Die Ritzel 18 gen (z. B. Reinigungsvorrichtung 10) von einem zen- der am Rande des Drehtellers 2 drehbar gelagerten tralen Antriebsmotor aus. Von einem Bereich außer- Entnahmewalzen 3 stehen ständig mit dem Außenhalb des Maschinensockels 1 beginnend, an diesem zahnkranz 17 in Eingriff, so daß bei Rotation des befestigt und gegenüber dessen Horizontalebene ge- Drehtellers 2 in Richtung des Pfeiles 8 a die Entnahneigt, ist das feststehende Etikettenmagazin 11 bis 20 mewalzen3 in gleicher Richtung (Pfeil 8 ft) um ihre zum inneren Hüllkreis 3 α der Abrollbahn der Ent- eigene Drehachse umlaufen (F i g. 1 a). Auf Grund nahmewalzen 3 geführt. Das feststehende Etiketten- der Neigung des Etikettenmagazins 11 um etwa 30° magazin 11, zur Aufnahme von Rumpf- und Brusteti- zur Horizontalebene des Drehtellers können die Entketten 12, 13 geeignet, wird in bekannter Weise von nahmewalzen 3 bei ihrem Umlauf mit dem Dreheinzelnen, am vorderen Ende mit Etikettenhaltehäk- 25 tisch 2 unter dem Etikettenmagazin 11 hindurchgechen 11a versehenen, über Zwischenstege lift mit- führt werden.
einander verbundene Längsstäbe lic gebildet. Die Die Etikettenentnahme aus dem Etikettenmagazin Etikettenhaltehäkchen 11a sind mittels der Druck- 11 und die Übergabe auf den Etikettierzylinder 4 mittelzylinder 14 längsverschieblich ausgebildet, teil- stellt sich nun wie folgt dar: Auf dem in Richtung weise in den Stäben 11 c gleitend geführt. Die Belei- 30 des Pfeiles 8 α am Teilkreis mit der Umfangsgemungseinrichtung 9 weist eine Leimwalze 9 a auf, schwindigkeit VA/2 umlaufenden Drehteller 2 rotiewelche über eine nicht weiter dargestellte, mit Leim ren die Entnahmewalzen 3 zusätzlich mit derselben versorgbare Leimdüse sowie die Schabeleiste 9 ft mit Umfangsgeschwindigkeit VA/2 um ihre eigene Dreheiner dünnen Leimschicht versehen werden kann, die achse, so daß sich also auf dem äußeren Hüllkreis sie anschließend an das über die UmlenkroUen 9 c 35 3 ft der Entnahmewalzenabrollbahn während des geführte Beleimungsband 9d überträgt, welches den Umlaufes des Drehtellers eine gleichförmige UmLeim an die Mantelfläche der Entnahmewalzen 3 ab- fangsgeschwindigkeit VA der Entnahmewalze 3 ergibt. Anstatt einer Beleimungseinrichtung 9 mit gibt. Mit dieser Geschwindigkeit VA und auch in dereinem umlaufenden Leimband 9 d können selbsivcr- selben Richtung läuft (Pfeil 8 g) auch das Beleiständlich auch mehrere umlaufende Beleimungswal- 40 mungsband 9 d der Beleimungsstat;nn 9 um. Die Entzen, die Mantelflächen der Entnahmewalzen 3 beruh- nahmewalzen 3 walzen sich demnach auf dem Beleirend, hintereinander angeordnet werden. Der Etiket- mungsband 9 rf ab und erhalten auf ihrer gesamten tierzylinder 4 weist sowohl eine mit dem Drehteller 2 Mantelfläche einen Leimauftrag, an dem das vorder- bzw. der Anzahl der Entnahmewalzen 3 korrespon- ste Etikett des Etikettenmagazins bzw. bei mehreren dierende Umfangsteilung als auch eine der Umfangs- 45 übereinander angeordneten %tikettenbehältem 11 die und Umlaufgeschwindigkeit der Entnahmewalzen 3 vordersten Etiketten 12, 13 beim Kontakt mit der entsprechende Umfangsgeschwindigkeit auf. Die An- Entnahmewalze 3 haften bleiben. Der Durchmesser Ordnung und Ausbildung der einzelnen, über Kurven der Entnahmewalzen 3 und deren gegenseitiger Ab- und Rollenhebel od. dgl. gesteuerten Etiketten- stand sind zweckmäßigerweise so gehalten, daß stets greiferfinger in dem Eitkettierzylinder 4, den zu- 50 wenigstens zwei Entnahmewalzen 3 gleichzeitig am geordneten, z. B. aus Gummi gefertigten. Anschlägen, Etikettenmagazin 11 angreifen. Diese Maßnahme, sowie der als Etikettenanlage ausgebildeten Schaum- sowie der relativ große Durchmesser des Drehtelgummistücke ist allgemein bekannt und deshalb nicht lers 2 bilden die Voraussetzung dafür, daß sich die weiter dargestellt. Selbstverständlich ist jedoch die vordersten Etiketten 12, 13 im Etikettenmagazin 11 Anwendung eines ebenfalls bekannten, mit Vakuum 55 dem inneren Hüllkreis 3 a der Entnahmewalzenzum Festhalten der Etiketten arbeitenden Etikettier- abrollbahn auf ihrer gesamten Länge anpassen; die Zylinders möglich. Mehrere über nicht weiter darge- Entnahmewalzen 3 also praktisch schlupffrei auf dem stellte Leitungen mit Reinigungsflüssigkeit versorg- jeweils vordersten Etikett 12, 13 abrollen können bare Spritzdüsen 10 α sind von der Maschinenaußen- und dieses auf ihrer Mantelfläche aufwickeln. Die seite her auf die Mantelflächen der Entnahmewalzen 60 Etiketten werden also nicht aus dem Magazin 11 hergerichtet. Zur Unterstützung des Reinigungseffekts ausgezogen, sondern eines nach dem anderen von dieser Düsen 10 α ist weiterhin eine in Rotation ver- den Entnahmewalzen 3 ab- und aufgewickelt. Es setzbare Walzenbürste 10 ft vorgesehen, deren Bor- können demnach ohne gegenseitige Beeinflussung sten zweckmäßigerweise derart ausgebildet sind, daß der Etiketten eines Etikettenstapels mehrere Etiketsie erst durch die beim Umlauf des Bürstenkörpers 65 ten gleichzeitig entnommen werden. Die geringen 10 b auftretenden Fliehkräfte radial nach außen aut- Durchmesser der Entnahmewalzen 3 gestatten es, die gerichtet werden und auf diese Weise an der Mantel- Etiketten 12, 13 an die geöffneten, mit gegenüber fläche der Entnahmewalzen 3 angreifen. Eine Wanne den Entnahmewalzen 3 doppeltem Teilungsabstand
8R8
auf dem Etikettierzylinder 4 angeordneten Greif- und darf oder nach Programm in Betrieb setzbar sebj so Halteelemente 4 a zu übergeben, während der übrige daß eventuell auf den Entnahmewalzen 3 verbliebene Etikettenteil noch an den Entnahmewalzen bzw. dem Leim- bzw. Etikettenreste mit Untersützung der ro-Etikettenmagazin 11 haftet. Der Etikettierzylinder 4 tierenden Walzenbürste 106 durch die Reinigungsist deshalb dem Etikettenentnahmebereich zugeord- 5 mitteldüsen 10 a von den Umfangsflächen der Entnet und tangiert den äußeren Hüükreis 36 der Ent- nahmewalzen 3 abgespült werden können. Eine nahmewalzenabrollbahn. Da der Etikettierzylinder 4 Trockenvorrichtung kann nachgeschaltet sein,
den gleichen Durchmesser wie der Drehteller 2 auf- Bei mangelhafter bzw. stockender Flaschenzufuhr weist, jedoch mit doppelter Drehzahl umläuft, ergibt wird der Etikettenstapel im Evikettenmagazin 11, sich auch hier die Umfangsgeschwindigkeit VA im io ausgelöst durch den teilungsgerecht über Zeitrelais Etikettenübergabebereich und somit eine präzise Eti- od. dgl. schaltenden Tastschalter 21 am Maschinenkettenübergabe bei exakter Fixierung der übergebe- einlauf über die durch den Druckmittelzylinder 14 nen Etiketten auf dem Etikettierzylinder 4. Die Ab- bewegbaren Haltehäkchen 11a etwas vom inneren gäbe der Etiketten an die über den Flaschenförderer Hüllkreis 3 a der Entnahmewalzenabrollbahn zu-19 sowie die Einschleuselemente 20 und 7 a auf dem 15 rückbewegt. Eine Flaschensperre 22 kann dabei in Flaschendrehtisch6 geförderten Flaschen, sowie de- den Flaschenzulauf eingeschwenkt werden. Trotz des ren Ausschleusung aus der Etikettiermaschine erfolgt Laufes der Etikettiermaschine unterbleibt eine Etiin allgemein bekannter Art und Weise. Nach der kettenübergabe an die Entnahmewalzen 3. Auch einÜbergabe der Etiketten 12, 13 gelangen die Etiket- zelne Haschen können nicht in die Maschine gelantenentnahmevalzen 3 durch die Reinigungsvorrich- »o gen und sie unetikettiert passieren. Eventuell auf tung 10. Diese kann entweder ständig in Funktion Grund von Fehlschaltungen dieser Einrichtung an sein, oder durch nicht weiter dargestellte Schaltele- die Entnahmewalzen 3 abgegebene Etiketten 12, 13 mente gesteuert, über eine Zwischenkupplung bzw. werden durch die Reinigungsvorrichtung 10 wieder Magnetventile in der Reinigungsmittelleitung bei Be- entfernt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

kannten Etikettiermaschine mit mehreren auf einer Patentansprüche: geschlossenen Kreisbahn um eine Drehachse umlaufenden und um je eine weitere zur Drehachse paral-
1. Etikettiervorrichtung für Flaschen u.dgl., lele Achse durch auf einem feststehenden Zentralrad mit mehreren auf einer geschlossenen Kreisbahn 5 ablaufende Zahnräder gleichförmig rotierend anum eine Drehachse umlaufenden und um je eine treibbaren Entnahmewalzen, die an einer Beleiweitere zur Drehachse parallele Achse durch auf mungseinrichtung, einem in Umlaufrichtung feststeeinem feststehenden Zentralrad ablaufende henden, an der Innenseite der Umlaufbahn der EntZahnräder gleichförmig rotierend antreibbaren nahmewalzen angeordneten Etikettenbehälter und Entnahmewalzen, die an einer Beleimungsein- io einem mit Haltemitteln für die Etiketten versehenen richtung, einem in Umlaufrichtung feststehenden, Etikettierzylinder vorbeilaufen und bei gleichzeitiger an der Innenseite der Umlaufbahn der Entnah- Anlage von wenigstens zwei Entnahmewalzen jeweils mewalzen angeordneten Etikettenbehälter und das vorderste, in der Form des Umkreises der umlaueinem mit Haltsmitteln für die Etiketten versehe- fenden Entnahmewalzen gewölbte Etikett aus dem nen Etikettierzylinder vorbeilaufen und bei 15 Etikettenbehälter durch Abwälzen entnehmen und an gleichzeitiger Anlage von wenigstens zwei Ent- den Etikettierzylinder übergeben (USA.-Patentschrift nahmewalzen jeweils das vorderste, in der Form 3 546 048).
des Umkreises der umlaufenden Entnahmewalzen Bei dieser bekannten Etikettiermaschine kann ingewölbte Etikett aus dem Etikettenbehälter durch folge des Fehlens jeglicher Massenkräfte aus Ver-Abwälzen entnehmen und an den Etikettierzylin- ao zögerungen oder Beschleunigungen der Entnahmeder übergeben, dadurch gekennzeich- glieder bei äußerst ruhigem Lauf eine hohe Uberganet. daß der Etikettierzylinder (4) die äußere begeschwindigkeit des Etikettierzylinders und dem-Abrollbahn (3 b) der Entnahmewalzen (3) im zufolge eine hohe Etikettierleistung erzielt werden. Etikettenentnahmebereich dergestalt tangiert, daß Die Etiketten werden allerdings, ähnlich wie bei anein Etikettenende bereits von den Halteelementen as deren bisher bekannten Etikettiermaschinen, mit auf des Etikettierzylinders (4) aufgenommen ist, wäh- einer Kreisbahn umlaufenden, am Etikettenmagazin rend das andere Ende des Etiketts sich noch im vorbeigeführten Entnahmewalzen von diesen voU-Etikettentnagazin (11) befindet, so daß ohne ge- ständig dem Magazin entnommen und erst nach dem genseitige Beeinflussung der Etiketten eines Eti- Durchlaufen einer weiteren Teilstrecke der Kreiskettenstapels mehrere Etiketten gleichzeitig ein- 30 bahn an den Etikettierzylinder abgegeben. Die Entnommen werden können. nahmewalzen nehmen also unter anderem die Funk-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- tion eines Zwischenförderers wahr. Dies erfordert, kennzeichnet, daß in Drehrichtung zwischen dem um auch Etiketten von relativ großer Länge verar-Etikettenentnahmebereich und der Beleimungs- beiten zu können, verhältnismäßig große Entnahmeeinrichtung (9) wenigstens eine mit Reinigungs- 35 walzen-Durchmesser. Der Transportweg der Etiketflüssigkeit versorgbare, auf die Mantelflächen der ten wird also insgesamt groß und verlangt dementvorbeigeführten Entnahmewalzen (3) gerichtete sprechend bei Hochleistungsetikettiermaschinen hohe Spritzdüse (10 a), ein Auffangbehälter (10 c) für Umfangsgeschwindigkeiten der Entnahmewalzen und die versprühte Reinigungsflüssigkeit sowie »venig- der korrespondierenden Aggregatteile. Von Nachteil stens eine in Kontakt mit den Mantelflächen der 40 ist weiterhin, daß während des Zwischentransportes Entnahmewalzen (3) bewegbare Bürstenvorrich- bei den hohen Entnahmegeschwindigkeiten durch tung (10 b) vorgesehen ist. Lageveränderungen der Etiketten auf den Entnahme-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- walzen Maschinenstörungen bzw. Fehletikettierungen durch gekennzeichnet, daß die Entnahmewalzen stattfinden können.
(3), die zugeordnete Beleimungseinriehtung (9) 45 Bei sehr verkleinerten Entnahmewalzen besteht sowie das Etikettenmagazin (11), der Etikettier- die Gefahr, daß die Etiketten abspringen. Zur Leizylinder (4) und gegebenenfalls die Reinigungs- stungserhöhung ist es bei Etikettiermaschinen auch vorrichtung (10) für die Entnahmewalzen (3) auf schon versucht worden (deuvsche Patentschrift einem vertikal verstellbaren Maschinensockel (1) 257 634) die Entnahmeglieder mit wechselnden Umangeordnet sind, so daß sie gegenüber dem den 50 fangsgeschwindigkeiten, eventuell sogar in der Um-Flaschendrehtisch (6) mit Ein- und Auslaufster- laufrichtung reversierbar, anzutreiben. Die hierfür ernen (Ta, Tb) tragenden Maschinensockel ver- forderlichen Getriebe sind jedoch sehr kompliziert, schiebbar sind. Trotz der sehr aufwendigen Antriebsvorrichtungen,
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der insbesondere wegen der rasch wechselnden Beschleu-Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß 55 nigungen und Verzögerungen, ist eine Erhöhung der der Etikettierzylinilcr (4) horizontal zum Umfang bereits bei etwa 50 000 Gefäßen/h liegenden Etiketdes Flaschendrehtisches (6) verstellbar ausgebil- tierleistung nur noch mit größtem Aufwand durchdetist. führbar. Diese Etikettiermaschinenausführung kann
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der also nicht zu der gewünschten Leistungserhöhung Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß 60 führen.
das von einem Bereich außerhalb des Drehtellers Aufgabe der Erfindung ist es, die Leistungsfähig-(2) beginnende Etikettenmagazin (11) Etiketten- keit einer bekannten Etikettiermaschine hinsichtlich abtastorgane aufweist, die mit einer Etiketten- sicherer und störungsfreier Etikettenvereinzelung somangelanzeige verbunden sind. wie sicherer Übergabe der beleimten Etiketten weiter 65 zu steigern. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Etikettierzylin-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Etikettierma- der die äußere Abrollbahn der Entnahmewalzen im
schine für Flaschen u. dgl. und geht aus von einer be- Etikettenentnahmebereich dergestalt tangiert, daß ein
DE19712139662 1971-08-07 1971-08-07 Etikettiermaschine Expired DE2139662C3 (de)

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