DE2139647A1 - Thermo Druckkopf - Google Patents

Thermo Druckkopf

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DE2139647A1
DE2139647A1 DE19712139647 DE2139647A DE2139647A1 DE 2139647 A1 DE2139647 A1 DE 2139647A1 DE 19712139647 DE19712139647 DE 19712139647 DE 2139647 A DE2139647 A DE 2139647A DE 2139647 A1 DE2139647 A1 DE 2139647A1
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DE
Germany
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print head
thermal print
base plate
resistance
heating elements
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Pending
Application number
DE19712139647
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English (en)
Inventor
Rolf Dipl Ing χ 8023 Dresden Gerstenberger
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Robotron VEB
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Robotron VEB
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/315Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by selective application of heat to a heat sensitive printing or impression-transfer material
    • B41J2/32Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by selective application of heat to a heat sensitive printing or impression-transfer material using thermal heads
    • B41J2/335Structure of thermal heads
    • B41J2/34Structure of thermal heads comprising semiconductors

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  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Thermo-Druckkopf Die Erfindung betrlfft die konstruktive Ausbildung der Heizelemente in Thermo-Druckköpfen, die mit elektrischen Stromimpulsen angesteuert werden und im Zusammenwirken mit einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsträger zur visuell und maschinell erkennbaren Kontrasterzeugung im allgemeinen, insbesondere zur Darstellung von Schriftzeichen und beliebigen anderen graphischen Gebilden, dienen. Die geschlossenen LinienzUge der. Zeichen werden dabei aus einer Anzahl diskreter Punkt- oder Linienelemente zusammengesetzt.
  • Als Aufzeichnungsträger hierfür kommen z. B. mit einer wärmeempfindlichen Schicht oder Tränkung versehene Spezialpapiere in Betracht, die oberhalb einer bestimmten Temperatur mit einem Kontrastumschlag reagierens oder auch wärmeempfindliche Farbstoffträger, die bei einer bestimmten Temperatur Farbstoff an ein anliegendes Normalpapier abgeben.
  • Die Anwendung solcher Druckeinrichtungen ist sehr vielseitig. Infolge der relativ hohen Druckgeschwindigkeit, der sich mit einer Mosaikdarstellung eröffnenden Möglichkeiten für universelle Druckfunktionen, der Geräuscharmut, Zuverläassigkeit u. a. m, bieten sich in Ausgabeeinheiten elektronischer Rechenanlagen, in Fernschreibern, Tischrechnern, Plottern usw. vielfältige Einsatzmöglich keiten.
  • Es sind mehrere Druckeinrichtungen bekannt, die eine Reihe oder eine Matrix von Miniatur-Heizelementen vorsehen, mit denen die einleitend beschriebene Funktion grundsätzlich realisiert werden kann.
  • Gemäß der deutschen Patentschri-ft BED-AS 1 178 241 besteht der Druckkopf aus einer Reihe von einzeln erregbaren Heizelementen, die als bandförmige Brücken aus einem Widerstandsmaterial zwischen zwei in einer Ebene angeordneten Metallplatten ausgebldet sind. Bei entsprechender Werkstoffwahl lassen sich durch gute Wärmeabfuhr über die Metallplatten relativ kleine thermische Zeitkonstanten realisieren.
  • In der britischen Patentschrift 973 200 wird das Problem dadurch gelöst, daß auf einer Stirnfläche einer elektrisch isolierenden Trägerplatte Widerstandselemente aufgereiht werden, zu denen je ein Paar von Anschlußleitern Sührt, die parallel zu den Seitenflächen der Träger platte verlaufen. Diese Bauform ermöglicht die Stapelung mehrerer solcher Grundeinheiten zu einer Matrix von Heizelementen, mit der ein Zeichen in einem Taktschritt komplett gedruckt werden kann. Für die Herstellung wird Dünnfilm- oder h'albleiterdiffüsionstechnik vorgeschlagen. Eine Erweiterung dieser Erfindung sieht in ein hochohmiges Materiel eingebettete Anschlußdrähte vor, die in ihrer gemeinsamen Austrittsfläche von Widerstandsbahnen überbrückt werden.
  • Gemäß einer weiteren französischen Fatentschrift 1 495 284 erzielt man durch die Ausbildung von Widerstandselementen in vollintegrierter Technik eine von den bisher beschriebenen unabhängige L5-sung für eine Heizelementematrix. Durch integrierten Einbau einer Diode pro Heizelement erreicht man damit außerdem zur einen Verband von mehreren solchen Patrizen eine Verringerung der Zahl der äußeren AnschlÜsse. Durch geeignete Grabenätzung des Halbleiterplättchens wird die thermische Abgrenzung der Einzelelemente untereinander verbessert.
  • Im Interesse einer hohen Lebensdauer wird eine Abriebschutzschicht ausgebildet. Die französische Patentschrift 1 570 211 beinhaltet schließlich eine thermische Druckeinrichtung, bestehend aus Gruppen sich kreuzender voneinander isolierter Widerstandsbahnen, deren Wärmewirkungen sich in den Kreuzungspunkten Überlagern und nur an diesen Stellen die fQr die Reaktion des Aufzeichnungsträgers erforderliche Temperaturerhöhung bringen.
  • Dabei können die Teilwirkungen der halbselektierten Widerstandsbahnen sowohl einzeln, d. h. von beiden Seiten des Aufzeichnungsträgers her als auch bereits in Vereinigung dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial zugeführt werden.
  • Jede der angeführten Lösungen hat gewisse Mängel und Nachteile, die u. a. darin bestehen, daß eine dichte Packung der Heizelemente nur in einer Dimension möglich ist, daß nur ungenügende Reserven für den Abrieb der Heizelemente vorgesehen wurden, daß die Wärmeabfuhr vom einzelnen Heizelement und/oder vom gesamten Heizelemente-Verband relativ schlecht ist und so nur relativ niedrige Wärmeimpulsfolgefrequenzen realisiert werden können, daß vor allem der Aufbau von Matrixanordnungen sehr kompliziert ist und zusätzliche aufwendige Kontaktierungen für die@äußeren Anschlüsse erforderlich sind und daß die mechanische Stabilität gering ist.
  • Zweck der Erfindung ist es, die angefUhrten Mängel und Nachteile zu beseitigen oder wenigstens teilweise abzubauen, wobei der Thermo-Druckkopf mit möglichst geringen Kosten und mit relativ einfachen technischen Mitteln herzustellen ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Thermo-Druckkopf zu schaffen, der eine ein- oder zweidimensionale Anordnung von punktförmigen Heizelementen bzw. die zeichengemäße Anordnung von linienförmigen Heizelementen vorsieht, die ihrerseits ausreichend kleine Abmessungen haben, einen genügend hohen elektrischen Widerstand besitzen, relativ holme Druckfrequenzen ermöglichen und eine hohe Lebensdauer besitzen.
  • Erfindungsgemaß wird das dadurch erreicht, daß die Heizelemente des Thermo-Druckkopfes in koaxialer Bauform ausgeführt sind, d. h. daß der elektrische Strom Über einen Slittelleiter in ein vorzugsweise zylindrisch ausgebildetes Gebiet aus hochohmigem Material einmündet und durch die Mantelfläche dieses Gebietes wieder in niederohmigeres Material austritt.
  • Die freie Stirnfläche des zylindrisch susgebildeten Widerstandsgebietes befindet sich in Kontaktberührung mit dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsträger. Feine Abwandlung dieser Lösung geht von der echten koaxialen Anordnung ab und läßt den elektrischein Strom über eine in der Mitte einer Freifläche des Widerstandsgebietes angebrachte Kontaktierung einmünden.
  • Die prinzipielle Funktion eines solchen Heizelementes ist auch dann gewäbrleistet, wenn der Mittelleiter keinen kreisrunden Querschnitt besitzt und auch die Form der Freiflächen des Widerstandsgebietes von der Kreisforn abweichen und beispielsweise quadrftisch oder rechteckig ausreführt sind. Geht man schließlich zu einem Rechteck mit sehr unterschiedlichen Seitenlängen über, so erhält man ein Heizelement, mit dem linienförmige Druckelemente dargestellt werden können.
  • Pür einen Verband von mehreren Heizelementen ist es zweckmäßig, eine für alle Heizelemente gemeinsam.e Stromrückführung vorzusehen, was dadurch erreicht wird, daß die Heizelemente in entsprechende Löcher einer den elektrischen Strom und die Wärme gut leitenden Platte eingebaut werden.
  • Die Widerstandsmaterialien können dabei auf der einen der beiden Seiten oder auf beiden Seiten geringfügig über die Dicke der Grundplatte hineusragen. Bei einer besonderen Ausbildung des Druckkopfes bestehen die Widerstandsgebiete aus Halbleitermaterial mit hohem elektrischem Widerstand und die übrigen Gebiete der Grundplatte aus einem Halbleitermaterial mit niedrigem elektrischem N'id erstand, wobei der niedrige elektrische Widerstand durch Einlagerung von Störstellen in Halbleitermaterial mit hohem elektrischem Widerstand gewonnen wird.
  • Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß der Thermo-Druckkopf neben seinem ein fachen Aufbau fur hohe )ruckgeschwindigkeiten geeignet ist und eine hohe Lebensdauer besitzt.
  • Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel naher erläutert werden.
  • In der zugehörigen Zeichnung zeigen:: Fig. 1: in starker Vergrößerung die perspektivische Ansicht zweier Reizelemente in koaxialer Bauform, von denen das eine im Schnitt dargestellt ist, Fig. 2: in starker Vergrößerung die perspektivische Ansicht zweier Heizelemente in abgewandelter koaxialer Bauform7 von denen das eine im Schnitt dargestellt ist, Fig. 3: die vergrößerte perspektivische Darstellung der Grundeinheit für einen Thermo-Druckkopf zum rasterspaltenweisen 5 x 7-Mosaikdruck im Zusammenwirken mit dem Aufzeichnungsträger.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel dient zur Erläuterung des Aufbaus und der Funktion eines- einzelnen Heizelementes, wobei unschwer zu erkennen ist, daß sich ohne Beeinträchtigung ihrer prinzipiellen Punktion eine Vielzahl solcher Heizelemente in dichter Packung als Reihe oder Matrix anordnen lassen und so eine große Zahl von Anwendungsvarianten realisierbar ist. Das tragende Teil für das Einzelelement oder den Verband ist die Grundplatte 1, die mit Löchern 2 versehen ist.
  • Sie besteht aus einem harten Material guter elektrischer und Wärmeleitfähigkeit, vorzugsweise einem Metall, wie Messing oder Stahl, und ist letztlich für die Stromrückleitung, die Wärmesbfuhr, den Abrieb und die mechanische Pestigkeit der Heizelemente bzw. des DruckkopSes verantwortlich, Die geometrische Ausbildung der Löcher 2 kann kreisrund, quadratisch, rechteckig bis zur Linienform u. a. in. sein. Die Löcher 2 sind mit einem realtiv hochohmigen Widerstandsmaterial 3, z. 3.
  • entsprechend dotiertes Silizium, halbleitende Keramik oder eine Kohlenstoff-Kunstharzlack-Suspension, ausgefüllt. In dieses Widerstandsgebiet 3 ist der vorzugsweise metallische Leiter 4 als Mittelleiter eingebettet, dessen Querschnitt der B'orm der Löcher angepaßt ist, und der in erster Linie der Stromzufuhr und nur in geringem Maße der Wärmeabfuhr dient. Wird über den Leiter 4 ein Stromimpuls in das Heizelement eingespeist, so erfahren besonders die inneren Zonen des Widerstandsgebietes 3 einen hohen kurzzeitigen Temperaturanstieg, da hier der größte elektrische Widerstand und die geringste Wärme abfuhr wirksam werden. Werden die freien Stirnflächen dieser tleiselemente mit einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsträger in Berührung gebracht, so überträgt sich die durch den Stromimpuls verursachte Temperaturerhöhung und führt zum Kontrastumschlag.
  • Für die Darstellung von Schriftzeichen der Cröße von 2 x 3 mm2 beispielsweise im 5 x 7-flinktraster ist eine Dicke der Grundplatte 1 von 0,1 ... C,2 mm zu empfehlen. Der Durchmesser der Löcher 2 bei kreisrunder Ausführung betragt etwa 0,3 ... 0,4 mm, der des Mittelleiters 4 etwa 0,1 mm. Um die Heizelemente direkt in den Kollektorzweig eines Transistor-Schaltkreises legen zu können, ist ein spezifischer Widerstand des Materials im Gebiet ) # mm² von 5 . 10³ ... 105 erforderlich.
  • m Da infolge der zeitweiligen oder gar ständigen Berührung der Heizelemente mit dem Aufteichnungsträger und dessen Relativbewegung zum Druckkopf ein gewisser Abrieb unvermeidlich ist, ist der koaxiale Aufbau der Heizelements in erfindungsg;emaßer Weise besonders dazu geeignet, einen gewissen Abrieb zuzulassen, ohne daß dabei die Funktionstüchtigkeit der Heizelemente gefährdet wird. rus Fig. 1 wird deutlich, daß die Grundplatte mitsamt den Heizelementen z. B. gut 50 % ihrer Dicke einbüßen kann, wodurch sich die Eigenschaften der Heizelemente eher verbessern als verschlechtern.
  • Im Interesse einer hohen Druckgeschwindigkeit ist es wichtig, eine hohe Abkühlgeschwindigkeit, d. h.
  • eine kleine thermische Zeitkonstante der Heizelemente anzustreben. Die Zeitkonstante der erfindungsgemäßen Heizelemente hängt neben dem Volumen und den spezifischen Wärmekennwerten des Widerstandsgebietes 3 vor allem davon ab, mit welcher Intensität die Wärme aus diesem Gebiet abgefUhrt wird.
  • Eine intensive Wa'rmeäbfuhr, die letztlich auch während der Dauer des elektrischen Heizimpulses vorherrscht, erhöht zwar die zu einer bestimmten Tempersturerhöhung erforderliche LeistungssuSnahme, stellt aber für technische Lösungen dieser Art den entscheidenden Weg zur Erhöhung der Druckgeschwindigkeit dar.
  • Das koaxiale Wärmeleitungsgebiet und der unstetige Übergang an der Lochwandung sind sehr gute Voraussetzungen für das Erreichen kleiner Zeitkonstanten bei guter raumlicher Abgrenzung der Einzelpunkte.
  • Bei einer dichtgepackten Matrixanordnung und fortlaufender Ansteuerung aller Heizelemente besteht die Gefahr, daß sich die in der mitte der Matrix liegenden Heizelemente stärker erwttrmen als die Randelemente, da im Zentrum nur wenig Material der Grundplatte í vorhanden ist. Dieser Fall tritt aber in der Praxis kaum auf, da beim Drucken alphanumerischer Zeichen; wofür die Matrix letztlich bestimmt ist, bevorzugt die Randelemente, die meisten mittleren Elemente sehr selten, und einige überhaupt nicht erregt werden.
  • In Fig. 2 ist eine Abwandlung der in Fig. 1 dargestellten echt koaxialen Bauform der Neizelemente abgebildet, die bei Vorhandensein entsprechender technologischer Ausrüstungen Vorteile für die Herstellung bringt, ansonsten aber alle Eigenschaften und Vorzüge des AusfUhrungsbeispiels nach Fig. 1 besitzt.
  • Die Grundplatte 1 ist wiederum mit runden, quadratischen oder rechteckigen Löchern 2 versehen, die mit einem Wid;erstandsmaterial 3, vorzugsweise entsprechend dotiertes Silizium, ausgefüllt sind.
  • Nach beiderseitigem tberschleifen und Polieren der Grundplatte 1 werden in, der Mitte der oberen Freiflächen der Heizelemente entsprechend der Form der Löcher 2 runde, quadratische oder rechteckige Kontaktgebiete 5 aufgebracht, an die die Anschlußdrähte 6 kontaktiert werden. Der Durchmesser der Kontaktierung 5 ist dabei klein gegenüber dem tochdurchmesser. Für die Technologie der gesamten Kontaktierung kommen aus der Halble,itertechnik her bekannte Verfahren zur Anwendung, also z. B. Maskenbedampfung - Einlegieren - Thermokompressionsbonden.
  • Bezüglich der Dimensionierung, beispielsweise für die Darstellung von Schriftzeichen, gelten ebenfalls die zu rig. t gemachten Angaben.
  • In Fig. 3 ist der Grundaufbau eines Thermo-Druckkopfes mit koaxialen Heizelementen nach Fig. 1 oder Fig. 2 für den aufgelösten, rasterspaltenweisen 5 x 7-Mosaikdruck alphanumerischer'Zeichen' dargestellt. Durch zeichengemäße Einspeisung von Stromimpulsen über die Leiter 4 und die gemeinsame Stromrückführung werden die Widerstandsmaterialien 5 kurzzeitig erwärmt und erzeugen auf dem Aufzeichnungsträger 7 die Kontrastpunkte 8, die bei anderer Geometrie der Heizelemente auch von der kreisrunden Form abweichen können.
  • Der Aufzeichnungsträger 7 wird in der Vorschubrichtung 9 kontinuierlich vorwärtsbewegt,und in fünf Taktschritten entsteht ein Zeichen. Ebenso kann natürlich der Druckkopf über den ruhenden Aufzeichnungsträger hinwegbewegt werden, Zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit der Einzelelemente ist es zweckmäßig, diese im Bereich der Leiter 4 mit einem geeigneten-Kunstharz o. S.
  • zu umgeben.
  • Wie bereits angeführt, eignet sich die Bauform der Heizelemente für den Aufbau von Thermo-Druckköpfen für verschiedenste Gerätekonzeptionen.
  • Neben dem mit Fig. 3 näher erläuterten 7-Elemente-Druckkopf zum rasterspaltenweisen Yosaikdruck ist es möglich, eine sehr große Zahl von Heizelementen aufßureihen und so parallel eine ganze Druckzeile in aufeinanderfolgenden Rasterschritten zu erstellen. Neben der Ausgabe von Zahlenkolonnen oder Klartext ist diese Anordnung auch zur graphischen Darstellung von Kurven, Zeichnungen usw. geeignet.
  • Durch Matrixanordnungen von Heizelementen kann man schließlich vom aufgelösten Mosaikdruck züm Komplettdruck Übergehen, wobei mit der vorliegenden Erfindung wiederum seriell oder parallel arbeitellde Drucker realisierbar sind. Für solche Lösungen ist es zweckmäßig, von kontinuierlichen zu schrittweisen Relativbewegungen zwischen Aufzeichnungaträger und Druckkopf überzugehen, sowie während bestimmter Bewegungsphasen den Druckkopf vom Aufzeichnungs'tr,dger zu trennen, Soll nur ein begrenzter Zeichenvorrat dargestellt werden, so kann insbesondere der Aufwand für die Elektronik des Druckers und auch für die Herstellung des Druckkopfes dadurch verringert werden, daß die nichtbenötigten Heizelemente einer Matrix weggelassen werden, daß darüber hinaus mehrere Punktelemente elektrisch zusammengefaßt und parallel angesteuert werden.oder daß zu linienförmigen Heizelementen koaxialer Bauform übergegangen wird.
  • So sind z. B, die Ziffern O bis "9" in stilisierter Form auf der Grundlage von sieben geradlinigen Heizelementen in Anordnung einer stilisierten "8" darstellbar.

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1
    öi Thermo-Iruckkopf für einen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsträger, bestehend aus einer Anzahl einzeln ansteuerbarer Miniaturheizelemente, dadurch gekennzeichnet, daß in eine die Druekfläche des Thermo-Druckkopfes bildende Grundplatte (1) guter elektrischer und thermischer Leitfähigkeit Löcher (2) eingebracht sind, die mit einem Widerstandsmaterial (3) ausgefüllt sind, daß als Stromzuführung. dienende Leiter (4) in axialer Mitte des Widerstandsmaterials geführt sind und daß die Grundplatte (1) gleichzeitig zur gemeinsamen Stromrückführung und zur Wärmeabführung dient.
  2. 2. Thermo-Druckkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Stromzuführung zu jedem Heizelement dienenden Leiter (4) in der Mitte der einen freien Begrenzungsfläche des Widerstandsmaterials (.3) durch Eontaktierung (5) befestigt sind
  3. 3. Thermo-Druckkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennz,eichnet, daß die Form der Löcher (2) in der Grundplatte (1) bzw. die Begrenzung des Widerstandsgebie,tes rund, quadratisch oder rechteckig bis zur Linienform ist und daß der Querschnitt des Leiters (4) bzw. die Ausbildung der Kontaktierung (5) dieser rorm angepaßt ist.
  4. 4. Thermo-Druckkopf nach Anspruch 1 oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsmaterialien (3) auf der einen der beiden Seiten oder beiderseitig geringfügig über die Dicke der Grundplatte (1) hinausragen.
  5. 5. Thermo-Druckkopf nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1) aus einem Halbleiter @uter elektrischer Leitfähigkeit und die-Widerstandsmaterialien ()) aus Halbleitern schlechter elektrischer Leitfähigkeit bestehen.
  6. 6. Thermo-Druckkopf nach Anspruch 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiter mit guter Leitfähigkeit durch Einlagerung von 5törstellen in einen Halbleiter schlechter Leitfähigkeit hergestellt ist.
DE19712139647 1970-08-25 1971-08-07 Thermo Druckkopf Pending DE2139647A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2185044A1 (de) * 1972-05-18 1973-12-28 Texas Instruments Inc
DE2602194A1 (de) * 1975-01-21 1976-07-22 Juichiro Ozawa Thermischer drucktraeger
US4004672A (en) * 1974-02-22 1977-01-25 Canon Kabushiki Kaisha Printing control device
DE3330966A1 (de) * 1983-08-27 1985-03-14 Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart Elektrothermischer blattschreiber

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