DE2139638A1 - Drehgriff mit steckbefestigung - Google Patents
Drehgriff mit steckbefestigungInfo
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Description
- Drehgriff mit Steckbefestigung (Zusatz zu P 21 15 818.9) Gegenstand der Erfindung ist ein Drehgriff, insbesondere für sanitäre Armaturen nach Patent (Anmeldung P 21 15 818.9) mit einem das Ventil abdeckenden Haubenteil und einem in Dreht griffoberteil angeordneten innenprofilierten Nabenteil das formschlüssig auf die Spindel des Ventiloberteiles aufschraub= bar ist, wobei das Drehgriffoberteil ohne einen maßhaltigen Anschlag mit dem Drehgritfunterteil spielfrei zur Anlage bringt bar und durch Aufstecken auf einen in die Spindel des Ventiloberteiles befestigten Spannstift kraftschlüssig befestigt ist.
- Zweck der Erfindung und Aufgabe ist es die im patent (Anmeldung P 21 15 818.9) beschriebenen spielfreie Steckbefestis gung mehrteiliger Haubendrehgriffe auf Ventiloberteilen auch für einteilige Haubendrebgriffe mit oder ohne dekorativer Ein= lage verwendbar zu machen,wenn diese keine vorstehende Anschlage schulter hinter dem Einschraubgewinde des Ventiloberteiles aufs weisen.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das dem Kopfteil des Spannstiftes zugeordnete Nabenteil im Drehen griffoberteil mit einem ,vorzugsweise freistehenden,zylindri= schen Halsansatz versehen ist, wobei dem Hauben-oder Nabenteil stirnseitig eine Anlagefläche mittel-oder unmittelbar am Ventiloberteil zugeordnet ist. In vorteilhafter Ausführung des Kopfteiles des Spannstiftes ist dieser mit einen konzentrischen Hohlraum und/oder radialen Spannungsfeldern versehen.
- Ferner ist erftndungsgemäß vorgesehen, daß der äußeren Stirnflache oder einem Ansatz des Drehgriffhaubenteiles ein in eine Ringnut des Ventiloberteiles eingesetzter Stützring auge@@ ordnet ist, der vorzugsweise aus eidem elastisch abriebfesten Kunststoff, z7B. Acetal besteht.
- In einer weiteren Ausbildung des Drehgriffes ist das Drehgriffoberteil topfförmig ausgebildet und mit einer zentri2 sehen profilierten Bodenbohrung versehen in die ein pilzförmi= ges Naben- und Verschlußteil mit einer Außenprofilierung form-und kraftschlüssig einschiebbar ist.
- Weitere vorteilhafte Ausführungsarten von aufsteckbaren und spielfreien Drehgriffen bezw. 3efestigun£:selementen sind aus den Patentansprüchen entnehmbar.
- Mehrere Ausführungen der erfindung sind in den Zeichnun= gen dargestellt und nachstehend beschrieben. Es zeigen Fig. 1 die Ansicht eines VentilAberteiles; Fig. 2 die Ansicht und ############# zweier massiver Spannstifte; Fig. 2A die Ansicht und ############# zweier Spannstifte mit Hohlraum im Kopf; Fig. 3 Draufsicht eines Stützringes; Fig. 4 im Langsschnitt zwei zusammengesetzte Drehgriffe auf einem Ventiloberteil; Fig. 5 im Längsschnitt zwei Haubendrehgriffe auf einem Ventiloberteil; Fig. 6 im Längsschnitt zwei eusamrnengestzte Drehgriffe; Fig. 7 im Längschnitt zwei weitere zusammengesetzte Drehgriffe; Fig. 8 im Längaschnitt zwei weitere zusammengesetzte Drehgriffe; Fig. 9 zwei Ventiloberteile für Drehgriffe bei denen das Nabenteil stirnseitig spielfrei anliegt; Fig. 10 im Lingsschnitt zwei Haubendrehgriffe für Unterputzarmsturen mit Rosette; Fig. 11 im Längsschnitt zwei zusammengesetzte Haubendrehgriffe mit anliegenden Nabenteil, und Fi. 12 im Längsschnitt zwei weitere Hsubendrehbriffe mit anliegendem Nabenteil.
- In Fig. 1 ist ein handelsübliches Ventiloberteil 1 mit nichtsteigender Spindel 2 dargestellt, das mittels eines Ge.
- windes 3 in ein nicht dargestelltes Ventilgehäuse einschraubbar ist, wobei die Abdichtung mittels eines O-Ringes 4 erfolgt der in die Nut 5 zwischen dem auslaufenden Gewinde 3 und einer Anschlagschulter 6 eingesetzt ist. Die Anschlagschulter 6 ent= spricht dem Außendurchmesser eines vorgelagerten Außengewindes7 das üblicher Weise zum Aufschrauben einer Abdeckhaube für bekannte Sterndrehgriffe dient und für die erfindungsgemäßen Dreh= griffe nicht erforderlich aber auch nicht störend ist, so daß handelsübliche Ventiloberteile ohne Veränderung für die Dreht griffe nach der erfindung, verwendbar sind.
- Zwischen dem Außengewinde 7 und der Anschlagschulter 6, die nicht vorsteht, ist eine Ringnut 8 vorgesehen, die auch als Freistich für das Außengewinde 7 dient. In die Ringnut 8 ist ein Stützring 9, vorzugsweise aus einem abriebfesten-elastischen Werkstoff (z.B.Acetal) eingesetzt.
- Die axiale Sichei.ung der Spindel 2 erfolgt allgemein üblich durch einen Sicherungsring 10 der in eine Spindelnut 11 eingesetzt ist und stirnseitig an der Stirnseite eines Sechs kantes 12 anliegt. Die Spindel 2 ist am freien Ende mit einem verzahnten Mitnehmerteil 13 versehen in dem ein zentrisches Gewinde zum Einschrauben eines Spannstiftes 14 vorgesehen ist.
- Der Spannstift 14 ist vorzugsweise aus einem elastischfestem Kunststoff hergestellt und kann tis Fig 2 und 2A zeigen in Varianten hergestellt werden; wobei allen Ausführungsformen ein Gewindezapfen 15 und ein Spannkopf 16 gemeinsam ist.
- In der rechten Schnitthafte der Fig. 2A ist ein massiver Spannstift 14 mit einem massiven Kopfteil 16 und glatter Mantel fläche 16a dargestellt.
- Die linke Schnitthälfte der Fig. 2 zeigt eiern massiven Spannstift 14 mit einem Kopfteil 16, dessen Mantelfläche 16a mit Spannu@gsfeldern 16b versehen ist,die durch achsparallele Nuten 100 hergestellt werden.
- Bei den Spannstiften 14 der Fig. 2A sind die Kopfteile 16 mit einer zentrischen Achsialbohrung 16d versehen, wodurch das Kopfteil 16 insbesondere bei stärkeren Spannstiften elestischer und auch in nichtelastischen Nabenbohrungen eine gute Spannkraft erzielt wird.
- Aus der Fig. 3 ist ersichtlich, daß der Stützring 9 mit einem Schlitz 9a versehen ist um das Aufweiten beim Einet zen in die Ringnut 8 zu ermöglichen.
- Der in der rechten Schnitthäfte der Fig 4 dargestellte Haubendrehgriff besteht aus einem aus Kunststoff gefertigten topfförmigen Drehgriffoberteil 17 mit einem abgesetzten Rand18 und einer profilierten, zentrischen Bohrung 19 im Bodenteil 20.
- In die Bohrung 19 ist ein pilzförmiges Nabenteil 21 mit seinen gegenprofilierten Zapfen 22 form- und kraftschlussig derart eingesetzt, daß ds Kopfteil 23 stirnseitig in dem abgesetzten Rand 18 aufliegt und SQ das topfförmige Drehgriff= oberteil 17 direkt verschlossen ist. Anstelle des Kraftschlus= ses in der zentrischen Bohrung 19 kann der Kraft schluß buch im RÜnd 18 hergestellt werden.
- Das Nabenteil 21 ist am Ende des Zapfens 22 mit einer innenverzahnten Mitnehmerbohrung 24 versehen deren Profilierung der Verzahnung des Mitnehmerteiles 13 an der Spindel 2 entsprich Das obere Bohrungsteil 25 ist mit einer BOhrung 26 ver sehen die dem Außendurchmesser des Kopfteiles 16 des Spannstift tes -14 entspricht, mit demselben passungsmäßig einen Haft-oder Preßsitz herstellt.
- Das Bohrungsteil 25 ist vorzugsweise-freistehend herge= stellt so daß eine Ringnut 27 entsteht, wodurch dieses Bohrungs= teil 25 in dem Nabenteil 21 eine größere Elastizitat erh lt.
- In der äußeren Fläche des Kopfteiles 23 ist eine abge= setzte zentrische Verschlußbohrung 28 vorgesehen in die ein kennzeichnenden Verschlußplättchen- oder Stopfen 29 kraft= schlüssig einsetzbar ist.
- Dem Drehgriffoberteil 1? ist ein transparenten Hauben= teil 30 zugeordnet bei dem in die untere, dem Ventiloberteil 1 zugekehrte, Öffnung 3, eine Innenbundhülse 32 mit Festsitz einge@reßt ist. Bei der Befestigung des.Haubenteiles 30 auf dem Ventiloberteil 1 greift der Innenbund 33 der Innenbundhülse 32 in eine Ringnut 35 zwischen dem Stützring 9 und dem Ventilen häuse 36 wodurch die nicht über stehende hnschlegschulter £ ges bildet wird.
- Je nach Stärke des Innenbundes 33 wird eine drehbewegliche oder festsitzende Befestigung des Haubenteiles 30 herge= stellt. Der Stützring 9 übernimmt dabei nur eine lose oder feste axiale Sicherung des Haubenteiles 3oc Ferner ist zwischen dela Haubenteil 30 und dem Ventils oberteil 1 ein zylindrischer Blendenring 34 eingesetzt dessen Außenmantel 38 mit dem Innenmantel 39 des Haubenteils3o einen Ringspalt 40 zum Einsetzen einer dekorativen oder bildlichen Einlage dient. Bei Nichtverwendung einer solchen Einlage kann auch der Außenmantel 38 des Blendringes 34 in dekorativer und/ oder kennzeichnender Wirkung ausgeführt sein.
- Zur spielfreien Montage des zusammengesetzten Hauben drehgriffes 17 - 54 und 38 - 40 wird bei geschlossenem Ventil 1, 3b, wie bekannt die Spindel 2 in axi@ler Richtung nach oben gedrückt, so daß die Sicherungsscheibe 10 frei liegt, weil diese in der Regel ein# größeres axiales Spiel der Spindel 2 im Ven= tiloberteil 1 zuläßt. Ist beispielsweise die Stärke des Innen bundes 33 kleiner als die Breite der Ringnut 35 so stützt sich beim Aufsetzen des Drehgriffoberteiles 17 die Innenbundhülse 33 mit ihrer äußeren Stirnseite auf der Stirnfläche 37 des Ventile gehäuses 3b ab. Wenn das Drehgriffoberteil 17 bis zum Anschlag mit der oberen Stirnfläche des Haubenteiles 30 aufgeschoben wird ist der Drehgriff 17 - 34, 38 - 41 vollkommen spielfrei befestigt weil der Spannstift 14 das Drehgriffoberteil 17 axial kraftschlüssig arretiert. Bei der Betätigung des Drehgriffober= teiles 17 zum öffnen oder Schließen des Ventiles wird, je nach den herrschenden Reibungsverhältnissen, das Haubenteil 30 sich mitdrehen, schlupfen oder feststehen.
- Wenn Jedoch die Stärke des Inaenbundes 33 größer ist als die Breite@der Ringnut. 35 kommt beim Einschrauben des Ventiloberteiles 1 in des Ventilgehäuse 36 der StützrinG 9 in Anlage mit der Stirnflache 7a des Außengewindes 7 und das Haubenteil 3o wird drehfest arretiert, wobei der Innenbund 33 zusätzlich eie abdichtende Wirkung hat, sodaß der O-Ring 4 (Fig.1) entfallen kann.
- Das in der linken Schnitthälfte dargestellte Beispiel eines Haubendrehgriffes mit axial spielfreier Befestigung auf dem Ventiloberteil 1 besteht aus einem metallischen DrehLriff-Oberteil 17' dem ein Haubenteil 42 zugeordnet ist, das mit einem Innenbund 43 versehen ist der mit seiner dem Ventiloberteil 1 zugekehrten Stirnfläche auf dem Stützring 9 zur Anlage kommt.
- Durch die axiale Elastizität des Stützringes t3 wird eine spielfreie Befestigung des Drehgriffes 17',21,42 auf dem Ventil= oberteil sichergestellt.
- In der rechten Schnitthälfte der Fig. 5 ist ein Hauben= drehgriff dangestellt der aus einem metallischen Haubenteil 44 besteht in das ein Nabenteil 45 fest eingeprßt unj mit einer kennzeichnenden Verschlußplatte 29 verschlossen ist. In der lin= ken Schnitthälfte ist ein massiver Haubendrehgriff 46 mit einem eingearbeiteten Nabenteil dargestellt. Die Nabenteil uncl die Befestigung der Drehgriffe auf dem Ventiloberteil 1, beider Ausführungen, entsprechen in Form und Gestaltung ihrer Bohrungen dem Nabenteil nach Fig. 4 mit dem freistehenden Bohrungsteil .') der Mitnehmerbohrung 24 und dem Spannstift 14, 16. Damit die Haubenteile 44, 46 in Anlage mit dem Stützring 9 treten können sind sie am offenen Ende mit einer abgesetzten Bohrung 47 ver= sehen deren innere Stirnfläche sich auf dem Stutzring 9 abstutzt wenn die Drehgriffe 44, 45 u. 46 auf den Spantlstift 14,16 bei geschlossener Ventilspindel 2 aufgeschoben sind.
- In der Fig. 6 ist in der rechten Schnitthälfte als Ausführungsbeispiel ein metallisches Drehgriffoberteil 48 mit einem Kunststoffnabenteil 49 dargestellt, wobei das Nabenteil 49 mit einer Außenprofilierung 50 versehen ist, die in ein gegen= profiliertes Metallnabenteil 51 des Drehgriffoberteiles 48 formschlüssig eingesetzt ist und mittels einer Ringmutter 52 befestigt ist.
- In der linken Schnitthälfte der Fig. 6 6 ist ein weiteres Aufsührungsbeispiel dargestellt, wobei in-der Nabe 53 eines metallischen Haubendrehgriffes 54 das gleiche Nabenteil 49 wie vorstehend befestigt ist.
- Auch bei diesen Ausführungsbeispielen nach Fig. 6 wird die gleiche Nabenform mit dem Bohrungsteil 25,26 und der Mit= nehmerbohrung 24 verwendet, wie bei Fi. 4 beschrieben.
- Zur Anlage des Haubenteiles 54 ist dieses mit einem gleichen Innenbund 43 versehen, wie das Haubenteil 42 nach Fig. 4.
- Ferner sind beide Drehgriffe 48 u. 54 mit einem Verschlußplätt= chen 29 verschlossen.
- Das Ausführungsbeispiel in der rechten Schnitthälfte zeigt einen wärmeisolierten metallischen Drehgriff 55 mit Haubenteil 55a in den ein aus Kunststoff gefertigtes außenpro.
- filiertes Haubenteil 56 mit Bund 5ba formschlüssig eingesetzt ist. Zur wärmeabschirmung ist am Nabenteil 56 mittels eines Ringmutter 52 e ine Kunststof fbundhül se 57 befestigt, deren Außen= bund 58 stirnseitig am Haubenteil 55a spielfrei anliegt. Die innere Stirnkante einer abgesetzten Offnung 47 stützt sich, wie in FIL. 5 dargestellt, auf dem, in Fig. 7 nicht dargestellten, Stützring 9 ab.
- In.der linken Schnitthälfte der Fi. 7 ist ein zusammen gesetzter, transparenter Haubendrehgriff dargestellt in dessen transparenten Drehgriffoberteil 59 von innen her, zusätzlich eine dekorative oder kennzeichnende Ringplatte 60 stirnseitig anliegend eingesetzt ist und mittels eines 0-Ringes 61, der über die Außenprofilierung der Wabe 56 geschoben ist, arretiert.
- Eine transparente RinEplatte bo ist beispielsweise von unten her durch ornamentale Winschnitte 62 beliebiger Form und Linienfjihrunü mit Dekors verstehen, die dem Drehgriff bei stirn seitiger Draufsicht eine schmückende Wirkung geben.
- Das eingesetzte Nabenteil 56 ist das- gleiche wie bei dem Drehgriff 55 der rechten Schnitthälfte und im Bohrungsteil 2-, 25,26 zur Befestigung der Drehgriffe auf einem Ventiloberteil wie bei den vorstehenden Beispielen (Fig.4 bis 6)ausgebildet.
- Zur spielf@eien Anlage mit einem Stützring 9 am Ventiloberteil 1 (Fig.5) ist ebenfalls eine Kunststoffhülse 57 mit abgesetzter Öffnung 47 vorLesehen, wobei zwischen dem Außenbund 58 und dem Drehgriff oberteil 59 ein transparentes Haubenteil 63 befestigt ist.
- Der zwischen dem Haubenteil u3 und der Hülse 57 entstehende Ringspalt 40 ist nach oben offen una dient zur Aufnahme eines dekorativen, bildlichen oder kennzeichnenden Einlage 64 die bis in das transparente Drehgriffoberteil 59 ragen kann, so daß gegenüber den im Hauptpatent verwendeten Folien eine wesentlich breitere Bildfläche bei gleichen Drehgriffabmessungen verwendet werden kann, so daß auch solche Bildmotive verwendet werten können, die nur auf breiteren Bildflächen wirkungsvoll sind.
- Weitere Ausführungsbeispiele mit den formschlussig einge= setzten Nabenteilen 56 nach Fig. 7 sinn in Fi. 8 dargestellt.
- Die rechte Schnitthälfte zeigt das tr nsparente Drehgriffober= teil 59 mit einem an dem Nabenteil 56 angeschraubten (52) topfförmigen Haubenteil 65.
- In der linken Schnitthälfte ist bin zusammengesetzter Drehgriff, ähnlich dem der Fi. 7, links, dargestellt, bei dem jedoch ds Nabenteil 5t und die Hülse 57 mittels einer über= stehenden Hülsenmutter 66 befestigt sind. Das überstehende teil der Hälsenmutter 66 ist mit einer abgestuften Bohrung 67 ver= sehen.
- In Abweichung zum Drehgriff 59, 63 der Fig. 7 links, ist quer über der verlängerten Einlage 64 ein dekoratives, bildmäßiges oder kennzeichnendes Ringplättchen eingelegt.
- Die axiale spielfreie Befestigung der Drehgriffe nach Fig0 6 rechts und 8 erfolgt durch Anlage der Stirnseite 56a bezw. der Stirnkante -67a geben die Stirnseite 69 einer Innen= bundbüchse 70, die, wie Rig. 9 zeigt über ide Spindel 2 ge= schoben ist und auf der Stirnfläche 12a des Sechskantes 12 aufliegt.
- Es sei bemerkt, daß die zentrischen Nabenbohrungen bei den Ausführungen nach Fig. 5, 7 bis 8 mittels des Verschluß= plättchens 29 verschlossen sind.
- In den Ausführungsbeispielen der Fig. lo sind zwei Haun bendrehgriffe 71 und 72 für Unterputzarmaturen 73 mit einstell= barer Rosette 74, wobei das Nabenteil des massiven Haubendreh= griffes 71 mit einer abgesetzten Stirnbohrung 71a versehen ist, deren Stirnkante 75 auf der ;tirnfläche 12a des Sechskantes 12 spielfrei aufliegt. Bei dem linken Haubendrehgriff 72 ist ein Nabenteil 49 formschlüssig eingesetzt und mittels einer Hülsen mutter 76 befestigt die nach der Montage mit ihrer Stirnseite auf der Stirnfläche 12a spielfrei anliegt.
- Zwei weitere Ausführungsbeiepiele sind in der Fig. 11 dargestellt. Die rechte Schnitthälfte zeigt ein transparentes nach oben offenes topfförmiges Drehgriffoberteil 77 mit einem abriebfesten Gleitring 78 der im Boden des Drehgrirfoberteiles 77 auf der dem Ventil zugekehrten Seite eingesetzt ist. Das einzusetzende Nabenteil 79 ist als Schraube ausgebildet und mit einem Außengewinde So versehen, dem das Innengewinde eines beispielsweise metallischen Verschlußteiles 82 zugeordnet ist.
- Das Verschlußteil 82 din; gleichzeitig zur Befestigung eines transparenten Verschlußringes 83 für des Drehgriffoberteil 77.
- Zusötzlich ist das Verschlußteil 82 mittels eines Stopfens 29 verschloszen. Das Nabenteil 79 ist so ausgebildet, daß mittels eines abgesetzten Bundes 84 eine das Ventiloberteil abdeckende Abdeckkappe 85 drehbeweglich dem Drehgriffoberteil 77 befestigt ist. Die spielfreie Befestigung erfolgt durch Auflae der Stirkante 56a mittel oder unmittelbar auf der Bechskantstirn= fläche des Ventiloberteiles 1 wie bei der vorgehenden Fig. B Bei dem in der linken Schnitthälfte daresteliten Hautendrehgriff aus nichttransparentem Kunststoff ist das Drehgriffoberteil 86 ebenflls topfförmig ausgebildet und nach oben offen. Das Haubenteil 86a ist mit dem Drehgriffoberteil 86 eine Einheit und nur abdeckendes Mittel für das nicht deren stellte Ventiloberteil. Des verwendete Nabenteil 87 entspricht bohrungs- und befestigungsmäßig dem Nabenteil 79 unter wegfall de. insatzes 84a zur Halterung der Abdeckkappe 85 der Fig. 11 rechts.
- Nach der Montage auf ein Ventiloberteil 1 nach Fig.1 oder 9 stützt sich die Stirnseite 56a spielfrei auf dem Sechs= kant 12 ab. Das offene Drehgriffoberteil 86 wird mittels einer pilzförmigen Verschlußplatte d8 verschlossen, die Lleichzeitig Mutter für das Gewinde Bo des Nabenteiles 87 ist.
- In Fig. 12 sind zwei weitere Drehgriffausbildungen dar= gestellt, die ähnlich den der Fig. -11 sind, nur daß sie aus transparenten Material und als Haubendrehgriffe mit Dekoreinlage hergestellt sind. Der wesentlichste Unterschied ist der, daß das Nabenteil 89 mit dem Einschraubgewinde 80 zusätzlich mit einer Blendenhülse 90 ausgerustet ist.
- P a t e n t a n s p r u c h e :
Claims (1)
- P a t e n t a n s p r u c h e : 1. Drehgriff, insbesondere für sanitäre Armaturen nach Patent (Anmeldung P 21 15 818.9) mit einem das Ventiloberteil abdeckenden Haubenteil und einem im Drehgriffoberteil angeordneten innenprofilierten Nabenteil das formschlüssig auf die Spindel eines Ventiloberteiles aufschiebbar ist, wobei das Drehgriffoberteil ohne einen maßhaltigen Anschlag mit dem Dreh= griffunterteil spielfrei zur knlage bringbar und durch AufS stecken auf einem in die Spindel des Ventiloberteiles befestig ten Spannstift kraftschlüssig befestigt ist, dadurch gekenn= zeichnet, daß das dem Kopfteil (16-) des Spannstiftes (15) zu= geordnete Nabenteil ( 23,45,46,49,56,75,87,89) im Drehgriff= oberteil (17,17',44,46,48,54,55,59,71,72,77,86) vorzugsweise mit einem freistenenden zylindrischen Halsansatz (25) versehen ist, wobei dem Hauben- oder dem Nabenteil stirnEeitig eine Anlagefläche (9,12a) mittel oder unmittelbar am Ventiloberteil (1) zugeordnet ist.2. Drehgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil (1£) des Spannstiftes (14) einen konzentrischen Hohlraum (16d) und/oder mit äußeren radialen Spannungsfeldern (16b) versehen ist.3. Drehgriff nach den Ansprüchen 1 u.2 dadurch gekennzeich= net, daß der äußeren Stirnflache oder einem Ansatz (33,43,47) des Drehbriffhaubenteiles (30,42,44,46,54,57) ein in eine Ringnut (8) des Ventiloberteiles (1) einLesetzter Stützring (9) zugeordnet ist, der vorzugsweise aus einem abriebfesten elastischen Kunststoff besteht.4. Drehgriff nach den Ansprüchen 1 bis 3 dadurch gekenn= zeichnet, daß das Drehgriffoberteil (17,17',59,77,86) topfförmig ausgebildet und mit einet zentrischen Bodenbohrung(19) versehen ist in die ein Nabenteil (21,56,84,87,89) mit einer Außenprofilierung form- und kraftschlüssig einschiebbar ist.5. Drehgriff nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch LeknnS zeichnet, daß in ein loses Haubenteil (30) an der dem Ventil körper (36) zugekehrten Stirnseite eine Bundbuchse (32) eins gesetzt ist, deren Innenbund (33) zwischen dem Stützring (9) und dem Ventilkörper (36) drehbeweglich oder fest anliegt.t. Drehgriff nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn= zeichnet, daß das Haubenteil (42,44,46,54,57) mit der Stirn= fläche eines Innentundes (43,47) kraftschlüssiG durch das aufgesteckte Drehgriffoberteil (17,17',44,46,48,54,55a,59) gegen aie obere Stirnfläche des Stutzrinßes (9) gepreßt wird.7. Drehgriff nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn= zeichnet, daß einem transparenten Haubenteil (30,63) eine zylindrische innenliegende Blende (34,57,10) zugeordnet ist die sich auf der eingesetzten Bundbüchse (32) oder einem Sechskant (12a) stirnseitig abstützt und bei abgezogenen Drehgriffoberteil (17,59) einen offenen Schlitzring (40) zum Einsetzen von dekorativen oder bildlichen Einlagen (64)biluet.6. Drehgriff nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß das Nabenteil (21,45,46,56) eine zentrische abgestufte Einsatz= bohrung (28) besitzL in die eine kennzeichnende Verschluß= platte (29) einsetzbar ist.9. Drehgriff nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 8 dadurch gekennzeichnet, daß der Drehgriff mit Haubenteil (46,71) und Nabenteil aus einem Stück besteht oder, daß in ein als Dreh= griff ausgebildetes Haubenteil (44,54,55a,72) ein Nabenteil (45,49,56) eingesetzt ist.10. Drehgriff nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Drehgriffoberteil (48,51,53,55,59,72a) mit einer innenpro= filierten Muffe oder Bohrung versehen ist in die ein Naben= teil (49,56) formschlüssig einsetzbar und mittels einer Ring= mutter(5@,7@,66) befestigt ist.11. Drehgriff nach den Ansprüchen 1, 7 und 10 dadurch ge= kennzeichnet, das in das Drehgriff-Oberteil (55,59) eine aussen-und innenprofilierte Bundnabe (57) formschlüssig einsetzbar ist in der eine Zylindrische Tqpfbuchse (57) mit Außenbund (58) und stirnseitiger Gleitfläche anschraubbar ist, die bei trans parenten Haubenteil (63) einen radialen Ringschlitz (40) bildet der zum Drehgriffoberteil (59) geöffnet ist und eine Bildeinlage (64) aufnehmen kann, die bis in das Drehgriff9berteil (59) Sagen kann.12. Drehgriff nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, daß das Drehgriffoberteil (59) mit einem dekorstiven Einsatzring (60) versehen ist, der durch einen O-Ring (61) oder dergl.befestigt ist.15. Drehgriff nach Anspruch 1 und einen oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß dem Nabenteil (49,71, 84,87 ) mittel= oder unmittelbar die Stirnfläche (69) einer Ringmutter (66,76) eines Zwischenringes (7Q) oder einer Ring= fläche zugeordnet ist, die mit einer Stirnfläche (12a) des Ventiloberteiles (1) in gleitend anliegende spielfreie Anlage tritt.14, Drehgriff nach Anspruch 13 dadurch gekennzeichnet, daß das Haubenteil ( 71,72) über eine verstellbare Rosette. (74) greift die auf dem Ventilkörper (73) einstellbar ist, 15. Drehgriff nach den Ansprüchen 13 und l4, dadurch ge= kennzeichnet, daß das in das Drehgriffoberteil (77,86) be= festigte Nabenteil (79,87,89) mit einer Ausnehmung versehen ist deren Stirnseite (56a) mittel oder unmittelbar mit einer' Stirn flache (12a) des Ventiloberteiles in gleitende Wirkverbindung tri@t.16. Drehgriff nach den Anspruchen 1, 11 und 15 dadurch ge= kennzeichnet, daß das Nabenteil (89) gleichzeitig als abdecken= de Topfbuchse (90) ausgebildet ist.17. Drehgriff nach Anspruch 1 und/oder einen oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannstift(14) und der zu@ehörige Nabenteil (25) aus Werkstoffen mit gleichen-oder annähernd gleichen - Ausdehnungskoeffizienten hergestellt sind.18. Drehgriff nach Anspruch 1 und/oder einen oder mehreren der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, bar das Verschlußteil (82,88) mit einer profilierten Schlässel= bohrung, (91) versehen ist.
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Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
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