DE213915C - - Google Patents
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- DE213915C DE213915C DENDAT213915D DE213915DA DE213915C DE 213915 C DE213915 C DE 213915C DE NDAT213915 D DENDAT213915 D DE NDAT213915D DE 213915D A DE213915D A DE 213915DA DE 213915 C DE213915 C DE 213915C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H1/00—Tops
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77f. GRUPPE
JOSEF FORKARTH in INNSBRUCK, Tirol.
Farbenkreisel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur
Veranschaulichung von verschiedenen Grundfarben und den aus solchen sich zusammensetzenden
Mischfarben, welche unter anderem auch als »Farbenkreisel« zur Anwendung kommen
kann, der auf irgendeine Weise entweder abwechselnd in entgegengesetzter oder ruckweise
in derselben Richtung um seine Achse rasch gedreht wird und während der Drehung an der nach außen gekehrten Mantelfläche
einen farbigen Ring zeigt, der bei jeder Bewegungsumkehr oder bei jedem plötzlichen
Wechsel. in der Bewegungsgeschwindigkeit infolge Verstellung einzelner leicht beweglicher
und an verschiedenen Stellen verschieden gefärbter Teile die Farbe wechselt und auf diese
Weise alle möglichen Farben annimmt.
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art besteht der große Nachteil, daß eine ganz
reine Farbenwirkung dadurch nicht erzielt werden kann, weil die nicht wechselbare Färbung
von verhältnismäßig großen, in den Bereich der die wechselnde Farbe erzeugenden Bestandteile hineinreichenden Flächen die Wifkung
dieser letzteren Bestandteile in ungünstigem Sinne stark beeinflußt.
Demgegenüber ist bei dem den Gegenstand
der Erfindung bildenden »Farbenkreisel« durch die Anordnung eines dichten Kranzes von an
der Mantelfläche zweckentsprechend gefärbten und um ihre zur Hauptachse parallelen Achsen
leicht drehbaren Walzen ein möglichst reines Farbenspiel gewährleistet.
Die Zeichnung zeigt in den Fig. ι bis 4
mehrfache Ausführungsformen dieses Kreisels.
Der Kreisel besteht aus zwei voneinander unabhängigen Systemen von Bestandteilen,
welche einerseits direkt auf beliebige Weise in Bewegung gesetzt werden', andererseits diese
Bewegung indirekt mitmachen. Erstere bestehen beispielsweise aus den beiden .gleichen,
symmetrisch einander zugekehrten Teilen a, welche durch den dritten Teil b zu einem
Ganzen verbunden sind. In den so gebildeten »Kreiselkörper« sind Rollen c (Walzen) eingelegt,
welche entweder in der aus Fig. 1 (obere Hälfte) dargestellten Art an den Rollenzapfen
oder in der in Fig. 1 (untere Hälfte) ersichtlichen Weise durch die Umbiegungen des Randes
der Scheibe α am Herausfallen gehindert werden, sieh jedoch um den Teil b herum frei
oder auf irgendeine Art, beispielsweise durch Zahneingriff, zwangsweise bewegen können.
Die Rollen sind z. B. an ihrer Mantelfläche in je einem Drittel »rot«, »gelb« und »blau« gefärbt.
In die an der Außenseite zwischen den Rollen befindlichen dreieckigen Räume können auch kleine Röllchen cv die wieder
rot, gelb oder blau, eventuell nur gelb-blau, gelb-rot oder blau-rot gefärbt sind, eingelegt
werden (Fig. 1, untere Hälfte rechts). Die
kleinen Röllchen können auch um die aus
Claims (1)
- Fig. 2 ersichtlichen Stifte d gelagert sein und zwischen sich die freiliegenden Rollen c aufnehmen, welche durch den gleichfalls freiliegenden Ring e auseinandergehalten werden.
Der Antrieb des Kreisels erfolgt in bekannter Weise z. B. durch Torsionsschnüre /,Z1 (Fig. i) oder gemäß Fig. 2 durch Schnurrolle und Schnur i sowie Handgriff h. Bei der letzteren Einrichtung wird durch den im Kreisel aufgespeicherten Schwung die abgelaufene Schnur immer wieder auf den Stift g aufgewickelt,- so daß durch abwechselndes Anziehen und Lockerlassen der Schnur der Kreisel gleichfalls dauernd in abwechselnd entgegengesetzt gerichteter Bewegung erhalten wird.Bei der Drehung des Kreisels werden die Rollen c um die Kreiselachse mit herumgeführt, wobei sie sich gegenüber dem Kreiselkörper in Ruhe befinden. Wechselt jedoch die Bewegungsrichtung des Kreisels oder die Geschwindigkeit desselben, so eilen sie bei Abnahme der Geschwindigkeit dem Kreiselkörper voraus, oder sie bleiben bei Zunahme der Geschwindigkeit zurück, wodurch sich ihre Lage zum Kreiselkörper jeweilig ändert. Die Farben der Rollen schauen dabei in den verschiedensten Kombinationen nach außen, und zeigt der sich während der Drehung ergebende scheinbare Ring (Fig. 4) die betreffende Durchschnittsfärbung. Der Glanz der Rollen verleiht dabei auch dieser Allgemeinfarbe des Ringes einen eigenartigen Seidenglanz. Da aber selbst in dem angenommenen Fälle, daß bei allen Rollen dieselbe Farbe nach außen steht (Fig. 1), das beobachtende Auge nur in der Mitte des Ringes die betreffende Farbe rein sieht, dagegen nach den Seiten zu (bei χ und y in Fig. 1) auch die benachbarten Farben der einzelnen Rollen sichtbar werden, so schillert (irisiert) die Farbe des Ringes von der Mitte nach den Seiten hin in die eine oder andere Rollenfarbe hinein (Fig. 4), wodurch ein weiterer eigenartiger Effekt hervorgebracht wird.45 Ρλ τ ε ν τ - A ν s r R υ c η :'Farbenkreisel, welcher aus mehreren, das Farbenspiel erzeugenden und sich bei Änderung in der Drehgeschwindigkeit leicht verstellenden Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung eines möglichst reinen Farbenspieles um die Drehachse des Kreisels herum ein dichter Kranz von an der Mantelfläche zweckentsprechend gefärbten und um ihre zur Hauptachse parallelen Achsen leicht drehbaren Walzen angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE213915C true DE213915C (de) |
Family
ID=475527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT213915D Active DE213915C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE213915C (de) |
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0
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