DE2136246B2 - Herbicider Komplex und daraus hergestellte Zubereitungen - Google Patents

Herbicider Komplex und daraus hergestellte Zubereitungen

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    • C07C275/28Derivatives of urea, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups having nitrogen atoms of urea groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
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Description

3. Stabile, herbicide Zubereitung, bestehend aus der Komplexverbindung nach Anspruch 1, üblichen Hilfs- und Trägerstoffen und gegebenenfalls einer der Komponenten der Komplexverbindung nach Anspruch 1.
Die Erfindung betrifft eine Komplexverbindung aus 1 Mol S-Brom-S-sec-butyl-o-methyluracil (Bromacil) und 1 Mol 3-(3,4-Dichlorphenyl)-l,l-dimethylharnstoff (Diuron), ein Verfahren zur Herstellung dieser Komplexverbindung sowie herbicide Zubereitungen, die aus dieser Verbindung, üblichen Hilfs- und Trägerstoffen und gegebenenfalls einer der Komponenten der Komplexverbindung bestehen.
Die Erfindung basiert auf der Feststellung, daß S-Brom-S-sec-butyl-ö-methyluracil, im folgenden mit Bromacil bezeichnet, und 3-(3,4-DichIorphenyl)-l,ldimethylharnstoff, im folgenden mit Diuron bezeichnet, in einem Molverhältnis von 1:1 unter Bildung eines Komplexes reagieren, der als gesonderte chemische Einheit vorliegt.
Bromacil und Diuron sind auf dem Herbicidgebiet seit vielen Jahren bekannt und waren einzeln bei Herbicidanwendungen sehr erfolgreich.
Auf Grund der komplementären Natur der Wirksamkeit dieser Herbicide ist es in einigen Fällen erwünscht, beide Herbicide zu verwenden. Es wurde nun gefunden, daß ein Komplex hergestellt werden kann, der im Vergleich mit den Zubereitungseigenschaften physikalischer Gemische aus Bromacil und Diuron verbesserte Zubereitungseigenschaften aufweist. Es wurde auch beobachtet, daß der Bromacil/ Diuron-Komplex nichtsdestoweniger die gewünschte herbicide Wirksamkeit besitzt, die mit der Verwendung von Bromacil und Diuron als getrennte Einheiten zu erwarten wäre.
Das Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen Komplexes aus Bromacil und Diuron im Molverhältnis 1:1 ist dadurch gekennzeichnet, daß Bromacil und Diuron im Molverhältnis 1:1 nach üblichen Methoden in innigen Kontakt gebracht werden.
Hierfür sind z. B. die folgenden Methoden geeignet:
(1) Das Bromacil und Diuron können in einem gemeinsamen Lösungsmittel gelöst werden, und der Bromacil/Diuron-Komplex kann isoliert werden und die Isolierung aus dem gemeinsamen Lösungsmittel kann durch Cokristallisation erfolgen.
(2) Das Bromacil und Diuron können zusammen geschmolzen werden mit anschließender Verfestigung der Schmelze unter Erzielung des Komplexes-
5 (3) Das Bromacil und Diuron können in fein zerteilter Form mit Wasser aufgeschlämmt und unter Rühren unter Bildung des Komplexes erhitzt werden. Bevorzugt wird die Aufschlämmung auf eine Temperatur von wenigstens 85° C erhitzt, und die erhöhte Temperatur wird wenigstens 2 Stunden beibehalten.
Die erfindungsgemäße Komplexverbindung bildet sich nur aus Bromacil und Diuron im Molverhältnis 1:1. Wenn eine dieser Verbindungen im Überschuß über das Molverhältnis von 1:1 vorliegt, besteht das daraus erhaltene Produkt aus einem Gemisch aus der erfindungsgemäßen Komplexverbindung im Molverhältnis 1:1 und dem Bestandteil, der im Uberschuß vorliegt
Die erfindungsgemäßen herbiciden Zubereitungen enthalten bevorzugt derartige Gemische aus der erfindungsgemäßen Komplexverbindung und einer der Komponenten der Komplexverbindung. Besonders bevorzugte erfindungsgemäße Zubereitungen enthalten das Bromacil und Diuron lediglich als Komplexverbindung oder in einem Gewichtsverhältnis von etwa 2:1, also mit einem Überschuß an Bromacil.
Der Schluß, daß der Bromacil/Diuron-Komplex eine eine gesonderte chemische Verbindung im Gegensatz zu einem bloßen physikalischen Gemisch aus Bromacil und Diuron ist, wird durch folgende physikalische Eigenschaften belegt, die ihn von dem entsprechenden physikalischen Gemisch unterscheiden: Im Röntgenstrahlenbeugungsbild des Bromacil/ Diuron-Komplexes ist ein Unterschied sowohl gegenüber Diuron als auch Bromacil zu verzeichnen, wodurch gezeigt wird, daß der Bromacil/Diuron-Komplex eine neue und abweichende kristalline Struktur besitzt.
Ferner zeigt ein Vergleich des Infrarotspektrums des Bromacil/Diuron-Komplexes mit denjenigen der getrennten Materialien das Vorliegen verschiedener neuer Banden bei 3370 cm"1, 1608 cm-1 und 718 cm"1. In ähnlicher Weise hat Diuron Banden bei 910 cm-1 und 630 cm"1 und Bromacil hat eine Bande bei 850 cm"1, die nicht im Infrarotbild des Bromacil/Diuron-Komplexes vorliegen.
Ferner ist der Schmelzpunkt des Bromacid/Diuron-Komplexes scharf und unterscheidet sich vom Schmelzpunkt der zur Herstellung des Komplexes verwendeten Ausgangsmaterialien.
Diese physikalischen Eigenschaften zeigen, daß der hier beschriebene Bromacil/Diuron-Komplex eine chemische Verbindung mit sowohl vom nicht umgesetzten Bromacil als auch dem nicht umgesetzten Diuron oder einem physikalischen Gemisch der beiden Materialien abweichenden Schmelzpunkt und anderer Kristallstruktur darstellt.
Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung des Verfahrens zur Herstellung des erfindungsgemäßen Bromacil/Diuron-Komplexes.
Beispiel 1
233 g Diuron und 261 g Bromacil (Molverhältnis 1:1) wurden in 2500 ml Methanol unter Erwärmen auf dem Dampfbad gelöst. Aus der Lösung fiel beim
Stehen über Nacht bei Raumtemperatur 323 g kri- standteil enthält, oder als Suspension, die 15 bis ställiner Feststoff mit einem Schmelzpunkt von 151 50% aktiven Bestandteil enthält, hergestellt werden. bis 153° C aus. Nach Trocknen wurden die Feststoffe Außer dem aktiven Bestandteil enthalten derartige durch Röntgenstrahlenbeugung untersucht. Das mit Zubereitungen Benetzungsmittel, Dispergiermittel, Bromacil und Diuron verbundene typische Muster 5 feste oder flüssige Verdünnungsmittel, das Zusamwar verschwunden und war durch ein Muster ersetzt, menbacken verhindernde Mittel, Antischäumungsdas eine neue kristalline Phase anzeigt. Wenn Ver- mittel oder andere Bestandteile, die zur Erzeugung suche entweder mit Bromacil oder Diuron in einer wirtschaftlich annehmbaren Zubereitung erformolarem Überschuß gegenüber dem anderen durch- derlich sind. Die Menge und Art der für eine Zugeführt wurden, zeigte das Röntgenstrahlenbeugungs- io bereitung ausgewählten Zusätze werden durch die muster die Anwesenheit der neuen Phase sowie die Endverwendung des Produktes und die gewünschten der überschüssigen Komponente. physikalischen Eigenschaften der Zubereitung bestimmt.
. . Die oberflächenaktiven Mittel wirken als Be-
Beispiel 2 15 net2ungs-, Dispergier- und Emulgiermittel, die zur
Dispergierung von aktivem Material in dem Sprüh-
23,3 g Diuron und 26,1 g Bromacil wurden in mittel beitragen und die Benetzung von wachsartigen
einem Ofen bei einer Temperatur von etwa 160° C Blättern u. dgl. durch das Sprühmittel verbessern. Zu
während einer halben Stunde mit gelegentlichem Be- den oberflächenaktiven Mitteln können beispiels-
wegen zur gründlichen Vermischung der Komponen- »o weise anioaische, nicht ionische und kationische
ten erhitzt. Die erhaltene Masse bestand nach Küh- Mittel gehören, die bisher in Schädlingsbekämpfungs-
lung und Kristallisation aus einem molaren Komplex mitteln der gleichen Art verwendet wurden. Eine ins
aus Bromacil und Diuron, was durch Röntgenstrah- einzelne gehende Aufzählung derartiger Mittel ergibt
lenbeugung bestimmt wurde. sich aus »Eietergents and Emulsifiers Annual« (John
Wie vorstehend angegeben, umfaßt ein Gesichts- 25 W. McCu i ehe ο 11, Inc.).
punkt der Erfindung physikalisch stabile herbicide Anionisclie und nicht ionische oberflächenaktive Zubereitungen, die aus einer herbicid wirksamen Mittel werden bevorzugt. Unter den anionischen Menge des erfindungsgemäßen Bromacil/Diuron- oberflächenaktiven Mitteln sind Alkali- und Erd-Komplexes und üblichen Hilfs- und Trägerstoffen alkalisalze von Alkylarylsulfonsäuren oder Alkalibestehen. Die Verwendung physikalischer Gemische 30 salze von Diallcylsulfosuccinaten bevorzugt,
aus Bromacil und Diuron in herbiciden Zubereitun- Nicht ionische oberflächenaktive Mittel ionisieren gen führt zu Fonnulierungs-, Lagerungs- und An- in wäßrigeir Lösung nicht, verdanken jedoch ihre Wendungsproblemen. Beispielsweise führen normale Löslichkeit in Wasser Wasserstoffbindungsgruppen, Pulverzubereitungen, die erhebliche Mengen an wie beispielsweise Äthersauerstoff oder Hydroxyleinem der beiden Bestandteile, z. B. 5 bis 10% oder 35 gruppen. Zu bevorzugten nicht ionischen obermehr, plus eine gleiche Menge des anderen Bestand- flächenaktiven Mitteln gehören Polyoxyäthylenester teils als ein physikalisches Gemisch enthalten, zu von Fettsäuren und Alkylphenylpolyäthylenglykol-Agglomerierung und Verlust der Dispergierfähigkeit äther.
bei der Lagerung. Die Verwendung des Bromacil/ Bevorzugte Dispergiermittel sind Alkali- und Erd-
Diuron-Komplexes der Erfindung vermeidet diese 40 alkalisalze von Ligninsulfonsäuren, Salze von poly-
Fonnulierungs-, Lagerungs- und Anwendungspro- merisierten Alkylarylsulfonaten, sowie Methylcellu-
bleme. lose oder Polyvinylalkohol.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Ausdrücke Oberflächenaktive Mittel liegen in den Massen der »stabile herbicide Zubereitung« und »physikalisch Erfindung in Mengen bis zu etwa 20 Gewichtsprostabile herbicide Zubereitungen« zur Beschreibung 45 zent, bezogen auf das Gesamtgewicht der erhaltenen von Massen verwendet werden, die eine erwünschte Masse, vor. Wenn größere Mengen an Oberflächen-Lebensdauer besitzen, und daß derartige nicht aktivem Mittel erwünscht sind, z. B. zur verbesserten flüssige Zubereitungen ihre frei fließenden Eigen- Benetzung oder Durchdringung des Blattwerkes, wird schäften, ihre Benetzbarkeit und Dispergierfähigkeit aus Zweckmäßigkeitsgründen das Vermischen im beibehalten und bei der Lagerung nicht zusammen- 5° Sprühtank gewöhnlich bevorzugt.
backen. Die flüssigen Zubereitungen der Erfindung Pulver- und Staubpräparate können durch Verbehalten ihre Fließfähigkeit bei, vermeiden Agglome- mischen des aktiven Bestandteils mit oder ohne oberrierung diskreter Komplexteilchen und sind nach flächenaktive Mittel mit feinzerteilten Feststoffen, Lagerung, wenn und falls Sedimentation eintreten wie beispielsweise Kalk, natürliche Tone (Kaolinite, sollte, wieder suspendierfähig. 55 Attapulgite usw.), Pyrophyllit, Diatomeenerde;
Daher kann der Bromacil/Diuron-Komplex zu Mehlen, wie beispielsweise Walnußschalen, Weizen, einer Vielzahl von Produktformen zubereitet werden, Rotholz, Sojabohnen und Baumwollsamen oder andie ein Ausmaß an Stabilität besitzen, welches nicht organischen Substanzen, wie beispielsweise Kieselerhalten werden kann, wenn Bromacil und Diuron säure, Silicate, Magnesiumcarbonat, Calciumcarboals ein physikalisches Gemisch in ähnlichen Formu- 60 nat oder Schwefel, hergestellt werden. Andere Verlierungen vereinigt werden. dünnungsmittel, z. B. das Zusammenbacken verhin-
Erfindungsgemäße Zubereitungen sind z.B. Stäube, dernde Mittel oder Antischäumungsmittel, können
die 5 bis 35% aktiven Bestandteil enthalten, benetz- erforderlich sein. Die Wahl des Verdünnungsmittels
bare Pulver, die 25 bis 90% aktiven Bestandteil ent- hängt von den physikalischen Eigenschaften ab, die
halten und hochfeste bzw. hochwirksame Konzen- 65 erwünscht sind. Die Zubereitungen können durch
träte, die 75 bis 95% aktiven Bestandteil enthalten. gründliches Vermischen des aktiven Bestandteils mit
Eine erfindungsgemäße Zubereitung kann auch in den anderen Zusätzen und Vermählen in einer Ham-
Form eines Granulats, das 5 bis 50% aktiven Be- mermühle oder einer ähnlichen Vorrichtung herge-
5 6
stellt werden. Die Teilchengröße für Staub- und Pul- Sprühölen, und durch Einschluß eines geeigneten
verpräparate sollte einen mittleren Durchmesser von Emulgiermittels können sie auch aus Wasser ver-
50 μ oder weniger aufweisen. sprühbar gemacht werden.
Pulverförmige Massen können durch Zugabe Der Bromacil/Diuron-Komplex ist ein wirksames einer Flüssigkeit, mechanische Behandlung und ge- 5 Herbicid zur Bekämpfung unerwünschter Vegetation, wohnliche Trocknung in Granulate überführt wer- Er ist sowohl gegen breitblättrige Unkräuter als auch den. Mechanische Einrichtungen, z.B. Granulier- gegen Grasunkräuter wirksam. Er behält seine pfannen, Mischer und Extruder, können verwendet Wirksamkeit sowohl in schweren als auch in sandigen werden. Verdichtungseinrichtungen können ohne eine Böden bei und behält auch seine Wirksamkeit über Flüssigkeit in dem Gemisch angewendet werden. io große Abweichungen klimatischer Bedingungen bei. Wasserlösliche Bindemittel, z. B. anorganische Salze, Die genaue Menge des zur Bekämpfung von UnHarnstoff, Ligninsulfonate, Methylcellulose u. dgl.: kräutern notwendigen Komplexes variiert in Abhänkönnen in diese speziellen Zubereitungen in Mengen gigkeit von dem gewünschten speziellen Endergebnis. bis zu etwa 25 Gewichtsprozent des fertigen Granu- Die Applikationsmenge wird durch die Art des zu lats eingearbeitet werden. Derartige Materialien 15 bekämpfenden Unkrauts, die verwendete spezielle tragen auch zum Zerfall der Pellets und zur Freigabe Zubereitung, die Art der Aufbringung, die herrschendes aktiven Bestandteils unter Feldbedingungen bei. den Wetterbedingungen, die lokalen Bcdenbedingun-Es kann auch eine Lösung, Suspension oder gen und andere Faktoren bestimmt. Allgemein geSchmelze des aktiven Bestandteils auf die Oberfläche sagt, liegt die Applikationsmenge bei etwa ein Viertel vorgeformter Granulate aus Ton, Vermiculit, Mais- ao bis etwa 40 kg aktivem Bestandteil je Hektar. Zur kolben u. dgl. aufgesprüht werden. Oberflächenaktive selektiven Unkrautbekämpfung bei Ernten können Mittel können auch in die Zubereitungen des letzte- ein Viertel bis 12 kg aktiver Bestandteil je Hektar ren Typs eingeschlossen sein. verwendet werden. Die Mittel zur Anwendung dieser
Suspensionszubereitungen können in Wasser oder Materialien sind die Standardmittel für die Arten der in organischen Lösungsmitteln oder in Gemischen 25 erzeugten Zubereitungen; d. h., benetzbare Pulver von Wasser und wassermischbaren organischen können mit Wasser vermischt und in üblichen EinLösungsmitteln, in denen der aktive Bestandteil bei richtungen versprüht werden, und Granulate können einer Löslichkeit unterhalb von etwa 0,1% liegt, her- in einem üblichen Verteiler aufgebracht werden, gestellt werden. Die Präparate enthalten gewöhnlich Beispielsweise werden üblicherweise um Bäume in außer dem wirksamen Bestandteil und dem flüssigen 30 einem Citrusobstgarten auftretende Unkräuter durch Träger oberflächenaktive Mittel, Viskositätsregler Anwendung von 1 bis 8 kg Bromacil/Diuron-Kom- und andere übliche Modifizierungsmittel. Sie werden plex je Hektar behandelter Bereich bekämpft. Eine durch Vermählen der Bestandteile in einer Sand- vollständige Bekämpfung von Unkräutern in einer mühle oder Kugelmühle, vorzugsweise bis zu einer Wasserkulturfarm und längs eines Eisenbahngeländes mittleren Teilchengröße von unter 20 μ, hergestellt. 35 wird z. B. erreicht, wenn eine Masse, die 35 kg Kohlenwasserstoffe und andere brennbare Träger Bromacil/Diuron-Komplex enthält, je Hektar behansollten Siedepunkte oberhalb von etwa 1250C zur delter Bereich angewendet wird. Unkräuter bei Sicherheit der Handhabung besitzen. Suspensionen in Ananas können z. B. durch Anwendung von 1 bis Kohlenwasserstoffen eignen sich zur Verstreckung in 12 kg je Hektar bekämpft werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Komplexverbindung aus je 1 Mol 5-Brom-3-sec-butyl-6-methyl-uracil und l-(3,4-Dichlorphenyl)-l,l-dimethylhamstoff.
2. Verfahren zur Herstellung der Komplexverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß S-Brom-S-sec-butyl-o-methyl-uracil und l-(3,4-Dichlorphenyl)-l,l-dimethyl-harnstoff im Molverhältnis von 1:1 nach üblichen Methoden innig miteinander in Berührung gebracht werden.
DE19712136246 1970-07-21 1971-07-20 Herbicider Komplex und daraus hergestellte Zubereitungen Expired DE2136246C3 (de)

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CA920595A (en) 1973-02-06
IL37302A (en) 1974-10-22
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