DE213568C - - Google Patents
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- DE213568C DE213568C DENDAT213568D DE213568DA DE213568C DE 213568 C DE213568 C DE 213568C DE NDAT213568 D DENDAT213568 D DE NDAT213568D DE 213568D A DE213568D A DE 213568DA DE 213568 C DE213568 C DE 213568C
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- valve body
- valve
- housing
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03B—INSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
- E03B9/00—Methods or installations for drawing-off water
- E03B9/02—Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Lift Valve (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85 d. GRUPPE
BOPP & REUTHER in MANNHEIM-WALDHOF.
fläche des Absperrventilkörpers einen dichtenden Sitz bietet.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. März 1908 ab.
Bei Wasserpfosten besteht die Klage, daß sowohl die von außen in das Gehäuse gelangenden,
wie auch die vom Leitungswasser selbst mitgefühlten Fremdkörper, (Sand, Stein
chen usw.) sich im Ventilgehäuse zwischen die Ventilkörper, die Gehäuse- und die Schlußflächen
festsetzen und, wenn der Wasserdurchfluß freigegeben und dann wieder gesperrt wird, zwischen die Ventilschlußflächen gelangen
und sich dort festklemmen können; wodurch ein vollständiges Schließen des Ventils
nicht möglich ist oder aber die Schlußflächen beschädigt werden.
Die in der Zeichnung dargestellte Erfindung hat den Zweck, die Lagerung der in das Gehäuse
gelangenden Fremdkörper unmöglich zu machen und die Ventilschlußflächen gegen Beschädigung zu schützen'
Dies wird gemäß der Erfindung auf folgende Art erreicht:
Die Bodenöffnung des unteren erweiterten Gehäuseteils wird in bekannter Weise so ausgebildet,
daß sie sowohl den schrägen Rand der Stirnfläche als auch der zylindrischen Umfangsfläche
des Absperrventilkörpers einen dichtenden Sitz bietet.
Die Erfindung besteht nun darin, daß die Innenfläche a, b des unteren Gehäuseteils g in
steiler Böschung zu dem zylindrischen Ventilsitz abfällt und der in die Bodenöffnung versenkte
Ventilkörper k mit der oberen Kante b der zylindrischen Sitzfläche bündig oder tiefer
als sie liegt, sowie mit seiner vertieften Oberseite die abfallende Unterfläche a, b des Ge-35
häuses g fortsetzt. Säcke, Winkel, Ecken usw., in oder an welchen sich die Fremdkörper ablagern
können, sind dadurch beseitigt.
Auf der vertieften Oberseite des Ventilkörpers können sich die in das Gehäuse gelangten
Fremdkörper sammeln; sie sind hier für den Ventilabschluß nicht störend und können nach Herausnehmen des Ventils entfernt
werden. Die Zeichnung zeigt den Unterteil eines Wasserpfostens gemäß der Erfindung
im Querschnitt mit drei verschiedenen Hublagen des Ventilkörpers: Fig. 1 bei gesperrtem
Wasserdurchfluß und tiefster Ventilkörperstellung, Fig. 2 bei teilweise angehobenem
Ventilkörper und beginnendem Wasserdurchfluß, Fig. 3 bei ganz gehobenem Ventilkörper
und vollem Wasserdurchfluß. Die abfallende Innenfläche a, b des Gehäuses findet bei tiefster
Stellung des Ventilkörpers ihre Fortsetzung in der an α, b sich anschließenden oberen
Fläche d des Ventilkörpers, so daß durch diese Fläche d die unterste Begrenzung der Gehäusewand
gebildet wird (Fig. 1).
Bei tiefster Ventilkörperstellung (Fig. 1) werden die Fremdstoffe infolge der abfallenden
Gehäuseinnenfläche α, δ nach deren.unterer Begrenzung, der Oberseite d des Ventilkörpers,
geleitet, wo sie sich ablagern. Findet nun nach Hochheben des Ventilkörpers der
Wasserdurchfluß statt, so werden die über dem Ventilkörper sich etwa lagernden Fremdkörper
durch den Wasserstrom ausgeworfen. Wird der Wasserstrom durch Senken des Ventilkörpers
gesperrt, so werden die noch im
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Wasser befindlichen Fremdkörper, sobald der Ventilkörper in den zylindrischen Sitz eintritt
(Fig. 2), voneinander geschieden. Was über dem Ventilkörper ist, bleibt außen, was unter
dem Ventilkörper ist, bleibt unten, und es ist nicht möglich, daß bei der Schlußbewegung
des Ventilkörpers (Fig. 1) die über oder unter ihm befindlichen Fremdstoffe zwischen die
Ventilschlußflächen gelangen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Wasserpfosten, bei dem die Bodenöfmung des unteren erweiterten Gehäuseteils sowohl dem schrägen Rand der Stirnfläche als auch der zylindrischen Umfangsfläche des Absperrventilkörpers einen dichtenden Sitz bietet, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche (a, b) des unteren Gehäuseteils (g) in steiler Böschung zu dem zylindrischen Ventilsitz abfällt und der in die Bodenöffnung versenkte Ventilkörper (k) mit der oberen Kante (V) der zylindrischen Sitzfläche bündig oder tiefer als sie liegt, sowie mit seiner vertieften Oberseite die abfallende Innenfläche (a, b) des Gehäuses (g) fortsetzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE213568C true DE213568C (de) |
Family
ID=475203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT213568D Active DE213568C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE213568C (de) |
-
0
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