von ausgegangen werden kann, daß die erwähnte Patentanspruch: Federwirkung infolge der Beschaffenheit der Wand
oder ähnlicher Faktoren nicht zum Tragen kommt.
Vorrichtung zur Befestigung eines elektro- Die Erfindung hat zur Aufgabe, eine Befestigungsakustischen
Wandlers an einer Raumwand oder 5 vorrichtung für einen Wandler zu schaffen, bei der
Raumdecke, dadurch gekennzeichnet, die obengenannten Probleme beseitigt sind,
daß mit dem Dämpfer (2) einer Schwingspule (5) Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß mit dem
ein hohles säulenartiges Teil (7 a) verbunden ist, Dämpfer der Schwingspule ein hohles säulenartiges
das durch den Mittelpol (36) des Magneten des Teil verbunden ist, das durch den Mittelpol des
Wandlers hindurchgeführt ist, wobei der Innen- io Wandlermagneten hindurchgeführt ist, wobei der
durchmesser der Bohrung (3 c), durch die sich das Innendurchmesser der Bohrung, durch die sich das
hohle säulenartige Teil (7a) hindurch erstreckt, honle säulenartige Teil hindurch erstreckt, größer ist
größer ist als der Außendurchmesser des hohlen als der Außendurchmesser des hohlen säulenartigen
säulenartigen Teils (7a), und daß eine zur Be- Teils, und daß eine zur Befestigung des Wandlers an
festigung des Wandlers an der Raumwand oder 15 der Wand oder Decke eines Raumes dienende
-decke (1) dienende Schraube (6) durch das hohle Schraube durch das hohle säulenartige Teil hindurchsäulenartige
Teil (la) hindurchgeführt ist. geführt ist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem Zusammenhang der folgenden Beschreibung
20 in Verbindung mit den Zeichnungen. Darin zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Wandler im
Längsschnitt.
F i g. 2 eine andere Ausführungsform des erfin-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Be- dungsgemäßen Wandlers im Längsschnitt und
festigung eines elektroakustischen Wandlers an einer 25 Fig. 3 eine weitere Ausführungsform des erfin-Raumwand
oder Raumdecke. dungsgemäßen Wandlers im Längsschnitt.
Bei einem solchen Wandler kommt es auf die Aus- Der in Fi g. 1 gezeigte Wandler ist auf ein Dielen
bildung derjenigen T-.iie an, welche die Haherung teil 1 aufmontiert. Der Magnet dieses Wandlers umbestimmen.
Soweit sich feststehen lief, gestatten ver- faßt ein Joch 3 und einen Dauermagneten 4. Da«
schiedene bislang bekannte Halterungsbauweisen 3° Plattenteil und das Mittelpoltei! des Magneten sind
keine befriedigende Anbringung, ohne i' iß man einen mit den Bezugszahlen 3a bzw. 36 bezeichnet. Es is!
hiermit verbundenen Verlust in den Leistungseigen- eine Bohrung 3c vorgesehen, die sich durch den
schäften des Wandlers in Kauf nehmen müßte. So Mittelpol 3 b des Magneten hindurch erstreckt,
ist es beispielsweise bei einem Wandler, bei dem eine Der Dämpfer des Wandlers weist ein Ansatzteil Iu
Holzschraube mit einem Dämpfer oder mit einer 35 auf, las gegen das Dielentei) 1 an'iegt, ferner ein
Membran verbunden ist, wie dies bei der in der Tragteil 2b für eine Schwingspule 5, ein Federteil 2<
USA.-Patentschrift 3 430 007 (= deutsche Offen- und ein Teil 2d, das an dem Magneten angreift. Das
legungsschrift 1512 750) beschriebenen Anordnung AnsaUteil la ist mit einer Mittelbohrung versehen
der Fall ist, erforderlich, daß der Dämpfer oder die durch die eine Holzschraube 6 hindurchgeführt ist.
Membran eine hinreichende Festigkeit und Steifigkeit 40 Das Teil Id greift an der äußeren Umfangsfläche des
besitzt, um das Drehmoment aufnehmen zu können, Plattenteils 3a an und ist fest mit diesem verbunden,
das beim Einschrauben der Holzschraube in ein wodurch die Lage der Schwingspule 5 im Luftspalt
Dielenteil unvermeidlich auftritt. Es ist jedoch un- des Magneten bestimmt wird.
günstig, die Stärke und Steifigkeit des Dämpfers zu Zur Abdeckung der verschiedenen obengenannten
erhöhen, da dies die Leistungsfähigkeit des Wandlers 45 Teile ist ein Gehäuse 7 mit einem säulenartigen
insbesondere im unteren Frequenzbereich beeinträch- Teil la vorgesehen. Das säulenartige Teil la erstreckt
tigt. Da außerdem ein Wandler dieses Typs im Zuge sich durch die Bohrung 3 c des Mittelpols 36. Zwieiner
Drehbewegung an der Diele montiert wird, sehen dem Mittelpol 36 und dem säulenartigen Teil
kommt es hierbei oftmals zu einem Verwinden und la verbleibt ein hinreichender Zwischenraum, was
Verwirren der mit den Anschlüssen verbundenen 50 die Gewähr bietet, daß eine wechselseitige Berührung
Leitungsdrähte. in jedem Betriebszustand vermieden werden kann.
Der Dämpfer kann eine geeignete Steifigkeit haben, Das säulenartige Teil la ist hohl, und die Holzwenn
die Bauweise des Wandlers ein Aufschrauben schraube 6 ist durch dieses Teil la und durch die
auf eine zuvor an der Wand befestigte Grundplatte Bohrung in dem Ansatzteil 2a des Dämpfers 2 hingestattet.
Ein Wandler dieser Art ist in der USA.- 55 durchgeführt. Das hohle säulenartige Teil la des GePatentschrift
3 366 749 (= deutsche Offenlegungs- häuses 7 liegt fest gegen den Dämpfer 2 an. Das Geschrift
1 537 581) beschrieben. Doch wird auch die- häuse 7 hat keinen Kontakt mit dem Magneten und
ser Wandler im Zuge einer Drehbewegung montiert. schwingt zusammen mit dem Dielenteil 1.
Der Wandler kann ohne Eigendrehung montiert Beim Vorgang der Befestigung des Wandlers an
werden, falls als Halterungsglied eine Flanschplatte 60 dem Dielenteil 1 mittels der Holzschraube 6 ist ein
daran vorgesehen wird. Doch ist die Leistungsfähig- Drehen des Wandlers und ein Befasten des Federkeit
dieses Wahdlertyps wegen der durch die Ausbil- teils 2c des Dämpfers 2 weder vorgesehen noch auch
dung der Bahn der Schwingungsfortpflanzung beding- erforderlich.
ten Federwirkung besonders im oberen Frequenz- Der Dämpfer 2 kann ein hinreichendes Federungsbereich gering. Hat die Wand eine beträchtliche 65 vermögen aufweisen, wodurch die Eigenschaften im
Stärke und Eigenfesfgkeit, so wird diese Federwir- unteren Frequenzbereich verbessert werden, und
kang unterdrückt. Ein Wandler dieses letztgenannten außerdem liegt das Ansatzteil 2a des Dämpfers 2
Typs eignet sich also für jene Sonderfälle, wenn da- auch nur mit der kleinen Fläche seines vorderen