DE212609C - - Google Patents

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DE212609C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/12Sanitary or hygienic devices for mouthpieces or earpieces, e.g. for protecting against infection

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 212609 -. KLASSE 21«. GRUPPE
THEODOR LUTZ in FÜRTH i. B.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Desinfektion der.Sprechmuschel von Telephonapparaten und zeigt als bekannt einen kegelstumpfförmigen Antiseptikumsträger, der an der Verschlußklappe der Sprechmuschel sitzt und bei geschlossener Klappe in den Innenraum der Muschel hineinragt. Wie ferner bekannt ist, ist auf diesem Kegelstumpf ein bei geschlossener Klappe mit der inneren Wandung
ίο der Sprechmuschel in Berührung kommender Überzug angeordnet. Während aber bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art der Überzug den ganzen Umfang des Desinfektors bedeckt, den Durchgang des Antiseptikums gestattet und dieses auf die Innen wandung der Sprechmuschel auftragen soll, zeichnet die Erfindung sich dadurch aus, daß der Überzug nur den der Verschlußklappe benachbarten Teil des Desinfektors bedeckt, dagegen das bei geschlossener Klappe in den tiefer gelegenen Raum der Sprechmuschel hineinragende Ende desselben frei läßt. Dabei soll im Gegensatz zu älteren Ausführungen der Überzug so dicht sein, daß das Antiseptikum ihn nicht durchdringen kann. Demzufolge wird durch den Überzug des Desinfektors der von diesem Überzug bei geschlossener Klappe bedeckte Vorderteil der Sprechmuschel von der Bestäubung mit dem Antiseptikum frei gehalten, und der tiefer gelegene Teil der Muschel, auf welchen das Antiseptikum aufgestäubt wird, wird nach außen wirksam abgedichtet. Die dadurch erreichte Zuleitung des Antiseptikums nur nach dem inneren Ende der Muschel reicht für die Desinfektion vollkommen aus, vermeidet aber andererseits eine Belästigung des in die Muschel Hineinsprechenden durch Desinfektionsstäubchen.
Die Zeichnung veranschaulicht die beispielsweise Ausführung einer derartigen Vorrichtung in Ansicht, zum Teil im Schnitt, und zwar durch Fig. 1 bei geschlossener, durch Fig. 2 bei geöffneter Muschel.
In bekannter Weise ist an der Sprechmuschel α mittels des Scharniers b die Klappe c angelenkt, welche den das Desinfektionsmittel aufnehmenden, aus einem kegelförmigen Drahtgeflecht bestehenden Einsatz d trägt.
Gemäß der Erfindung ist auf dem Einsatz d ein Überzug e aus dichtem Material derart angeordnet, daß er nur den der Klappe e benachbarten Teil des Kegelstumpfes d bedeckt, dagegen das sich verjüngende Ende desselben frei läßt.
Bei geöffneter Klappe (Fig. 2) ist der Überzug e zusammen mit der Klappe c nach außen geschwungen. Bei geschlossener Klappe (Fig. i) preßt sich der Überzug e im vorderen Teil der Muschel α fest und dichtet dadurch den tiefer gelegenen Teil der Muschel nach außen ab. Das Antiseptikum wird durch das von dem Überzug e nicht abgedeckte Ende des Kegelstumpfes d auf den inneren Teil der Muschel α ausgestäubt, kann jedoch durch den Überzug e nicht hindurchtreten und gelangt daher nicht zu dem vorderen Teil der Innenwandung der Muschel.
Die Zuleitung des Antiseptikums zu dem tieferen Ende der Sprechmuschel α reicht für die Desinfektion vollständig aus, da beim Hineinsprechen in die Muschel der die Bakterien mitführende Luftstrom direkt nach der
die Muschel nach innen abschließenden Membran gerichtet ist. Die Freihaltung des vorderen Teils der Muschelwandung in der beschriebenen Weise verhütet eine Belästigung des in die' Muschel Hineinsprechenden, wie solche bei den älteren Vorrichtungen dadurch herbeigeführt wird, daß durch die während des Sprechens entstehende Luftbewegung die Desinfektionsstäubchen von der Muschelwandung abgelöst werden und dem Sprechenden in den Mund fliegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Desinfektionsvorrichtung für Telephonapparate, bei welcher der kegelstumpfförmige, an der Verschlußklappe der Sprechmuschel sitzende und bei geschlossener Klappe in die Muschel eintretende Träger des Antiseptikums mit einem bei geschlossener Klappe die Innen wandung der Sprechmuschel berührenden Überzug versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug (e) nur den der Klappe (c) benachbarten Teil des Trägers (d) bedeckt, dagegen das andere Ende des letzteren frei läßt, so daß bei geschlossener Klappe der vordere Teil der Innenwandung der Sprechmuschel durch den sich anpressenden Überzug (e) von der Bestäubung mit dem Antiseptikum frei gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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FR389614A (fr) 1908-09-14

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