DE212136C - - Google Patents

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DE212136C
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pressure
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pressure medium
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/02Stopping, starting, unloading or idling control
    • F04B49/022Stopping, starting, unloading or idling control by means of pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
HS 212136 -KLASSE 27b. GRUPPE
DUISBURGER MASCHINENBAU-ACT.-GES. vorm. BECHEM & KEETMAN in DUISBURG.
Die Erfindung betrifft einen selbsttätigen Druckregler für Kompressoren, Gebläse, Pumpen und ähnliche Maschinen, bei welchem das Druckmittel nach Verschieben von Kolben eine Ausrückvorrichtung in Tätigkeit setzt, um die Druckunterschiede, innerhalb welcher die Arbeitsmaschine zum Leerlauf bzw. zur Belastung übergehen soll,' zu regeln.
Die Erfindung besteht darin, daß das Druckmittel, Gas, Luft, Wasser o. dgl., auf zwei belastete, ineinander angeordnete Kolbenschieber derart einwirkt, daß bei geringer Druckübersteigung sich zuerst der kleinere Kolben verschiebt und die Verbindung der Ausrückvorrichtung mit der Außenluft absperrt, worauf sich bei weiterer Drucksteigerung der größere Kolben bewegt und dadurch eine Verbindung zwischen dem Druckbehälter und der Ausrückvorrichtung herstellt, während bei der Druckabnähme die Rückwärtsbewegung der Kolben in umgekehrter Reihenfolge erfolgt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung in
Fig. ι und 2 im senkrechten Achsenschnitt dargestellt.
In einem Zylinder α bewegt sich ein Kolbenschieber b, an dessen oberes Ende eine rohrartige Verlängerung c angeschlossen ist, und dieser Kolbenschieber b wird durch eine Feder d oder ein Gewicht (Fig. 2) belastet, deren Druck durch die Schraube e beliebig verändert werden kann. In dem Kolbenschieber b, der in seiner tiefsten Stellung den Zylinder α dicht abschließt, bewegt sich der durch eine Feder/" oder ein Gewicht (Fig. 2) belastete Kolbenschieber g, der in seiner obersten Stellung mit dem Konus h einen Ring i abdichtet. Die Spannung der Feder f kann durch eine Schraube / beliebig verändert werden. Der Zylinder α steht durch eine Bohrung k ständig mit der Druckmittelleitung (Druckluftkessel) in Verbindung und ist durch eine zweite Bohrung p mit einer Ausrückvorrichtung beliebiger Konstruktion verbunden. In dem Kolbenschieber b ist ferner ein Kanal m angeordnet, während der Kolbenschieber g mit Abflachungen η versehen ist. Außerdem sind in der rohrartigen Verlängerung c des Kolbenschiebers b Löcher 0 vorgesehen, durch die das Druckmittel hinter der Ausrückvorrichtung entweichen kann.
Die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung ist folgende:
Für gewöhnlich dichtet der Kolbenschieber b unter Wirkung seiner Belastung den Zylinder a gegen die Bohrung k ab. Steigt nun der Druck in der Druckmittelleitung so hoch, daß er den vom belasteten Kolbenschieber g ausgeübten Druck überwindet, so wird dieser angehoben und legt sich mit seinem Konus h gegen den Ring i. Steigt der Druck in der Bohrung k so weit, daß er die Wirkung 'des belasteten Kolbenschiebers b überwindet, dann wird auch dieser angehoben und das Druckmittel kann durch die Bohrung p zur Ausrückvorrichtung gelangen, d. h. die Arbeits-
fs. Auflage, ausgegeben am 31. Mai 1912J
maschine läuft leer. Das Entweichen des Druckmittels durch den Kanal m wird durch die Abdichtung des Ringes i durch den Konus h des Kolbenschiebers g verhindert. Da nun die Maschine keinen Druck erzeugt, so wird bei Entnahme von Druckmitteln aus der Druckmittelleitung der Druck in dieser sinken und mithin auch der auf die Kolbenschieber b, g wirkende Druck, bis der belastete Kolbenschieber b den Zylinder α wieder gegen die Bohrung k abdichtet. Der Kolbenschieber g befindet sich dabei noch in seiner oberen Stellung, d. h. er liegt mit seinem Konus h noch an dem Ring * an, so daß das Druckmittel aus der Leitung p nicht entweichen kann, d. h. die Maschine läuft immer noch leer. Erst ■ wenn der Druck in der Bohrung k so weit gesunken ist, daß auch der Kolbenschieber g sich wieder senkt und infolgedessen das Druckmittel aus der Leitung p durch den Kanal m und die frei gegebenen Abmachungen η entweichen kann, wird die Maschine wieder auf Vollast umgesteuert.
Je schneller nun die Bewegungen des KoI-benschiebers g und die des Kolbenschiebers b aufeinander folgen, um so näher liegen die Druckunterschiede, also um so geringer werden die durch die Regulierung verursachten Druckschwankungen. In Fig. 2 ist an Stelle der Federbelastung der Kolbenschieber eine
Gewichtsbelastung dargestellt, die durch Verschiebung der Gewichte auf ihren Hebeln beliebig vergrößert oder verringert werden kann. Die neue Regelungsvorrichtung wird nicht nur da vorteilhaft verwendet, wo es erforder- 35 lieh ist, einen konstanten Druck zu erhalten und Druckschwankungen zu vermeiden, sondern auch bei solchen Maschinen, bei denen größere Druckunterschiede erwünscht sind, um den zu häufigen Arbeitswechsel der Maschinen 40 zu vermeiden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätiger Druckregler für Kompressoren, Gebläse, Pumpen und ähnliche Maschinen, bei welchem das Druckmittel nach Verschieben von Kolben eine Ausrückvorrichtung in Tätigkeit setzt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kolben ineinander angeordnet sind, von denen der kleinere Kolben bei geringer Druckübersteigung sich zuerst verschiebt und die Verbindung der Ausrückvorrichtung mit der Außenluft absperrt, danach bei weiterer Drucksteigerung der größere Kolben sich ebenfalls verschiebt und dadurch eine Verbindung zwischen dem Druckbehälter und der Ausrückvorrichtung herstellt, während bei der Druckabnahme die Rückwärtsbewegung der Kolben in umgekehrtem Sinne erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der keichsdruckerei.
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