DE2116271B2 - Filmkassette - Google Patents
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
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- G03B17/30—Locating spools or other rotatable holders of coiled film
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Description
Die Erfindung betrifft eine Filmkassette, die eine Filmvonatskammer, eine Filmaufnahmekammer und
eine Filmführung zwischen diesen beiden Kammern besitzt und einen Film enthält, der mit einem für diejenigen
Strahlen, für die der Film empfindlich ist, undurchlässigen Schutzstreifen hinterlegt ist.
Es ist schon lange bekannt,' solche Kassetten in einer Kamera zu verwenden, in der der Film schrittweise
aus der Filmvorratskammer herausgezogen und auf einen Wickelkern in der Filmaufnahmekammer
aufgewickelt wird, wenn nacheinander die einzelnen Bildfelder des Filmes belichtet werden, welche sich
während der Belichtung zwischen den beiden Kammern befinden. Es ist natürlich wichtig, bei solchen
Kassetten das Eindringen von Licht in die beiden Kammern durch deren für das Hindurchführen des
Filmes erforderlichen Kanäle zu verhindern. Es sind deshalb bei denjenigen Kassetten, in denen der Anfang
des Filmes am Aufwickelkern befestigt und kein Schutzstreifen vorgesehen ist, die Kanäle so ausgebildet,
daß der Film so dicht wie möglich an den Kanalinnenwänden anliegt, ohne dabei die Längsverschiebbarkeit
des Filmes unmöglich zu machen.
Um einen besseren Schutz des Filmes zu haben und sichtbare Markierungen längs des Fihnes vorsehen zu können, wird häufig ein Schutzstreifer hinterlegt, der über den Anfang und das Ende des Filmes überstehen kann. Das Überstehen des Schutzstreifens
Um einen besseren Schutz des Filmes zu haben und sichtbare Markierungen längs des Fihnes vorsehen zu können, wird häufig ein Schutzstreifer hinterlegt, der über den Anfang und das Ende des Filmes überstehen kann. Das Überstehen des Schutzstreifens
ίο über den Anfang des Filmes gestattet eine Einsparung
an Filmmaterial, weil in diesem Falle anstatt des Filmes der Anfang des Schutzstreifens am Aufwkkelkern
befestigt werden kann. Es ist in diesem Falle üblich, den Anfang des in Form eines Wickels
in der Filmvorratskammer liegenden Fihnes mittels
eines Klebestreifens am Schutzstreifen zu befestigen. Beim Drehen des Aufwickelkerns nimmt dann der
Schutzstreiten den Anfang des Filmes mit und führt ihn in die Filmaufnahmekammer hinein, wo der
Film, nachdem sein Anfang den Kern erreicht hat. zusammen mit dem Schutzstreifen aufgewickelt wird.
Da die einander gegenüberliegenden, dem Film bzw. dem Schutzstreifen zugekehrten Innenflächen der
Durchtrittskanäle d^-r Filmvorratskammer und der
as Filmaufnahmekammer einen ausreichend großen Abstand
voneinander aufweisen müssen, um einen Durchlaß des Klebstreifens zu ermöglichen, läßt sich
eine vollständige Lichtdichtheit dieser Kanäle nicht erreichen, und zwar auch dann nicht, wenn der KIebestreifen
sich gerade in einem der Kanäle befindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Filmkassette zu schaffen, bei der ein Eindringen von
Licht in die Filmaufnahmekammer durch deren Filmdurchtrittskanal hindurch nicht befürchtet u
werden braucht. Ausgehend von einer Filmkassette der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß der Anfang des Filmes ausschließlich durch Reibschluß mit dem
Schutzstreifen verbunden ist. Durch den Wegfall des Klebestreifens, dessen Aufgabe die reibschlüssige
Verbindung zwischen Film und Schutzstreifen übernimmt, hat das durch die Kanäk hindurchzuführende,
aus dem Film und dem Schutzstreifen bestehende Band über die ganze Länge des Filmes eine
gleichmäßige Dicke. Die Abmessungen der Kanäle können de>halb so gewählt werden, daß sie den Abmessungen
dieses Bandes angepaßt sind. Es ist dann gewährleistet, daß stets zwischen dem Film und dem
Schutzstreifen einerseits sowie den Innenflächen der Kanäle andererseits eine einen Lichtdurchtritt verhindernde
Berührung vorhanden ist, ohne daß dabei die Längsverschiebbarkeit des Bandes beeinträchtigt
werden würde.
Vorzugsweise liegt der Anfang des Filmes im Bereich des außerhalb de- Fümvcrratskammer liegenden
Vorspanns des Schutzstreifens. Die Filmvorratskammer ist dann ständig lichtdicht verschlossen. Um
das Einführen des Filmanfangs in die Filmaufnahmekammer zu erleichtern, kann man den Filmanfang in
den Filmdurchtrittskanal dieser Kammer legen. Er wird dann beim Aufwickeln des Schutzstreifens bis
zum Aufwickelkern mitgenommen und dann ebenfalls auf diesen aufgewickelt.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Verbindung des Filmanfangs mit dem Schutzstreifen besteht in der Einsparung des Klebestreifens und des für sein Anbringen erforderlichen Axbeitsganges.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand eines in
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Verbindung des Filmanfangs mit dem Schutzstreifen besteht in der Einsparung des Klebestreifens und des für sein Anbringen erforderlichen Axbeitsganges.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand eines in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles gen Positionierung der einzelnen Bildfelder des FiI-
im einzelnen erläutert. Es zeigt mes dienende Löcher 35 sind nach Art einer Perfora-
F i g. 1 eine perspektivisch dargestellte Ansicht tion in gleichbleibenden Abständen κ>
dem obenlie-
des Ausführungsbeispiels der Kassette, genden Randstreifen des Filmes vorhanden. In der
Fig. 2 eine unvollständig dargestellte Draufsicht 5 Verlängerung dieser Reihe liegt die Randnut 34. Den
auf den gestreckt liegenden Film und den ihn hinter- Löchern 35 sind je Bezugszahlen 36 oder andere
legenden Schutzstreifen, dessen Anfang an einem Markierungen auf der Rückseite des Papierstreifens
Aufwickelkern befestigt ist, hinter jedem, durch gestrichelte Linien 37 angedeute-
Fig.3 eine perspektivisch und auseinandergezo- ten Bildfeld zugeordnet. Die Bezugszahlen 36 sind
gen dargestellte Ansicht der einzelnen Kassettenteile io durch das Fenster 26 hindurch sichtbar, um feststel-
und des in sie eingelegten Filmes mit Schutzstreifen, len zu können, wie viele Bilder bereits aufgenommen
F i g. 4 eine perspektivisch dargestellte Ansicht worden sind oder noch gemacht werden können,
einer geöffneten, für die Verwendung der Kassette Wenn die Kassette zusammengesetzt ist, wird sie
geeigneten Kamera zusammen mit der außerhalb der läng. der aneinander anliegenden Flächen des oberen
Kamers befindlichen Kassette, 15 und unteren Gehäuseteils l'chtdicht verschlossen.
F ι g. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Der FUmaufwickelkern 13 ist dadurch in der FiIm-
F i g. 4. aufnahmekammer drehbar gelagert, daß die Lippe 23
In der folgenden Beschreibung sind nur diejeni- des unteren Gehäuseteils in e;· t ihr angepaßte Ringgen
Teile der Kamera, der Kassette unr1 des Filmes nut im unteren Lagerzapfen üjs Filmauiwickdkerns
beschrieben, die in unmittelbarem Zusammenhang 20 und die Lippe 32, welche auf der Oberseite die öffmit
der Erfindung bestehen. Die übrigen Teile kön- nung 31 begrenzt, in eine entsprechende Ringnut
nen in an sich bekannter Weise ausgebildet sein. (F i g. 3) des oberen Lagerzapfens eingreift. An bei-
Wie die rig. 1 bis 4 zeigen, besitzt eine zur Ver- der. Enden des beidseitig offenen Mittelteiles 38 des
wendung in der Kamera vorgesehene Kassette einen Filmaufwickelkernes ist daher eine labyrinthartige
unteren Gehäuseteil 11 und einen oberen Gehäuseteil 25 Lichtdichtung vorhanden.
12. Der unters Gehäuseteil Il ist aus Kunststoff her- Der Innenraum 41 der Filmvorratskammer und
gestellt und bildet eine Filmvorratskammer 16 sowie der Innenraum 42 der Filmaufnahmekammer sind
eine Filmaufnahmekammer 17, die durch einen unte- bis auf die Filmdurchtrittskanäle 43 bzw. 44 lichtren
Wandteil 18 miteinander verbunden sind. In letz- dicht. Diese Filmdurchtrittskanäle sind durch die
terer befindet sich ein Filmaufwickelkern 13, an dem 30 nach vorne gekrümmten Wandbereiche 45 und 46
das vordere Ende eines den Schutzstreifen bildenden und die entsprechend nach vorne gekrümmten
lichtunr'urchlässigen Papierstreifen 15 befestigt ist, Wandbereiche des Wandteiles 24 begrenzt,
mit dein ein Fi'.Ti 14 hinterlegt ist. Der Film 14 und Anfänglich sind der Film 14 und der Papierstreide'-Papierstreifen 15 sind _u einem kernlosen Wickel fen 15 nahezu vollständig auf den in der Filmvorratsaufgevvickelt, der in die Filmvorratskammer 16 ein- 35 kammer 16 liegenden Wickel aufsewickelt, wie die gelegt ist An der Unterseite sind die Filmvorrats- Fig.3 und5 zeigen. Lediglich der Anfang des FiI-kammer 16 und die Filmaufnahmekammer 17 durch mes 14 und der Anfang des Papierstreifens 15 liegen je ein Bodenteil 19 bzw. 21 verschlossen. Derjenige in den beiden Filmdurchtrittskanälen 43 und 44. De- <kr Filmaufnahm ^kammer besitzt eine nach innen ren freier Querschnitt ist so gewählt, daß eine Bewevorspringende, ringförmige Lippe 23, um den Film- 40 gung des Filmes und des hinterlegten Papierstreifens aifwickelkern drehbar zu lagern. Der obere Gehäu- η·τ in Filmlängsrichtung möglich ist. Dadurch ist es seU'il 12 besteht, ebenfalls vorzugsweise aus Kunst- praktisch unmöglich, daß Licht durch die Filmdurchstoff und besitzt einen relativ starken, die Rückwand trittskanäle hindurch in die Kammern eintritt. Der der Kassette bildenden Wandteil 24, dessen beide Film 14 und der Papierstreifen 15 haben vorzugs-Enden nach vorne gekrümmt sind. Der Mittelteil bil- 45 weise dieselbe Breite, damit ihre aufeinander ausgedet eine ebene Filmauflagefläche 25 im Bereich der richtete Kanten dicht an der oberen und unteren Bildbühne der Kamera und ist mit einem recht- Schmalseite der Filmdurchtrittskanäle anliegen. Um eckigen Fenster 26 versehen. Abdeckteile 27 und 28, weiterhin die Lichtabdichtung durch den Film und die das obere Ende der Filmvorratskammer bzw. der ien Papierstreifen in den Filmdurchtrittskanälen zu Filmaufnahmekammer verschließen, erstrecken sich 50 verbessern, ist die dem Film zugekehrte Rückseite vom oberen Rand des Wandteiles 24 nach vorne und der Wandbereiche 45 und 46 nvt in Firmquerrichsind durch einen oberen Wandteil 29 miteinander tung verlaufenden Nuten verschen, die verhindern, verbunden, der dem unteren Wandteil 18 entspricht. daß Licht infolge mehrmaliger Reflexionen zwischen Der Abdeckteil 27 ist vollständig geschlossen, wohin- dieser Wand und der Emulsionsseite des Filmes gegen der Abdeckteil 28 mit einer Öffnung 31 verse- 55 durch die Filmdurchtrittskanäle hindurchgelangt. Sohen ist, welche von einer nach innen vorspringenden fern solche Nuten vorhanden sind, beziehen sich Lippe 32 begrenzt ist und das eine Ende des Film- selbstverständlich die oben gemachten Angaben über aufwickelkerns 13 freilegt. die Abmessungen der Filmdurchtrittskanäle auf den
mit dein ein Fi'.Ti 14 hinterlegt ist. Der Film 14 und Anfänglich sind der Film 14 und der Papierstreide'-Papierstreifen 15 sind _u einem kernlosen Wickel fen 15 nahezu vollständig auf den in der Filmvorratsaufgevvickelt, der in die Filmvorratskammer 16 ein- 35 kammer 16 liegenden Wickel aufsewickelt, wie die gelegt ist An der Unterseite sind die Filmvorrats- Fig.3 und5 zeigen. Lediglich der Anfang des FiI-kammer 16 und die Filmaufnahmekammer 17 durch mes 14 und der Anfang des Papierstreifens 15 liegen je ein Bodenteil 19 bzw. 21 verschlossen. Derjenige in den beiden Filmdurchtrittskanälen 43 und 44. De- <kr Filmaufnahm ^kammer besitzt eine nach innen ren freier Querschnitt ist so gewählt, daß eine Bewevorspringende, ringförmige Lippe 23, um den Film- 40 gung des Filmes und des hinterlegten Papierstreifens aifwickelkern drehbar zu lagern. Der obere Gehäu- η·τ in Filmlängsrichtung möglich ist. Dadurch ist es seU'il 12 besteht, ebenfalls vorzugsweise aus Kunst- praktisch unmöglich, daß Licht durch die Filmdurchstoff und besitzt einen relativ starken, die Rückwand trittskanäle hindurch in die Kammern eintritt. Der der Kassette bildenden Wandteil 24, dessen beide Film 14 und der Papierstreifen 15 haben vorzugs-Enden nach vorne gekrümmt sind. Der Mittelteil bil- 45 weise dieselbe Breite, damit ihre aufeinander ausgedet eine ebene Filmauflagefläche 25 im Bereich der richtete Kanten dicht an der oberen und unteren Bildbühne der Kamera und ist mit einem recht- Schmalseite der Filmdurchtrittskanäle anliegen. Um eckigen Fenster 26 versehen. Abdeckteile 27 und 28, weiterhin die Lichtabdichtung durch den Film und die das obere Ende der Filmvorratskammer bzw. der ien Papierstreifen in den Filmdurchtrittskanälen zu Filmaufnahmekammer verschließen, erstrecken sich 50 verbessern, ist die dem Film zugekehrte Rückseite vom oberen Rand des Wandteiles 24 nach vorne und der Wandbereiche 45 und 46 nvt in Firmquerrichsind durch einen oberen Wandteil 29 miteinander tung verlaufenden Nuten verschen, die verhindern, verbunden, der dem unteren Wandteil 18 entspricht. daß Licht infolge mehrmaliger Reflexionen zwischen Der Abdeckteil 27 ist vollständig geschlossen, wohin- dieser Wand und der Emulsionsseite des Filmes gegen der Abdeckteil 28 mit einer Öffnung 31 verse- 55 durch die Filmdurchtrittskanäle hindurchgelangt. Sohen ist, welche von einer nach innen vorspringenden fern solche Nuten vorhanden sind, beziehen sich Lippe 32 begrenzt ist und das eine Ende des Film- selbstverständlich die oben gemachten Angaben über aufwickelkerns 13 freilegt. die Abmessungen der Filmdurchtrittskanäle auf den
Wie die F i g. 2 und 3 zeigen, ist das vordere Ende freien Querschnitt, der durch diejenigen Flächen fest- :
des Papierstreifens 15 mittels eines Klebestreifens 33 60 gelegt ist, welche am Film und am Papierstreifen an-
an dem aus Kunststoff bestehenden Filmaufwickel- liegen.
kern 13 befestigt. Der Anfang des Filmes 14 liegt, Zwischen den beiden Filmdurchtrittskanälen 43 |
wie auch F i g. 3 zeigt, zunächst nicht am Filmauf- und 44 erstrecken sich der Film 14 und der Papierwickelkern
an, ragt aber in die Filmaufnahmekam- streifen 15 längs der ebenen Auflagefläche 25 des
mer hinein. Der Papierstreifen 15 erstreckt sich auch 65 Wandteiles 24 zwischen Positionierungsvorsprüngen
über das hintere Ende des Filmes hinaus, wobei der 47 und 48. Diese Positionierungsvorsprünge springen
hintere Rand des Filmes noch etwas in eine Randnut nach vorne über die Auflagefläche 25 um einen Be- j
34 des Papierstreifens hineinragt (Fig. 1). Der richti- trag vor. der geringfügig größer ist als die Dicke des \
2 116 27
Filmes und des Papierstreifens zusammen. Hierdurch sitzt, in welche das Objektiv der Kamera einen inner
sind mehrere in einer gemeinsamen Ebene liegende halb eines bestimmten Entfernungsbereiches liegen·
Positionierungsflächen 49 und 51 vorhanden, die vor den Gegenstand abzubilden vermag,
der Auflagefläche 25 und parallel zu dieser liegen. Wenn die Kassette in die Kamera eingesetzt ist
der Auflagefläche 25 und parallel zu dieser liegen. Wenn die Kassette in die Kamera eingesetzt ist
Da diese Vorsprünge über die beiden Längsränder 5 liegen die Filmvorratskammei und die Filmaufnah·
der zwischen den Filmdurchtrittskanälen 43 und 44 mekammer in entsprechenden Klammern 63 und fc
liegenden Abschnitte des Filmes und des Papierstrei- des Gehäusekörpers 54. Die Kammern 63 und fc
fens greifen, ist die Zugänglichkeit von vorne her zu sind durch horizontalliegende Kanäle 65 und 66 übei
diesem Abschnitt des Filmes nicht beeinträchtigt, bzw. unter dem Lichtschacht 55 miteinander verbun·
wenn die Kassette aus der Kamera herausgenommen io den. Diese Kanäle nehmen den oberen bzw. einer
ist. unteren Wandteil 25 bzw. 18 der Kassette auf, die
Da der zwischen der Filmvorratskammer und der zusammen mit den einander zugekehrten Wandteiler
Filmaufnahmekammer liegende Abschnitt des Filmes der Filmvorratskammer und der Filmaufnahmekam
14 durch die Filmdurchtrittskanäle und die dazwi- mer einen das hintere Ende des Gehäusekörpers Si
schenliegenden, eine Bildbühne bildenden Kassetten- 15 aufnehmenden Schacht bilden. Der Deckel 53 dei
teile in Anlage am Papierstreifen 15 gehalten wird, Kamera trägt auf seiner Innenseite zwei Federn 6"
ist der anfänglich hier liegende Anfang des Filmes 14 oberhalb bzw. unterhalb eines transparenten Fenster;
durch Reibschluß mit dem Papierstreifen 15 verbun- 68. Wenn der Deckel geschlossen ist, liegen die Feden,
und zwar ausschließlich, weil kein Klebestreifen dem an der Rückseite des Magazins an und drücker
vorgesehen ist. Der Reibschluß verhindert eine Ver- 20 dieses nach vorne gegen den Gehäusekörper 54. Da
Schiebung des Anfangs des Filmes 14 relativ zum Pa- durch kommen die Positionierungsflächen 49 und 51
pierstreifen in Längsrichtung. Beim Aufwickeln des der Positionierungsvoi Sprünge 47 und 48 der Kas·
Papierstreifens 15 auf den Filmaufwickelkern 13 sette in Anlage an die Oberflächen 61 und 62 dei
wird deshalb der Anfang des Filmes 14 zu dem Spalt Tragschienen 58 bzw. 59. Die Oberflächen 61 unc
zwischen dem Papierstreifen und dem Filmaufwik- as 62 übergreifen dabei die beiden Ränder des Filmes
kelkera mitgenommen und wird dann ebenfalls auf von der die Emulsion tragenden Seite her, soweit dei
letzterem, unter dem Papierstreifen liegend, aufge- Film zwischen der Filmvorratskammer und der Filmwickelt.
Während des weiteren Drehens des Filrrtaui- aufnahmekammer der Kassette liegt. Da die Fositio-Wickelkernes
wird der Film infolge der beim Aufwik- nierungsvorsprünge 47 und 48 über die Auflagekeln
erzeugten Spannung dicht an den Filmaufwik- 30 fläche 25 um einen Betrag vorspringen, der geringfükelkern
angedrückt, so daß er auch ohne ein Verbin- gig größer ist als die Gesamtdicke von Film und Padungselement
sicher mit dem Filmaufwickelkern ver- pierstreifen, wird die Emulsionsseite des auf der
bunden ist. Lichtschacht 55 für eine Belichtung ausgerichteter
Die Kamera weist, wie die F i g. 4 und 5 zeigen, Bildfeldes in der Brennebene der Kamera durch die
ein äußeres Gehäuse mit einem vorderen Gehäuseteil 35 die Bildbühne bildenden Bauteile gehalten, bei dener
52 und einem an dessen Rückseite angelenkten Dek- es sich um die Auflagefläche 25 und die die Filmränkel
53 auf, der das vordere Gehäuseteil 52 ver- der übergreifenden Bereiche der Tragschienen 5f
schließt, wenn er in der geschlossenen, in F i g. 5 ge- und 59 handelt.
zeigten Stellung verriegelt ist. Im vorderen Gehäuse- Die Kamera besitzt eine Filmaufwickeleinrich-
teil 52 ist ein innerer Gehäusekörper 54 angeordnet, 40 tung, welche ein nicht dargestelltes Kupplungsstück
der einen im Querschnitt rechteckförmigen und sich aufweist, das in Eingriff mit Stegen 72 am oberer
unter konischer Erweiterung vom Objektiv und dem Ende des Filmaufwickelkernes 13 gebracht werden
Verschluß der Kamera nach hinten erstreckenden kann. Das Kupplungsstück sitzt auf einer Antriebs-Lichtschacht
55 bildet. Der Lichtschacht ist auf die welle 73, mit der ein Drehknopf 74 fest verbunden
optische Achse des Objektivs ausgerichtet, das zu- 45 ist. Durch manuelles Drehen dieses Knopfes entgesammen
mit dem Verschluß in einem Gehäuse 56 gen dem Uhrzeigersinn bei einer Blickrichtung geuntergebracht
ist. Die den nach hinten offenen Licht- maß Fig.2 kann der Film 14 zusammen mit dem
schacht 55 begrenzenden Wandteile 57 boden an Qi- Papierstreiien 15 auf den Filmaufwiekelkern gewikrem
hinteren Ende zwei parallele, horizontale Trag- kelt werden. Das Kupplungsstück kann selbstverschienen58
und 59. Die nach hinten weisenden Ober- so ständlich manuell oder automatisch, beispielsweise in
flächen 61 und 62 dieser Tragschienen 58 bzw. 59 Abhängigkeit von der Bewegung des Kameradeckels,
liegen in einer gemeinsamen Ebene, welche eine in bekannter Weise in oder außer Eingriff mit dem
genau bestimmte Lage bezüglich der Brennebene be- Fümaufwickelkern 13 gebracht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Filmkassette, die eine Filmvomttskammer,
eine Filmaufnahmekanuner und eine Filmführung zwischen diesen beiden Kammern besitzt
und einen FiUn enthält, der mit einem für diejenigen
Strahlen, für die der Film empfindlich ist, undurchlässigen Schutzstreifen hinterlegt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anfang
des Fumes (14) ausschließlich durch Reibschluß mit dem Schutzstreifen (15) verbunden ist.
2. Filmkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anfang des Filmes (14) im
Bereich des außerhalb der Filmvorratskammer (16) liegenden Abschnittes des Schutzstreifens
liegt.
3. Filmkassette nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Filmaufwickelkern (13)
in der Filmaufnahmekammer (17), an dem der Anfang des Schutzstreifens (IS) befestigt ist.
4. Filmkassette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmaufnahmekammer
(17) einen Filmdurchtrittskanal (44) aufweist, dessen Abmessungen eine Bewegung des Filmes (14) und des Schutzstreifens (15)
lediglich in deren Längsrichtung zulassen, und daß der Anfang des Filmes (14) anfänglich in
diesem Filmdurchtrittskanal (44X liegt.
5. Filmkassette nach e:nem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, d; 1 der Film (14) in an sich bekannter Weise mehrere nacheinander
belichtbare Bildfelder (37) aufweist und daß er oder der Abdeckstreifen (15) eine Diskontinuität
(34) besitzt, die anzeigt, daß keine unbelichteten Bildfelder (37) mehr zur Verfügung stehen.
6. Filmkassette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Film (14) in an sich bekannter
Weise längs seiner einen Randzone äquidistant angeordnete Diskontinuitäten (35) zur
richtigen Positionierung der einzelnen Bildfelder (37) besitzt und daß die das Fehlen weiterer unbelichteter
Bildfelder anzeigende Diskontinuität (34) am Schutzstreifen (15) vorgesehen und teilweise
vom hinteren Ende des Filmes (14) überdeckt ist.
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