DE2103A - Apparat zum Probiren des Weins - Google Patents
Apparat zum Probiren des WeinsInfo
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- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims 1
Description
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1878.
Klasse 6.
LUDWIG AUMÜLLER in FRANKFURT a. M. Apparat zum Probiren des Weins.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1878 ab.
Wenn man Wein vorsichtig auf die Oberfläche von reinem, in einem Glase enthaltenen Wasser
bringt, so schwimmt derselbe, wenn er rein und unverfälscht ist, oben auf dem Wasser in einer
Schicht, gleichwie OeI, ohne sich mit demselben zu mischen. Ist der Wein indessen verfälscht,
so sieht man alsbald, wenn man das Glas gegen das Licht hält, wie der Wein wie feine Fasern
abwärts sinkt und sich rasch mit dem Wasser vermischt.
Man hat, um das Experiment auszuführen, vorgeschlagen, den zu prüfenden Wein in ein
Fläschchen zu füllen, dasselbe mit dem Finger zu schliefsen und verkehrt, mit dem Hals nach
unten, in ein Glas reinen Wassers zu tauchen. Nachdem man den Finger von der Mündung
des Fläschchens weggezogen, sieht man entweder den Wein sich mit dem Wasser vermischen,
oder es findet, falls er rein ist, keine sichtbare Vermischung statt.
Das Experiment gelingt nur, wenn man vorsichtig verfährt, da andernfalls durch das Rütteln
eine Vermischung stattfindet, durch welche das Urtheil getäuscht wird.
Um die Prüfung bequem und sicher ausführen zu können, habe ich einen kleinen Apparat erfunden,
der auf beiliegender Zeichnung dargestellt ist.
Er besteht aus einem cylindrischen Glase A mit einem nach einwärts gekehrten angeblasenen
Trichter B mit kleiner Oeffnung an der Spitze E. Das Glas ist unten mit einer durch einen
Stöpsel verschliefsbaren Oefmung α zum Entleeren desselben, und oben mit einer kleinen Oefifnung /
zum Herauslassen der Luft versehen.
Das Gefäfs mufs aus weifsem Glase gemacht sein. Man füllt dasselbe durch den Trichter B
mit Wasser, bis dasselbe bis an die untere Mündung des Trichters B reicht. Alsdann bringt
man mittelst einer Pipette den zu prüfenden Wein in den Trichter, indem man die Spitze
der Pipette an die Wand desselben, nahe an der Enge ansetzt, und läfst den Wein vorsichtig
ausfliefsen.
Wenn er rein ist, so schwimmt er wie OeI in einer Schicht FF auf dem Wasser, andernfalls
vermischt er sich sofort mit demselben in der oben beschriebenen Weise.
Patent-Anspruch: Der oben beschriebene Apparat zum Probiren des Weines, bestehend
aus einem weifsen Glasgefäfs, cylindrisch oder kantig, mit einem einwärts gekehrten angeblasenen
Trichter mit enger Ausgangsöffnung, einer verschliefsbaren Entleerungsöffnung am
höchsten Punkte, in Verbindung mit einer Glaspipette. Alles zu dem Zwecke wie oben beschrieben.
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