DE210267C - - Google Patents

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DE210267C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D25/00Neckties
    • A41D25/02Neckties with ready-made knot or bow, with or without bands
    • A41D25/025Means for forming the knot or bow, e.g. combined with means for holding the tie

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 210267 KLASSE 3 b. GRUPPE
AUGUST SIGLOCH in HEIDELBERG.
Selbstbindekrawattenbügel aus federndem Draht.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1908 ab.
Bei Stehumlegkragen preßt der äußere Teil auf den inneren, am Halse anliegenden meist so stark, daß das Anlegen von Selbstbindekrawatten mit Schwierigkeit verknüpft ist, weil sich das in dem Falz des Kragens liegende Halsband der Krawatte beim eingeknöpften Kragen nicht mehr oder doch nur sehr schwer hin und her ziehen läßt.
Außerdem ist das unter oder in dem Kragen verdeckt liegende Band der Krawatte zwecklos, und sobald die Krawatte, d. h. der Knoten ohne dasselbe zu binden ist, kann an Stoff gespart werden.
Mit vorliegender Erfindung ist der oben angegebene "Mangel unter gleichzeitiger Ausnutzung des vorstehend angegebenen Vorteils gehoben. Ferner sind weitere Vorteile, wie: bequemes Binden, einfaches Anlegen und Abnehmen der Krawatte, größere Schonung der letzteren u. a. m. erreicht.
Es sind zwar schon Selbstbindekrawattenbügel bekannt, welche aus federndem Draht mit an ihren Enden zum Durchschlingen des Krawattenbandes angebrachten ösen und einem auf den Kragenknopf zu steckenden, zum Anfassen nach unten vorstehenden Mittelteil be-1 stehen. Auch beim Gegenstand der Erfindung sind an den beiden Enden eines entsprechend der Rundung des Halses aus federndem Draht gebogenen, etwa fingerlangen Bügels (Fig. 1)
Ösen e angebracht, welche sich in der Art der Sicherheitsnadeln öffnen und schließen lassen.
Von der Mitte des Bügels, mit diesem durch ein . T-Winkelstück k (Fig. 2) verbunden, zweigen zwei Arme ab, die erst zwei gegeneinanderstehende Nasen η und in der Fortsetzung die Ringe r (nötigenfalls durch mehrere Windun- ! gen) bilden. Weiter wird durch die. sich von η ab spreizenden Zwischenstücke n-r der ' Raum 0 abgegrenzt, an dessen Unterseite die (infolge der Draht windungen' r) federnden j Streben ft liegen.
Das Kennzeichen der Erfindung ist nun ein [ ebenfalls aus federndem Draht hergestellter j Bügel, der aus· Handhabe h, den davon ausj gehenden zwei Armen f mit je einer Klammer g· am Ende besteht und mit dem Krawattenbügel dergestalt verbunden ist', daß die Arme / durch die Ringe r gesteckt werden und die Enden der Streben ft h spielend umfassen, wodurch sich die Federung der Teile ft der Handhabe h mitteilt (Fig. 4 und 5). Die Handhabe h steht zum Krawattenbügel im stumpfen Winkel, und zwar nach der den zurückstehenden ösen entgegengesetzten Seite.
Das zur Krawatte bestimmte Stoffband wird in die ösen so eingeführt, daß der Bügel durch das Stoffband verdeckt wird. Der Knoten wird nun nach der Seite der Handhabe h in der üblichen Weise geschlungen. Um das Binden zu erleichtern, bedient man · sich eines an beiden Enden mit Haken i versehenen Gummibandes m (Fig. 6 und 7), indem man dieses um einen Gegenstand, z. B. um das Knie (Fig. 8), schlingt und die Haken i in die geschlossenen, ösen e, welche bereits die Krawatte aufgenommen haben, einhängt.
Die gebundene Krawatte wird nun unter den beiden vorderen Ecken des eingeknöpften Kragens hochgeschoben und in den Kragenknopf, diesen durch 0 steckend, zwischen den Nasen η durch, eingehängt. Danach sind die
Klammern g an den unteren Rand des inneren Teils der beiden Kragenflügel zu stecken (Fig. 9).
Durch die Spannung der einen Klammer g
über den Kragenknopf nach der anderen Klammer g ist der feste Sitz der Krawatte gewährleistet; ferner wirkt die Spannung der beiden Arme f dem Auseinanderklaffen der beiden Kragenflügel entgegen. Zum Abnehmen der Krawatte mit Vorrichtung bedarf es nur des Anhebens der Handhabe h.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbstbindekrawattenbügel aus federndem Draht mit an seinen Enden zum Durchschlingen des Krawattenbandes angebrachten ösen und einem auf den Kragenknopf zu steckenden, zum Anfassen nach unten vorstehenden Mittelteil, dadurch gekennzeichnet, daß mit letzterem (n 0 p r) ein an den Enden federnde Klammern (g) besitzender, auf die inneren Kragenteile der Stehumlegkragen zu schiebender Bügel (f h) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung zum Festhalten des Selbstbindekrawattenbügels nach Anspruch 1 beim Binden der Krawatte, gekennzeichnet durch ein Gummiband (m) mit in die Bügelösen (e) zu hängenden Endhaken (i).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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