DE209944C - - Google Patents

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DE209944C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B67/00Apparatus or devices facilitating manual packaging operations; Sack holders
    • B65B67/08Wrapping of articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Of Special Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 209944 KLASSE 81 α. GRUPPE
LOUIS GERLOFF in BRAUNSCHWEIG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umpacken von würfelförmig oder ähnlich gestalteten Waren, z. B. Würfelzucker, die regelmäßig aufgeschichtet in größeren Kisten zum Versand kommen und die in einzelne kleinere Pakete von bestimmtem Gewicht umgepackt werden sollen.
Zu diesem. Zwecke wird eine Seitenwand der Kiste entfernt, so daß man eine Schaufel
ίο leicht in die Fugen der Ware einführen und die der gewünschten Packung entsprechende Menge abheben kann. Hierbei kann man die Einführung des wagerechten Schaufelbodens in eine . wagerechte Fuge durch Anheben der oberhalb gelegenen Warenschichten erleichtern, wozu man sich zweckmäßigerweise einer leistenförmigen Bürste bedient, die in wagerechter Läge gegen die senkrechte Wand der Ware gedrückt und dann etwas aufwärts bewegt wird, so daß sie die von ihr erfaßten Schichten durch Reibung mitnimmt.
Die Schaufel wird zweckmäßigerweise mit senkrechten, scharfkantig aufragenden Wänden versehen (Fig. 1). Bei Waren von nicht ganz gleicher Größe ist es zweckmäßig, der Schaufel nur eine Seitenwand zu geben (Fig. 2), die dann leicht in eine senkrechte Fuge eingeführt werden kann. Durch Schräghalten der Schaufel nach dem Herausnehmen der Ware aus der Kiste verhütet man das Umkippen nach der freien Seite.
Hierauf wird die Ware in eine körperliche Hohlecke (Fig. 3) gebracht, die aus einer Schrägfläche d und zwei zu ihr senkrechten, abwärts zusammenlaufenden und rechtwinklig aneinanderstoßenden Wänden e,f gebildet ist. Vor dem Einlegen der Ware wird in diese Hohlecke ein Stück Packpapier eingelegt, das derart geknifft ist, daß es sich an die Wände der Ecke gut anlegt.
Das Kniffen des Papieres geschieht auf einer vollen körperlichen Ecke (Fig. 4), indem man das Blatt auf eine Fläche g legt, hierauf zwei überstehende Ränder des Papieres h, i umschlägt, so daß sie auf den anderen Flächen h1, i1 liegen, und die sich hierbei bildende abstehende Papierecke k nach der Seite h1 umschlägt.
Dieses gefalzte Papier wird dann derart in die hohle körperliche Ecke (Fig. 3) gebracht, daß es sich an den drei Flächen d, e,f glatt anlegt, wie Fig. 5 zeigt.
Die auf der Schaufel aufgeschichtete Warenmenge wird hierauf in die in Fig. 5 dargestellte körperliche Hohlecke eingeschoben, so daß die Stücke der Ware ihre Lage zueinander beibehalten. Das Gewicht der gewünschten Packung kann durch Abwägen der Ware auf der Schaufel oder in der Hohlecke, die zu diesem Zwecke auf einer tarierten Wage stehen kann, festgestellt werden. Die Ränder des Papieres werden dann um die Ware geschlagen, wodurch die fertige Packung gebildet wird (Fig. 6).
Durch dieses Verfahren läßt sich in kurzer. Zeit eine große Menge sauber geformter Pakete herstellen, ohne daß die Hände des Arbeiters mit der Ware in Berührung kommen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Verfahren zum Umpacken von würfelförmig oder ähnlich gestalteten, regelmäßig geschichteten Waren, z. B. Würfelzucker, aus größeren Kisten in kleinere Papierpackungen, dadurch gekennzeichnet, daß die der gewünschten Packung entsprechende Menge der Ware mittels einer mit rechtwinklig zum Boden stehenden, scharfkantig aufragenden Wänden versehenen Schaufel der Kiste von der Seite her entnommen und in eine aus drei geneigten, rechtwinklig zueinander stehenden Flächen gebildete hohle Ecke gebracht wird, in die ein vorher über einer körperlichen, rechtwinkligen vollen Ecke gefalztes Papier eingelegt worden ist, durch dessen Umschlagen das Paket geschlossen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die zur Entnahme der Ware aus der Kiste dienende Schaufel an der hinteren Kante und an einer Seitenkante mit rechtwinklig zum Boden stehenden, scharfkantig aufragenden Wänden versehen ist. . '
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Ecke aus einer schiefen Ebene besteht, die mit zwei zu ihr senkrechten, abwärts zusammenlaufenden und rechtwinklig aneinanderstoßenden Wänden versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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