DE209570C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE209570C DE209570C DENDAT209570D DE209570DA DE209570C DE 209570 C DE209570 C DE 209570C DE NDAT209570 D DENDAT209570 D DE NDAT209570D DE 209570D A DE209570D A DE 209570DA DE 209570 C DE209570 C DE 209570C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- water
- steam
- vessel
- preheater
- walls
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 39
- 238000001556 precipitation Methods 0.000 description 10
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 6
- 239000003153 chemical reaction reagent Substances 0.000 description 4
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 description 4
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 description 2
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 description 2
- 159000000007 calcium salts Chemical class 0.000 description 2
- OSGAYBCDTDRGGQ-UHFFFAOYSA-L calcium sulfate Chemical compound [Ca+2].[O-]S([O-])(=O)=O OSGAYBCDTDRGGQ-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 2
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 2
- 239000004571 lime Substances 0.000 description 2
- CDBYLPFSWZWCQE-UHFFFAOYSA-L Sodium Carbonate Chemical compound [Na+].[Na+].[O-]C([O-])=O CDBYLPFSWZWCQE-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000003197 gene knockdown Methods 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D1/00—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
- F22D1/28—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters for direct heat transfer, e.g. by mixing water and steam
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)
Description
KAISERLICHES
Die Erfindung betrifft solche Wasserreiniger und Vorwärmer, insbesondere für das Speisewasser
von Dampfkesseln, bei denen das Wasser in einem mit mehreren aufeinanderfolgenden
getrennten Abteilungen versehenen Fällungsbehälter durch den Frisch- oder Abdampf von
Kraftmaschinen bis auf die Fällungstemperatur der in ihm enthaltenen Kalksalze vorgewärmt
wird.
ίο Gemäß der Erfindung wird die ganze zu reinigende Wassermenge nacheinander in allen
ihren Teilen durch die ganze Länge der Vorrichtung hindurch eine bestimmte Zeitlang
in dünner Schicht in unmittelbarer Berührung mit dem Heißdampf, der im gleichen Sinne
wie das Wasser fließt, geführt. Dadurch wird erreicht, daß auch nicht der geringste Teil
des Wassers dieser unmittelbaren Berührung mit dem Dampf entgeht, und daß das Wasser
von vornherein und auf schnellstem Wege auf die Fällungstemperatur der Salze erhitzt wird,
wobei die letzten Abteilungen des Fällungsgefäßes allein zur Trennung und Niederschlagung
der bereits gefällten Kalksalze dienen.
Ein weiterer Vorzug der Vorrichtung besteht darin, daß das Durchströmen des Dampfes
erleichtert wird und nur ein sehr geringer Gegendruck auftritt, so daß der Dampf in
vollkommenster Weise ausgenutzt wird. Außerdem ist eine schnelle Besichtigung der Vorrichtung,
sowie eine leichte Reinigung .und
Entleerung möglich, während das Verstopfen der Wasserzu- und -abflußrohre durch Niederschlagen
von Kesselstein vermieden wird.
Auf der Zeichnung ist in einer beispielsweisen Ausführungsform eine Vorrichtung gemäß
der Erfindung dargestellt, und zwar in Fig. ι im Längsschnitt, in Fig. 2 in Endansicht.
Bei der neuen Vorrichtung fließen Dampf und Wasser im gleichen Sinne, wie weiter
unten beschrieben, derart, daß das Wasser sofort auf die Fällungstemperatur der in ihm
enthaltenen Salze erhitzt wird. Der Dampf wird durch ein Rohr α zugeführt, strömt durch
einen Ölabscheider b, der seinerseits mit einem Heberrohr für die Entleerung des niedergeschlagenen
ölhaltigen Wassers versehen ist, und gelangt in den oberen Teil der ersten
Abteilung c1 des Fällungsgefäßes c, welches
durch abhebbare Deckel geschlossen ist.
Das zu reinigende Rohwasser wird durch eine Rohrleitung d zu einem Trichter e geführt,
wo es gegebenenfalls mit einem Reagens (etwa Soda), welches den im Wasser enthaltenen
Kalk (Calciumsulfat) umwandeln soll, gemischt werden kann. Dieses Reagens wird
durch einen Beschickungsbehälter/, Rohrleitung g und ein am besten selbsttätig wirkendes
Regelungsventil h zugeführt. Das Rohwasser, dem gegebenenfalls das Reagens bereits
in bestimmtem Verhältnis beigefügt ist, gelangt vom Trichter e durch das Rohr k in
die erste Abteilung c1 des Gefäßes c. Dabei erneuert sich das Wasser in dieser ersten Abteilung
von unten nach oben, während das Rohr k stets in eine Menge kalten Wassers
eintaucht, so daß ein Vollsetzen mit Kesselstein vermieden wird.
Das Gefäß c ist in mehrere aufeinanderfolgende Abteilungen durch eine Reihe von
unteren Zwischenwänden i1, i2. . . für das
Wasser und oberen Zwischenwänden j1, /2 . . .
für den Dampf getrennt, entsprechend der Beschaffenheit des Wassers und der Leistung
der Vorrichtung. Diese Wände gehen durch die ganze Länge des Gefäßes c hindurch, wobei
die oberen Ränder der Wände * höher liegen als die unteren Ränder der Wände /.
Dadurch wird erreicht, daß die oberen Wände j1, j2. . . um einen gegebenen Betrag in das
ίο Wasser eintauchen, dessen Spiegelhöhe durch
die oberen Ränder der unteren Zwischenwände i1, i2. . . bestimmt ist. .
Das in die Abteilung c1 einströmende Wasser
ergießt sich über die Wand i1, gleichzeitig drückt der zuströmende Frisch- oder Auspuff dampf,
der noch eine bestimmte Spannkraft besitzt und in der Abteilung c1 eingeschlossen
ist, wie auf der Zeichnung angedeutet, so auf das Wasser, daß es unter der Zwischenwand j1
hindurchtritt. Das Wasser bildet also eine Vertiefung, in der es in unmittelbare Berührung
mit dem Heißdampf kommt, so daß es eine bestimmte Zeit hindurch in dünner Schicht
von großer Oberfläche in ausgedehnter Berührung mit diesem Dampf bleibt, durch
welche es sofort auf die Fällungstemperatur der Salze erhitzt wird.
Der Durchtritt des Dampfes wird außerdem durch das Herabfließen des Wassers in die
gebildete Vertiefung so erleichtert, daß der Durchtrittswiderstand unter den Wänden / nur
gering ist, so daß in der ganzen Vorrichtung nur ein unbedeutender Gegendruck entsteht,
was insbesondere bei Benutzung von Auspuffdampf von Vorteil ist.
Die aufeinanderfolgenden, in den Abteilungen vorgesehenen Wände I2,13. . ., unter welchen
das Wasser hindurchtritt, dienen dazu, dem Wasser einen bestimmten Weg im Pfeilsinne
(Fig. 1) zu geben. Die beschriebene Wirkung tritt so oft ein, als Abteilungen vorhanden
sind, wobei jedoch die letzten Abteilungen hauptsächlich zur vollständigen Fällung der
Kalksalze dienen. Die Rohre m am Boden einer jeden Abteilung, die in ein Sammelrohr
η münden, gestatten die leichte Entleerung von den niedergeschlagenen Verunreinigungen
ohne Unterbrechung des Betriebes durch einen oder mehrere der Hähne 0. Die
letzte Abteilung des Gefäßes c, welche vom Dampf durchströmt wird, ist mit einem Auspuffrohr
t für die aus dem erhitzten Wasser gebildeten Dämpfe versehen.
Das vollständig gereinigte und von den in ihm schwebenden Stoffen befreite Wasser tritt
alsdann in ein Gefäß p ein, das entweder getrennt aufgestellt ist oder auch, wie dargestellt,
nur eine Kammer des Gefäßes c bildet, von welchem es durch eine Zwischenwand u
getrennt ist.
In diesem Gefäß ist ein Schwimmer q angeordnet, welcher einerseits ein Zuströmventil
für das Rohwasser in der Rohrleitung d selbsttätig
öffnet und schließt, derart, daß eine bestimmte Wasserhöhe unabhängig von der Leistung in der ganzen Vorrichtung aufrecht
erhalten wird. Andererseits kann der Schwimmer ein Regelungsventil h für die Zumessung
des mit dem Rohwasser in dem Trichter e zu mischenden Reagens steuern. Die Kammer p
entzieht den Schwimmer dem Einfluß des Dampfes und der Stauung des Wassers in dem Gefäß c und dient außerdem dazu, die
leichten, in dem Wasserstrom noch vorhandenen Verunreinigungen niederzuschlagen. Zu
diesem Zwecke ist sie mit einem durch einen Hahn s abschließbaren Entleerungsrohr versehen.
An der Vorrichtung ist außerdem ein Heberrohr ν vorgesehen, dessen Schenkelhöhe
über der normalen Wasserspiegelhöhe der Vorrichtung liegt, und welches einerseits die Eintauchtiefe
der Zwischenwände regelt, andererseits stets einen bestimmten Gegendruck gewährleistet,
auch wenn die Schwimmerregelung einmal infolge einer Betriebsstörung außer Wirkung treten sollte.
Claims (2)
1. Wasserreiriiger und Vorwärmer mit einem durch versetzte Wände in aufeinanderfolgende
Abteilungen geteilten Behälter,in welchem das Wasser mit Frischoder
Abdampf in unmittelbare Berührung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß "95
das Wasser und der Dampf im gleichen Sinne fließen, derart, daß die ganze Wassermasse
mehrfach und in allen ihren Teilen in dünner Schicht die ganze Länge der
Vorrichtung hindurch unmittelbar mit dem hoch erhitzten Dampf eine bestimmte Zeit
hindurch in Berührung kommt.
2. Wasserreiniger und Vorwärmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
nach jeder unten abschließenden Überfallwand (ί^-,ί2, iz) eine oben abschließende
und unten bis zu einer geringen Tiefe in dem Wasserspiegel reichende Zwischenwand
(J1' 12>
IV angeordnet ist, durch welche der Dampf gezwungen wird, durch die jeweils
oberste Wasserschicht bei ihrer Überfallbewegung hindurchzutreten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungert.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209570C true DE209570C (de) |
Family
ID=471529
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT209570D Active DE209570C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209570C (de) |
-
0
- DE DENDAT209570D patent/DE209570C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4110726A1 (de) | Vorrichtung zum abscheiden von aufschwimmendem oel von oel-wasser-gemischen | |
| DE69902643T2 (de) | Einlass einer trenneinrichtung | |
| DE209570C (de) | ||
| DE1937397B2 (de) | Verfahren zum Trennen eines Gemisches aus mehreren flüssigen Phasen | |
| DE1517528A1 (de) | Vorrichtung zur Reinigung von Wasser | |
| DE4122172C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Wiederaufbereiten von wäßrigen öl- und fetthaltigen Reinigungslösungen mittels dreistufiger Abscheidung | |
| AT400948B (de) | Vorrichtung zum trennen von miteinander nicht mischbaren flüssigkeiten | |
| DE3204825A1 (de) | Filter zum abtrennen von leichtfluessigkeit aus wasser | |
| DE2951205C2 (de) | Leichtflüssigkeitsabscheider | |
| DE472948C (de) | Vorrichtung zum Absetzen und Klassieren fester Stoffe aus Trueben | |
| DE492276C (de) | Vorrichtung zum Trennen von Schiffsbrennoelen von Wasser | |
| DE96516C (de) | ||
| DE61025C (de) | Apparat zum Reinigen und Klären von Wasser. (1 | |
| DE208489C (de) | ||
| DE132430C (de) | ||
| DE2348175B2 (de) | Trennbecken zum Trennen von Feststoffen und Flüssigkeiten | |
| AT91132B (de) | Vorrichtung zum Behandeln von Wasser oder anderen Flüssigkeiten mit Zusätzen von Chemikalienlösungen oder -suspensionen. | |
| DE127091C (de) | ||
| DE352574C (de) | Klaerapparat fuer stroemende Fluessigkeiten | |
| DE118978C (de) | ||
| DE163748C (de) | ||
| AT129017B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Rückgewinnung von Faser- und Schwebestoffen aus Flüssigkeiten. | |
| DE304891C (de) | ||
| DE348337C (de) | Wasserreiniger mit einem ausserhalb eines Klaerbehaelters angebrachten Chemikalienbehaelter | |
| DE2236673C2 (de) | Vorrichtung zum Trennen eines Wassergemisches von leichter siedenden Flüssigkeiten |