DE209570C - - Google Patents

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DE209570C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/28Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters for direct heat transfer, e.g. by mixing water and steam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die Erfindung betrifft solche Wasserreiniger und Vorwärmer, insbesondere für das Speisewasser von Dampfkesseln, bei denen das Wasser in einem mit mehreren aufeinanderfolgenden getrennten Abteilungen versehenen Fällungsbehälter durch den Frisch- oder Abdampf von Kraftmaschinen bis auf die Fällungstemperatur der in ihm enthaltenen Kalksalze vorgewärmt wird.
ίο Gemäß der Erfindung wird die ganze zu reinigende Wassermenge nacheinander in allen ihren Teilen durch die ganze Länge der Vorrichtung hindurch eine bestimmte Zeitlang in dünner Schicht in unmittelbarer Berührung mit dem Heißdampf, der im gleichen Sinne wie das Wasser fließt, geführt. Dadurch wird erreicht, daß auch nicht der geringste Teil des Wassers dieser unmittelbaren Berührung mit dem Dampf entgeht, und daß das Wasser von vornherein und auf schnellstem Wege auf die Fällungstemperatur der Salze erhitzt wird, wobei die letzten Abteilungen des Fällungsgefäßes allein zur Trennung und Niederschlagung der bereits gefällten Kalksalze dienen.
Ein weiterer Vorzug der Vorrichtung besteht darin, daß das Durchströmen des Dampfes erleichtert wird und nur ein sehr geringer Gegendruck auftritt, so daß der Dampf in vollkommenster Weise ausgenutzt wird. Außerdem ist eine schnelle Besichtigung der Vorrichtung, sowie eine leichte Reinigung .und Entleerung möglich, während das Verstopfen der Wasserzu- und -abflußrohre durch Niederschlagen von Kesselstein vermieden wird.
Auf der Zeichnung ist in einer beispielsweisen Ausführungsform eine Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar in Fig. ι im Längsschnitt, in Fig. 2 in Endansicht.
Bei der neuen Vorrichtung fließen Dampf und Wasser im gleichen Sinne, wie weiter unten beschrieben, derart, daß das Wasser sofort auf die Fällungstemperatur der in ihm enthaltenen Salze erhitzt wird. Der Dampf wird durch ein Rohr α zugeführt, strömt durch einen Ölabscheider b, der seinerseits mit einem Heberrohr für die Entleerung des niedergeschlagenen ölhaltigen Wassers versehen ist, und gelangt in den oberen Teil der ersten Abteilung c1 des Fällungsgefäßes c, welches durch abhebbare Deckel geschlossen ist.
Das zu reinigende Rohwasser wird durch eine Rohrleitung d zu einem Trichter e geführt, wo es gegebenenfalls mit einem Reagens (etwa Soda), welches den im Wasser enthaltenen Kalk (Calciumsulfat) umwandeln soll, gemischt werden kann. Dieses Reagens wird durch einen Beschickungsbehälter/, Rohrleitung g und ein am besten selbsttätig wirkendes Regelungsventil h zugeführt. Das Rohwasser, dem gegebenenfalls das Reagens bereits in bestimmtem Verhältnis beigefügt ist, gelangt vom Trichter e durch das Rohr k in die erste Abteilung c1 des Gefäßes c. Dabei erneuert sich das Wasser in dieser ersten Abteilung von unten nach oben, während das Rohr k stets in eine Menge kalten Wassers eintaucht, so daß ein Vollsetzen mit Kesselstein vermieden wird.
Das Gefäß c ist in mehrere aufeinanderfolgende Abteilungen durch eine Reihe von unteren Zwischenwänden i1, i2. . . für das
Wasser und oberen Zwischenwänden j1, /2 . . . für den Dampf getrennt, entsprechend der Beschaffenheit des Wassers und der Leistung der Vorrichtung. Diese Wände gehen durch die ganze Länge des Gefäßes c hindurch, wobei die oberen Ränder der Wände * höher liegen als die unteren Ränder der Wände /. Dadurch wird erreicht, daß die oberen Wände j1, j2. . . um einen gegebenen Betrag in das
ίο Wasser eintauchen, dessen Spiegelhöhe durch die oberen Ränder der unteren Zwischenwände i1, i2. . . bestimmt ist. .
Das in die Abteilung c1 einströmende Wasser ergießt sich über die Wand i1, gleichzeitig drückt der zuströmende Frisch- oder Auspuff dampf, der noch eine bestimmte Spannkraft besitzt und in der Abteilung c1 eingeschlossen ist, wie auf der Zeichnung angedeutet, so auf das Wasser, daß es unter der Zwischenwand j1 hindurchtritt. Das Wasser bildet also eine Vertiefung, in der es in unmittelbare Berührung mit dem Heißdampf kommt, so daß es eine bestimmte Zeit hindurch in dünner Schicht von großer Oberfläche in ausgedehnter Berührung mit diesem Dampf bleibt, durch welche es sofort auf die Fällungstemperatur der Salze erhitzt wird.
Der Durchtritt des Dampfes wird außerdem durch das Herabfließen des Wassers in die gebildete Vertiefung so erleichtert, daß der Durchtrittswiderstand unter den Wänden / nur gering ist, so daß in der ganzen Vorrichtung nur ein unbedeutender Gegendruck entsteht, was insbesondere bei Benutzung von Auspuffdampf von Vorteil ist.
Die aufeinanderfolgenden, in den Abteilungen vorgesehenen Wände I2,13. . ., unter welchen das Wasser hindurchtritt, dienen dazu, dem Wasser einen bestimmten Weg im Pfeilsinne (Fig. 1) zu geben. Die beschriebene Wirkung tritt so oft ein, als Abteilungen vorhanden sind, wobei jedoch die letzten Abteilungen hauptsächlich zur vollständigen Fällung der Kalksalze dienen. Die Rohre m am Boden einer jeden Abteilung, die in ein Sammelrohr η münden, gestatten die leichte Entleerung von den niedergeschlagenen Verunreinigungen ohne Unterbrechung des Betriebes durch einen oder mehrere der Hähne 0. Die letzte Abteilung des Gefäßes c, welche vom Dampf durchströmt wird, ist mit einem Auspuffrohr t für die aus dem erhitzten Wasser gebildeten Dämpfe versehen.
Das vollständig gereinigte und von den in ihm schwebenden Stoffen befreite Wasser tritt alsdann in ein Gefäß p ein, das entweder getrennt aufgestellt ist oder auch, wie dargestellt, nur eine Kammer des Gefäßes c bildet, von welchem es durch eine Zwischenwand u getrennt ist.
In diesem Gefäß ist ein Schwimmer q angeordnet, welcher einerseits ein Zuströmventil für das Rohwasser in der Rohrleitung d selbsttätig öffnet und schließt, derart, daß eine bestimmte Wasserhöhe unabhängig von der Leistung in der ganzen Vorrichtung aufrecht erhalten wird. Andererseits kann der Schwimmer ein Regelungsventil h für die Zumessung des mit dem Rohwasser in dem Trichter e zu mischenden Reagens steuern. Die Kammer p entzieht den Schwimmer dem Einfluß des Dampfes und der Stauung des Wassers in dem Gefäß c und dient außerdem dazu, die leichten, in dem Wasserstrom noch vorhandenen Verunreinigungen niederzuschlagen. Zu diesem Zwecke ist sie mit einem durch einen Hahn s abschließbaren Entleerungsrohr versehen. An der Vorrichtung ist außerdem ein Heberrohr ν vorgesehen, dessen Schenkelhöhe über der normalen Wasserspiegelhöhe der Vorrichtung liegt, und welches einerseits die Eintauchtiefe der Zwischenwände regelt, andererseits stets einen bestimmten Gegendruck gewährleistet, auch wenn die Schwimmerregelung einmal infolge einer Betriebsstörung außer Wirkung treten sollte.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Wasserreiriiger und Vorwärmer mit einem durch versetzte Wände in aufeinanderfolgende Abteilungen geteilten Behälter,in welchem das Wasser mit Frischoder Abdampf in unmittelbare Berührung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß "95 das Wasser und der Dampf im gleichen Sinne fließen, derart, daß die ganze Wassermasse mehrfach und in allen ihren Teilen in dünner Schicht die ganze Länge der Vorrichtung hindurch unmittelbar mit dem hoch erhitzten Dampf eine bestimmte Zeit hindurch in Berührung kommt.
2. Wasserreiniger und Vorwärmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach jeder unten abschließenden Überfallwand (ί^-,ί2, iz) eine oben abschließende und unten bis zu einer geringen Tiefe in dem Wasserspiegel reichende Zwischenwand (J1' 12> IV angeordnet ist, durch welche der Dampf gezwungen wird, durch die jeweils oberste Wasserschicht bei ihrer Überfallbewegung hindurchzutreten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungert.
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