DE208239C - - Google Patents
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- DE208239C DE208239C DENDAT208239D DE208239DA DE208239C DE 208239 C DE208239 C DE 208239C DE NDAT208239 D DENDAT208239 D DE NDAT208239D DE 208239D A DE208239D A DE 208239DA DE 208239 C DE208239 C DE 208239C
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- hook
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B13/00—Devices preventing the key or the handle or both from being used
- E05B13/04—Devices preventing the key or the handle or both from being used shaped as fork-like implements grasping and fixing the key or a handle, e.g. a thumb-turn
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schlüsselsicherung, wobei ein Herausstoßen unbefugterseits
von außen auf einfache und sichere Art unmöglich gemacht ist. Man denke sich den Schlüssel nach dem Abschließen
in solcher Stellung, daß der Bart senkrecht nach unten steht, so daß man den
Schlüssel also ohne weitere Drehung herausziehen könnte. In dieser scheinbar gerade
ίο gefährlichen Stellung soll der Schlüssel durch
die Sicherung festgehalten werden, ohne dabei herausgestoßen werden zu können. Diese
Stellung, mit dem Schlüsselbart in der Öffnung, soll unbefugtes Hineinspähen in das
verschlossene Zimmer unmöglich machen, sowie das Einführen eines Drahtes von außen
durch das Schlüsselloch zwecks Auslösung der Sicherung verhindern.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungs ·
gegenstandes, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Aufriß desselben von der Seite gesehen,
Fig. 2 eine Vorderansicht.
Die Sicherung besteht aus einem Häkchen a, welches mit zwei seitlichen Zapfen c in den
senkrecht über dem Schlüsselloch angebrächten, durch Plättchen gebildeten Lagern b in
vertikaler Ebene Schwingt und sich in den Schlüssel einhaken läßt, wo zu diesem Zwecke
eine zum Drehpunkte des Häkchens konzentrisch geführte Bohrung d in der Ebene des
Schlüsselgriffes und Bartes vorhanden ist. Das Häkchen α verjüngt sich an seinem umgebogenen
Ende gegen die Spitze hin, um ein glattes Ein- und Aushaken zu sichern. Zur Verhütung des Spielraumes muß die Bohrung
im Schlüssel sich dementsprechend gegen ihr unteres Ende hin verengern, während durch
die zur Schlüsselachse schräge Richtung der Bohrung zweierlei erreicht wird. Erstens wird
ein Versehen ausgeschlossen, da man den Schlüssel eben nur in der einen gewünschten
Stellung festhalten kann. Weiterhin würden von außen gegen den Schlüssel geführte
Schläge, die ein Lockern bzw. ein Herausspringen des Hakens bezwecken sollen, gerade
das Gegenteil erreichen, indem der Haken sich nur fester in die Bohrung setzen
würde.
Es kann auch an Stelle der runden Bohrung, namentlich bei kleinen Schlüsseln, ein
Spalt oder Schlitz treten, wobei dann der Haken entsprechend platt zu gestalten wäre.
Damit das Häkchen sich bei gesichertem Schlüssel nicht leicht aus seiner Lage bringen
läßt oder bei Nichtgebrauch nicht im Wege ist, sondern in seiner nach oben gegen die
Tür zurückgeklappien Stellung verbleibt, ist folgende Einrichtung getroffen:
An seinem Kopf, um den es sich dreht, besitzt das Häkchen α zwei Ausbuchtungen,
in die sich je nach seiner Stellung eine senkrecht zwischen den Lagern hindurchgehende,
gekrümmte Stahlfeder f fest hineinschmiegt und so den Haken in einer seiner beiden erwünschten
Stellungen festhält. Die Feder, aus kräftigem Stahl, hat das Bestreben, ihre beiden Enden einander zu nähern. Da das
eine ihrer Enden festgelegt ist (bei g), während das andere rundgebogene und lose aufliegende
frei auf und nieder gleiten kann, übt
natürlich der mittlere Teil von hinten gegen den Hakenkopf einen fortwährenden Druck
aus. Sobald der Vorsprung zwischen den beiden Ausbuchtungen des Hakenkopfes in der
einen oder andern Richtung sich an der Feder vorbeigedreht hat, läßt diese den Haken in
die eine oder andere gewünschte Lage schnellen. Zur bessern Handhabung kann am Häkchen
auch ein kleiner Ansatz angebracht werden.
ίο Ferner läßt sich die Lagerung des Häkchens
anstatt mit Hilfe der Zapfen c auch auf die Art ausführen, daß der Hakenkopf in der
Richtung derselben durchbohrt ist und durch diese Bohrung nun ein kräftiger, die beiden
Lagerstücke b selbst verbindender Bolzen geht, was vielleicht eine größere Festigkeit gewährleistet.
Die ganze Anordnung der Sicherung kann auch so getroffen werden, daß der Haken in
einer Ebene senkrecht zur Schlüsselachse drehbar ist und in eine konische Bohrung
des Schlüssels eingreift. Für schwächere Schlüssel würde es in diesem Falle zweckmäßig
sein, zwei Ansätze mit Bohrungen in demselben anzubringen, in welch letztere dann
ein mit zwei Fingern versehener Haken greifen würde. . ' . 1
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ■Schlüsselsicherung, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit sich verjüngender Spitze versehenes, zwischen zwei am Türschloß fest angeordneten Lagern drehbares Häkchen in eine entsprechende Bohrung des Schlüssels, welche in der Ebene des Griffes und des Bartes liegt,' greift, zum Zwecke, ein unbefugtes Hineinspähen in das zu verschließende Zimmer sowie ein Herausstoßen von außen unmöglich zu machen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE208239C true DE208239C (de) |
Family
ID=470286
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT208239D Active DE208239C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE208239C (de) |
-
0
- DE DENDAT208239D patent/DE208239C/de active Active
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