DE207640C - - Google Patents

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DE207640C
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Germany
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sheet metal
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putty
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/02Selection of specific materials, e.g. heavy bottoms with copper inlay or with insulating inlay
    • A47J36/04Selection of specific materials, e.g. heavy bottoms with copper inlay or with insulating inlay the materials being non-metallic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Surface Heating Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 207640 KLASSE 34/. GRUPPE
Irdenes Geschirr mit Blechiiberzug. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. April 1908 ab.
Irdene Geschirre, bei denen unter Vermittlung eines leitfähig gemachten Bindemittels ein Metallniederschlag auf galvanischem Wege aufgebracht wird, sind bekannt. Weiter ist bekannt, aus keramischem Material hergestellte Kochgeschirre mit Hilfe eines Flußmittels mit einem Metallmantel zu verbinden. Auch werden irdene Geschirre einfach in einen Blechmantel eingefügt, um bei Bruch ein leichtes
ίο Auswechseln des inneren keramischen , Teiles zu ermöglichen.
Gemäß vorliegender Erfindung wird das Geschirr mit einem im warmen Zustande aufgezogenen Blechüberzug versehen, der an dem geschliffenen Umfang des Geschirres vollkommen anliegt und dieses vor Beschädigung schützt. Die Befestigung des Überzuges erfolgt gemäß einer Ausführungsform durch Verlöten mit einem in einer Hohlkehle des Geschirres gelagerten Drahtbande; während gemäß einer zweiten Ausführungsform ein teils im Geschirr, teils im Überzug gelagerter Wulst aus unverbrennbarem Kitt ο. dgl. das Abgleiten des Überzuges verhindert. Schließlich ist
es möglich, den Überzug derart zweiteilig herzustellen, daß der obere Teil auch die Innenfläche zum Teil bedeckt und durch einen Falz mit dem unteren Teil verbunden ist.
Auf der Zeichnung sind sämtliche Ausführungsformen in Seitenansicht und im Schnitt dargestellt. Gemäß der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ist der Rand des irdenen Gefäßes 1 zu einem Wulst 2 ausgebildet, an den sich eine Hohlkehle 3 anschließt.
In dieser Hohlkehle ist eine Drahteinlage 4 gelagert, die mit dem Rande des Blechüberzuges 5 verlötet wird.
Eine schmale Rille 6 an der Außenseite des Gefäßes gestattet den Austritt der Luft beim Anpressen des Überzuges. Das Aufziehen des Überzuges erfolgt im warmen Zustande, und wird durch eine dünne Schicht unverbrennbaren Kittes zwischen dem Geschirr und Überzugboden ein gutes Aneinanderliegen gewährleistet.
Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform sind das Geschirr und der Blechüberzug mit einer Hohlkehle 7 bzw. 8 versehen, und wird der wulstförmige Hohlraum zwischen beiden Hohlkehlen durch unverbrennbaren Kitt ausgefüllt. Das Einführen des Kittes erfolgt hierbei durch eine Öffnung 9 im Wulst des Blechüberzuges. Durch eine Öffnung 10 tritt der bei 9 eingepreßte Kitt aus und ist zwischen beiden Öffnungen im Wulst 7 des Geschirres eine Querwand 11 an- geordnet, damit der Kitt den ganzen Hohlraum ausfüllt.
Die Fig. 5 und 6 zeigen die dritte Ausführungsform. Der Blechüberzug besteht auszwei Teilen, von denen der obere 52 den Geschirrand umfaßt und mit dem unteren 51 durch einen Falz 12 o. dgl. verbunden ist. Als Material für den Überzug eignet sich vorteilhaft Weißblech oder Nickel, jedoch kann auch anderes Metall verwendet werden. Bei sämtlichen Ausführungsformen kann gegebenenfalls der Geschirrboden mit einer Einbuchtung versehen sein, um bei Erwärmung ein Ausbauchen zu verhindern. Ein weiterer Vorteil
dieser Einrichtung besteht auch darin, daß der Boden durch die Erwärmung noch fester an den inneren Boden angepreßt wird.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Aufbringen eines Blechüberzuges auf irdene Geschirre, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechmantel in
    ίο erhitztem Zustande auf die abgeschliffene, mit einer Rille zum Abführen der Luft versehene Oberfläche des Geschirres aufgezogen und am oberen Rande mit dem Geschirr fest verbunden wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das* Abgleiten des Überzuges (5) durch Verlöten mit einem Drahtband (4) verhindert wird, das in einer Hohlkehle (3) des Geschirres (1) gelagert ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ■ gekennzeichnet, daß 'ein Hohlraum zwischen einem Wulst (7) des irdenen Geschirres und einem Wulst (8) des Überzuges mit un verbrennbarem Kitt gefüllt wird.
  4. 4. Geschirr nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wulst (8) des Blechmantels mit zwei durch eine im Wulst (7) des Geschirres vorgesehene Querwand (11) getrennten Öffnungen (9,10) versehen ist, zu dem Zwecke, durch Austreten des Kittes aus der einen Öffnung das vollständige Ausfüllen des Hohlraumes durch den bei der anderen Öffnung eingepreßten Kitt beobachten zu können.
  5. 5. Geschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechüberzug aus zwei Teilen besteht, deren einer den Geschirrand umfaßt und mit dem anderen durch einen Falz verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT207640D Active DE207640C (de)

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DE (1) DE207640C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6199583B1 (en) * 1999-10-21 2001-03-13 Fulvio Iacovella Safety gas valve

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6199583B1 (en) * 1999-10-21 2001-03-13 Fulvio Iacovella Safety gas valve

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