DE20756C - Neuerung an Feuerspritzen - Google Patents

Neuerung an Feuerspritzen

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DE20756C
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Germany
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syringe
shaft
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DENDAT20756D
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A. HARTMANN in Neusellerhausen bei Leipzig
Publication of DE20756C publication Critical patent/DE20756C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C27/00Fire-fighting land vehicles

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
Neuerung an Feuerspritzen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juli 188a ab.
Die bisher verwendeten Feuerspritzenconstructionen für Handbetrieb mufsten wegen der normalen Druckschwengellage mit verhältnifsmäfsig kleinen Fahrrädern versehen werden, was den Transport derartiger Geräthe nicht unwesentlich erschwert. Aufserdem haben die Spritzen mit Druckschwengel den Uebelstand, dafs die Bedienungsmannschaft ungleichmäfsig angestrengt wird und dabei das Aufschlagen des Schwengels in der tiefsten Stellung durch besondere Uebung vermieden werden mufs, damit nicht unnütze Kraftvergeudung stattfindet. Neben diesen genannten Uebelständen bedingt die Construction der Druckschwengelspritzen eine verhältnifsmäfsig grofs dimensionirte Anordnung der ganzen Spritze. Die erwähnten Unvollkommenheiten werden durch die dargestellte Construction vermieden. Die specielle- Einrichtung der gezeichneten Spritze ist folgende: Die Pumpcylinder^ A' sind mit Kolben BB' versehen, die durch Stangen b b' mit der Winkeltraverse D verbunden sind. Winkeltraverse D ist mit der Coulisse C aus einem Stück gefertigt oder mit derselben fest verbunden. In der Coulisse C bewegt sich die Kurbel K der Welle E. Durch Drehung der letzteren wird die Kurbel bewegt und wird dadurch die Pumpe in Thätigkeit gebracht. Die Drehung der Welle geschieht durch die besonders grofs gehaltenen, mit der Welle E lösbar verkuppelten Fahrräder F, indem der Spritzenkasten bezw. das Hauptgestell H mittelst der Stützen h auf dem Erdboden festgestellt wird, so dafs die ganze Spritze feststeht und die Räder F sich frei drehen können. Die Räder F werden mittelst besonderer Kupplung, oder, wie gezeichnet, mittelst Kuppelstifte s s mit der Welle E fest verbunden und die Kurbel / an den Speichen der Räder befestigt, worauf letztere von der Mannschaft in Umdrehung versetzt werden und die Spritze in Thätigkeit gesetzt wird. Durch die hohen Fahrräder, welche als Schwungräder wirken, wird die zu verrichtende Arbeit der Mannschaft gleichmäfsig und durch die Gesammtconstruction der Spritze ein leichter Transport und bequeme Handhabung bedingt. Den beim Fahren auftretenden Erschütterungen wird einestheils durch die Federn und anderentheils durch die Coulisse die Wirkung auf Kurbel und Kolben benommen.
Die ganze Spritze kann je nach Erfordernifs als Karrenspritze oder für Bespannung eingerichtet werden, ebenso können an derselben Vorrichtungen und Behälter angebracht werden, die zur Befestigung und Aufnahme der. verschiedenen Spritzentheile dienen.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Eine Feuerspritze, deren Eigenthümlichkeit in der Anordnung der durch freigestellte, mit Welle E gekuppelten, durch Kurbel in Umdrehung versetzten Fahrräder mittelst Winkeltraverse und Coulisse bewegten Pumpkolben besteht.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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