DE207249C - - Google Patents

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DE207249C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 207249 KLASSE 5 a. GRUPPE
in STOCKHOLM. <
Gestänge für Tiefbphrer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1908 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom ■
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Schweden vom 27. Mai 1907 anerkannt.
die Priorität
Bei der Tiefbohrung in Gestein zeigt sich der Übelstand, daß die festen Teilchen, die bei der Bohrung losgemacht und von einem Wasserstrom aufwärts gefördert werden, während des Aufsteigens in Zonen, wo die Wasserströmung schwächer ist, sich absetzen und wieder heruntersinken, um dann nochmals von einem kräftigeren Wasserstrom aufwärts gefördert zu werden. Zudem setzen sich die größeren Teilchen zwischen dem Bohrer und der Wand des Bohrloches fest, wodurch die Bohrarbeit in erheblichem,Maße erschwert wird.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung
dieser Übelstände, was dadurch erreicht wird, daß am Bohrgestänge eine Anzahl von Taschen angeordnet ist, in denen sich die größeren Teilchen absetzen können, wogegen die feineren Teilchen von dem Wasserstrom aufwärts zutage mitgeführt werden. Die Taschen werden dann beim Herausziehen des Bohrgestänges gereinigt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar durch Fig. ι im Längsschnitt, während Fig. 2 einen Teil des Bohrgestänges nach Fig. 1 in größerem Maßstabe darstellt.
Die das Bohrgestänge bildenden Rohrteile a, a1, a2 sind mittels der rohrförmigen Zwischenstücke b miteinander verbunden. Innerhalb des Rohrteiles a1 ist ein Rohr c angeordnet, das in das Innere der Rohrteile a und a2 mündet. Das Rohr α1 ist, wie Fig. 2 zeigt, mit Löchern d versehen, die zweckmäßig in einer Schraubenlinie angeordnet sind, so daß die Festigkeit des Rohres a1 durch die Löcher nicht beeinträchtigt wird. Der zwischen den Rohren a1 und c befindliche Raum bildet die erwähnte Tasche, die durch die Löcher d von außen zugänglich ist.
Das Spülwasser fließt durch die Rohre a, c und a2 zum unteren Ende des Bohrgestänges herab, nimmt dann die hier losgemachten festen Teilchen mit und strömt zwischen dem Bohrgestänge und der Wand des Bohrloches wieder aufwärts. Ein Teil der vom Wasser mitgenommenen festen Stoffe tritt durch die Löcher d in den Zwischenraum zwischen den Rohren c und a1, die Tasche, hinein, wo diese festen Teilchen sich absetzen.
Um die Tasche tief genug zu machen, ist es zweckmäßig, die Löcher d nur im oberen Teile des Rohres a1 anzuordnen.
Zwecks Erzielung einer größeren Anzahl von Taschen können solche zwischen jedem Rohrstück α und dem mittleren Rohr c vorgesehen sein. -
Gestänge aus zwei sich umschließenden Röhren, deren Zwischenraum durch Zwischenstücke in einzelne Hohlräume geteilt ist, sind bereits in Vorschlag gebracht worden, um
mittels dieser abgeschlossenen Hohlräume Luftzellen zur Verminderung des Gestängegewichts zu schaffen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Gestänge für Tief bohrer, dadurch gekennzeichnet, daß die mittels eines Wasserstromes im Bohrloch aufwärts geförderten festen Teilchen in am Bohrgestänge befindlichen Taschen aufgefangen werden.
  2. 2. Bohrgestänge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen zwischen den rohrförmigen Bohrstangen (a, a1, a2) und einem darin angeordneten Rohre (c) gebildet sind.
  3. 3. Bohrgestänge nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Tasche' nach außen abschließende Gestängerohr (a1) mit Löchern (i) versehen ist, die in einer Schraubenlinie angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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