DE207166C - - Google Patents

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DE207166C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B5/00Preservation of eggs or egg products
    • A23B5/08Preserving with chemicals
    • A23B5/12Preserving with chemicals in the form of liquids or solids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description

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PATENTAMT
Das mit Kochsalz haltbar gemachte Eigelb ist ein bedeutender Handelsartikel und wird in großen Quantitäten auch aus dem Auslande nach Deutschland eingeführt. Die Praxis hat nun ergeben, daß zu einer dauernden Konservierung ein Salzgehalt von mindestens 13 bis 14 Prozent Salz erforderlich ist. Bei kleinerem Salzgehalt, z. B. 10 bis 11 Prozent, findet bereits ein Verderben des Eigelbs statt, und es ist wiederholt vorgekommen, daß derartige Sendungen in verdorbenem Zustande in Deutschland eintrafen.
Da die angegebenen großen Kochsalzmengen das Eigelb für viele Zwecke unbrauchbar machen, so helfen sich die Fabrikanten meistens mit einem kleinen Zusatz von Borsäure, was jedoch nicht nur für die Lederindustrie, für welche dieses Eigelb verwendet wird, sondern auch für die Nahrungsmittel-Industrie von Schaden ist. Es liegt daher ein dringendes Bedürfnis vor, bei der Konservierung von Eigelb durch Zusatz von Kochsalz Produkte, zu erhalten, welche auch bei niedrigem Salzgehalt dauernd haltbar sind.
Umfangreiche Versuche haben nun ergeben, daß die leichte Verderblichkeit des Salzeigelbs auf seinem alkalischen Charakter beruht, da bekanntlich alkalische Flüssigkeiten außerordentlich leicht von Bakterien infiziert werden. Macht man daher Eigelb durch Zusatz von indifferenten Säuren, z. B. Milchsäure, Phosphorsäure o. dgl., sauer, so gelingt es bereits mit einem Zusatz von 5 bis 6 Prozent Kochsalz ein dauernd haltbares Eigelb zu erzeugen. Der Zusatz der Säure kann vor oder nach dem Zusatz des Kochsalzes erfolgen. Die konservierende Wirkung scheint auf der Bildung von freier Salzsäure zu beruhen. Die Ausführung des Verfahrens geschieht z. B. in folgender Weise: 1000 kg von bestens verrührtem Eidotter werden in einem Bottich mit so viel einer 5 prozentigen Milchsäurelösüng unter ständigem Umrühren vermischt, daß die Flüssigkeit eine deutlich saure Reaktion zeigt. Hierauf bringt man 60 kg gemahlenes Kochsalz hinzu und rührt so.lange, bis dasselbe aufgelöst ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Konservierung von Eigelb ■ mittels Kochsalz, dadurch gekennzeichnet, daß das Eigelb vor oder nach dem Zusätze des Kochsalzes angesäuert wird.
DENDAT207166D Active DE207166C (de)

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DE (1) DE207166C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4927534A (en) * 1988-03-30 1990-05-22 Rauma-Repola Oy Screen system

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4927534A (en) * 1988-03-30 1990-05-22 Rauma-Repola Oy Screen system

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