DE205808C - - Google Patents

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DE205808C
DE205808C DENDAT205808D DE205808DA DE205808C DE 205808 C DE205808 C DE 205808C DE NDAT205808 D DENDAT205808 D DE NDAT205808D DE 205808D A DE205808D A DE 205808DA DE 205808 C DE205808 C DE 205808C
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screw
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02Details
    • D01H3/04Carriages; Mechanisms effecting carriage movements
    • D01H3/06Carriages; Carriage rails; Squaring motions
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/20Spinning mules; Transmissions
    • D01H2700/205Spindles or spindle control in spinning mules

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

cn c?a\'cn tawfe.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 205808 KLASSE 76 c. GRUPPE
JOHANN GEORG BODEMER in ZSCHOPAU.
Trommelboden mit geschlitzter Nabe für Spinn- und Zwirnmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1907 ab.
Der vorliegende Trommelboden für Spinnmaschinen, z. B. Selbstspinner (Seifaktoren) und Zwirnmaschinen, ist dadurch gekennzeichnet, daß die geschlitzte federnde Nabe des Bodens mit ihrer ganzen Innenfläche behufs Erzielung einer größeren Reibung unmittelbar gegen die Welle gedruckt wird, und der Schwerpunkt der Befestigungsmittel zur möglichsten Verringerung der Massenwirkung der
ίο Drehachse so nah als angängig angeordnet ist. Zum Ausgleich der Massen der Befestigungsteile, und zwar zur Verminderung des Gewichtes wird an geeigneten Stellen auf derselben Seite der Nabe entsprechend Material ausgespart und der Kopf und Fuß der Spannschrauben ausgehöhlt.
Bisher erfolgt die Befestigung des Trommelbodens in verschiedener Weise, und zwar entweder durch Stellschrauben, die in eine Nut der Welle eingreifen, oder es wird die geschlitzte Nabe auf der Welle mittels Ring und Druckschrauben so fest aufgepreßt, daß eine genügende Reibung entsteht, die eine Verdrehung des Bodens auf der Welle verhindert.
Der Schwerpunkt dieser Schrauben und der zu ihrer Aufnahme dienenden Teile ist vom Drehungsmittelpunkt weiter entfernt als notwendig, so daß die Massenwirkung unnötig groß wird. Da ferner vielfach zum Ausgleich der Massen auch auf der entgegengesetzten Seite der Nabe ein entsprechend größeres Gegengewicht hinzugefügt werden muß, so wird die Massenwirkung der Trommel dadurch wieder erheblich vermehrt.
Ein weiterer Ubelstand besteht darin, daß, entsprechend den bei der Ausführung unvermeidlich entstehenden Ungenauigkeiten, die Nabe nur in unmittelbarer Nähe der Schraube und auf der gegenüberliegenden Seite gegen die Welle gepreßt wird. Unter dem Druck der Schraube zeigt die Nabe dann das Bestreben, sich an anderen Punkten von der Welle abzuheben. Bei sehr starkem Anziehen der Schraube und verhältnismäßig schwacher Nabe kann sich letztere derart aufbeulen, daß die Ausbiegung in eine dauernde Formveränderung übergeht. Es ist eine in der Praxis bekannte Erscheinung, daß ein solcher Trommelboden, wenn er einmal »überzogen« ist, überhaupt nicht mehr fest wird. Um jedoch die nötige Reibung zu erzeugen, ist ein bedeutender Druck erforderlich. Infolgedessen muß die Nabe stark und schwer ausgeführt werden, wodurch wieder die Massenwirkung der Trommel entsprechend vergrößert wird.
Da die Trommeln sich mit großer Geschwindigkeit drehen und ihre Drehrichtung im Verlauf des Spinnvorganges ständig umgekehrt werden muß, so wird durch die entfernte Lage der Schraube von der Drehachse, durch das größere Gegengewicht und wegen der mittels der Druckschraube erzielten geringen Reibung sich ergebenden notwendigen schwereren Ausführung von Nabe, Ring und ■ Schraube die Massenwirkung der Trommel bedeutend vergrößert und der Bewegungswechsel nicht unerheblich verlangsamt.
Durch vorliegende Erfindung soll nun erreicht werden, daß die Schwungmassen der Trommel wesentlich vermindert werden können, wodurch sich eine größere Leistungsfähigkeit des Selbstspinners erzielen läßt, näm-
lieh Gewinn an Kraft sowie größere Scknelligkeit der Wechsel in der Bewegungsrichtung, während andererseits trotz der Verringerung der Massen eine zuverlässige Befestigung der Trommel auf ihrer Achse erzielt wird.
Dieses wird erreicht zunächst durch Verwendung von Stahl, Schmiedeeisen usw., welche geringere Abmessungen erlauben, weiter aber durch Verlegung des Schwerpunktes der
ίο Befestigungsschraube näher der Drehachse . durch Verminderung des Gegengewichtes, Anpressen der Nabe auf der Welle, nicht auf wenigen Punkten, sondern mit ihrer ganzen Innenfläche, wodurch bereits bei sehr-geringen Abmessungen die nötige Reibung sich erzielen läßt. Ferner wird der sonst übliche Ring ganz beseitigt, während die Massen von Schraube und Befestigungsteilen nicht durch Gegengewicht an der entgegengesetzten Seite, sondern durch Weglassen von Masse an derselben Seite der Nabe ausgeglichen werden.
Behufs Lösung dieser Aufgabe wird der Druck auf die Nabenhälften in Richtung nach dem Mittelpunkt der Achse in Zug dicht neben der Achse und rechtwinklig zum Nabenschlitz umgewandelt. Dementsprechend werden aus den Druckschrauben Spannschrauben, die unmittelbar die Nabenhälften zusammenpressen, so daß die Nabe gewissermaßen als ein Ziehband wirkt. Dabei kann die Nabe ein- oder mehrfach geschlitzt sein und durch eine oder mehrere Schrauben an jeder Seite zusammengezogen werden. Die Bauart mit einmal geschlitzter Nabe bietet den Vorteil der größeren Festigkeit gegen Form veränderung und Bruch bei größerer Leichtigkeit. Bei zweifach geschlitzter Nabe ist aber eine einfachere Massenausgleichung möglich.
Fig. ι zeigt die Trommelbefestigung bei einfach geschlitzter Nabe in Seitenansicht, Fig. 2 im Querschnitt, Fig. 3 von oben gesehen. Die Fig. 4 und 5 zeigen weitere Querschnitte der Nabe, während die Fig. 6 bis 9 andere Ausführungsformen mit einfach und zweifach geschlitzter Nabe darstellen.
Die von der Scheibe α des Trommelbodens
ausgehende Nabe b ist so dünn gehalten, daß sie infolge des Schlitzes c federt. Zu beiden
■ Seiten des Schlitzes c sind Ohren d angeordnet, durch die die Schraube/ hindurchreicht, mittels welcher die federnde Nabe so fest auf die Welle w gepreßt werden kann, daß sie auf ■ ihrer ganzen Innenfläche anliegt und gewissermaßen wie ein Ziehband wirkt. Wie Fig. 4 erkennen läßt, ist die Masse der Ohren d gegen die Muffe der Nabe ausgeglichen durch das Fehlen der durch punktierte Schraffur i angedeuteten Masse des Ringes an dem durchgehenden Schlitz c. Die Masse des ausgehöhlten Schraubenkopfes und des Teiles s des Schraubenschaftes (Fig. 5), der innerhalb des Schlitzes c liegt, ist ausgeglichen durch die für den Schraubenschlüssel bestimmte, durch punktierte Schraffur angedeutete Aussparung 0 der Nabe b. einen durch punktierte Schraffur angedeuteten Abschnitt r des oberen Ohres d sowie die Aushöhlung des Schraubenfußes h.
Die seitlichen Ohren an den Naben sind besonders dann vorteilhaft, wenn an Stelle eines Paares Ohren d deren zwei verwendet werden, wie Fig. 6 und 7 dies zeigen. Der Druck, mit dem die Nabenhälften gegen die Welle gepreßt werden, verteilt sich dann. auf eine größere Länge, andererseits kommen die Köpfe der Schrauben so weit entfernt von dem Trommelmantel zu liegen, daß, wie in Fig. 6 punktiert gezeichnet, der zum Anziehen der beiden Schrauben erforderliche Schraubenschlüssel durch ein und dasselbe Loch g eingeführt werden kann, ein weiteres Loch in dem Trommelboden also nicht erforderlich ist.
Wird die Nabe, wie in Fig. 8 und 9 dargestellt, zweimal geschlitzt, so empfiehlt es sich, die Schrauben auf beiden Seiten entgegengesetzt anzuordnen, und zwar sowohl für den Fall, daß auf jeder Seite der Schlitze nur eine Schraube angeordnet ist wie'in Fig. 1, als auch bei Benutzung von je zwei Schrauben wie in Fig. 6. Diese Anordnung der Schrauben f, f1 (Fig. 8 und 9) bei zweimal geschlitzter Nabe hat den Vorteil, daß dadurch ein einfacherer Ausgleich der Massen sich erzielen läßt und einseitige Verdrehungen vermieden werden. Ordnet man bei zweimal geschlitzter Nabe auf jeder Seite zwei Schrauben an, so sind doch für das Durchstecken des Schraubenschlüssels nur zwei Löcher g im Trommelmantel anzubringen, wie Fig. 8 dies zeigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Trommelboden mit geschlitzter Nabe für Spinn- und Zwirnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe mit einem oder mehreren Paaren seitlicher Ohren versehen ist, durch deren Zusammenschrauben sie auf ihrer ganzen Innenfläche nach Art eines Ziehbandes gegen die Welle gepreßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT205808D Active DE205808C (de)

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DE (1) DE205808C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0866217A1 (de) 1997-03-21 1998-09-23 Audi Ag Brennkraftmaschine mit einer Anzahl von Hubventilen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0866217A1 (de) 1997-03-21 1998-09-23 Audi Ag Brennkraftmaschine mit einer Anzahl von Hubventilen

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