DE2058040C3 - Vorrichtung zum Formen eines Tabakrauchfilters - Google Patents

Vorrichtung zum Formen eines Tabakrauchfilters

Info

Publication number
DE2058040C3
DE2058040C3 DE19702058040 DE2058040A DE2058040C3 DE 2058040 C3 DE2058040 C3 DE 2058040C3 DE 19702058040 DE19702058040 DE 19702058040 DE 2058040 A DE2058040 A DE 2058040A DE 2058040 C3 DE2058040 C3 DE 2058040C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strand
deformation
wheels
circumference
tobacco smoke
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702058040
Other languages
English (en)
Other versions
DE2058040B2 (de
DE2058040A1 (de
Inventor
Richard Malcolm Richmond Berger
Elwin Wincel Mechanicsville Brooks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CIGARETTE COMPONENTS Ltd LONDON
Original Assignee
CIGARETTE COMPONENTS Ltd LONDON
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CIGARETTE COMPONENTS Ltd LONDON filed Critical CIGARETTE COMPONENTS Ltd LONDON
Publication of DE2058040A1 publication Critical patent/DE2058040A1/de
Publication of DE2058040B2 publication Critical patent/DE2058040B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2058040C3 publication Critical patent/DE2058040C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D3/00Tobacco smoke filters, e.g. filter tips or filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces of cigars or cigarettes
    • A24D3/02Manufacture of tobacco smoke filters
    • A24D3/0275Manufacture of tobacco smoke filters for filters with special features
    • A24D3/0283Manufacture of tobacco smoke filters for filters with special features with means for a non-axial smoke flow

Landscapes

  • Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)

Description

15
20
25
30
40
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Formen des inneren, einen sich an bestimmten Stellen Ober der Länge ändernden Querschnitt aufweisenden Teiles eines Tabakrauchfilters, mit einer Einrichtung &o zürn kontinuierlichen Ausbilden eines langen, zylindrischen Körpers, mit einer Einrichtung zum Verformen des Körpers in Abständen über seiner Länge, mit einer Einrichtung zum Schneiden des Körpers an bestimmten Stellen, die relativ zu den verformten Stellen festgelegt sind, mit von einer Antriebseinrichtung angetriebenen, sich längs einer endlosen Bahn bewegenden Verfofmungselementen, die während ihrer Bewegung den Weg des kontinuierlich gebildeten Körpers schneiden und den Körper zwischeneinander aufnehmen und formen, und mit einer Zugeinrichtung, die den kontinuierlich gebildeten Körper den Verformungselementen zuführt.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der DE-AS 19 20 700 bekannt, wobei als Verformungselemente dort hin- und herbewegbare Backen oder aber federbelastete Gleitformen, deren Enden gegen den Körper des Filters gerichtet sind, vorgesehen sind, welche miteinander zusammenwirken und den gewünschten Formvorgang ausführen.
Bei einer derartigen Vorrichtung ist somit stets erforderlich, daß die Verformungselemente eine quer iur Vorschubrichtung verlaufende periodische Bewegung ausführen, um die gewünschte Verformung vornehmen zu können. Damit hängt die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit des Verformungsvorganges von den Federelementen ab, welche die Verformungselemente beaufschlagen. Außerdem ist dort keine Maßnahme vorgesehen, um einen Stau des kontinuierlich gebildeten Körpers zwischen den Verformungselementen zu verhindern, wenn diese mit dem Körper zu Verformungszwecken in Eingriff kommen.
Ferner ist aus der CH-PS 4 62 694 eine Vorrichtung zum Formen eines Tabakrauchfilters bekannt, bei der Verformungsräder vorgesehen sind, die jeweils eine Vielzahl von über den Umfang verteilten, erhitzte Verformungsoberflächen bildende Vorsprünge besitzen, welche bei der Drehung der Verformungsräder den Weg des kontinuierlich gebildeten Körpers kreuzen und dabei in der Weise angeordnet sind, daß jeweils einander gegenüberliegende Vorsprünge den Körper zwischen ihnen aufnehmend aufeinandertreffen und formen. Auch bei der dort beschriebenen Anordnung ist keine Maßnahme erkennbar, die dafür sorgt, daß ein Stau des kontinuierlich gebildeten Körpers zwischen den Verformungselementen ausgeschlossen und für eine wirksame Zuführung des geformte.. Körpers zu den anschließenden Stationen und der Schneideinrichtung der Vorrichtung gesorgt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Formen eines Tabakrauchfilters der angegebenen Art zu schaffen, welche die Herstellung von qualitätsmäßig verbesserten, gleichmäßigeren Produkten ermöglicht und die Gefahr ausräumt daß der kontinuierlich gebildete Körper zwischen den Verformungselementen gestaut oder beschädigt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß die die Verformungselemente bildenden Verformungsräder so dimensioniert und getriebemäßig mit der Zugeinrichtung zusammengeschaltet sind, daß die Tangentialgeschwindigkeit der Vorsprünge der Verformungsräder geringfügig größer als die Lineargeschwindigkeit des kontinuierlich zugeführten Körpers ist. Weiterbildende Merkmale der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird in vorteilhafter Weise erreicht daß die Verformungsräder einerseits keine quer zur Bewegungsrichtung des kontinuierlich gebildeten Körpers verlaufende Relativ^ bewegung ausführen müssen und durch ihre Rotationsbewegung für eine gleichmäßige Formung des Körpers und gleichzeitig für einen wirksamen Vorschub des kontinuierlich gebildeten Körpers zu den nächsten Stationen sorgen- Dies führt zu genaueren und scharf definierten VerförrtiungsbereSchen des Körpers, was sich in vorteilhafter Weise für den anschließenden
on co
AKt JO
Schneidvorgang in einer nachfolgenden Schneideinrichtung auswirkt, da die dort hergestellten einzelnen Produkte eine gutaussehende, gleichmäßige Form und Qualität besitzen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nächstebend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Teil eines Tabakrauchfilter;
Fig.2 einet an einer Tabakstange befestigten Tabakrauchfilter;
F i g. 3 eine gegenüber der Anordnung nach F i g. 1 abgewandelte Ausführungsform des Tabakrauchfilters;
F i g. 4 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform einer Vorrichtung zum Formen eines Tabakrauchfilters;
Fig.5 eine Detaildarstellung eines Teiles der Vorrichtung nach F i g. 4;
F i g. 6 eine Seitenansicht eines Verformungsrades der Verformungseinrichtung;
F i g. 7 eine perspektivische Teilansicht des Umfanges des Verfor rnuügsrades nach F i g. 6;
F i g. 8 eine Darstellung zur Erläuterung der Anordnung der Verformungsräder innerhalb der Verformungseinrichtung; und in
F i g. 9 eine abgewandelte Ausführungsform der Anordnung nach F i g. 5.
F i g. 1 zeigt ein inneres Teil 48 eines Tabakrauchfilters das mit der nachstehend beschriebenen Vorrichtung herstellbar ist Es weist einen kurzen Abschnitt 40 auf, der die Form eines geraden, kreisförmigen Zylinders besitzt Einstückig mit diesem Abschnitt 40 ist ein Teil 41 mit einem sich verjüngenden Abschnitt ausgebildet, das von vier Stegen 42 umgeben ist Diese Stege 42 bilden hinter dem Endpunkt 43 des sich verjüngenden Abschnitts einen verformten, kreuzförmigen Abschnitt 44, Nuten 46 und Erhebungen 47 vergrößern die Räche des Tabakrauchfilters und lassen den Rauch mit Sicherheit dem Tabakrauchfilter zuströmen. Das innere Teil 48 kann aus kontinuierlichen Fäden bestehen, z. B. aus gekräuselten kontinuierlichen Fäden aus Zelluloseacetat und zwar in der nachstehend beschriebenen Art und Weise. Im Bereich der Stege 42 sind die Fäden unter geringem Zwischenabstand miteinander verbunden oder verschmolzen, so daß fast kein Luftdurchtritt möglich ist In den sich verjüngenden und den zylindrischen Abschnitten reicht der Zwischenraum zwischen den Fäden aus, um Tabakrauch hindurchtreten zu lassen und zu filtern. Das innere Teil 48 kann zwischen dem Endpunkt 43 und dem Ende 45 hohl ausgebildet sein, jedoch besteht auch die Möglichkeit die Fäden oder Fasern über die Gesamtheit jedes beiiebigen Querschnitts auf die ganzen Länge des Teils 48 zu verteilen.
F i g. 2 zeigt einen Abschnitt einer vollständigen Zigarette, bei der ein hohles inneres Teil Verwendung findet Die Zigarette weist eine mit Papier umwickelte Tabakstange 50 auf, die über ein Korkmundstück·Papier 51 an einem Tabakrauchfilter 52 befestigt ist. Der Tabakrauchfilter weist ein hohles inneres Teil 53 auf, das aus einem gequetschten oder verformten Abschnitt 54 6g und aus einem als gerader, kreisförmiger Zylinder ausgebildeten Abschnitt 55 besteht Letzterer ist einstückig mit einem sich verjüngenden Abschnitt 56 verbunden. Ein rohrförmiges Teil 57 umschließt das innere Teil und sieht mit diesem im Bereich des ei zylindrischen Abschnitts 55 in Verbindung, um so den Durchgang von Tabakrauch zwischen diesen Teilen zu verhindern, im Bereich des verformten Abschnitts 54 stehen die inneren Flächen des inneren Teils 53 miteinander in Verbindung, um auch zwischen diesen Flächen einen Durchtritt von Tabakrauch unmöglich zu machen. Der gesamte, aus der Tabakstange 50 austretende Tabakrauch gelangt also durch den sich verjüngenden Abschnitt 56 in den Raum 60 innerhalb des inneren Teils 53 und wird somit gefiltert Das innere Teil 48 gemäß F i g. 1 wird bei der Herstellung eines Tabakrauchfilters in gleicher Weise verwendet wie das innere Teil 53.
F i g. 3 zeigt ein inneres Teil 90, das in gleicher Weise wie die inneren Teile 48 und 53 in einen Tabakrauchfilter eingebaut werden, oder aber einen Teil einer Zigarette darstellen kann, bei der zur Verdünnung des Tabakrauchs Luft zugesetzt wird Nuten 94, die mit Erhebungen 92 abwechselnd, erleichtern das Zumischen von Luft zum Mundstückende 93, wobei der Tabakrauchfilter in ein luftdurchlässiges oder perforiertes Material eingewickelt ist Die Nuten enden vor dem dem Tabak benachbart liegenden E· Ie 91, so daß sie nicht durch Täbäkkrümei verstopft wer Jen können.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 und 5 wird ein fortlaufender Strang 1, wie er zur Herstellung von Tabakrauchfiltern verwendet wird und aus gekräuselten Fäden aus Zelluloseacetat besteht in einer bekannten Vorrichtung mit Tröpfchen eines flüssigen, lösenden Weichmachers besprüht Der Strang 1 gelangt dann in eine Stopfdüse 2. F i g. 5 zeigt eine derartige Anordnung. Luft, die durch eine Leitung 3 zugeführt wird, zieht den Strang 1 rund um einen Dorn 4, der koaxial innerhalb der Stopfdüse 2 liegt und sich durch diese bis in eine Dampfbehandlungsdüse 5 erstreckt
Der Dorn 4 ist zylindrisch ausgebildet und wird von einem Ring 8 innerhalb der Stopfdüse 2 gehalten. Der Ring 8 ist mit einem nicht gezeigten, von seinem Umfang bis zu seiner Mittelachse vorragenden Abschnitt versehen, an dem der Dorn 4 befestigt ist. Der Strang 1 teilt sich, um zu beiden Seiten an dem vorspringenden Abschnitt vorbeizulaufen. Er wird dann rund um den Dorn 4 zu einer ringförmigen Gestalt vereinigt Dampf aus einer Leitung 6 tritt in die Dampfbehandlungsdüse 5 ein und läßt die Fäden des Strangs 1 mit ihren Berührungspunkten aneinander haften, um einen rohrförmigen Strang 7 auszubilden. Letzterer tritt in eine Luftkühldüse ein, in der es von der durch eine Leitung 11 zugeführter Preßluft gekühlt wird. Das Kühlen des Stranges 7 erleichtert seine Zugbewegung und seine weitere Handhabung in einer Zugeinrichtung 12, die als herkömmliche Anordnung ausgebildet sein kann. Der Strang 7 wird mittels eines Bandes 13 weitergezogen, welches von einer Trommel 14 angetrieben wird. Das Band wandert dann durch eine weitere Dampfjüse 15. Dampf, der durch eine Leitung 16 zugeführt wird, erweicht den Strang 7 direkt vor seinem Eintritt in eine Vcformungseinrichtung 17. Letztere weist umlaufende Verformungsflächen auf, welche den Strang 7 in Abständen über seiner Länge verformen, um ein fortlaufendes Rohr 20 auszubilden, welches abwechselnd aus gequetsenten und nicht gequetschten Abschnitten besteht, und zwar beispielsweise entsprechend der Darstellung nach den F i g. 1 und 2. Das fortlaufende Rohr 20 wandert anschließend in eine weitere Kühldüse 21, die Über eine Leitung 22 mit Druckluft versorgt wird, und tritt in eine zweite Anordnung 23 ein, die das Rohr mit einem Papierstreifen 24 umhüllt Der Papierstreifen 24 stammt von einer Spule 25 und ist mit einer unter Wärmeeinwirkung abdichtenden Beschichtung versehen. Die Übereinanderliegenden Kanten des Papierstrei-
fens 24 werden mittels einer Heizeinrichtung 26 dicht aneinander befestigt, so daß eine fortlaufende Stange 27 von Tabakfauchfiltern entsteht, die aus einem inneren Teil, umhüllt von einem äußeren rohrförmigen Teil, besteht. Die Stange 27 wird von einer Schneideinrichtung 30 in Längenabschnitte 31 unterteilt, von denen jeder eine Anzahl, beispielsweise sechs Tabakrauchfilter umfaßt.
Um ein inneres Teil auszubilden, das nicht aus einem Rohr, sondern vielmehr aus einer Stange wechselnden Querschnitts besteht, kann die Stdpfdüse 2, die Dampfbehandlungsdüse 5 und die Luftkühldüse 10 durch eine Anordnung ersetzt werden, bei der ein kontinuierliches, endloses gewebtes Nylonband den Strang und den flüssigen Weichmacher durch eine Heizeinrichtung trägt, in welcher der Strang direkt mit Dampf in Kontakt kommt, während er von dem Band umschlossen ist. Anschließend fördert das Band den
Kontakt mit kalter Luft stattfindet. Der übrige Teil der Vorrichtung arbeitet in der gleicher Weise, wie es oben beschrieben wurde.
Aufgrund der Tatsache, daß Dampf durch die Dampfdüse 15 zugeführt wird, kann die Verformungsvorrichtung, wie etwa die im weiteren noch zu beschreibenden Quetsch- oder Verformungsräder, in zufriedenstellender Weise bei geringerer Temperatur betrieben werden als es ohne Verwendung des Dampfes der Fall wäre. Es ist im allgemeinen nicht zufriedenstellend, einen Kühler, wie etwa den Kühler 10, bei der Ausbildung einer Stange oder eines Rohres aus Zelluloseacetat fortzulassen und lediglich mit dem Wärmevorrat zu arbeiten, der von dem Stab oder von der Stange aus der Dampfbehandlungsdüse 5 oder aus einer anderen Dampferwärmungseinrichtung mitgenommen wird. Heißes, weiches Material kann sich dehnen oder verformen, wenn es über irgendeine Strecke von beträchtlicher Länge transportiert wird. Darüber hinaus läßt sich der Dampfdurchsatz durch die Dampfdüse 15 an die Erfordernisse des Quetsch- oder Verformungsvorganges anpassen, wobei dann die Dampfzufuhr für die Ausformung des Rohres oder der Stange unabhängig geregelt werden kann.
Die Fig.6, 7 und 8 zeigen Einzelheiten einer geeigneten Ausführungsform einer Verformungseinrichtung 17. Ein Verformungsrad 70, das zum Ausbilden des inneren Teils 48 nach F i g. 1 verwendbar ist, besteht aus ebenen Seiten 71, einer zentralen Befestigungseinrichtung 72 und einem geformten Außenumfang 73. Letzterer umfaßt spitze Vorsprünge 75, die zur Ausbildung der Ste^e 42 dienen, und Ausnehmungen 76, die mit den zylindrischen Abschnitten 40 nicht in Berührung treten. Erhebungen 77 und Nuten 78 bilden jeweils die Nuten 46 und die Erhebungen 47 des inneren Teils 48 aus. Vier derartiger Verformungsräder 70 sind in der Verformungseinrichtung 17 angeordnet Sie werden so angetrieben und gelagert, daß die spitzen Vorsprünge 75 auf jedem der vier Verformungsräder 70 gleichzeitig miteinander in das Zentrum der Einrichtung eintreten, wenn die Verformungsräder 7G von einer Welle 80 gedreht werden. In gleicher Weise passen die anderen verformenden Flächen am Umfang der Verformungsräder 70 zusammen, um die übrigen Abschnitte des inneren Teils 48 auszuformen. Drei Paare von Kegelrädern 81 synchronisieren die vier Verformungsräder 70. Heizbiöcke 82 sind auf jeder Seite jedes Verformungsrades 70 angeordnet, um letztere auf Erwärmungstemperatur zu halten. In den Heizblöcken 82 angeordnete, nicht gezeigte elektrische Heizpatronen bilden die Wärmequelle. Anstelle einer Verwendung elektrischer Heizeinrichtungen können die Verformungsräder 70 auf hohlen Wellen 72 angeordnet und mit radialen, in jedem spitzen Vorsprung 75 endenden Bohrungen versehen sein. Dabei kann Dampf, der über mit jeder Welle 72 verbundene Dfehküpplüngen zugeführt wird, zu den spitzen Vorsprüngen 75 gelangen, um letztere zu erwärmen und die Fäden durch
ι ο direkten Kontakt zu erweichen.
Die Antriebseinrichtungen für die Bänder, welche durch die Stationen 12 und 22 laufen, sind an die Welle 80 angeschlossen, und zwar derart, daß die Tangentialgeschwindigkeit der spitzen Vorsprünge 75 auf dem Verformungsrad 70 vorzugsweise geringfügig größer ist als die Lineargeschwindigkeit der Stange bzw. des Rohres. Damit wird sichergestellt, daß die Stange oder das Rohr nicht verzögert oder gebremst wird. Die
Vorsprünge 75 in Richtung der Stange oder des Rohres sollte während desjenigen Zeitabschnitts, währenddessen ein Kontakt zwischen Stab oder Rohr und Vorsprung 75 besteht, etwa gleich der linearen Geschwindigkeit der Stange oder des Rohres sein. Wird die Geschwindigkeit des Rohres mit V1 der Radius des Rohres mit r, der Radius der spitzen Vorsprünge auf dem Verformungsrad mit R und die Drehzahl der Verformi^gsräder mit 5 bezeichnet, so kann man sich in der Praxis an folgenJe Beziehung halten:
γ
t(2K f r)
Der Abstand zwischen den spitzen Vorsprüngen 75 auf dem Verformungsrad 70 sollte etwas größer sein als die Länge des herzustellenden Filterteils.
F i g. 9 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform des Stopfdüsenendes der Vorrichtung gemäß F i g. 4. Diese abgewandelte Ausführungsform ist zum Herstellen von Filterelementen mit einem hohlen inneren Teil vorgesehen, das mit granuliertem oder krümeligem Material gefüllt ist Der Rest der Vorrichtung stromab der in F i g. 9 gezeigten Teile entspricht der Darstellung nach Fig.4. Ein Strang Γ gelangt in eine Stopfdüse 2', innerhalb der ein Abgaberohr 95 eines Applikators 90 befestigt ist Letzterer umfaßt einen hohlen Dorn mit einem offenen Ende 92 innerhalb einer Dampfbehandlungsdüse 5'. Ein Reservoir 93 ist über das Abgaberohr 95 mit der Bohrung 94 des Doms 91 verbunden. Das Reservoir enthält Filtermaterial, beispielsweise eine
so Mischung aus feinen Polyäthylenteilchen und granulierter Aktivkohle. Dieses Filtermaterial soll in den hc^.en Abschnitt des inneren Teils eingebracht werden. Das Teil, das mit dieser Vorrichtung hergestellt wird, könnte zwei gequetschte oder verformte Abschnitte aufweisen, zwischen denen ein unverformter, hohler und das Zusatzmaterial enthaltender Abschnitt liegt Jede Hälfte des inneren Teils könnte im wesentlichen so aussehen, wie es in den F i g. 1 und 2 gezeigt ist, wobei gequetschte Enden vorgesehen sind und wobei eine Kapsel rund um das Polyäthylen und die Kohle ausgebildet ist
Das Reservoir 93 fördert abgesonderte Mengen des Materials und placiert diese innerhalb des rohrförmigen Stangs T an Stelle, die zwischen denjenigen Stellen liegen, die von der Verformungseinrichtung 17 gemäß F i g. 4 geformt werden sollen. Zur Durchführung dieses Vorganges können beliebige Einrichtungen Verwendung finden. So kann das zusätzliche Material beispielsweise unter Verwendung eines Injektors in die
Bohrung 94 des Dorns 91 eingebracht werden. Der Injektoi' taucht in einen Vorrat granulierten Materials innerhalb des Reservoirs 93 ein, steht mit der Bohrung 94 über das Abgaberohr 95 in Verbindung und wird über ein Ein'Aus-Ventil mit aufeinanderfolgenden Stoßen von Druckluft gespeist, die das Zusatzmaterial mitnehmen ijad es an der erwünschten Stelle ablegen. Die Betätigungseinrichtung für das Ventil ist mit der Verformungseinrichtung verbunden, um sicherzustellen, daß das Material zwischen den DeformisSungsstellen ι ο des Rohres abgelegt wird.
Um das innere Teil 90 gemäß Fig.3 auszubilden, können Verforrriurigsräder 70 mit umlaufenden Nuten Verwendung finden. Jede Nut ist als Viertelkreis ausgebildet, und innerhalb dieses Viertelkreises sind abwechselnd schmale in Umfarigsrichtung verlaufende Erhebungen und Nuten ausgebildet. Diese formen jeweils die Nuten 94 und Erhebungen 93 aus. Die schfiiälen Erhebungen und Nuten sind in Intervallen unterbrochen, welche etwa dem Doppelten der Länge des Teils 90 entsprechen, oder aber sie sind von Nuten, ähnlich den Nuten 76 nach den Fig.6 und 7 voneinander getrennt. Auf diese Weise formen die Verformungsräder 70 eine fortlaufende Stange aus benachbarten Einheiten, in denen beispielsweise Teile 90 spiegelbildlich zueinander liegen.
Bei der oben beschriebenen Vorrichtung stellt die Einrichtung zurrt Ausbilden des rohrförmigen äußeren Teils einen integrierten Bestandteil der Übrigen Vorrichtung dan Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß der innere Teil auch dadurch in das äußere Teil eingehüllt werden kann, daß man eine gesonderte Einrichtung verwendet, beispielsweise eine Züsämmensetzmaschine für Filterzigaretten, in diesem Fail kann das äußere Teil aus einem Mundstückmaterial gebildet werden, das den Filter zr. der Zigarette befestigt
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

20 58 Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Formen des inneren, einen sich an bestimmten Stellen über der Länge ändernden Querschnitt aufweisenden Teiles eines Tabakrauchfilters, mit einer Einrichtung zum kontinuierlichen Ausbilden eines langen, zylindrischen Stranges mit einer Einrichtung zum Verformen des Stranges in Abständen über seiner Länge, mit einer Einrichtung zum Schneiden des Stranges an bestimmten Stellen, die relativ zu den verformten Stellen festgelegt sind, mit von einer Antriebseinrichtung angetriebenen, sich längs einer endlosen Bahn bewegenden Verformungselementen, die während ihrer Bewegung den Weg des kontinuierlich gebildeten Stranges schneiden und den Strang zwischeneinander aufnehmen und formen, und mit einer Zugeinrichtung, die den Strang den Verformungselemeaten zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verfürmungäeicnicnte bildenden Verformungsräder (70) so dimensioniert und getriebemäßig (80, 81) mit der Zugeinrichtung (13, 14) zusammengeschaltet sind, daß die Tangentialgeschwindigkeit der Vorsprünge (75) der Verformungsräder (70) geringfügig größer als die Lineargeschwindigkeit des Stranges (1,7) ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsfläche der Verformungsräder (70) Erhebungen (77) und Nuten (78) aufweist, die zwischer den über den Umfang verteilten Vorsprängen (75) Iiegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dmfong jedes Verformungsrades (70) eine Vielzahl quer verlaufender Nuten (76) aufweist, die jeweils zwischen zwei über den Umfang verteilten Vorsprüngen (75) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß stromaufwärts der Verformungsräder (70) eine Heizeinrichtung (15) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung (15) mit Dampf arbeitet und diesen in direkten Kontakt mit dem Strang (1,7) bringt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes umlaufende Verformungsrad (70) von einer Dampfversorgung bis an den Umfang führende Bohrungen aufweist, über die der Umfang und der Strang (1, 7) durch direkten Kontakt mit dem Dampf beheizbar sind.
io
DE19702058040 1970-12-08 1970-11-25 Vorrichtung zum Formen eines Tabakrauchfilters Expired DE2058040C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7044105A FR2116804A5 (de) 1970-12-08 1970-12-08

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2058040A1 DE2058040A1 (de) 1972-06-08
DE2058040B2 DE2058040B2 (de) 1980-01-31
DE2058040C3 true DE2058040C3 (de) 1980-10-02

Family

ID=9065416

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702058040 Expired DE2058040C3 (de) 1970-12-08 1970-11-25 Vorrichtung zum Formen eines Tabakrauchfilters

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE2058040C3 (de)
FR (1) FR2116804A5 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009040092A1 (de) * 2009-09-04 2011-03-10 Hauni Maschinenbau Ag Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Filterstrangs

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FI60109C (fi) * 1976-03-17 1981-12-10 British American Tobacco Co Foerfarande foer formning av ett foer en cigarrett eller dylik tobaksprodukt avsett filters staongdel
US4617946A (en) * 1984-11-09 1986-10-21 Brown & Williamson Tobacco Corporation Tobacco smoke mouthpiece and method of making same

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009040092A1 (de) * 2009-09-04 2011-03-10 Hauni Maschinenbau Ag Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Filterstrangs

Also Published As

Publication number Publication date
FR2116804A5 (de) 1972-07-21
DE2058040B2 (de) 1980-01-31
DE2058040A1 (de) 1972-06-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0012192B1 (de) Vorrichtung zum Auspressen von fliessfähigen Massen aus einem Behälter
DE68907856T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines aus Verstärkungsfasern und einem organischen thermoplastischen Material geformten Fadens oder Bandes.
DE3401959C3 (de) Vorrichtung zum Heißgasschweißen
DE1657244B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Faserstaebchen,insbesondere zur Verwendung als Zigarettenfilter
DE2100192B2 (de) Strangpresskopf zum herstellen eines hohlstranges
DE2818328A1 (de) Filterstueck, bestehend aus mehreren filterabschnitten, sowie verfahren und vorrichtung zu dessen herstellung
DE1296065B (de) Vorrichtung zum Herstellen eines zusammengesetzten Stranges aus Bestandteilen fuer Zigaretten od. dgl.
WO1987006880A1 (fr) Dispositif granulateur a cylindre creux ajoure
DE1006773B (de) Verfahren und Maschine zum Herstellen von Straengen, insbesondere fuer Tabakrauchfilter
DE2509121C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Tabakrauchfiltern und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
DE2853054C3 (de) Vorrichtung zum Auspressen von fließfähigen Massen
DE2421848A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von tabakrauch-filtern
DE2802576C2 (de) Verfahren zur Herstellung von stabförmigen Elementen sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE3530508C2 (de)
DE3122983A1 (de) Tabakrauchfilter
EP2702881A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten eines Umhüllungsmaterialstreifens
CH628783A5 (de) Maschine zur herstellung von zigarettenfilterstaeben.
DE2726599C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Filterzigarette, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und nach diesem Verfahren hergestellte Filterzigarette
DE10153655A1 (de) Vorrichtung zum Umhüllen von Gruppen von Filtersegmenten mit einem Umhüllungsmaterial zur Herstellung von Multisegmentfiltern der tabakverarbeitenden Industrie und Multisegmentfilterherstelleinrichtung
DE2541655C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung langgestreckter Rauchfilter
DE2058040C3 (de) Vorrichtung zum Formen eines Tabakrauchfilters
DE2155667C3 (de) QuerstromfUter und Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung
DE2723565C2 (de) Einrichtung zur Herstellung von dreidimensional falschdrallgekräuselten Fäden
DE2638751A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von stahlfasern
DE1932706C3 (de) Texturiervorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee