DE2057413B2 - Hausmuellkompostierungszelle - Google Patents
HausmuellkompostierungszelleInfo
- Publication number
- DE2057413B2 DE2057413B2 DE19702057413 DE2057413A DE2057413B2 DE 2057413 B2 DE2057413 B2 DE 2057413B2 DE 19702057413 DE19702057413 DE 19702057413 DE 2057413 A DE2057413 A DE 2057413A DE 2057413 B2 DE2057413 B2 DE 2057413B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cell
- air
- fan
- roof
- heater
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 238000009264 composting Methods 0.000 title claims description 8
- 239000010813 municipal solid waste Substances 0.000 title abstract description 15
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 10
- 239000010791 domestic waste Substances 0.000 claims description 5
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Chemical compound O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 238000000855 fermentation Methods 0.000 abstract description 9
- 230000004151 fermentation Effects 0.000 abstract description 9
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 abstract description 2
- 210000004027 cell Anatomy 0.000 description 43
- 239000003570 air Substances 0.000 description 33
- 239000002361 compost Substances 0.000 description 8
- CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N Carbon dioxide Chemical compound O=C=O CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 238000010564 aerobic fermentation Methods 0.000 description 2
- 229910002092 carbon dioxide Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000001569 carbon dioxide Substances 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000012080 ambient air Substances 0.000 description 1
- 210000002421 cell wall Anatomy 0.000 description 1
- 239000006260 foam Substances 0.000 description 1
- 230000017525 heat dissipation Effects 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 238000013021 overheating Methods 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000029058 respiratory gaseous exchange Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C05—FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
- C05F—ORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
- C05F17/00—Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
- C05F17/90—Apparatus therefor
- C05F17/964—Constructional parts, e.g. floors, covers or doors
- C05F17/971—Constructional parts, e.g. floors, covers or doors for feeding or discharging materials to be treated; for feeding or discharging other material
- C05F17/979—Constructional parts, e.g. floors, covers or doors for feeding or discharging materials to be treated; for feeding or discharging other material the other material being gaseous
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C05—FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
- C05F—ORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
- C05F17/00—Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
- C05F17/90—Apparatus therefor
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C05—FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
- C05F—ORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
- C05F17/00—Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
- C05F17/90—Apparatus therefor
- C05F17/964—Constructional parts, e.g. floors, covers or doors
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P20/00—Technologies relating to chemical industry
- Y02P20/141—Feedstock
- Y02P20/145—Feedstock the feedstock being materials of biological origin
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02W—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
- Y02W30/00—Technologies for solid waste management
- Y02W30/40—Bio-organic fraction processing; Production of fertilisers from the organic fraction of waste or refuse
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Biotechnology (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Microbiology (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Fertilizers (AREA)
Description
Es ist bekannt, häuslichen Müll dadurch in Kompost umzuwandeln, daß man ihn in Zellen bringt, die den
Durchlritt von Luft ermöglichen. Dazu bestehen die Seitenwände dieser Zellen aus maschendrahtähnlichem
Material und größere Zellen erhalten in ihrem Innern zusätzliche Belüfungsschächte, um das gleichmäßige
Durchdringen von Luft durch den Müll zu erleichtern. Dadurch erfolgt eine beschleunigte, im wesentlichen
aerobe Fermentation, durch die der M,üll nr.ch etwa 5
Tagen einen Zustand erreicht hat, in dem er aus den Zellen genommen und weiter verarbeitet werden kann.
Die Hygienisierung des Mülls ist dabei so weit eingeleitet bzw. fortgeschritten, daß der bei dieser
Schnellfermentation erhaltene Kompost ohne Schwierigkeiten im Freien gelagert werden kann. Dieses
Verfahren erfordert, daß die Zellen in einem besonderen Gebäude untergebracht werden, in dem die
Temperatur innerhalb des Kompostes überwacht und gegebenenfalls durch Maßnahmen, wie z. B. Einblasen
von Preßluft und Wasserdampf durch die Zellenwände reguliert und in solchen Grenzen gehalten wird, daß
weder durch zu starke Erniedrigung noch durch zu starke Erhöhung die aerobe Fermentation behindert
wird. Elei diesen Zellen, die üblicherweise durch Greifer
entleert werden, treten an den Wänden und z. T. auch am Boden Müllschichten auf, die nicht einwandfrei
fermentiert sind, da die Wärmeabgabe an die Umgebungsluft zu groß und dadurch die Temperatur im
Innern zur Wand hin nicht genügend hoch wurde.
Die Erfindung sieht vor, die aufgezeigten Nachteile — die Notwendigkeit der Unterbringung der Zellen
in Gebäuden und die ungleichmäßige Durchfermentierung — zu beheben.
Es wird eine neue Hausmüllkompostierungszelle mit Luftdu rollführung vorgeschlagen, die gekennzeichnet ist
durch wärmeisolierte Seiteriwände und einen wärmeisolierten giebeldachförmigen Deckel mit einem Aufsatz, in
dem ein Ventilator und eine Luftdrosselklappe angeordnet sind, sowie einen Zellenboden mit einer Vielzahl von
Luftdurchtritten und einen unter dem Zellenboden angeordneten Lufteinzugsraum der mit einem mit
Heizelementen versehenen Einzugstutzen für Luft und Wasserdampf verbunden ist und im Innern angeordneten
Temperaturmeßgerälen.
Diese Zelle benötigt kein Gebäude zur Unterbringung; sie kann im Freien aufgestellt werden und verliert
kaum Wärme. Infolgedessen wird der Müll in den
ίο Randzonen nicht unterkühlt und wie im Innern der Zelle
durchfermentiert und ist am Ende der Fermentierung reif wie an jeder anderen Stelle der Zelle. In einer
solchen Zelle, die keinen merklichen Temperaturgradienten von innen nach außen hat, ist es mittels des
Ventilators und der Drosselklappe, die vor oder hinter dem Ventilator angeordnet sein kann, sowie den
Heizelementen im Lufteinzugsstutzen des Lufteinzugsraumes leicht möglich, den Fermentierungsprozeß so zu
steuern, daß über den gesamten Querschnitt der Zelle
keine Überhitzung aber auch keine Unterkühlung eintritt und die Temperatur stets im gewünschten
IntervalJ von etwa 60° bis 75"C bleibt.
Die Temperaturmeßgeräte im Innern der Zelle können mit Temperaturschreibern verbunden werden
oder sie können mit Steuergeräten für die Drosselklappe des Ventilators und/oder die Heizelemente in dem
Lufteinzugsstutzen verbunden sein.
Als Temperaturmeßgeräte werden vorzugsweise elektrische Widerstandsthermometer verwendet.
Die Heizelemente, die vorteilhaft als elektrische Widerstände ausgebildet werden, können auch benutzt
werden, um gefrorenen Hausmüll, der in die Zelle eingebracht wurde, aufzutauen, indem man mit ihrer
Hilfe die hindurchtretende Luft anfangs entsprechend stark erwärmt.
Bei der Fermentation wird Kohlensäure gebildet, die, da sie spezifisch schwerer ah Luft ist, sich innerhalb des
Mülls im unteren Zellenbereich ansammelt und dort die Atmung der Fermente behindert. Die Drehrichtung des
Ventilators ist deshalb umkehrbar. Er kann also nicht nur Luft von unten nach oben durch die Zelle saugen,
sondern auch von oben nach unten durch die Zelle drücken und dabei die schwere Kohlensäure aus den
unteren Bereichen der Zelle verdrängen und durch die Luftdurchtritte im Boden ausstoßen. Das Verdrängen
der Kohlensäure ist jeweils nur für kurze Zeit notwendig.
Mian kann die Zelle auch so einrichten, daß man die Luft in der Zelle im Kreislauf führt. Dazu wird der
Lufteirizugsstutzen des Luftverteilungsraumes verschlossen
und an dem Lufteinzugsraum ein s:weiter Rohrstutzen angebracht. Außerdem wird an dem
Aufsatz auf dem Dach oberhalb des Ventilators und der Drosselklappe ein Stutzen angebracht, der durch einen
SS Schlauch mit dem Rohrstutzen am Luftverteilungsraum verbunden wird. Dazu wird die Drosselklappe verschlossen.
Die Kreislaufführung der angewärmten Luft ist besonders für das Ingangbringen der Fermentation
wichtig, wenn noch keine größeren Mengen KohJensäuregebildet
werden.
Um das Füllen und Entleeren der Zelle zu erleichtern,
kann man den Deckel der Zelle abhebbar gestalten. Er wird dann beispielsweise durch einen Kran abgehoben
und wieder aufgesetzt.
Weiter kann man, um das Entleeren zu erleichtern, zwei gegenüberliegende Wände der Zelle umklappbar
gestalten, so daß sie mit dem Boden etwa eine Ebene bilden und leicht abgeräumt werden können. Die
Temperaturmeßgeräte werden in den beiden feststehenden Wänden oder nur in einer von ihnen angeordnet.
Man kann den Boden der Zelle aus zwei übereinander liegenden, gegeneinander verschiebbaren, gleich gelochten
Blechen gestalten.
Füi das Einfüllen des Mülls werden die beiden Bleche
so gegeneinander verschoben, daß die Löcher verdeckt sind, so daß kein Müll in den Lufteinzugsraum
durchfallen kann. Nach beendetem Einfüllen werden die Bleche für die Fermentierung so gegeneinander
verschoben, daß die Löcher fluchten. Die Luftdurchtritte sind nunmehr frei. Anfangs durch die Lochet
durchgefallene Möllanteile werden mittels eines Kratzers aus dem Lufteinzugsraum entfernt.
Man kann die Zellen fahrbar gestalten, indem man sie auf ein Fahrgestell montiert Man kann sie auf Schienen
oder anderen Bahnen, z. B. angelegten Straßen, fahren lassen.
Man kann die Zelle auch leicht transportierbar gestalten, so daß sie z. B. von einem Gabelstapler erfaßt
werden kann. Dazu ist nur notwendig, daß .-»wischen
dem unteren Abschluß der Zelle und ihrem Fundament bzw. Auflager ein freier Raum vorhanden ist. Die Zelle
kann auch von einem Kran transportiert werden, an den ihr Deckel angehängt wird. Bei abhebbarem Deckel
muß dabei nur die feste Verbindung zwischen Wänden und Deckel hergestellt werden.
Die Erfindung wird durch die Figurem beispielsweise
erläutert.
Die Zelle hat den Abschlußboden 1, welcher mit seinen Stützbalken la auf dem Fundament Xb ruht.
Zwischen Abschlußboden 1 und Fundament Ib ist ein freier Raum, welcher ein bequemes Abheben der Zelle
vom Fundament mittels Gabelstapler zuläßt.
Auf dem Abschlußboden 1 sind Wände 2 und 2a angeordnet. Die Wände bestehen aus; Stahlblech, auf
welchen Isolierschaumstoff aufgebracht ist. Die Seitenwände 2 sind ausklappbar, sie sind durch ein Gelenk 3
über einen senkrecht stehenden Wandstumpf 3a an den Boden 1 angeschlossen. Die Wände 2a sind direkt mit
dem Abschlußboden 1 fest verbunden. Sie tragen die elektrischen Widerstandsthermometer 28. die weit in
die Zelle hineinragen.
Die senkrecht stehenden Wände 2 und 2a bilden mit dem Abschlußboden 1 einen Raum, welcher nach oben
durch den dachförmigen, ebenfalls wärmeisoüerten Deckel 4 abgeschlossen wird. Der Deckel 4 ist lose
aufgelegt. An den Außenseiten des Deckels 4 sind Regenrinnen 5 angebracht.
Auf dem Deckel 4 sitzt ein Blechschacht 6 als Aufsatz, der die Drehklappe 7 trägt und nach oben durch die
Haube 29 abgedeckt ist. Unterhalb der Drehklappe 7 ist eine Drosselklappe 7a angeordnet. In diesen Schacht 6
ist der Ventilator 8 eingebaut. An dem Schacht 6 üt ein Stutzen 9 angeschweißt, an dem der Schlauch 10
angeschraubt ist. Dieser ist andererseits mit dem Kreuzstück 11 verbunden, das über den Absperrhahn 16
mit dem Krümmer 12 und Stutzen 13 durch den Wandstumpf 3a hindurch eine Verbindung zu dem
Lufteinzugsraum 30 unter dem Zellenboden herstellt. Der Stutzen 13 ist durch die Klappe 17 verschließbar. In
dem Wandstumpf 3a, an welchen sich die Wand 2 mittels Gelenk 3 anschließt, ist der Einzugsstutzen 18 für Luft
und Wasserdampf zum Lufteinzugsraum 30 angebracht, der mit dem Deckel 20 verschließbar ist. In dem Stutzen
18 sind elektrische Widerstands-Heizelemente 19 eingebaut. Über dem Lufteinzugsraum 30, welcher mit
dem Kratzer 21 gereinigt werden kann, liegen die Lochbleche 22 und 23 als Zellenboden. Sie werden durch
den Tragrahmen 24 getragen, der an Wandstümpfen 3a und Wänden 2a befestigt ist. Das Lochblech 23 ist durch
das Gelenk 25 an der in der Zeichnung gezeichneten linken Wand 2 befestigt. Das Lochblech 22 kann durch
die Spindel 27, die an das Gelenk 26 angeschlossen wird, von außen in der Längsrichtung verschoben werden, so
daß die Durchtrittslöcher der aufeinanderliegenderi Lochbleche 22 und 23 entweder für die Fermentation
voll geöffnet oder für das Einfüllen bzw. Entleeren ganz geschlossen sind.
Das Rohrstück 14 führt zu einer daneben angeordneten Zelle. Durch öffnen des Absperrhahnes 15 wird eine
Verbindung mit dem Aufsatz 6 über den Schlauch 10 und
den Stutzen 9 hergestellt.
Die Zelle wird in folgender Weise beschickt:
Die Kompostzelle wird ohne Deckel 4 auf das Fundament Xb aufgesetzt. Durch die Spindel 27 werden
die Lochbleche 22 und 23 so verschoben, so daß die Löcher verdeckt sind.
Nach Einfüllen des Mülls wird die Spindel 27 zurückgedreht, so daß die Löcher frei sind; eventuell
durchfallendes Gut wird mit dem Kratzer 21 aus dem Lufteinzugsraum 30 herausgekratzt. Der Deckel 17 wird
geschlossen und der Deckel 20 geöffnet. Danach wird der Deckel 4 aufgesetzt. An den Stutzen 9 und das
Kreuzstück 11 wird der Schlauch 10 angeschlossen. Die
Absperrhähne 15 und 16 werden geschlossen. Die Widerstands-Heizelemente 19 werden eingeschaltet.
Nachdem die Drehklappe 7 und die Drosselklappe 7a geöffnet sind, wird der Ventilator 8 eingeschaltet. Es
wird Außenluft und Wasserdampf nach Bedarf durch den Stutzen 18 angesaugt, sie streicht, an den
Heizelementen 19 vorbei und wird erwärmt, tritt sodann in den Lufteinzugsraum 30 unter den Lochblechen 22
und 23 und durchströmt durch die Löcher durchtretend den auf den Lochblechen lagernden Müll, sammelt sich
danach über dem Müll in dem darüberliegenden Raum unter dem dachförmigen Deckel 4 und tritt durch die
geöffneten Klappen 7 und 7a ins Freie aus. Wenn die Drehklappe 7 und das Absperrorgan 16 geschlossen
sind, kann die durch den Kompost hindurchgeführte
erwärmte Luft über den Schlauch 10 bei geöffnetem Absperrhahn 15 durch das Anschlußrohr 14 zur
nächsten Zelle geleitet werden.
Werden die Klappen 7 und 20 und der Absperrhahn 15 geschlossen und der Absperrhahn 16 geöffnet, so
kann die in der Zelle vorhandene erwärmte Luft im Kreislauf umgewälzt werden. Dabei werden die
benötigten Luftmengen durch die Drosselklappe 7a eingestellt.
Nachdem der Kompostierungsprozeß abgeschlossen ist, werden Anschlußleitungen und Strcmkabel usw.
gelöst und die Zelle zu dem Kompostlagerplatz gebracht.
Dort wird der Decke' 4 abgehoben und die Seitenwände 2 heruntergeklappt und die Lochbleche 22
und 23 so gestellt, daß die Löcher verschlossen sind. Die Seitenwände 2 und die Lochbleche 22 und 23 bilden
dann eine fast ebene Fläche, auf welcher der Kompost durch die senkrecht stehenden Seitenwände 2a, in deren
Seitenrichtung begrenzt, lagert. Mit einem Räumarm wird ci«.r Kompost abgeräumt und gelagert.
Danach werden die Wände wieder hochgeklappt. Die Zelle wird wieder zum Fundament gebracht, gefüllt und
verschlossen, worauf der Kompostierungsprozeß erneut
beginnt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Hausmüllkompostierungszellen mit Luftdurchführung, gekennzeichnet durch wärmeisolierte
Sei ten wände (2,2ajund einen wärmeisolierten,
giebeldachförmigen Deckel (4) mit einem Aufsatz (6), in dem ein Ventilator (8) und eine Luftdrosselklappe
(7a) angeordnet sind, sowie einen Zellenboden (22, 23) mit einer Vielzahl von Luftdurchtritten
und einen unter dem Zellenboden angeordneten Lufteinzugsraum, der mit einem mit Heizelementen
(19) versehenen Einzugsstutzen (18) für Luft und Wasserdampf verbunden ist und im Innern angeordneten
Temperaturmeßgeräten (28).
2. Hausmüllkompostierungszelle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit den Temperaturmeßgeräten
(28) verbundene Steuereinrichtung für die Drosselklappe (/^und/oder die Heizelemente (19).
3. Hausmüllkompostierungszelle nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch als elektrische
Widerstandsthermometer ausgebildete Temperaturmel3geräte (28).
4. Hausmüllkompostierungszelle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch als
elektrische Widerstände ausgebildete Heizelemente (19)·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702057413 DE2057413B2 (de) | 1970-11-21 | 1970-11-21 | Hausmuellkompostierungszelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702057413 DE2057413B2 (de) | 1970-11-21 | 1970-11-21 | Hausmuellkompostierungszelle |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2057413A1 DE2057413A1 (de) | 1972-06-15 |
| DE2057413B2 true DE2057413B2 (de) | 1977-06-30 |
Family
ID=5788819
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702057413 Ceased DE2057413B2 (de) | 1970-11-21 | 1970-11-21 | Hausmuellkompostierungszelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2057413B2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2810911A1 (de) * | 1978-03-14 | 1979-09-27 | Werner Buerklin | Verfahren und vorrichtung zum behandeln von kompostierfaehigem stoff |
| DE4021868A1 (de) * | 1990-05-09 | 1991-11-14 | Herhof Umwelttechnik Gmbh | Verfahren zur kompostierung von abfaellen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
| DE4228526A1 (de) * | 1992-03-13 | 1993-09-16 | Herhof Umwelttechnik Gmbh | Verfahren und vorrichtung zur nachrotte von kompost |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19513701A1 (de) * | 1995-04-11 | 1996-10-17 | Fresenius Umwelttechnik Gmbh | Verfahren zur Kompostierung von organischen Abfällen und/oder Klärschlamm und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
| EP1010680B1 (de) * | 1998-12-07 | 2006-03-15 | M-U-T Maschinen-Umwelttechnik- Transportanlagen Gesellschaft M.B.H. | Kompostierungssystem |
| CZ297845B6 (cs) * | 1998-12-08 | 2007-04-11 | M-U-T Maschinen-Umwelttechnik Transportanlagen Gesellschaft M. B. H. | Kompostovací systém |
-
1970
- 1970-11-21 DE DE19702057413 patent/DE2057413B2/de not_active Ceased
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2810911A1 (de) * | 1978-03-14 | 1979-09-27 | Werner Buerklin | Verfahren und vorrichtung zum behandeln von kompostierfaehigem stoff |
| DE4021868A1 (de) * | 1990-05-09 | 1991-11-14 | Herhof Umwelttechnik Gmbh | Verfahren zur kompostierung von abfaellen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
| DE4021865A1 (de) * | 1990-05-09 | 1992-01-23 | Herhof Umwelttechnik Gmbh | Verfahren zur kompostierung von abfaellen und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens |
| DE4228526A1 (de) * | 1992-03-13 | 1993-09-16 | Herhof Umwelttechnik Gmbh | Verfahren und vorrichtung zur nachrotte von kompost |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2057413A1 (de) | 1972-06-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE112020000013T5 (de) | Mehrstufige hocheffiziente Kompostierungsvorrichtung und deren Verwendungsverfahren | |
| DE3204471C2 (de) | ||
| DE69315446T2 (de) | Kontinuierliche kompostvorrichtung | |
| DD153819A5 (de) | Verfahren zur aeroben verrottung und/oder trocknung von organischen abfallstoffen in einem verrottungsbunker sowie eine vorrichtung zu dessen ausuebung | |
| EP2929266B1 (de) | Verfahren zum trocknen von holz | |
| DE2711803A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur waermegewinnung | |
| DE2057413B2 (de) | Hausmuellkompostierungszelle | |
| DE69801502T2 (de) | Verfahren und anlage zur kompostierung von abbaubaren materialien | |
| DE2438039C2 (de) | Vorrichtung für die Kompostierung von organischem Müll | |
| AT507246B1 (de) | Komposter | |
| DE2547134C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Kompostierung von Müll bzw. Müll-Klärschlammgemischen | |
| DE655901C (de) | Einrichtung zur Herstellung von Duengemitteln aus Haus- und Stadtmuell | |
| DE3112498C2 (de) | Heizungsanlage für ein Gebäude zur Raumbeheizung und/oder Warmwasserbereitung mit einer Wärmepumpe | |
| DE202017104385U1 (de) | Transportabler Kompostierungs-Container, modulare Kompostierungs-Anlage | |
| DE102006009778A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Trocknung von Holzhackschnitzeln, insbesondere für Biomasseheizkraftwerke | |
| EP0792196B1 (de) | Verfahren zum dekontaminieren von kontaminiertem gut, sowie vorrichtungen dafür | |
| DE1592781A1 (de) | Karussellanlage fuer die fermentative Kompostierung von Stadtmuell | |
| EP1057788A2 (de) | Vorrichtung zur biologischen Umsetzung von organischen Abfällen zu einem erdähnlichen Endprodukt | |
| DE4240054C1 (de) | Vorrichtung zur Kompostierung von kompostierbarem Abfall | |
| EP0125321B1 (de) | Verfahren und dazugehörige Einrichtungen zur aeroben Heissverrottung organischer Stoffe | |
| DE69418350T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur kompostierung von abfällen | |
| AT396726B (de) | Vorrichtung für die pilzzucht | |
| DE1592781C3 (de) | Anlage für die fermentative Kompostierung von Stadtmüll | |
| DE17953C (de) | Apparate zur mechanischen Mal/.bereitung | |
| DE30625C (de) | Anlage zur pneumatischen Mälzerei |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| BHV | Refusal |