DE2057241B2 - Photographischer apparat der selbstentwicklerbauart - Google Patents

Photographischer apparat der selbstentwicklerbauart

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DE2057241B2 DE19702057241 DE2057241A DE2057241B2 DE 2057241 B2 DE2057241 B2 DE 2057241B2 DE 19702057241 DE19702057241 DE 19702057241 DE 2057241 A DE2057241 A DE 2057241A DE 2057241 B2 DE2057241 B2 DE 2057241B2
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    • G03C5/00—Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
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    • G—PHYSICS
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Description

werden. Sie ist aber auch anwendbar für Filmeinheiten mit einem opazifierenden Medium, welches eine Entwicklung bei Tageslicht gestattet In jedem Falle können kurz hintereinander mehrere Aufnahmen belichtet werden, die dann in Verstaustellung entwickelt s werden und durch Diffusionsübertragung das sichtbare Bild erzeugen.
Das im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 als bekannt unterstellte Merkmal ergibt sich aus der US-PS 641268. Die« Patentschrift betrifft keine Selbstentwicklerkamera, sondern eine Plattenkamera bzw. eine mit Planfilmeinheiten arbeitende Großbildkamera, bei der das Problem besteht, die einzelnen Filme unter Lichtabschluß in eine Verstaustellung zu fördern, um nacheinander mehrere Filmeinheiten belichten zu können, deren Entwicklung erst zu einem späteren Zeitpunkt in einer Dunkelkammer durchgeführt wird. Der jeweils belichtete, zu oberst im Filmpick liegende Film wird an seinem Hinterrand erfaßt und zusammen mit dem Schubkasten im gleichen Ausmaß und mit gleicher Geschwindigkeit wit dieser herausgeschoben und dieser belichtete Film fällt dann innerhalb des Schubkastens nach unten und wird beim Zurückschieben des Schubkastens unter den untersten, im Filmpack befindlichen und noch nicht belichteten Film geschoben. Bei dem erfindungsgemäßen photographischen Apparat wird demgegenüber bei der Überführbewegung des Schubkastens die Filmeinheit relativ zu dem sich bewegenden Schubkasten mii einer größeren Geschwindigkeit gefördert. Dadurch wird eine Vemngerung der Abmessung des Schubkastens gegenüber der bekannten Ausführung insofern möglich, als in Ausschubstellung der Vord.rrand der Filmeinheit unmittelbar der vorderen Stirnwand des Schubkastens anliegen kann. Zu Beginn der Überführbewegung ist es nicht möglich, diesen Vorderrand der Filmeinheit bereits an dieser Stirnwand anliegen zu lassen, weil in Einschubstellung der Schubkasten mit seiner Stirnwand einen Abstand vom benachbarten Bildrand auf der Bildbühne aufweisen muß, und zwar insbesondere bedingt durch den von den Quetschwalzen eingenommenen Raum. Durch den nach der Erfindung vorgesehenen Bewegungsverlauf wird der zur Verfügung stehende Raum der Entwicklerkammer bzw. des Schubkastens voll ausgenutzt.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigt:
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Klappkamera im zusammengeklappten Zustand,
F i g. 2 die Kamera gemäß F i g. 1 in Arbeitsstellung,
F i g. 3 einen Längsschnitt der Kamera gemäß F i g. 1 und 2,
Fig.4 einen Teilschnitt der Kamera und der Vorrichtung zur Halterung der Filmeinheiten,
F i g. 5 einen Teilschnitt längs der Linie V-V gemäß F i g. 6,
F i g. 6 einen Teilschnitt der Kamera mit einer Filmeinheit, die aus ihrer Belichtungsstellung entfernt und zwischen die beiden Quetschwalzen eingeführt ist,
Fig.7 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Anordnung nach F i g. 5,
Fig.8 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung der Mitnehmereinrichtung.
F i g. 9 zeigt perspektivisch die einem Schubkasten ähnelnde Behandlungskammer und eine Filmeinheit die eine Stellung außerhalb der Belichtungsstellung einnimmt und in den Spalt zwischen den Ausgleichswalzen eintritt.
Fig. 10 ist eine perspektivische Darstellung der einem Schubkasten ähnelnden Behandlungskammer und zeigt eine Filmeinheit, die die Quetschwalzen teilweise durchlaufen hat.
F i g. 11 zeigt perspektivisch die einem Schubkasten ähnelnde Behandlungskammer und einer Filmeinheit, die vollständig von einer Vorrichtung zum Verändern der Winkellage der Filmeinheit erfaßt worden ist.
Fig. 12 ist ein Fig.3 ähnelnder Längsschnitt, der jedoch eine belichtete Filmeinheit in Aufbewahrungslage zeigt.
Fig. 13 zeigt schematisch eine Fümeinheit in einer Stellung, die der in F i g. 6 gezeigten Stellung entspricht.
F i g. 14 zeigt schematisch die Stellung einer Filmeinheit, die der in F i g. 10 gezeigten Stellung entspricht.
Fig. 15 zeigt schematisch eine Stellung einer Fümeinheit, die der in F i g. 11 gezeigten Stellung entspricht.
F i g. 16 zeigt schematisch die Stellung eines Filmeinheitbandes die der in Fig. 12 gezeigten Stellung entspricht.
F i g. 17 ist eine verkürzte perspektivische Darstellung einer Fümeinheit, wo sie bei der Kamera gemäß der Erfindung verwendet wird.
In Fig.! erkennt man in perspektivischer Darstellung eine insgesamt mit 10 bezeichnete Kamera. Ferner sind in F i g. 1 mit gestrichelten Linien hin- und herbewegbare, einem Schubkasten ähnelnde Behandlungsmittel 12 angedeutet, die im folgenden kurz ηIs »Schubkasten« bezeichnet sind. Die Schubkasten 1. bilden zusammen mit einem Vorhang 146. eine lichtdichte Kammer von variablem Volumen, die eine Verlängerung des lichtdichten Innenraums der Kamera 10 bildet. Fig.2 zeigt die Kamera 10 in ihrer aufgeklappten Stellung, bei der es sich um die Gebrauchsstellung der Kamera handelt, und in F i g. 2 ist der Schubkasten 12, um eine kleine Strecke gegenüber der Stellung vorgeschoben, die er normalerweise im Hauptteil der Kamera einnimmt, wenn sich die Teile der Kamera in der Gebrauchsstellung befinden.
Gemäß F i g. 1 hat die Kamera 10 eine sehr geringe Bauhöhe, und sie nimmt ohne Rücksicht darauf, ob sie zusammengelegt oder aufgeklappt ist, nur einen minimalen Raum ein. Wird die Kamera nicht benutzt, ist das Gehäuse 14 in einen Raum 15 hineingeschwenkt, der zwischen den äußeren Wänden 16 und 18 der Kamera vor dem Raum vorgesehen ist, welcher von dem Schubkasten 12 eingenommen wird. Die Wände 16 und 18 sind durch eine Wand 17 verbunden, die mit den beiden Seitenwänden zusammenhängen kann, so daß die drei Wände ein einziges Bauteil bilden. Ferner ist ein ähnliches Gehäuse 20 vorgesehen, in das die Entfernungsmesser- und Suchereinrichtung eingebaut ist, und das daher im optischen Sinne mit dem Gehäuse 14 synchronisiert sein muß. Gemäß F i g. 2 sind zwei Spreizarme 22 und 24 mit einem ersten Ende der Kamerawand 16 gelenkig verbunden.
Gemäß F i g. 2 sind flexible Balgen 28 vorgesehen, um die Belichtungszone der Kamera 10 nach auueni lichtdicht abzuschließen; die Balgenteile sind mit einer Platte 30, dem Gehäuse 14, einer weiteren Platte 33 und mit den Rändern der Belichtungszone so verbunden, daß die Belichtungszone nur für Licht zugänglich ist, das ihr der Kamera 10 somit der Fom der Umschließung,
welche durch die soeben genannten Teile der Kamera gebildet wird, wenn sich die Kamera in ihrer Gebrauchsslellung befindet. Die Gestalt, welche die Kamera im zusammengelegten Zustand einnimmt, bei dem sie ein normales festes Volumen einnimmt, ist in F i g. 1 dargestellt. Das normale feste Volumen und die Gestalt der ihre Gebrauchsstellung einnehmenden Kamera sind aus Fig.2 ersichtlich. Die geometrischen Verhältnisse der Kamera 10 werden ohne Rücksicht darauf, ob sie zusammengelegt oder aufgeklappt ist. durch das Vorhandensein des Schubkastens 12 nicht bleibend verändert. Da der Schubkasten 12 seine Ruhestellung einnimmt, wenn die Kamera zusammengelegt ist, entspricht die im folgenden erwähnte zeitweilige Veränderung der geometrischen Verhältnisse nur dem Zustand, der sich ergibt, wenn die Kamera in ihre Gebrauchsstellung gebracht worden ist. Es sei jedoch bemerkt, daß sich die Erfindung auch bei einer sogenannten Boxkamera oder einer anderen nicht zusammenklappbaren Kamera anwenden läßt. Somit wird der Raumbedarf der Kamera 10 durch die zusätzliche Verwendung des Schubkastens 12 in keinem Fall vergrößert.
Um den Raumbedarf möglichst klein zu halten, ist es ferner erwünscht, den Schubkasten 12 vollständig innerhalb des aus Fig. 1 ersichtlichen Raums unterzu-" bringen. Gemäß der folgenden Beschreibung wird die Forderung nach der Verringerung des Raumbedarfs dadurch erfüllt, daß der Schubkasten 12 nur zeitweilig bewirkt, daß sich die Gestalt der aufgeklappten Kamera verändert; außerdem spielt sich diese zeitweilige Veränderung unmittelbar nach dem Belichten eines lichtempfindlichen Elements sehr schnell ab.
Gemäß Fig. 3 ist ein Filmpackbehälter 34 in seiner Gebrauchsstellung unter der Bildebene 36 angeordnet und unterstützt einen aus mehreren Filmeinheiten gebildeten Stapel so, daß jeweils eine Filmeinheit belichtet werden kann. Gemäß Fig. 17 umfaßt die dargestellte, insgesamt mit 60 bezeichnete Filmeinheit allgemein ein lichtempfindliches Element 62, das von einem durchsichtigen Element 64 überdeckt ist und durch eine Öffnung 38 des Filmpackbehälters 34 sowie durch das durchsichtige Element 64 hindurch belichtet werden kann. Ferner sind gemäß Fig. 17 Verbindungsoder Einfassungsmittel 66 vorgesehen, die die Ränder der Elemente 62 und 64 umschließen, um die Elemente in Flächenberührung miteinander zu hallen. Nachdem das lichtempfindliche Element 62 durch das durchsichtige Element 64 hindurch belichtet worden ist, wird mindestens ein Behalter 68 der Filmeinheit aufgerissen, so daß eine ausreichende Menge einer Behandlungsmdsse zwischen die flach aufeinanderliegenden Elemente gedrückt wird, um den erwähnten Diffusionsübertragungsvorgang einzuleiten. Zum Aufreißen des bzw. jedes Behalters 68 dient eine Vorrichtung zum Aufbringen von Druck, z.B. noch zu beschreibende Behandlungswalzen.
Die Bildebene 36 ist die Ebene, an der das von der aufzunehmenden Szene kommende Licht zu einer Filmeinheit 60 gelangt, die die Belichtungsstellung einnimmt. Gemäß FIg.3 und 12 sind zweckmäßig mehrere Filmeinheiten unmittelbar unter der Bildebene 36 angeordnet, so daß sich nach dem Belichten einer bestimmten Filmeinheit und nach dem Entfernen dieser Filmeinheit aus der Belichtungsstellung ein eine direkt unter der belichteten Filmeinheit liegender, noch nicht belichteter Filmeinheit automatisch In die Belichtungsstellung bewegt. Daher Ist es erforderlich, den Filmpackbehälter 34 in unmittelbarer Nähe der Ränder der Belichtungsöffnung 38 so anzuordnen, daß gegenüber diesen Rändern ein lichtdichter Abschluß erzielt wird. Da die Bildebene 3ö einen bestimmten Winkel mit der Gehäusewand 17 bildet, muß der untere Rand 40 des Filmpackbehälters 34 genau in der Bildebene 36 liegen. Um dies zu gewährleisten, kann ijnan den hinteren Teil der Kamera 10 so ausbilden, !daß er nach außen schwenkbar ist, oder man kann $uf der Rückseite der Kamera z. B. eine Tür oder Klappe 162 vorsehen, so daß der Filmbehälter 34 auf an ihm ausgebildeten Führungsschienen 42 (Fig.5) gleiten und so in die Kamera eingeschoben werden kann, daß er in die Nähe der Belichtungsöffnung 38 gebracht wird. Die Führungsschienen oder Leisten 42 des Filmpackbehälters 34 arbeiten mit in den Seitenwänden einer Schubkastentragkonstruktion 46 ausgebildeten Schlitzen 44 zusammen. Einzelheiten der Schubkastentragkonstruktion und der Konstruktion des Filmpackbehälters sind aus F i g. 5 ersichtlich.
Wenn eine sich längs des Umfangs des Filmpackbehälters 34 erstreckende Lippe 52 gemäß Fig.3 zur Anlage am vorderen Teil des Randes 50 kommt, muß der Filmbehälter nach oben bewegt werden, so daß ein
Ϊ5 hinterer Teil der sich über seinen Umfang erstreckenden Lippe 52 zusammen mit dem in der Umfangsiichtung verlaufenden Rand 50 einen lichtdichten Abschluß bewirkt. Aus diesem Grund hat die Führungsleiste 42 eine relativ konstante senkrechte Abmessung, die kleiner ist als die entsprechende Abmessung des hinteren Teils 47 (Fig.4) des Schlitzes 44. Diese Anordnung ermöglicht es, den Filmpackbehälter 34 so nach oben zu verlagern, daß die Lippe 52 in Eingriff mit dem Rand 50 kommt. Sobald diese Deckungslage erreicht ist, tritt gemäß Fig.3 und 4 eine unter Federspannung stehende Klinke 56 in einen Ausschnitt 58 ein, um den Filmpackbehälter 34 in seiner Gebrauchsstellung festzulegen. Es sei bemerkt, daß auf beiden Seiten des Filmpackbehälters 34 je eine Führungsleiste 42 der beschriebenen Art vorgesehen ist, und daß die Schubkastentragkonstruktion 46 auf beiden Seiten je einen Schlitz 44 zum Aufnehmen der Führungsleisten 42 aufweist. Wenn der Filmpackbehälter in das Kameragehäuse 10 eingeführt wird, wird er somit in seine Gebrauchsstellung gebracht, so daß die Außenfläche des lichtempfindlichen Elements in dem Filinbehälter in der Bildebene 36 angeordnet und durch die Führungsleisten 42 und die Klinke 56 in dieser Lage gehalten wird.
so F i g. 6 zeigt eine Filmeinheit 60, die so weit nach vorn bewegt worden ist, daß sie eine Zwischenstellung einnimmt, bei der sie in Berührung mit zwei Quetschwalzen 70 und 71 steht. Die Walze 70 bildet die Antriebswelle, die durch eine Antriebsvorrichtung
SS gedreht werden kann, z.B. Ober mit einem Motor verbundene Zahnräder, und die Walze 71 wird durch die Walze 70 in der entgegengesetzten Drehrichtung angetrieben, um zu gewährleisten, daß sich die Walzen synchron drehen. Die beiden Walzen 70 und 71 haben mehrere Aufgaben zu erfüllen. Erstens bewirken die Walzen, daß die betreffende Filmeinheit 60 nach vorn transportiert wird, so daß er mit einem Teil des noch zu beschreibenden Schubkastens 12 zusammenarbeitet. Zweitens bewirken die beiden Walzen, daß die Behälter
M 68 der Filmeinheiten aufgerissen werden, um die Behandlungsmasse auf dem belichteten lichtempfindlichen Element zu verteilen. Drittens bewirken die mit der Walze 70 verbundenen Antriebsmittel oder
Zahnräder 142, daß der Schubkasten 12 eine Längsbewegung ausführt. Die Bewegung des Filmverbandes 60 in Richtung auf die erwähnte Zwischenstellung bei der der Filmverband zwischen die Quetschwalzen 70 und 71 geführt wird, wird durch eine Greifervorrichtung 72 herbeigeführt, die ihrerseits durch den Schubkasten 12 betätigt wird. Daher bildet die Greifer- oder Mitnehmervorrichtung 72 die Vorrichtung, die dazu dient, das belichtete lichtempfindliche Element zu erfassen und es aus seiner Belichtungsstellung heraus zu den Quetschwalzen 70 und 71, zu transportieren.
Weitere Einzelheiten der Mitnehmervorrichtung 72 sind in F i g. 7 und 8 dargestellt. Gemäß F i g. 7 sind die arbeitenden Teile der Mitnehmervorrichtung 72 gleitend auf einem ortsfesten Teil des Kameragehäuses gelagert, während der Antriebsteil der Mitnehmervorrichtung auf dem Schubkasten 12 drehbar gelagert ist. Der Antriebsteil 74 ist auf einem Zapfen 76 drehbar gelagert, welcher in ein seitliches Schienenteil 78 mit Zahnstange des Schubkastens 12 eingebaut ist; daher bewegen sich der Zapfen 76, das Antriebsteil 74 und das seitliche Schienenteil 78 zusammen mit dem Schubkasten 12 über die ganze Bewegungsstrecke des Schubkastens. Das Antriebsteil 74 trägt ein Nockenfolgeglied 80, das sich zusammen mit dem Antriebsteil bewegt. Das Folgeglied 80 kann mit dem Antriebsteil 74 aus einem Stück bestehen oder mit ihm auf bekannte Weise, z. B. durch Verschweißen, Vernieten od. dgl., verbunden sein.
Ferner ist gemäß Fig. 7 und 8 ein Schieber 82 vorgesehen, der sich in Führungen 84 und 86 bewegt, welche an einem Bauteil 88 ausgebildet sind, das einen ortsfesten Bestandteil der Kamera bildet. In Fig.7 bezeichnen die Linien 90 und 92 die Enden der Bewegungsstrecke des Schiebers 82. Der Schieber bewegt sich auf noch zu erläuternde Weise nur während des anfänglichen Teils der Bewegung des Filmverbandes 60 aus der Belichtungsstellung bis zu der Stellung, bei welcher der Filmverband in Eingriff mit den Druckwalzen 70 und 71 gebracht wird. Danach transportieren die beiden Quetschwalzen den Filmverband weiter nach vorn in den Schubkasten 12 hinein, während die Miinehmervorrichtung 72 wirkungslos gemacht wird.
Gemäß F i g. 8 weist der Schieber 82 einen nach unten ragenden Ansatz 94 auf. der mit einem an dnm Mitnehmerantriebsteil 74 ausgebildeten Schlitz % zusammenarbeitet, eine Verlängerung 98 des Schiebers 82 trägt eine Feder 100 und einen an dieser Feder befestigten Mitnehmer 102. Die Feder 100 ist mit der $0 Verlängerung 98 z. B. durch Nieten 104 verbunden. Der Mitnehmer 106 weist eine Bewegungsabnahmefläche 106 und eine Filmmitnehmerflftche 108 auf. Die Mitnehmerfläche 108 des Mitnehmers 102 greift gemäß F i g. 17 in einen Schliti 110 der Filmeinheit 60 ein. Der Filmpackbehälter 34 ist en seiner Oberseite mit einem nicht dargestellten Schlitz versehen, der über den Schlitzen 110 aller Filmverbande Hegt, und dieser Schlitz ist mindestens ebenso lang wie der Schlitz 110 jeder Filmeinheit, damit der Mitnehmer 102 mit der obersten βο Filmeinheit zusammenarbeiten kann, um ihn aus dem Filmpackbehälter herauszuziehen. Die Bewegungsabnahmefläche 106 ermöglicht es hierbei dem Mitnehmer 102, sich über die benachbarte Vorderkante des Filmpackbehälters 34 hinweg zu bewegen, so daß or In n* den Schlitz 110 der nächsten Filmeinheit eintreten kann, nachdem eine erste Filmeinheit belichtet worden ist. Die Bewegungsabnahmefläche 106 erleichtert ferner das Austreten des Mitnehmers 102 aus dem hinteren Ende des Schlitzes 110. wenn der Mitnehmer zum Stillstand kommt und die Filmeinheit weiter nach vorn bewegt wird, nachdem sie von den Quetschwalzen 70 und 71 erfaßt worden ist.
In Fig.7 ist gezeigt, wie der Rastschlitz % des Mitnehmerantriebsteils 74 mit dem Ansatz 94 des Schiebers 82 zusammenarbeitet. Hierbei befindet sich der Schieber 82 am hinteren Ende seiner Bewegungsstrecke, was daraus hervorgeht, daß seine Fläche 112 der Linie 90 benachbart ist. Wenn dies der Fall ist, befindet sich.die Filmeinheit 60 in der Belichtungsstellung, und der Mitnehmer 102 ist nahe dem hinteren Rand des Schlitzes 110 der Filmeinheit 60 angeordnet. Wenn der Ansatz 94 in den Schlitz 96 eingreift, führt jede Bewegung des Mitnehmerantriebsteils 74 zu einer entsprechenden Bewegung des Schiebers 83. Der Schieber weist an dem Ansatz 94 eine Nockenfläche 114 auf, die es dem Schieber ermöglicht, nahezu sofort wieder mit dem Schlitz % zusammenzuarbeiten wenn das Mitnehmerantriebsteil 74 zusammen mit dem Schubkasten 12 nach einer Bewegung des Schubkastens wieder durchgeführt wird. Gemäß F i g. 7 ist eine Feder 116 vorgesehen, die das Mitnehmerantriebsteil 74 nach oben gegen die Fläche 79 (Fig.5) der seitlichen Führungsschiene 78 vorspannt, an der die Feder normalerweise anliegt. Das Bewegungsabnehmteil 80 kann mit einem Nocken 120 zusammenarbeiten, der die Schwenkbewegung des Mitnehmerantriebsteils 74 in Richtung auf seine Eingriffsstellung gegenüber dem Schieber 82 und aus dieser Stellung heraus nahe dem vorderen Ende seiner Bewegungsstrecke steuert. Mit anderen Worten, wenn die Bewegung des Mitnehmerantriebsteils 74 beginnt, bewegt sich der Schieber 82 ebenfalls, da sein Ansatz 94 in den Mitnehmerschlitz % eingreift. Wenn der Schieber 82 das vordere Ende seiner Bewegungsstrecke erreicht, kommt das Bewegungsabnahmeglicd 80 zur Anlage an einer Fläche 120a des Nockens 120, so daß das Mitnehmerantriebsteil 74 entgegen der Vorspannkraft der Feder 116 nach unten geschwenkt wird, um den Ansatz 94 des Schlittens 82 aus dem Schlitz % auszurasten. Die Nockenfläche 113 des Ansatzes 94 ist geneigt und verläuft parallel zu der Nockcnflilche 12Oe, so daß der Ansatz 94 zügig außer Eingriff mit dem Schlitz % gebracht werden kann, wenn sich die Vorderkante 122 des Schiebers 82 der Linie 92 an den Enden der Führungen 84 und 86 nähert. Das Nockcnfolgcglicd 80 ragt durch eine Öffnung 81 des Schicncntcils 78 und liegt daher in der Bahn des Nockens 120, während es sich zusammen mit dem Schubkasten 12 bewegt. Wenn sich die genannten Teile berühren, gleitet das Nockenfolgeglied 80 über die Fläche 12Oe des Nockens 120, denn über die Nockenfläche 1206 und hierauf über die Nockenfläche 120c (F ϊ g. 7), woraufhin es wieder zur Anlage an der Fläche 79 des Schienenteils kommt.
Wenn das Mitnehmerantriebsteil 74 nach der Auswärtsbewegung des Schubkastens 12 zurückgeführt wird, kommt das Nockenfolgeglied 80 erneut nacheinander in Berührung mit den Nockenflächen IWa 1206 und 12Oe. Sobald die Kante 122 des Schiebers 82 die Linie 92 erreicht, kommt lediglich der Ansatz 94 wieder in Eingriff mit dem Schlitz 96, und der Schieber 82 wird zusammen mit dem Schubkasten 13 bis zum anderen Ende seiner Bewegungsstrecke zurückgeführt, d. h. bis die Fläche 112 wieder die Linie 90 erreicht hat. Wenn der Schieber 82 nicht genau diese Stellung einnimmt, arbeitet ein Nockenabschnitt 113 dos Antriebsteils 74
mit der Nockenfläche 114 des Ansatzes 94 zusammen, so daß sich die Nockenfläche 115 gegenüber der Nockenfläche 114 bewegt, um den Ansatz 94 zwangsläufig wieder in Eingriff mit dem Schlitz 96 zu bringen, sobald der Schieber 82 das durch die Linie 99 bestimmte hintere Ende seiner Bewegungsstrecke erreicht.
Der Schubkasten 12 kann in der Kamera 10 hin- und herbewegt werden, und er wird hierbei längs einer in der Kamerawand 18 ausgebildeten Nut 124 bewegt. Eine ähnliche Nut 126 ist in einem langgestreckten Bauteil 128 ausgebildet, die mit der Nut 124 zusammenarbeitet und einen Satz von Lagerkugeln 130 in seiner Lage hält. Weitere nicht dargestellte Nuten und Lagerkugeln, die den Nuten 124 und 126 sowie den Kugeln 130 ähneln, sind auf der entgegengesetzten Seite der Kamera 10 vorgesehen, um den Schubkasten 12 zu führen.
Das langgestreckte Bauteil 128 ist durch einen nach oben abgewinkelten Flansch 132 unterstützt, der einen Bestandteil des Bodens 134 des Schubkastens 12 bildet. Gemäß Fig.3 ist die vordere Stirnwand 32 des Schubkastens durch eine nach oben abgewinkelte Verlängerung des Schubkastenbodens 134 gebildet. Das seitliche Schienenteil 78 ist an dem nach oben abgewinkelten Flansch 132 befestigt. Mit dem Schienenteil 78 ist eine Führungsschiene 136 verbunden, an der ein gewinkeltes Bauteil 138 befestigt ist, das eine Reihe von öffnungen 140 aufweist und eine Zahnstange bildet. Der Ausdruck »Zahnstange« bezeichnet im folgenden dieses Bauteil 138 mit den öffnungen 140. Die Bauteile 128,132,134,136 und 138 könne zweckmäßig aus einer eisenhaltigen Legierung bestehen und z. B. durch Verschweißen oder Verlöten miteinander verbunden sein. Gemäß Fig.9 arbeitet die Zahnstange 138 mit einem Zahnrad 142 zusammen, nvttels dessen der Schubkasten 12 geradlinig hin- und herbewegt werden kann. Das Zahnrad 142 sitzt gemäß Fig.9 auf einem Ende einer Welle, die mit der oberen Quwetschwalze 70 drehfest verbunden ist.
In F i g. 9 bis 12 sind verschiedene Stellungen gezeigt, die der Schubkasten 12 nacheinander einnimmt. Der Schubkasten bildet zusammen mit dem Vorhang 146 eine lichtdichte Behandlungskammer für eine Filmeinheit, die belichtet und aus der Belichtungsstcllung entfernt worden ist. Zu diesem Zweck hat der Vorhang 146 eine feste Länge, und er ist an einem Ende mit einer Vorhangtragschiene 144 verbunden. Die Vorhangtragschiene 144 ist an beiden Enden auf nicht dargestellte Weise an einem inneren Teil der Kamerakonstruktion «festigt. Hierbei ist die Tragschiene in einem möglichst kleinen Abstand von der Vorderseite der Quetschwai- so Ken 70 und 71 angeordnet, um sicherzustellen, daß kein Jcht zu dem belichteten lichtempfindlichen Element elangen kann, wenn es zwischen don Quetschwalzen !^durchgeführt wird. Zu diesem Zweck weist die /orhangtragschiene 144 einen nach oben ragenden geneigten Abschnitt 148 auf, der nach hinten über die jibere Quetschwalze 70 hinweg umgebogen ist. Der /orhang 146 erstreckt sich über eine Umlenkrolle 130, line weitere Im vorderen Teil des Schubkastens 12 ngeordnete Umlenkrolle 1S2, dann nach hinten
nerhalb des Schubkastens und zu dem hinteren Rand |47 des Schubkastens, der abgerundet sein kann, um line Abnutzung des Vorhangs zu verhindern; der /orhang ist um diesen hinteren Rand herumgelegt und Erstreckt »Ich von diesem aus gemäß Fig. 12 Ines dichtung auf das vordere Ende des Schubkastens, und It an der Innenfläche 23 des Kamerabodens 17 »festigt. Der Vorhang 146 hat eine konstante Lange, und während aller Bewegungen des Schubkastens bleibt er gespannt. Bei dieser Anordnung wird der Innenraum des Schubkastens 12 durch den Vorhang 146 fortschreitend überbrückt und abgedeckt, wenn sich das Volumen der Kamera vergrößert, da der Schubkasten aus dem Hauptkörper der Kamera 10 ausgeschoben wird. Die Umlenkrollen 150 und 152 sowie der hintere Teil 147 des Schubkastenbodens 134 verhindern somit, daß der Vorhang abgenutzt wird, wenn der Schubkasten bewegt wird. Somit ist gemäß der Erfindung eine lichtdichte Kammer vorgesehen, die durch den Vorhang 146 abgegrenzt ist. welcher den Schubkasten 12 am vorderen Ende, auf seiner Unterseite und seiner Oberseite nach Bedarf überdeckt, wobei die Seitenwände 136 die Kammer vervollständigen, deren Rauminhalt variabel ist.
Der Schubkasten 12 ist mit einer Vorrichtung zum Verändern der Winkellage einer Filmeinheit versehen. Diese Vorrichtung umfaßt ein Federelement 154 mit einer Lippe 155, die in Richtung auf den Hauptkörper 157 der Feder vorgespannt ist. Das Federelement 154 ist als Ganzes normalerweise in Richtung auf die Walzen 70 und 71 vorgespannt und erfaßt das benachbarte Ende einer belichteten Filmeinheit, sobald sich der Schubkasten 12 dem äußeren Ende seiner Bewegungsstrecke nähen. Nachdem die Filmeinheit die Quetschwalzen 70 und 71 durchlaufen hat, wird das hintere Ende der Filmeinheit durch die Vorspannkraft der Lippe 155 der Feder 154 nach unten bewegt, so daß beim Zurückführen des Schubkastens die Filmeinheit in den Raum unter der Quetschwalze 71 hineingeführt wird. Dieser Vorgang ist am deutlichsten in Fig. 11 dargestellt. Gemäß Fig.9 bis 12 verläuft die Belichtungsebene im wesentlichen parallel zu dem Vorhang 146, während der Vorhang zusammen mit dem Schubkasten 12 ausgefahren wird, doch wird gemäß Fig. 12 der Filmverband nach dem Behandeln erneut in den Kamerakörper in den Raum unter dem Filmpack eingeführt, und zu diesem Zweck ist es erforderlich, dafür zu sorgen, daß sich die Filmeinheit nicht in einei zu der Belichtungsebene parallelen Ebene sondern in einer zur Bodenflache 134 des Schubkastens im wesentlichen parallelen Fläche bewegt. Aus diesem Grund ist dafür gesorgt, daß das belichtete lichtempfindliche Element an den Quetschwalzen 70 und 71 vorbeigeführt wird, wenn er wieder in die Kamera zurückgeführt wird wo er eine zweite Stellung einnimmt, in der er aufbewahrt wird.
Wenn mit Hilfe der erfindungsgemäßen Kamera ein Lichtbild aufgenommen werden soll, wird die Kamera noch F i g. I aufgeklappt, so daß sie ihre In F i g. 2 gezeigte Gebrauchsstellung einnimmt. Im Gegensatz zu Fig.2 befindet sich jedoch der Schubkasten 12 beim Aufklappen der Kamera anfänglich in der in Fig.9 gezeigten Stellung. Bezüglich Fig.3 sei nunmehr angenommen, daß der Verschluß der Kamera 10 ausgelöst ist, so daß die oberste Filmeinheit 60 in dem Filmpackbehälter 34 belichtet worden ist.
Gemäß Fig.9 würde z.B. ein Zahnrad 136 durch einen nicht dargestellten Elektromotor angetrieben, um die Antriebswalze 70 und die mit Ihr drehfest verbundenen Zahnräder 142 anzutreiben. Die Zahnräder 142 an beiden Enden der Walze 70 wirken als Antriebsmittel, um den Schbukasten 12 zu bewegen, da sie mit den einander ähnelnden Zahnslangen auf beiden Längsseiten des Schubkastens zusammenarbeiten, so daß auf den Schubkasten aufeinander abgestimmte Kräfte aufgebracht werden. Die anfangliche Drehung der Zahnräder 142, die standig die Öffnungen 140 der
die Zahnstangen bildenden gewinkelten Bauteile 138 eingreifen, bewirkt, daß der Schubkasten 12 gemäß F i g. 3 nach links bewegt wird, und daß die Mitnehmervorrichtung 72 die Filmeinheit 60 in Richtung auf die Quetschwalzen 70 und 71 bewegt. Gemäß Fig.7 bewegen sich das seitliche Schienenteil 78, das gewinkelte Bauteil 138, die Führungsschiene 136, der nach oben abgewinkelte Flansch 132 und das langgestreckte Bauteil 128 (Fig.5) als Ganzes auf den Lagerkugeln 130 längs der Nuten 124. Der in das seitliche Schienenteil 78 eingebaute Zapfen 76 bewegt sich ebenfalls zusammen mit den soeben genannten Teilen. Da das Mitnehmerantriebsteil 74 hierbei an dem Schieber 82 verankert ist, wird auch das Antriebsteil nach vorn bewegt. Wenn sich gemäß Fig.3 eine Filmeinheit 60 in der Belichtungsstellung befindet, greift der Mitnehmer 102 in den Schlitz 110 dieser Filmeinheit ein. Wie erwähnt, ist der Mitnehmer 102 durch die an dem Schieber 82 angebrachte Feder 100 elastisch unterstützt. Somit bewirkt die anfängliche Drehbewegung der Zahnräder 142, daß sich der Schieber 82 längs des Schubkastens 12 bewegt.
Wenn sich der Schieber 2 gemäß F i g. 7 nach rechts bewegt, bewegt sich gemäß F i g. 6 und 7 das belichtete lichtempfindliche Element der Filmeinheit 60, das von dem Mitnehmer 102 erfaßt worden ist, ebenfalls zusammen mit dem Schubkasten gemäß F i g. 7 nach rechts, um eine andere Stellung einzunehmen und zwischen die Quetschwalzen 70 und 71 geführt zu werden. Wenn die Filmeinheit 60 von den beiden Quetschwalzen erfaßt worden ist, wie es in Fig.6 gezeigt ist, arbeitet das Bewegungsabnahmeteil 80 mit der Fläche 120a des Nockens 120 zusammen, so daß das Mitnehmerantriebsteil 74 um seinen Lagerzapfen 76 herum entgegen der Vorspannkraft der Fed«r 116 nach unten von dem Schieber 82 weg geschwenkt wird. Wenn das Nockenfolgeteil 80 die höchste Fläche 120/) des Nockens 120 erreicht hat, ist der Ansatz 94 vollständig aus dem Schlitz % ausgerastet. Infolgedessen wird die Bewegung des Schiebers 82 unterbrochen. Wenn der vordere Rand 122 des Schiebers 82 die Linie 92 in F i g. 7 erreicht hat, hat der Schieber 82 das Ende seiner Bewegungsstrecke erreicht, das mit der anfänglichen Stellung des Nockcnfolgcorgans 80 in Berührung mit der Nockenflächc 1206 übereinstimmt, so daß die Filmeinheit 60 in den Spalt zwischen den Quetschwalzen 70 und 71 eingeführt worden ist. In diesem Zeitpunkt wird der Mitnehmer 102 aus dem Schlitz 110 der Filmeinheit 60 ausgetastet, da der hintere Rand des Schlitzes UO gegen die Nockenfläche 106 des Mitnehmers 102 gedrückt wird, der sich jetzt im Stillstand befindet, wahrend die Filmeinheit durch die Quetschwalzen weitertransportiert wird.
Gemäß Fl g. 6 und 9 Ist die Filmeinheit 60 jetzt von den Walzen 70 und 71 orfaßt worden, und die Mitnehmervorrichtung 72 Ist wirkungslos. Die weitere Bewegung der Filmeinheit wird durch die Drehung der Quetschwalzen 70 und 71 bestimmt. In FI g. 6 hat sich der Schubkasten 12 gegenüber seiner normalen Ruhestellung Ittngs einer bestimmten Strecke bewegt, und der Vorhang 146 Ist um einen kleinen Betrag ausgefahren worden, um den Raum auf der Außenseite der Quetschwalzen 70 und 71 lichtdicht abzuschließen.
In Pig. 10 hat sich der Schubkasten 12 von seiner Ruhestellung In der Kamera 10 noch welter entfernt, to daß Jede weitere Bewegung zu einer Vergrößerung des Volumens der Kamera türm. Die Fllmelnhelt 60 hat die Quetschwalzen 70 und 71 annlhernd zur Hälfte passiert, und da sich der Schubkasten und die Filmeinheit mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegen, nähert sich die Filmeinheit der Feder 154. Dieser Unterschied zwischen den Bewegungsgeschwindigkeiten ist erforderlich, da die Filmeinheit anfänglich hinter der Feder 154 liegt, wenn er belichtet worden ist, und da er danach die Feder 154 einholen muß, während er sich zusammen mit dem Filmverband bewegt. Aus diesem Grund haben die Zahnräder 142 eine solche Zähnezahl, daß sich der
ίο Schubkasten langsamer bewegt, als die Filmeinheit durch die Quetschwalzen 70 und 71 bewegt wird.
In Fig. H hat die mit Volumen dargestellte Filmeinheit 60 den Schubkasten 12 überholzt, er ist von den Quetschwalzen 70 und 71 freigegeben worden, und er ist vollständig in Eingriff mit der Feder 154 gebracht worden. Wegen der Vorspannung der Lippe 155 der Feder 154 wird die Filmeinheit 60 nach unten in Richtung auf die Bodenfläche 134 des Schubkastens geschwenkt. Gemäß F i g. 11 berührt die Filmeinheit in diesem Zeitpunkt die Bodenfläche 134 noch nicht, da zwischen der Filmeinheit und der Bodenfläche ein Teil des Vorhangs 146 liegt, jedoch hat sich die Winkelstellung der Filmeinheit geändert, und wenn der Schubkasten wieder in den Hauptkörper der Kamera eingeführt wird, bewegt sich die Filmeinheit unterhalb der unteren Quetschwalze 71.
Wenn der Schubkasten 12 gemäß F i g. 11 das äußere Ende seiner Bewegungsstrecke erreicht, kann eine nicht dargestellte Schaltvorrichtung betätigt werden, um den das Zahnrad 156 antreibenden Elektromotor umzupolen, so daß die Quetschwalze 70 zusammen mit den Zahnrädern 142 in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird.
In Fig. 12 ist der Schubkasten 12 wieder vollständig in das Kameragehäuse eingeführt worden, wobei die vorher belichtete Filmeinheit 60 nahe dem Ende ihrer Bewegungsstrecke durch eine Feder 158 so umgelenkt wurde, daß er sich unterhalb des Filmpackbehälters 34 bewegt hat, sich jedoch immer noch in dem Schubkasten befindet.
In Fig.'3 bis 16 ist die Wirkungsweise der erfindungsgemftßen Kamera schematisch veranschaulicht, wobei nur die wichtigeren Bauteile dargestellt sind, um die aufeinanderfolgenden Bewegungen eines Film-Verbandes deutlicher erkennbar zu machen. Fig. 13 ähnelt F i g. 6 insofern, als die kurz vorher belichtete Filmeinheit 60 gerade in den Spalt zwischen den Quetschwalzen 70 und 71 eintritt. In Fig. 13 befindet sich das lcdcrclemcnt 154 nahezu in seiner höchsicn
so Stellung, in Richtung auf welche es normalerweise vorgespannt ist. In FI g. 14 hat die belichtete Filmeinheit die Quetschwalzen 70 und 71 etwa zur Hälfte passiert, und er ist dem Federelement 154 naher benachbart als in Fig. 13.
SS Fig. IS zeigt die Filmeinheit 60 nach dem Passieren der Quetschwalzen 70 uno 71, und nachdem sie von dem Federelement 154 vollständig erfaßt worden ist. Sobald die Filmeinheit die In Fig. IS gezeigte Lage einnimmt, schwingt sie nach unten in die durch eine strichpunktier·
Ao te Linie angedeutete Stellung, so daß sie danach unterhalb der unteren Quetschwalze 71 und des FllmpackbehBlters 34 wieder in das Kameragehäuse eingeführt und in seine Aufbewahrungeloge gebracht werden kann.
Os Um zu gewahrleisten, daß die belichtete Filmeinheit beim Zurückführen In das Kameragehäuse nicht zufallig gegen den Fllmpackbohaiter 34 stößt, wirkt das Federelement 138 gemäß Fi g. 12 als Abweiser, der die
zurückgeführte Filmeinheit unter den Filmpackbehälter 34 führt.
Wenn die belichtete und jetzt entwickelte Filmeiriheit im Kameragehäuse vertreiben soll, kann sie gegebenenfalls unterhalb des Schubkastens in dem Kaum 160 angeordnet werden. Wenn der Schubkasten das nächste Arbeitsspiel ausführt, kann die Filmeinheit auf sehr einfache Weise durch einen federnden Anschlag in seiner Lage entlang der Bewegungsachse des Schubkastens gehalten werden, und wenn der hintere Rand des Schubkastens einen bestimmten Punkt passiert, wird die Filmeinheit lediglich durch die Vorspannkraft des
14
Federelements 15» nach unten gedrückt, Die untere Wand 17 des Kameragehäuses kann ferner mit einer Klappe 162 versehen sein, um ein leichtes Entnehmen der entwickelten Filmeinheit aus der Kamera zu
s ermöglichen. Die Klappe 162ist gemäß Fig. 12 in einem Scharnier 164 drehbar gelagert und wird durch eine Verriegelungsvorrichtung 166 festgehalten, so daß die entwickelte Filmeinheit der Kamera entnommen werden kann, bevor der Schubkasten erneut betätigt
ίο wird; jedoch kann die Filmeinheit auch erst nach dem Abschluß eines weiteren Arbeitsspiels entnommen werden.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

  1. ί 1 2
    pa,en,nncnrnp. „ Mitnehmer (102) aufweist, der in einen Schlitz (110)
    J, Patentansprüche: ejner be,ich\eteni noch im FilmpackbehäUer (34)
    <*/ 1. Photographischer Apparat der Selbbtentwick- befindlichen Filmeinheit (60) eingreift.
    f< lerbauart mit einer eine Filmeinheit in Belichtungs- 10. Photographischer Apparat nach Anspruch 2,
    } stellung haltenden Vorrichtung, einer von dieser 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmfeder (154)
    Vorrichtung getrennt angeordneten Kammer zur als Blattfeder mit abgebogenem Klemmaul ausgebii-
    f' ■ Aufnahme aus der Belichtungsstellung überführter, det ist, welches in Richtung auf die Bildebene (36) hin
    [. belichteter Filmeinheiten und mit zwecks Entwick- vorgespannt ist.
    ^ lung der Filmeinheit auf diese während ihrer
    r Überführung Druck ausübenden Quetschwalzen, io
    dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer in an sich bekannter Weise als ein relativ zu der die
    Filmeinheit (60) in Belichtungsstellung haltenden Die Erfindung betrifft einen photographischen
    Vorrichtung (34) hin-und zurückbewegbarer und mit Apparat der im Gattungsbegriff des Anspruchs 1
    einem Kraftantrieb verbundener lichtdichter Schub- 15 angegebenen Bauart.
    kasten (12) ausgebildet ist, der beim Zurückbewegen Eine durch die US-PS 23 69 469 bekannte Selbstent-
    eine bereits belichtete und mit Entwicklerflüssigkeit wicklerkamera dient zur Herstellung von Diapositiven,
    versehene Filmeinheit (60) in eine Verstaukammer wobei eine Dunkelkammer für die Einzelfilmeinheiten
    unter der Vorrichtung (34) einschiebt, und daß die am Kameragehäuse schwenkbar derart gelagert ist, daß
    Filmeinheit durch den Kraftantrieb bei der Über· 20 die Dunkelkammer in ausgeschwenkter Stellung auf den
    führbewegung mit größerer Geschwindigkeit be- Wegzugsschlitz des Kameragehäuses ausgerichtet ist
    wegt wird als der Schubkasten (12), derart, daß die und in eingeschwenkter Stellung flach an dem
    Filmeinheit den vorauseilenden Schubladen am Kameragehäuse hinten anliegt. Hierdurch wird es zwar
    Ende von dessen Ausschubbewegung einholt. möglich, daß die Filmeinheiten aus der Belichiungsstel-
  2. 2. Photographischer Apparat nach Anspruch 1, 25 lung ohne Richtungsumkehr in ihre Ebene in die der dadurch gekennzeichnet, daß der Schubkasten (12) Entwicklung dienende Dunkelkammer überführt wereine Klemmfeder (154) am Vorlaufende aufweist, in den, jedoch muß hierbei die Dunkelkammer so lange die die Filmeinheit (60) bei der Überführbewegung ausgeschwenkt bleiben, bis die Entwicklung vollendet nach dem Passieren der Quetschwalzen (70, 71) und das fertige Diapositivbild entnommen worden ist. eingeführt wird. 30 Es ist hierbei nicht möglich, ein weiteres belichtetes
  3. 3. Photographischer Apparat nach Anspruch 1, Diapositiv zum Zwecke der Entwicklung in die dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Überführ- Dunkelkammer einzuführen, bevor nicht das zuvor bewegung der Kammer auslaufender Vorhang (146) belichtete und entwickelte Diapositiv entfernt ist.
    zur Abdeckung der belichteten Filmeinheit (60) Wollte man eine solche seitlich ausladende Entwickvorgesehen ist. 35 lungskammer bzw. Dunkelkammer für die üblichen
  4. 4. Photographischer Apparat nach Anspruch 3, Selbstentwickler-Planfilmeinheiten benutzen, so müßte dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang (146) mit diese Kammer seitlich außerordentlich weit ausladen, einem Ende (144) am Auslauf der Quetschwalzen (70, was eine Benutzung der Kamera zur Herstellung einer 71) befestigt ist und mit dem anderen Ende am weiteren Aufnahme selbst dann ausschließen würde, Kameraboden und daß der Vorhang (146) über 40 wenn die Möglichkeit geschaffen wäre, mehrere Umlenkrollen (150, 152) an der Schubkastenfront- Filmeinheiten gleichzeitig in der Dunkelkammer zu platte (32) und dem Hinterrand des Schubkastenbo- belassen.
    dens herumgeführt ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
  5. 5. Photographischer Apparat nach den Ansprü- Selbstentwicklerkamera mit einer platzsparenden Entchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der 45 wicklungskammer zu schaffen, in der mehrere Filmein-Vorhang (146) aus gummiertem Gewebematerial heiten aufgenommen werden können und die die besteht. Arbeitsweise der Kamera zum Zwecke der Herstellung
  6. 6. Photographischer Apparat nach Anspruch 1, weiterer Aufnahmen nicht behindert.
    dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer mit einer Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst
    Zahnstange (78) versehen ist, die mit einem mit dem 50 durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1
    Kraftantrieb verbundenen Ritzel (142) kämmt, das angegebenen Merkmale.
    mit einer der Quetschwalzen (70) verbunden ist und Durch die schubkastenartige Ausbildung der Enteinen kleineren Durchmesser als diese besitzt. wicklungskammer wird gewährleistet, daß die Filmein-
  7. 7. Photographischer Apparat nach Anspruch 1, heit ohne Richtungsumkehr aus dem Quetschwalzendadurch gekennzeichnet, daß die Klemmfeder (154) 55 paar unmittelbar in die Entwicklungskammer gefördert. mit ihrem hinteren Ende nach dem Kammerboden werden kann, wobei dann beim Zurückschieben des vorgespannt ist, um die Filmeinheit in Auszugsstel- Schubkastens die Filmeinheit nach hinten abgelenkt und lung des Schubkastens in einer gegenüber der in eine Verstaukammer gefördert wird, die hinter dem Bildebene (36) schräg gestellten Lage zu halten, in Filmpackbehälter d. h. auf der der Bildebene abgewandder das Nachlaufende der Filmeinheit (60) zur 60 ten Seite des Filmpacks liegt. Bezüglich der Längen- und Verstaukammer weist. Breitenabmessung wird durch den Schubkasten bzw. die
  8. 8. Photographischer Apparat nach Anspruch), von ihm gebildete Entwicklungskammer keine Vergrödadurch gekennzeichnet, daß ein Schieber (82) längs ßerung erforderlich und lediglich in der Dickenabmesdes Schubkastens (12) beweglich ist, um die sung des Gehäuses ergibt sich eine gewisse Vergröße-Filmeinheit (60) aus der Belichtungsstellung in den 65 rung, und zwar im Ausmaß der Dicke der zu stapelnden Einlauf der Quetschwalzen zu überführen. Filmeinheiten.
  9. 9. Photographischer Apparat nach Anspruch 8, Die Erfindung kann mit Vorteil für die Filmeinheiten dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (82) einen benutzt werden, die unter Lichtabschluß entwickelt
DE19702057241 1969-11-21 1970-11-20 Photographischer Apparat der Selbstentwicklerbauart Expired DE2057241C3 (de)

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US87863869A 1969-11-21 1969-11-21
US88079469A 1969-11-28 1969-11-28
US17970A 1970-01-02 1970-01-02

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DE2057241B2 true DE2057241B2 (de) 1977-07-21
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DE (1) DE2057241C3 (de)
FR (1) FR2090455A5 (de)
GB (1) GB1316507A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2319467A1 (de) * 1972-04-24 1973-11-15 Polaroid Corp Photographische kamera mit einer vorrichtung zum behandeln von selbstentwicklerfilmeinheiten

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2319467A1 (de) * 1972-04-24 1973-11-15 Polaroid Corp Photographische kamera mit einer vorrichtung zum behandeln von selbstentwicklerfilmeinheiten

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DE2057241A1 (de) 1971-07-15
JPS4933655B1 (de) 1974-09-09
DE2057241C3 (de) 1978-03-23
CA928552A (en) 1973-06-19
GB1316507A (en) 1973-05-09
FR2090455A5 (de) 1972-01-14

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