DE205348C - - Google Patents

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DE205348C
DE205348C DENDAT205348D DE205348DA DE205348C DE 205348 C DE205348 C DE 205348C DE NDAT205348 D DENDAT205348 D DE NDAT205348D DE 205348D A DE205348D A DE 205348DA DE 205348 C DE205348 C DE 205348C
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oil
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buoyancy
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16N—LUBRICATING
    • F16N7/00—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 205348 KLASSE Ale. GRUPPE
DE LIMON, FLUHME & CO. in DÜSSELDORF.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1907 ab.
Alle bekannten Systeme von Auftriebölern, bei denen Frischdampf dazu verwendet wird, um das Öl durch die Vermittlung geeigneter Rohrleitungen den zu schmierenden Maschinenteilen zuzuführen, kranken daran, daß die feinen Durchflußdüsen, die dazu dienen, um den dem Schmieröl durch den Dampf mitgeteilten Druck abzudrosseln, sich sehr leicht verstopfen, so daß die Schmierung versagt.
ίο Zwecks Behebung dieses Mißstandes hat man bereits vorgeschlagen, unmittelbar vor der Drosseldüse eine perforierte Platte anzuordnen, durch welche die Unreinigkeiten zurückgehalten werden sollen. Dieses Auskunftsmittel hat sich jedoch als unzulänglich erwiesen; denn wenn die Löcher in der perforierten Platte so fein gemacht werden, daß durch dieselben eine hinreichend vollkommene Reinigung des Öldampfstrahls bewirkt werden könnte, so verstopfen sich die Löcher im Betriebe sehr rasch derart, daß nach ganz kurzer Zeit ein Herausnehmen der Platte zwecks Reinigens bzw. Auswechselns erforderlich wird.
Gemäß vorliegender Erfindung wird der Mißstand dadurch behoben, daß das öl und der Dampf, bevor sie sich zu einem gemeinsamen Strahle vereinen, je gesondert innerhalb des Ölers für sich gereinigt werden; zur Reinigung dienen nicht einfache perforierte Bleche, sondem eigentliche Filterstoffe, Asbest, Putzwolle, feine Drahtbündel u. dgl.; die Filterstoffe sind in perforierte zylindrische Büchsen von an sich bekannter Art eingeschlossen, deren Lochung so groß gehalten ist, daß eine Verstopfung der Löcher durch die Unreinigkeiten gänzlich ausgeschlossen ist. Die beiderseits verschlossenen Filterbüchsen sind in an sich ebenfalls bekannter Art mittels in die Versehlußköpfe eingeschnittenen Gewindes an leicht zugänglicher Stelle derart in die Öl- bzw. Dampfleitung eingesetzt, daß sie zum Zwecke des Reinigens oder Auswechselns leicht herausgenommen werden können.
Auf der Zeichnung ist ein mit der Anordnung vorliegender Erfindung ausgerüsteter Auftrieböler dargestellt, welcher zwei Schmierstellen mit Öl versorgt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den öler nach Linie 1-1 der Fig. 2,
Fig. 2 und 3 Querschnitte nach Linie 2-2 und 3-3 der Fig. 1.
Der Auftrieböler besteht im wesentlichen aus der ölkammer a, den beiden Tropfkammern b, b und dem die Zuführung des Wassers und Dampfes vermittelnden Stutzen c.
Die Ölkammer ist mit einem verschließbaren Fülltrichter q und einer Abflußöffnung e versehen und steht durch das mittels Ventilschraube h absperrbare Rohr r mit dem Wasserraum des Stutzens c in Verbindung.
Das unter der Wirkung des Dampfdruckes aus dem Stutzen c durch das Rohr r in die Ölkammer eintretende Wasser verdrängt das Öl aus der Ölka*mmer. Das Öl muß zunächst das seitlich an der Ölkammer an leicht zugänglicher Stelle angeordnete Filter f durchfließen. Das Filter besteht aus der in einer durchlöcherten Büchse eingeschlossenen Filter-
masse/ (Asbest, Putzwolle, feine Drahtbündel u. dgl.). Die an beiden Enden verschlossene Büchse ist in der Bohrung des an die ölkammer angegossenen kastenartigen Vorsprunges ν gelagert. Das verstärkte Ende des Kopfes der Büchse ist mit Sechskant und Gewinde versehen, mittels dessen die Büchse in der seitlichen Einschuböffnung des Angusses ' befestigt werden kann. Das Herausnehmen
ίο des Filters zum Zwecke des Auswechselns oder Reinigens kann auf diese Weise sehr leicht vorgenommen werden. Zu dem Zwecke, das aus dem seitlich angeordneten Filter austretende gereinigte öl nach der Mitte der Ölkammer, nach den Kanälen k, k, zu leiten, ist im oberen Teil der ölkammer eine eingegossene Zwischenwand i derart angeordnet, daß sie den Mantel der Filterbüchse/ berührt, so daß der Mantel der Filterbüchse auf der einen Seite in den eigentlichen ölraum, auf der anderen Seite in den durch die Scheidewand i abgetrennten Reinölraum hineinragt.
Das gereinigte öl. steigt aus dem Reinölraum durch Kanäle k, k nach den Tropfdüsen t, t empor, welch letztere in den mit Wasser gefüllten Tropf kammern b, b derart angeordnet sind, daß die aus den Düsen austretenden, im Wasser emporsteigenden Öltropfen durch Schaugläser g, g' von außen leicht gesehen werden können.
Das Öl gelangt so tropfenweise durch die mittels Ventilschrauben m absperrbaren Durchlässe η in die beiden kleinen Vorkammern 0 der Drosseldüsen d. Die Vorkammern stehen durch die Röhren u mit dem Dampf raum des Stutzens c in Verbindung. Durch den Druck des Dampfes wird das in den Vorkammern aufgestiegene Öl durch die Drosseldüsen d, d getrieben, von wo es weiterhin nach den Schmierstellen gelangt.
Bevor der Dampf aus dem Stutzen c durch die Röhren u in die Vorkammern 0 gelangen kann, muß er die ebenfalls von einer durchlöcherten Büchse umschlossene Filtermasse p durchstreichen. Die in die beiden Dampfleitungen eingeschalteten Filter j> sind hinter den Vorkammern den Drosseldüsen d, d gegenüber angeordnet und in ähnlicher Weise wie das Filter/, durch Einschrauben befestigt, derart, daß sie zum Zwecke des Auswechselns oder Reinigens leicht herausgenommen werden können.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Auftrieböler, bei welchem das Schmieröl unter der Wirkung von Dampfdruck durch eine feine Drosseldüse nach der Schmierstelle gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von Verstopf ungen der Drosseldüse sowohl das Schmieröl als auch der Dampf, bevor sie sich zu einem einzigen Strahle vereinigen, durch innerhalb des Ölers vorgesehene Filterkörper einzeln für sich gereinigt werden.
2. Auftrieböler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ölfilter (f) in die Bohrung eines seitlich an die- Ölkammer (a) angegossenen kastenartigen Vorsprunges eingesetzt ist, und daß zwecks Führung des aus dem Filter ausströmenden gereinigten Öls nach den in der Mitte der Decke der ölkammer angeordneten Austrittskanälen (k) im oberen Teil der Ölkammer eine Zwischenwand (i) eingegossen ist, welche die Filterbüchse berührt, derart, daß der Mantel der Filterbüchse auf der einen Seite in den eigentlichen Ölraum, auf der anderen Seite in den durch die Zwischenwand abgetrennten Reinölraum hineinragt, so daß das Öl genötigt ist, seinen Weg durch das Filter (f) hindurch zu nehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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