DE205223C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43M—BUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B43M11/00—Hand or desk devices of the office or personal type for applying liquid, other than ink, by contact to surfaces, e.g. for applying adhesive
- B43M11/02—Hand or desk devices of the office or personal type for applying liquid, other than ink, by contact to surfaces, e.g. for applying adhesive with rollers
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
cO-iii ι Ι'α vnfo.
άύ ι vacriicit inyc SoiAWi\w.v\\a
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 205223 KLASSE 70 a. GRUPPE
JAKOB MUGGLI in FRANKFURT a. M.
Zum streifenweisen Färben oder Gummieren von Papier- und Stoffflächen, sowie zum Benetzen
von gummierten oder sonst mit Klebestoff überzogenen Streifen an Kuverts, Etiketten
usw. brauchte man bisher entweder einen Pinsel, einen Filz oder Schwamm, oder man benutzte Rollen aus Glas, Holz oder Ton,
die teilweise in Wasser eintauchen, und drückte bei deren Benutzung die Klebestreifen
ίο von Hand an die Rolle an. Diese Arbeitsleistung
war eine langsame und hatte den einzigen Vorteil, daß man dicke· oder dünne Papiere mit der notwendigen Stärke an die
Feuchtfläche andrücken konnte. Bei einigen Anordnungen wurde auch über der Rolle ein
Anlegebügel angebracht.
Als Nachteile dieser Einrichtung machen sich geltend, daß die Vorrichtung wohl für
gewisse, sich gleichbleibende Dicke des Papiers verwendbar ist, nicht aber für ungleich
dicke Lagen, ferner, daß man bei der Reinigung des Gefäßes in . umständlicher Weise
zuerst den Bügel, dann die Rolle entfernen und nachher wieder befestigen muß, daß die
im Gefäß befindliche Flüssigkeit nicht nach außen abgeschlossen ist, daß man die betreffende
Einrichtung nicht auf andere Untergefäße ohne weiteres aufsetzen kann, und besonders,
daß die Vorrichtung nicht genügend Flüssigkeit aufwärts schleudert, wenn ihr Spiegel unter die Achse der -Walze gesunken
ist.
Die Vorrichtung nach der Erfindung behebt alle diese Übelstände. Sie benetzt jede Papier-
oder Stoffdicke, ermöglicht augenblicklich das Auffüllen und Reinigen des Gefäßes, ermöglicht
die Anwendung der Anbringung auf andere Gefäße, schützt die Flüssigkeit vor Verdunstung
und gewährleistet gute Anfeuchtung auch bei niederem Flüssigkeitsstand.
Die Zeichnung zeigt Vorder-, Seiten- und Oberansicht der Anordnung (Fig. 1, 2 und 3).
Ein Deckel α ist für die Aufnahme einer Walze b durchbrochen. Er trägt oberhalb
derselben einen Anschlag c zur Leitung des zu benetzenden Papiers oder Stoffs. Nach
unten hängen eine, zwei oder mehr drehbar gelagerte Walzen b und d, und zwar so, daß
gegebenenfalls die Mantelfläche der einen Rolle auf derjenigen der anderen aufliegt. Die
Träger e dieser Rollen sind mit dem Deckel fest verbunden, und die darin befindlichen
Lager bilden einen Schlitz /, der ein Senken und Heben der beiden Rollen b und d gestattet.
Füllt man das Gefäß g mit Flüssigkeit, so heben sich die beiden Rollen durch den Auftrieb
in die Höhe und kommen dem Anschlag c über dem Deckel α genügend nahe. Führt
man Papier, Stoff usw. zwischen der oberen Rolle b und dem Anschlag durch, so drehen
sich die Rollen, benetzen sich mit Flüssigkeit und tragen sie auf den Streifen über. Gleichzeitig
aber werden die Rollen so weit vom Anschlag- entfernt, als es gerade nötig ist.
Der Auftrieb der Walzen erzeugt hier die nötige federnde Wirkung. Daß dabei die Rollen aus einem Stoff bestehen, der zwar
saugfähig ist, aber nicht modert, der sein Volumen nicht ändert und ein geringes spezifisches
Gewicht hat, ist Bedingung.
Die Anwendung von zwei oder mehreren
Claims (3)
- Rollen hat noch den weiteren Vorteil, daß die Vorrichtung auch dann noch gut wirkt, wenn die Wasseroberfläche bereits bis unter die Mitte der oberen Rolle gefallen ist.Die Auftriebkraft des Wassers kann durch eine Feder unterstützt und geregelt werden.Pate NT-A ν Sprüche:ίο i. Vorrichtung zum Anfeuchten gummierter Flächen, zum Färben, Gummieren o. dgl. mit in die betreffende Flüssigkeit eintauchender drehbarer Rolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle in Schlitzen gelagert ist und so leicht ist, daß sie durch den Auftrieb der Flüssigkeit und gegebenenfalls auch durch ergänzende Federkraft stets nach oben gedrückt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß unter der Rolle noch eine oder mehrere solcher senkrecht verschiebbarer Rollen angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen an einem entsprechend durchbrochenen Deckel angebracht sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205223C true DE205223C (de) |
Family
ID=467485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205223D Active DE205223C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205223C (de) |
-
0
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