DE205202C - - Google Patents

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DE205202C
DE205202C DE1907205202D DE205202DA DE205202C DE 205202 C DE205202 C DE 205202C DE 1907205202 D DE1907205202 D DE 1907205202D DE 205202D A DE205202D A DE 205202DA DE 205202 C DE205202 C DE 205202C
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DE
Germany
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lever
braking device
gramophones
angle lever
leg
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Expired
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DE1907205202D
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

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  • Braking Arrangements (AREA)

Description

i^iifcjj,
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 205202 KLASSE 42g·. GRUPPE
WALTER ZEYSING in STETTIN.
für Grammophone.
Zusatz zum Patente 185116 vom 28. Juni 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1907 ab. Längste Dauer: 27.Juni 1921.
Damit die durch das Hauptpatent 185116 und das erste Zusatzpatent 191322 geschützten Erfindungen auch bei Schallplatten ohne Leerlaufrillen benutzt werden können, soll der Hebelarm b des Hauptpatentes durch einen oder mehrere Auszüge teleskopartig ausziehbar konstruiert werden, so daß die bekannte U-förmige Einkerbung c durch Ausziehen des Hebels b so weit vorgeschoben werden kann, daß dieselbe in den Bereich des im Hauptpatent und ersten Zusatzpatent angegebenen Arretierhakens kommt.
Ferner kann neben dem Kautschuküberzuge am Arretierhaken (wie im ersten Zusatzpatent angegeben) auch die bekannte U-förmige Einkerbung c mit einer Kautschukeinlage versehen werden.
Eine weitere Vervollkommnung des Hauptpatentes soll darin bestehen, daß außer der Arretierung, welche durch Angreifen des Arretierhakens an den Hebel b stattfindet, eine Bremsung erfolgt, indem eine Bremsvorrichtung selbsttätig mit eingeschaltet wird.
Hierdurch wird der Hebel b sowohl wie der ganze Schallwiedergabeapparat von dem durch das Angreifen entstehenden Zug entlastet.
Die Konstruktion einer solchen Bremsvorrichtung sei beispielsweise an Hand der Fig. 2 und 3 erläutert.
Der Hebel δ ist winkelförmig ausgebildet und die Antriebachse α rohrförmig ausgebohrt, 35
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so daß in das entstandene Rohr der andere Schenkel d des Winkelhebels b hineingesteckt werden kann.
Dieser hohle Teil erhält an der Stelle zwischen Schallplattenteller β und Deckel des Gehäuses / einen Ausschnitt g in Form eines Teiles einer Schraubenlinie mit einer Stufe h als Rast für einen Stift i, welcher in dem Schenkel d des Winkelhebels rechtwinklig befestigt ist und aus dem Ausschnitt hervorragt.
Dieser Stift dient dazu, die Bremse k aus- oder einzuschalten, und zwar wird zum Ausschalten der Stift i in dein schraubenlinigen Ausschnitt g durch Drehen des Winkelhebels b mit der Hand in Richtung der Rotation auf die erwähnte Stufe (Rast) h gehoben, wodurch die Bremse k ebenfalls gehoben wird, so daß der Teller frei rotieren kann.
Bei dem gezeichneten Beispiel ist die Bremse k an einer Welle I in Lagern m an der Unterseite des Plattentellers gelagert.
Hakt nun der mit dem Schalldosenarm zwangläufig mitgeführte Arretierhaken des Haupt- und ersten Zusatzpatentes gegen den rechtwinklig (horizontal) stehenden Schenkel b des Winkelhebels, so geht der Stift i aus der Stufe h in dem schraubenlinigen Ausschnitt g hinab und gibt die Bremse frei, die nun durch schleifenden Druck zwischen Deckel des Gehäuses und Schallplattenteller den ganzen Mechanismus anhält.
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Die Bremse selbst kann entweder aus einer
Bremsklaue, wie die Zeichnung'zeigt, deren Druck ev. durch eine Feder verstärkt wird,
• bestehen, oder in Form einer exzentrischen Scheibe oder sonst einer Vorrichtung zum Bremsen konstruiert sein.
Der Deckel des Gehäuses kann mit rauher oder gezahnter kreisförmiger Bahn zum Eingreifen der Bremse versehen sein, damit das ίο Anhalten des Apparates schnell und sicher geschieht.
Diese Bremsvorrichtung ist, wie gesagt, nur als Beispiel beschrieben.
Ebensogut kann die Ausbohrung der Achse so tief gehen, daß der Stift eine Vorrichtung auslöst, die in das Triebwerk greift und dieses direkt anhält.

Claims (3)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Selbsttätig nach Beendigung eines Vortragsstücks wirkende Bremsvorrichtung für Grammophone nach Patent 185116., dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel b des Hauptpatentes teleskopartig ausziehbar konstruiert und die zum Angreifen des Arretierhakens' dienende U-förmige Einkerbung am Winkelhebel mit einer Kautschukeinlage versehen ist.
  2. 2. Selbsttätig nach Beendigung eines Vortragsstücks wirkende Bremsvorrichtung für Grammophone nach Patent 185116, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel b als Winkelhebel ausgebildet wird, dessen einer Schenkel d in die rohrförmig ausgebohrte Triebachse gesenkt wird.
  3. 3. Selbsttätig nach Beendigung eines Vortragsstücks wirkende Bremsvorrichtung für Grammophone nach Patent 185116, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Triebachse einen Ausschnitt g in Form einer Schraubenlinie zur Führung und im Anschluß daran eine Stufe h als Rast für einen in den Schenkel d des Winkelhebels eingebohrten Stift i erhält, welcher beim Eintritt in den Schraubenteil eine besondere Bremsvorrichtung für die Platte auslöst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907205202D 1906-06-28 1907-06-22 Expired DE205202C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE185116T 1906-06-28
DE205202T 1907-06-22

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DE205202C true DE205202C (de) 1908-12-18

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ID=467469

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DE1907205202D Expired DE205202C (de) 1906-06-28 1907-06-22

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