DE205199C - - Google Patents

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DE205199C
DE205199C DENDAT205199D DE205199DA DE205199C DE 205199 C DE205199 C DE 205199C DE NDAT205199 D DENDAT205199 D DE NDAT205199D DE 205199D A DE205199D A DE 205199DA DE 205199 C DE205199 C DE 205199C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C2/00Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
    • B02C2/10Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers concentrically moved; Bell crushers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55 c. GRUPPE
ERNST BÖHM in GERNSBACH, Baden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. April 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine in der Papierfabrikation zur Verwendung kommende Stoffmühle, die in bekannter Weise unmittelbar vor dem Auflauf auf das Papiermaschinensieb angeordnet ist und den bekannten Zweck verfolgt, die im Stoff etwa noch vorhandenen Knötchen und Fasernzusammenballungen aufzulösen, damit der Papierstoff in völlig gleichmäßigem Zustande auf das Papiermaschinensieb gelangt. Die bisher zu diesem Zweck benutzten Stoffmühlen, die ähnlich wie die bekannten Holländer mit Messerwalzen arbeiten , konnten ■ die Auflösung der Fasernzusammenballungen nur unvollkommen erreichen, da die zwischen den einzelnen Messern verbleibenden Kammern, welche gleichzeitig dem Stofftransport dienen, die Knötchen u. dgl. aufnehmen, ohne daß die letzteren gezwungen wären, die Schneidflächen selbst zu passieren.
Dieser Nachteil wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß eine kegelförmige Stoffmühle Anwendung findet, die längs der Mantellinien des kegelförmigen Gehäuses und des Mahlkegels dicht aufeinander
„25 arbeitende Messer trägt. Hierbei sind die zwischen den Messern verlaufenden Nuten derart mit gegeneinander versetzten Unterbrechungen bzw. Rippen versehen, daß durch die letzteren alle Teile des Stoffes gezwungen werden, längs der Schneidflächen in Schlangenlinien zu verlaufen und hierdurch die Schneidflächen mehrmals · zu passieren. Auf diese Weise werden alle Fasernzusammenballungen und ; Knötchen mit Sicherheit durch die Schneidflächen aufgelöst und eine vollständige 45
Egalisierung des Stoffes bewirkt, so daß dieser in absolut gleichmäßigem Zustande auf das Papiermaschinensieb fließt.
Fig. ι zeigt die neue Mühle in einem Aufriß. Fig. 2 ist eine Draufsicht, Fig. 3 eine Einzelheit;
Der auf der Welle α befestigte Mahlkegel b dreht sich mit entsprechender Geschwindigkeit innerhalb des hohlkegelförmigen Gehäuses c. , Der Mahlkegel b kann mit Hilfe der Regulierschraube h gegenüber dem Gehäuse c derart genau eingestellt werden, daß er sich in diesem mit ganz geringem Spiel dreht. Die einander gegenüberstehenden Flächen des Mahlkegels und des Gehäuses sind als Schneidflächen ausgebildet und mit Längsnuten i bzw. k versehen, durch welche der Stoff sich hindurchbewegt. Am einen Ende des Kegels wird der Stoff durch den Rohrstutzen d hindurch in die Kammer e geleitet, wird alsdann durch die Stoffmühle hindurch in die am anderen Ende des Kegels 5 befindliche Kammer f getrieben und gelangt von· hier unmittelbar auf das Papiermaschinensieb. In der Kammer / ist ein Schieber g angeordnet, welcher dazu dient, die Geschwindigkeit der Stoffbewegung entsprechend zu regeln. Um den Stoff durch die kegelförmige Mühle hindurchzutreiben, kann man in der Kammer e eine auf der Welle α befestigte Flügelschraube I anbringen. Der Antrieb der Welle α erfolgt mit Hilfe eines Elektromotors m oder in sonstiger Weise.
Damit nun der Stoff, der sich durch die Nuten i bzw. k hindurchbewegt, durch diese Nuten nicht einfach hindurchschießt, ohne die
55
60

Claims (1)

  1. Schneidflächen zu passieren, werden sowohl die Nuten i des Mahlkegels als auch die Nuten k des Gehäuses mit Unterbrechungen ο bzw. p (Fig. 3) versehen, welche gegeneinander versetzt angeordnet sind. Auf diese Weise wird der Stoff gezwungen, sich in Schlangenlinien durch die Nuten hindurchzubewegen und hierbei die Schneidflächen mehrere Male zu passieren, so daß jeder Teil des Stoffes von den Schneidflächen bearbeitet und jede Fasernzusammenballung in ihre einzelnen Bestandteile aufgelöst wird. Infolgedessen gelangt der Stoff in völlig egalisiertem Zustande in die. Kammer f und von hier aus unmittelbar auf die Siebpartie, so daß wegen der Gleichmäßigkeit des ganzen Faserngefüges keine Ungleichmäßigkeit, in dem herzustellenden Papier mehr vorkommen kann.
    Pate nt-A ν Spruch:
    Kegelförmige, unmittelbar vor der Siebpartie angeordnete Stoffmühle zum Egalisieren der Stoffasern vor dem Auflauf auf das Papiermaschinensieb, dadurch gekennzeichnet, daß die längs der Mantellinien des kegelförmigen Gehäuses (c) und des Mahlkegels (b) zwischen den dicht aufeinander arbeitenden Messern verlaufenden Nuten (i bzw. k) mit gegeneinander versetzten Unterbrechungen bzw. Rippen (0 und φ) versehen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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