DE205199C - - Google Patents
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- DE205199C DE205199C DENDAT205199D DE205199DA DE205199C DE 205199 C DE205199 C DE 205199C DE NDAT205199 D DENDAT205199 D DE NDAT205199D DE 205199D A DE205199D A DE 205199DA DE 205199 C DE205199 C DE 205199C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C2/00—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
- B02C2/10—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers concentrically moved; Bell crushers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55 c. GRUPPE
ERNST BÖHM in GERNSBACH, Baden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine in der Papierfabrikation zur Verwendung kommende
Stoffmühle, die in bekannter Weise unmittelbar vor dem Auflauf auf das Papiermaschinensieb
angeordnet ist und den bekannten Zweck verfolgt, die im Stoff etwa noch vorhandenen
Knötchen und Fasernzusammenballungen aufzulösen, damit der Papierstoff in völlig gleichmäßigem
Zustande auf das Papiermaschinensieb gelangt. Die bisher zu diesem Zweck benutzten Stoffmühlen, die ähnlich wie die
bekannten Holländer mit Messerwalzen arbeiten , konnten ■ die Auflösung der Fasernzusammenballungen
nur unvollkommen erreichen, da die zwischen den einzelnen Messern verbleibenden Kammern, welche gleichzeitig dem
Stofftransport dienen, die Knötchen u. dgl. aufnehmen, ohne daß die letzteren gezwungen
wären, die Schneidflächen selbst zu passieren.
Dieser Nachteil wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß eine kegelförmige
Stoffmühle Anwendung findet, die längs der Mantellinien des kegelförmigen Gehäuses
und des Mahlkegels dicht aufeinander
„25 arbeitende Messer trägt. Hierbei sind die zwischen den Messern verlaufenden Nuten
derart mit gegeneinander versetzten Unterbrechungen bzw. Rippen versehen, daß durch
die letzteren alle Teile des Stoffes gezwungen werden, längs der Schneidflächen in Schlangenlinien
zu verlaufen und hierdurch die Schneidflächen mehrmals · zu passieren. Auf diese
Weise werden alle Fasernzusammenballungen und ; Knötchen mit Sicherheit durch die
Schneidflächen aufgelöst und eine vollständige 45
Egalisierung des Stoffes bewirkt, so daß dieser in absolut gleichmäßigem Zustande auf das
Papiermaschinensieb fließt.
Fig. ι zeigt die neue Mühle in einem Aufriß. Fig. 2 ist eine Draufsicht, Fig. 3 eine
Einzelheit;
Der auf der Welle α befestigte Mahlkegel b
dreht sich mit entsprechender Geschwindigkeit innerhalb des hohlkegelförmigen Gehäuses c. ,
Der Mahlkegel b kann mit Hilfe der Regulierschraube h gegenüber dem Gehäuse c derart
genau eingestellt werden, daß er sich in diesem mit ganz geringem Spiel dreht. Die einander
gegenüberstehenden Flächen des Mahlkegels und des Gehäuses sind als Schneidflächen ausgebildet
und mit Längsnuten i bzw. k versehen, durch welche der Stoff sich hindurchbewegt.
Am einen Ende des Kegels wird der Stoff durch den Rohrstutzen d hindurch in
die Kammer e geleitet, wird alsdann durch die Stoffmühle hindurch in die am anderen
Ende des Kegels 5 befindliche Kammer f getrieben und gelangt von· hier unmittelbar auf
das Papiermaschinensieb. In der Kammer / ist ein Schieber g angeordnet, welcher dazu
dient, die Geschwindigkeit der Stoffbewegung entsprechend zu regeln. Um den Stoff durch
die kegelförmige Mühle hindurchzutreiben, kann man in der Kammer e eine auf der
Welle α befestigte Flügelschraube I anbringen.
Der Antrieb der Welle α erfolgt mit Hilfe eines Elektromotors m oder in sonstiger Weise.
Damit nun der Stoff, der sich durch die Nuten i bzw. k hindurchbewegt, durch diese
Nuten nicht einfach hindurchschießt, ohne die
55
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Claims (1)
- Schneidflächen zu passieren, werden sowohl die Nuten i des Mahlkegels als auch die Nuten k des Gehäuses mit Unterbrechungen ο bzw. p (Fig. 3) versehen, welche gegeneinander versetzt angeordnet sind. Auf diese Weise wird der Stoff gezwungen, sich in Schlangenlinien durch die Nuten hindurchzubewegen und hierbei die Schneidflächen mehrere Male zu passieren, so daß jeder Teil des Stoffes von den Schneidflächen bearbeitet und jede Fasernzusammenballung in ihre einzelnen Bestandteile aufgelöst wird. Infolgedessen gelangt der Stoff in völlig egalisiertem Zustande in die. Kammer f und von hier aus unmittelbar auf die Siebpartie, so daß wegen der Gleichmäßigkeit des ganzen Faserngefüges keine Ungleichmäßigkeit, in dem herzustellenden Papier mehr vorkommen kann.Pate nt-A ν Spruch:Kegelförmige, unmittelbar vor der Siebpartie angeordnete Stoffmühle zum Egalisieren der Stoffasern vor dem Auflauf auf das Papiermaschinensieb, dadurch gekennzeichnet, daß die längs der Mantellinien des kegelförmigen Gehäuses (c) und des Mahlkegels (b) zwischen den dicht aufeinander arbeitenden Messern verlaufenden Nuten (i bzw. k) mit gegeneinander versetzten Unterbrechungen bzw. Rippen (0 und φ) versehen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205199C true DE205199C (de) |
Family
ID=467466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205199D Active DE205199C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205199C (de) |
-
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